Erlkönigfotos bestätigen laut Berichten, dass BMW ein rein elektrisches Cabrio der 4er-Reihe für den Serienstart bereit macht. Das Fahrzeug soll auf der Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ basieren und als Teil einer neuen zweitürigen i4-Modellfamilie erscheinen. BMW hat den i4 xxx als viertürige Limousine – offiziell „Grand Coupé“ – auf der flexiblen CLAR-Plattform eingeführt. Mit dem kommenden i3 gibt es künftig eine moderne mittelgroße Limousine der Bayern, der i4 wird daher wohl in neuer Form angeboten.
Die öffentliche Vorstellung des neuen viersitzigen Elektro-Cabriolet-Modells ist nach Informationen von Autocar für die zweite Hälfte des nächsten Jahres vorgesehen. Neben dem zweisitzigen Modell mit öffnendem Stoffdach soll BMW auch eine entsprechende Coupé-Version des neuen i4 entwickeln, die das aktuelle i4 Gran Coupé ablösen wird.
Ein markantes Merkmal des aktuellen Prototyps ist sein elektrisch bedienbares Stoffdach. Damit verzichtet BMW auf ein festes Metalldach, wie es bei früheren 3er-Reihe-Cabriolets zum Einsatz kam. Das Softdach ähnelt konzeptionell dem aktuellen 4er-Reihe-Cabriolet und wird im abgesenkten Zustand unter einer speziellen Abdeckung im Heck verstaut.
Could BMW be the first mainstream European marque with a proper EV cabrio?
Check out the next-gen i4 convertible!https://t.co/i1F24aLBrq pic.twitter.com/KrqCWf4Qzq
— Autocar (@autocar) July 28, 2026
Die neue elektrische Plattform erlaubt laut den Erlkönigfotos im Vergleich zu bisherigen Modellen kürzere Überhänge an Front und Heck sowie einen längeren Radstand. Die Designmerkmale scheinen sich dabei vor allem vorn eng an der kürzlich vorgestellten i3-Limousine zu orientieren.
Technisch dürfte der neue i4 sowohl als Cabrio als auch als Coupé maßgeblich auf die Technik des neuen i3 zurückgreifen. Die E-Auto-Plattform der „Neuen Klasse“ bietet eine 800-Volt-Elektroarchitektur sowie zylindrische Batteriezellen für große Reichweite, besonders schnelles Laden und sportliche Leistung. Für den i3 sind Heck- und Allradversionen vorgesehen, das könnte auch beim nächsten i4 in den erwarteten Ausführungen mit und ohne elektrisch bedienbarem Dach der Fall sein.
Die Produktion des aktuellen 4er-Cabriolets mit Verbrennungsmotor am Standort Dingolfing soll laut Informationen bis Mitte 2029 parallel zum M4-Cabriolet fortgesetzt werden. Ob BMW dem neuen i4 eine besonders potente Version der sportlichen Marke BMW M an die Seite stellen wird, ist offen.

South meint
Die Audianer sind dagegen eher noch in der Steinzeit. Die hoffen unter der Hand immer noch auf das Revival der Verbrenner oder zumindest der Hybride… man sollte sich nicht täuschen lassen, da schwirrt immer noch die alte Garde rum….
South meint
Mja, erst letztens wieder die BMW Fraktion getroffen. Auch dort werden viele Stellen wegfallen und es gibt breite Abfindungsangebote. Natürlich ist das schmerzhaft und auch nicht beliebt, aber wer in der Branche arbeit oder gearbeitet hat, da war vieles schon vorm eAuto an Reformen überfällig, welche vom guten China Geschäft der vergangenen Jahre halt verdeckt wurden. Trotzdem hat BMW bei weitem nicht den Filz wie VW und die Münchener haben zumindest produkttechnisch ihre Hausaufgaben sauber gemacht. Bringen sie die Kosten und den Preis unter Kontrolle, wird BMW da gut über die Runden kommen und könnte sogar von der Schwäche der Konkurrenten profitieren.