Nach mehreren Teasern mit Entwürfen, einem Konzeptfahrzeug und getarnten Vorserienfahrzeugen gibt Smart nun konkretere Ausblicke auf den Nachfolger des Elektro-Kleinstwagens ForTwo. Die Marke zeigte den #2 laut Berichten in mehreren Städten mittels Airbrush-Bildern an der Wand, weitere Zeichnungen könnten folgen. Die offizielle Weltpremiere ist für Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon geplant.
Smart hat kürzlich vom weltweiten Testprogramm des #2 berichtet und Bilder eines Fahrzeugs mit einer schwarz-weißen Tarnlackierung veröffentlicht. Die Entwickler versprechen ein gehobenes und ruhiges Fahrerlebnis im Innenraum. Die Optimierung der Karosseriesteifigkeit und der strukturellen Belastungspunkte soll den elektrischen Kleinstwagen zu einem zuverlässigen Begleiter in der Stadt machen.
„Ergänzend zu dieser strukturellen Robustheit verbindet die nächste Generation der bewährten Tridion-Sicherheitszelle kompakte Außenmaße mit einer robusten Struktur, die modernen Sicherheitsanforderungen gerecht wird und ein hohes Maß an Schutz, Stabilität und Fahrvertrauen bietet“, so Smart.
The next generation.
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Der #2 stehe, wie kaum ein anderes Fahrzeug, für das, was Smart ausmache: „intelligente Mobilität für die Stadt mit unverwechselbarer Identität“, sagt Deutschland-Chef Florian Nemit. Mit der eigens entwickelten ECA-Plattform als technologischem Herzstück schaffe man die Grundlage für einen vollelektrischen Zweisitzer, „der ikonisches Design und kompakte Abmessungen mit Agilität, Komfort und Sicherheit auf höchstem Niveau verbindet“.
Die neu entwickelte Electric Compact Architecture (ECA) wurde den Angaben zufolge eigens für den rein elektrischen Nachfolger des ForTwo konzipiert. Das habe man entschieden, nachdem Kooperationen mit Partnern als zu kompromissbelastet eingestuft wurden. Die bisher kommunizierten technischen Daten sind noch vorläufig. Der #2 wird demnach eine Reichweite von rund 300 Kilometern bieten und mit einer 35,7-kWh-Batterie ausgestattet sein. Ein Schnellladevorgang von 10 auf 80 Prozent wird in etwa 20 Minuten angestrebt.
Ein Bestellstart wird in diesem Jahr in Aussicht gestellt, die Auslieferung der ersten #2 ist ab dem zweiten Quartal 2027 vorgesehen. Die Fahrzeuge kommen wie inzwischen die gesamte Modellpalette aus China. Mercedes-Benz hat die Hälfte von Smart an den chinesischen Fahrzeugkonzern Geely verkauft, der seitdem für die Entwicklung und Produktion zuständig ist. Das aktuelle Angebot besteht hierzulande aus dem Kompakt-SUV #1, dem etwas größeren SUV-Crossover #3 und dem mittelgroßen SUV #5.

Future meint
Die Wandbilder sind gefälliges Retromarketing und instagramtauglich. Das ist das wichtigste bei dem Auto. Alles soll so aussehen, als wäre es schon immer dagewesen. Sogar die Koffergriffe an den Türen und die Motorhaube sind noch dabei. Der kleine Smart von Mercedes und Geely passt schon gut in diese Zeit: klein, effizient und natürlich elektrisch. Gut gemacht und gut gemalt.