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VW & Energieverband: E-Mobilität gelingt „nur miteinander, nicht gegeneinander“

22.01.2020 in Aufladen & Tanken, Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

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Bild: VW

Der E-Mobilitäts-Vorstand der Marke Volkswagen Thomas Ulbrich und die Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Kerstin Andreae haben in einem gemeinsamen Interview mit dem Handelsblatt aus Sicht ihrer jeweiligen Branche über die Elektromobilität gesprochen. Beide machten sich dabei für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Auto- und Energiewirtschaft stark.

Mit Blick auf den derzeitigen Wandel in der Automobilindustrie sagte Andreae, dass sich die Energiekonzerne mit derlei Umbrüchen auskennen würden. Die Energiebranche habe diese Phase schon hinter sich, die Bedenken seien auch hier „anfangs enorm gewesen“ – etwa hinsichtlich des vom Stromversorgungssystem stemmbaren Anteils an erneuerbaren Energien.

Damit die Transformation zur E-Mobilität gelingt, fördert die deutsche Regierung den E-Auto-Kauf und auch die Infrastruktur umfangreich. Laut Ulbrich wird der Bedarf an Staatsgeldern nur zu Beginn nötig sein. „Wir setzen uns dafür ein, die Startphase des Wechsels zur E-Mobilität zu fördern. Das ist notwendig, um volkswirtschaftlich sinnvolle technologische Änderungen umzusetzen“, sagte er. Der Staat helfe bei der „Initial-Zündung“, später sei keine Förderung mehr notwendig. VW rechne damit, dass die Subventionierung im Lauf der ersten Produktgeneration neuer Elektroautos zurückgefahren werden kann.

Andreae und Ulbrich glauben, dass die Automobil- und Energiewirtschaft durch den Kampf gegen den Klimawandel zumindest in Teilbereichen näher zusammenkommen. Die Suche nach klimafreundlichen Lösungen beschäftige beide Branchen gleichermaßen, meinte Andreae. Das werde bei der Elektromobilität sehr deutlich. Deutschland stehe vor gigantischen Transformationsaufgaben, die die verschiedenen Branchen „nur miteinander, nicht gegeneinander“ lösen könnten.

„Energiewende und Mobilitätswende hängen zusammen“, pflichtete Ulbrich bei. Hier seien die Energie- und die Automobilwirtschaft „die beiden Schlüsselindustrien“. Es gelte daher, einen gemeinsamen Rahmen für die notwendigen Veränderungen zu finden. In den vergangenen Monaten sei man auf diesem Weg schon ein deutliches Stück vorangekommen. Vieles davon finde sich nun im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung wieder.

Noch Uneinigkeit bei Ladeinfrastruktur

Unterschiedlicher Meinung sind die Autohersteller und Energieunternehmen beim Thema öffentliche Ladepunkte: Die Energiebranche hält 350.000 für genug, der Autoseite ist das zu wenig. Dies müsse noch geklärt werden, räumten Andreae und Ulbrich ein, der VW-Manager hält dies jedoch für zweitrangig: „Wichtiger wäre mir, dass wir jetzt im ersten Schritt möglichst schnell starten und in kurzer Zeit 150.000 oder 200.000 öffentliche Ladepunkte auf die Straßen stellen.“ Das sei erforderlich, damit die Kunden Vertrauen in die Infrastruktur fassen.

Geld verdienen lässt sich mit Strom-Tankstellen für Elektroautos derzeit nicht, sagte Andreae. Für ihre Branche sei dieser Bereich noch ein Verlustgeschäft. Die Unternehmen würden in Vorleistung gehen, weil sie vom Hochlauf von Elektroautos überzeugt sind und sich die Ladesäulen „irgendwann einmal“ rechnen werden. Wirtschaftlich interessant werde es erst ab einer Auslastung, von der man aktuell deutlich entfernt sei. Wichtig sei daher, die öffentliche Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht aufzubauen, unterstrich die BDEW-Geschäftsführerin.

Auch die Automobilbranche muss sich um Ladeinfrastruktur kümmern, ergänzte Ulbrich. Volkswagen sei diesbezüglich schon sehr aktiv, beispielsweise mit der Erweiterung der eigenen Standorte für das Laden der Beschäftigten am Arbeitsplatz. In Europa werde der Wolfsburger Autobauer inklusive dem Handel konzernweit 36.000 zusätzliche Ladepunkte errichten.

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Via: Handelsblatt (Paywall)
Tags: BDEW, Förderung, Ladestationen, StromversorgungUnternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. elbflorenz meint

    22.01.2020 um 10:20

    Sehr schöner letzter Satz. Sollte einem wirklich zu denken geben, warum Ionity solch eine Kommunikations-Katastrophe vom Stapel gelassen hat. Ich verstehe es jedenfalls ned, aber es öffnet Spekulationen Tür und Tor …

    • elbflorenz meint

      22.01.2020 um 10:21

      Antwort auf Peter W.

  2. Leotronik meint

    22.01.2020 um 09:41

    Die beiden sollten Ionity ins Gewissen pinkeln.

    • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

      22.01.2020 um 11:26

      VW ist Miteigentümerin von Ionity; VW fährt eine unehrliche Zickzack-Strategie.

      • JürgenV meint

        22.01.2020 um 12:07

        Quatsch. Warum wird auch hier wieder VW allein betrachtet? Ionity ist ein Verbund aus mehreren Unternehmen. Villeicht sollte man erst einmal abwarten zu welchen Konditionen die Partner laden können. Wenn alle anderen bei Tesla auch laden dürften, würden die ganz sicher auch mehr zahlen als die Tesla Fahrer. Also erstmal abwarten.

        • EdgarW meint

          22.01.2020 um 14:45

          +1

          PR-seitig ungeschickt ist es wohl von Ionity, ich kann deine Aussagen aber nur unterschreiben.

  3. Peter W meint

    22.01.2020 um 09:39

    Als Laie ist es immer schwierig zu beurteilen, wann sich Investitionen rechnen. Die Stromversorgung einer Gemeinde mit den vielen tausend Hausanschlüssen erfordert auch eine große Investition, wobei jeder Anschluss gerade mal tausend oder zweitausend Euro im Jahr umsetzt. Im Vergleich dazu sollte es nicht all zu lange dauern, bis die Ladestationen Umsätze generieren, die die Investitionen wieder reinspülen.
    Ich sehe es auch so, dass viele erst ein E-Auto kaufen, wenn sie überall über Ladestationen „stolpern“. Das Vorhandensein der Ladesäulen muss erst mal bei den Menschen ankommen, denn derzeit sehen die überall nur Tankstellen, die auch mit großen Werbetürmen auf sich aufmerksam machen.
    Dass Ionity dann auch noch lautstark 79 Cent pro kWh verkündet, die eigentlich kaum jemand bezahlen muss, bestätigt leider nur die Stammtischparolen vom teuren Autostrom. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Tankstellenbetreiber seine Preiserhöhung in der Presse mitteilt, um den Kunden zu sagen, dass er endlich mal was verdienen will.

    • Futureman meint

      22.01.2020 um 13:24

      Die Frage ist ja auch, wieviel geht bisher für den Unterhalt der Benzintankstellen drauf (Gebäude/Unterhalt/Personal)? Denn diese Kosten gibt es bei Ladesäulen nicht…

      • Roma meint

        23.01.2020 um 13:57

        Da pro Liter nur niedrige einstellige Cent-Beträge dem Tankstellenbetreiber übrig bleiben, wundert es dich schon sehr, dass bei Ladesäulen plötzlich mittlere 2-Stellige Cent-Beträge nötig sein sollten.
        Denke es liegt eher viel mehr daran, dass das Ladenetz einfach nicht ausgelastet ist. Ionity nannte ja mehr als 200.000 Ladevorgänge im Jahr. Rechnet man mit 600 Ladepunkte die 2019 im Schnitt in Betrieb waren, wäre das pro Ladepunkt eine Ladung pro Tag. Da helfen aber auch keine 0.79€, sondern nur eine höhere BEV-Dichte.

        • Roma meint

          23.01.2020 um 13:59

          *wundert es mich….

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