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Daimler macht Kohlekraftwerk zu automobilem Batteriespeicher

21.06.2018 in Autoindustrie, Technik von Thomas Langenbucher | 4 Kommentare

Daimler-Kohlekraftwerk-wird-zu-automobilem-Batteriespeicher

Bild: Daimler

Die Daimler AG hat zusammen mit Kooperationspartnern einen weiteren Batteriespeicher in Betrieb genommen. Insgesamt 1920 Batteriemodule werden in einer Anlage im Elverlingsen/Südwestfalen zu einem „lebenden Ersatzteillager“ für die Fahrzeugflotte der dritten Elektro-Smart-Generation gebündelt. Die bevorrateten Batteriemodule sollen für mindestens 600 Fahrzeuge reichen.

Mit einer installierten Leistung von 8,96 MW und einer Energiekapazität von 9,8 MWh steht der neue Batteriespeicher dem Energiemarkt unter anderem zur Erbringung von Primärregelleistung zur Verfügung. Die modulare Bauweise ermöglicht dem System, vollautomatisiert ununterbrochen das Stromnetz mit Regelleistung zu stabilisieren.

Seinen mittlerweile dritten Großspeicher aus automobilen Batteriesystemen hat Daimler auf dem Grundstück eines 1912 errichteten und vor kurzem stillgelegten Kohlekraftwerks am Standort Elverlingsen erbaut. Zusammen mit einem 2016 eröffneten 12,8 MWh starken 2nd-Life Batteriespeicher in Elverlingsen und einem 17,4 MWh Ersatzteilspeicher in Hannover werden damit in Kürze 40 MWh Energie am Netz sein. Alle drei Projekte wurden ohne öffentliche Fördergelder realisiert.

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Die aktive Bevorratung der Lithium-Ionen-Batteriemodule in Elverlingsen „wirkt wie ein Jungbrunnen für die elektroautomobilen Batteriesysteme“, erklärt Daimler. Um im Fall eines Tauschs einsatzfähig zu sein, verlangt eine Batterie während der Dauer der Bevorratung ein regelmäßiges Zyklisieren – das gezielte, schonende Be- und Entladen. Andernfalls käme es zu einer Tiefenentladung, die zu einem Defekt der Batterie führen kann.

„Gleichzeitig reagieren die Partner effizient auf die steigenden Anforderungen zum Ausgleich von Netzschwankungen und zeigen einen attraktiven Businesscase auf, denn die Systeme erbringen vor ihrem potenziellen Einsatz in Elektrofahrzeugen der Daimler AG eine Systemdienstleistung auf dem deutschen Markt für Primärregelleistung“, so der Autokonzern. Zur Gewährleistung der Netzstabilität ist eine Reaktionszeit von maximal 30 Sekunden notwendig, das Speichersystem in Elverlingsen soll „innerhalb von Millisekunden“ reagieren. Die Anforderungen zur Frequenzregelung und damit dem Ausgleich von Netzschwankungen werden hier laut Daimler bei weitem übertroffen.

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Via: Daimler
Tags: Stromspeicher, StromversorgungUnternehmen: Daimler, Mercedes-AMG, The Mobility House
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Electricrider meint

    21.06.2018 um 21:30

    Leider muss davon ausgegangen werden, dass die Batterien ohne Flüssigkeitskühlung/Heizung und mit den koreanischen Zellen von LG auskommen müssen (Renaulttechnik). Da wird man im Hinblick auf die zu erwartende Lebensdauer sicher Ersatzteile brauchen. Die aus deutscher Produktion stammenden Zellen mit dem Temperaturmanagment (teslatechnik) hatten eine Zyklenfestigkeit von über 4500 Zyklen womit im Laufe des Lebens eines Kleinwagens kaum mit teueren Ersatzteilen Geld zu verdienen war. Damit wäre bei Smart aus der Sicht des Verbrauchers kein Fortschritt zu konstatieren.

  2. Peter W meint

    21.06.2018 um 18:02

    Ich frage mich, wofür sie die vielen Akkus vorhalten. Die bauen keine E-Autos, sammeln aber schon mal Akkus für schlecht Zeiten?.
    Für die Stromnetze sicher positiv, aber sonst?

  3. Michael S. meint

    21.06.2018 um 12:18

    Hier zeigt sich ein sehr positiver Trend, der leider kaum Beachtung findet. Dennoch ein positiver Baustein der Energiewende! Bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt.

    • Landmark M3 meint

      21.06.2018 um 13:48

      Stimme Dir zu, es sehr schön solche Nachrichten zu lesen.
      Bin froh das endlich mehr Bewegung in die Speichertechnik kommt.

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