• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche

Herbert Diess sieht Wendepunkt beim bidirektionalen Laden

15.07.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Bild: VW (Symbolbild)

Das bidirektionale Laden steht nach einer Phase von Pilotprojekten vor dem Markteintritt für den Massenmarkt. Laut Herbert Diess, Verwaltungsratschef von The Mobility House und ehemaliger Volkswagen-Chef, sind die technologischen Grundlagen durch eine neue Fahrzeuggeneration sowie erschwingliche Wallboxen nun vorhanden.

Die ökonomische Grundlage für Vehicle-to-Grid (V2G) und Vehicle-to-Home (V2H) basiert auf der Wertigkeit der bereitgestellten Speicherkapazität. Diess erläutert, dass die Kunden durch die Einspeisung in das Netz ihre Haushaltsenergien wie Heizung, Kühlung oder Elektrogeräte finanzieren könnten.

Angesichts steigender Solarstromerzeugung wächst der Bedarf an flexiblen Speichern. Da es bereits Phasen mit vier bis sechs Stunden täglicher Solarstromproduktion und teilweise negativen Preisen gibt, könnten Elektroautos diese Überschüsse in ihren Batterien aufnehmen und später zurückspeisen. Diess sieht die Branche daher am „Tipping Point“. Er sagt im Video-Interview mit Electrive: „Das, was der Kunde dem Netz an Speicher zur Verfügung stellt, ist so wertvoll, dass er im Prinzip sein Elektroauto, die Wärmepumpe, das Waschen, Heizen, Kühlen, Fernsehgucken im Haus davon bezahlt kriegt.“

Kritik übt Diess an den deutschen Rahmenbedingungen, vor allem den Verteilnetzbetreibern. Er bezeichnet die Netzkosten in Deutschland als europaweit führend, mit Werten von 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh), in Hamburg sogar bis zu 14 Cent. Im Vergleich dazu lägen die Gebühren in Frankreich bei etwa 4 Cent. Die Struktur der über 860 deutschen Verteilnetzbetreiber sei ineffizient und reformbedürftig. Diess plädiert für ein Modell mit einem zentralen Netzbetreiber nach französischem Vorbild. Zudem kritisiert er die aktuelle Ausrichtung der Rahmenbedingungen zugunsten der Energieversorger.

Für die kommenden zwei Jahre erwartet Diess eine deutliche Skalierung des Marktes, bei der Strompreise durch den großflächigen Einsatz von Speichern sinken könnten. Es entstehe ein Wettbewerb zwischen Autoherstellern, Energieversorgern und neuen Akteuren um den Zugang zum Kunden. „Es wird sich zeigen, wer den besten Zugang zum Kunden findet“, so Diess.

Newsletter

Via: Electrive
Tags: Bidirektionales Laden, Kosten, StromspeicherAntrieb: Elektroauto

VW ID. Cross: Kleines Elektro-SUV startet mit bis zu 427 Kilometern Reichweite

Subaru: Flexible, „ultraeffiziente Produktion“ von Verbrenner-, Hybrid- und Elektroautos

Auch interessant

VDA warnt vor Pflicht zum bidirektionalen Elektroauto-Laden

VW-ID-Charger-1

Volkswagen plant deutliche Reduzierung von Modellpalette und Komplexität

VW-ID.3-Neo

Tibber-Analyse: E-Auto-Laden per Smart Charging deutlich günstiger als Tanken

Tibber-Smart-Charging

Ford: Ranger Plug-in-Hybrid „besser als jeder Generator“

Ford-Ranger-Plug-in-Hybrid-Pro-Power-Onboard-2026-3

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. brainDotExe meint

    15.07.2026 um 13:38

    „Er bezeichnet die Netzkosten in Deutschland als europaweit führend, mit Werten von 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh), in Hamburg sogar bis zu 14 Cent“

    Ja komisch, im bevölkerungsreichsten Land Europas, mit viel Industrie, sind die Netzkosten am höchsten.
    Dass die Netze massiv ausgebaut werden und noch werden müssen ist bekannt, daher sollte auch bekannt sein, dass das Geld kostet.

    Hier setzen aber gerade im Zusammenhang mit Speichern die variablen Netzentgelte an. Die 11 Cent/kWh von Westnetz reduzieren sich zu Schwachlastzeiten auf 1 Cent/kWh. Hier kann man die Speicher günstig füllen.

    Antworten
  2. David meint

    15.07.2026 um 12:25

    Der Witz an den Kosten durch den Netzbetrieb ist, der hängt vom regionalen Verteilnetzbetreiber ab. Nicht weil der berechnen dürfte, was er möchte. Aber weil viele Investitionen zu einem höheren Preis führen.

    Bei uns ist es so, dass der Netzpreis relativ niedrig ist. Denn alle Grottenolme vom Netz sitzen bei uns eingeschlossen im Büro. Der Kunde stört, und es wird Bohnenkaffee getrunken. Natürlich werden keine Investitionen getätigt, denn dann müsste man ja arbeiten. Schon schlimm genug, diese Nerversägen mit Solar, Wärmepumpe und Speicher. Und ganz schrecklich diese neuen Moden mit dem Marktstammregister.

    Man ist also gefühlt deutlich überarbeitet. Somit passiert beim Netzausbau gar nichts und ich bin weiterhin der einzige in unserem wohlhabenden Stadtteil mit einer 22 kW Wallbox. Die Genehmigung war wohl damals durchgerutscht, weil der Installateur ein Spezl war und man vermutlich auch noch gar nicht so richtig verstanden hatte, was eine Wallbox überhaupt ist.

    Antworten
    • Paule meint

      15.07.2026 um 13:31

      „wohlhabenden Stadtteil“

      Naja, Wendenschloss ist tatsächlich keine Arme Gegend – aber es gibt auch Leute dort, die liegen der Frau Apothekerin auf der Tasche. Du weißt, wen ich meine.

      Bidirektionales Laden nützt Dir nur eben nichts, wenn Du einen VW hast.

      Das bidirektionale Laden ist bei VW an einige technische und nutzungsbedingte Grenzen gebunden. Es werden nur E-Autos der ID.-Familie mit mindestens 77-kWh-Batterie (netto) und der Software 3.5 oder höher benötigt. Zudem ist eine bidirektionale DC-Wallbox (z. B. über den Partner Elli) und ein kompatibles Home-Energy-Management-System zwingend erforderlich.
      Entladung und Netzeinspeisung funktionieren nur zwischen einem Batterieladezustand von 20 % und 80 %.
      Um die Batterie zu schonen, gab es bei VW traditionell Entnahmegrenzen. Die Funktion stand meist nur für maximal 4.000 Betriebsstunden oder eine Entnahme von 10.000 kWh zur Verfügung.

      Luftnummer eben.

      Clevere Leute hängen sich eine PW 3P mit paar Erweiterungen an die Wand – fertig.

      Antworten
  3. Futureman meint

    15.07.2026 um 12:06

    Wenn VW jetzt noch den Zugang zur Batterie länger als 5 Jahre frei gibt, könnte es auch mit einem VW rentabel sein. Ansonsten lieber bei anderen Herstellern kaufen und die gekaufte Ware auch nutzen dürfen.

    Antworten
    • David meint

      15.07.2026 um 13:04

      Wer sind denn diese anderen Hersteller? Tesla ist es nicht. Die können gar nichts.

      Antworten
    • brainDotExe meint

      15.07.2026 um 13:42

      Wenn man seinem teueren Autoakku das wirklich antun will, kann man auch einfach ein aktuelles VW Modell wählen, welches diese Limitierung nicht mehr hat.

      Rentabel wird das zumindest aktuell in den wenigsten Fällen sein.

      Antworten
    • eBikerin meint

      15.07.2026 um 13:52

      VW hat eine Begrenzung von 10.000 kWh und 4000 Betriebsstunden.
      Bei Autos mit Software 6 entfällt auch diese Beschränkung.

      Antworten

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de