Stellantis Pro One hat das Konzeptfahrzeug BOW. erstmals öffentlich präsentiert. Die Abkürzung steht für „Box-on-Wheels“. Stellantis beschreibt das Fahrzeug als vollelektrisches und autonomes Logistikkonzept für urbane Lieferaufgaben.
Entwickelt wurde BOW. gemeinsam mit UQI Robotics, einem auf künstliche Intelligenz, Robotik und autonome Fahrtechnik spezialisierten Unternehmen. Die Kooperation konzentriert sich zunächst auf Europa. Nach Angaben von Stellantis sollen erste Validierungsmaßnahmen unter anderem die betriebliche Leistungsfähigkeit, den Kundennutzen und die Skalierbarkeit des Konzepts untersuchen. Weitere internationale Märkte sollen erst im weiteren Projektverlauf bewertet werden.
Zu den technischen Kerndaten des E-Fahrzeugs macht Stellantis bislang keine Angaben. Veröffentlicht sind weder Batteriekapazität und Reichweite noch Ladeleistung, Motorleistung, Abmessungen oder Nutzlast. Der Hersteller nennt als mögliche Einsatzfelder städtische Warenverteilung sowie kontrollierte Bereiche wie Fabriken, Krankenhäuser und Flughäfen und bezieht auch Gebiete mit Zufahrtsbeschränkungen oder niedrigen Emissionsgrenzwerten ein. Angaben zu einem Serienmodell oder einem Marktstart liegen nicht vor.
BOW. ist zugleich Teil des Versuchs von Stellantis Pro One, Nutzfahrzeuge stärker mit digitalen Flotten- und Logistikdiensten zu verknüpfen. Der Hersteller beschreibt das Konzept als Verbindung von autonomer Logistik, Elektrifizierung, Konnektivität und Dienstleistungen.






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