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E-Mobilitäts-Verband: Sinnvolle Marktlenkung statt „sozialistischer Goldregen“ nötig

21.04.2020 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 15 Kommentare

VW-e-up

Bild: VW

Der Bundesverband eMobilität (BEM) vertritt die Interessen der E-Mobilitäts-Branche in Deutschland. Präsident Kurt Sigl sprach in einem Interview mit dem Börsenportal wallstreet:online über die jüngste Entwicklung der alternativen Antriebsart und sinnvolle Reaktionen auf die Coronavirus-Pandemie.

Elektroautos und Plug-in-Hybride mit mehreren Kilometern rein elektrischer Reichweite verkaufen sich immer besser, im vergangenen Monat gab es trotz der Pandemie wieder einen Bestwert bei den Neuzulassungen. Auf die Gründe dafür angesprochen nannte Sigl insbesondere die deutsche E-Auto-Kaufprämie, offiziell „Umweltbonus“. Die Fördermaßnahme sei nun so gestaltet, dass sie auch bei den Kunden ankommt.

Ein weiterer Grund für den Zuwachs bei den Zulassungen sei, dass die Stromer endlich lieferbar sind – das sei lange nicht der Fall gewesen. Hinzu komme, dass es mit Modellen wie etwa dem VW e-up! oder dem Seat Mii Electric bezahlbare Angebote gibt. Davon brauche es nun „viel mehr“, um die Elektromobilität „in den deutschen Normalhaushalt zu bringen“.

Der ehemalige EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) hat kürzlich angesichts der Coronavirus-Krise eine Lockerung der CO2-Grenzwerte für Neuwagen in der EU gefordert. Der BEM verurteile dies „auf Schärfste“, betonte Sigl. Die Reform der Autoherstellung dürfe nicht verschleppt und der Ausstoß von Umweltgiften nicht weiter geduldet werden. Der Kurs auf die E-Mobilität müsse gestärkt werden und in Deutschland klare politische Priorität haben. Zur Unterstützung sei eine breit angelegte Informationskampagne erforderlich.

„Wir benötigen eine Offensive für die Elektromobilität auf Basis von Erneuerbaren Energien und wir brauchen eindeutige Fristen für den Verbrennungsmotor ab Werk und auf der Straße“ so Sigl weiter. Es sei „ein klares Arbeitspaket für die Infrastruktur“ nötig sowie eine Aufklärung des Autohandels und eine Ausbildungsoffensive für „Elektro-Berufe“ im Handwerk. Die Automobilwirtschaft müsse ihre Geschäftsmodelle umstellen, was die Bundesländer und Behörden forcieren könnten. Darüber hinaus wünsche sich der BEM-Präsident mehr Förderung von Windkraft und Solarenergie, um den Strommix zu verbessern.

Zu der von einigen ins Spiel gebrachten Erhöhung des erst kürzlich auf bis zu 6000 Euro ausgeweiteten Umweltbonus sagte Sigl. „Hier sollte kein sozialistischer Goldregen, sondern eine sinnvolle Marktlenkung das oberste Ziel sein“. Es wäre sinnvoll, dass künftig auch elektrische Kleinstfahrzeuge der Fahrzeugklasse L7E von der Kaufprämie profitieren, Plug-in-Hybride sollten dagegen gestrichen werden.

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Via: Wallstreet Online
Tags: BEM, FörderungAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. alupo meint

    21.04.2020 um 23:23

    „Der ehemalige EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) hat kürzlich angesichts der Coronavirus-Krise eine Lockerung der CO2-Grenzwerte für Neuwagen in der EU gefordert.“

    Dieser Schwabe sollte endlich einmal englisch lernen.

    Ich frage mich sowieso, wie den jemand in der EU versteht.

  2. Ecoment meint

    21.04.2020 um 16:38

    Ich bin für keiner Subventionen auch nicht für Elektro Quoten ich bin dafür mehr Marktwirtschaft einzusetzen. Heißt weder CO2 Grenzwerte noch irgendwas anderes sondern der Markt und Sagt der Markt er will E Autos wird es sie geben wenn nicht dann halt nicht

    • Jürgen Vonhoff meint

      21.04.2020 um 18:53

      Gute Nacht

  3. Jörg2 meint

    21.04.2020 um 09:35

    Gab es im realen Sozialismus mal einen Goldregen? Hatte Marx/Engels/Lenin für die ferne Zukunft sowas mal angedacht? 2x Nein.
    Wer solchen Quark redet, dessen restlichen Aussagen ist dann wohl eher nicht zutrauen.

    • Peter meint

      21.04.2020 um 09:39

      Ja, gab es, siehe unten. Güter des täglichen Bedarfs waren massiv subventioniert. 80qm-Wohnung mit Zentralheizung und Warmwasser aus der Wand =80Mark Miete (= 10% vom Durchschnittseinkommen). 1 Brot = 60Pfennige. GanztagsKita für alle für umme. usw.

      • Jörg2 meint

        21.04.2020 um 10:38

        Da hast Du natürlich Recht. Die notwendigen Dinge des täglichen Lebens war überstark subventioniert (vorn die lebende Gans für 10 Mark anliefern und hinten die gleiche Gans gerupft für 5 Mark wieder kaufen…).

        Aber hier geht es um Konsumgüter im oberen Preissegment. Da kann ich mich an soetwas nun wirklich nicht erinnern (Wohnraumheizung in Form eines russischen Farbfernsehers für 3..4..5 Monatsgehälter, „RADUGA“?).

        • Wännä meint

          21.04.2020 um 12:14

          Vielleicht mal ein bischen zwischen den Zeilen lesen? Hätte er das Wort „Gießkanne“ mit rein genommen, hätte es auch gepasst.

        • Jörg2 meint

          21.04.2020 um 17:14

          Ja, das stimmt!

          Ich hab mich an dem „Gold“ gestört. Gold war da nichts!

    • McGybrush meint

      21.04.2020 um 10:41

      Brot mir 61 Pfennig (Gehalt 600-800Mark) war so stark subventioniert das Bauern es „heimlich“ zum füttern der Tiere gekauft haben. Miete lag bei um die 50Mark was im Verhältnis zum Lohn sehr wenig war.

      Das Tägliche Leben war extrem billig. Nur Luxus war teuer. Ein Fernseher war schnell bei 2500Mark wenn man denn überhaupt ein bekommen hat.

      Die Aussage das Hybride keine Förderung bekommen sollen finde ich aber gut. Wobei auch BEV und Dieselkraftstoff nich gefördert sein sollten.

  4. Andreas_Nün meint

    21.04.2020 um 09:09

    „Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf.“

    Leitspruch so mancher Lobbyisten.

    • Peter meint

      21.04.2020 um 09:36

      Na na na. Aber nicht bei den Sozialleistungen. Nicht beim Brotpreis. Nicht bei allen anderen Waren des täglichen Bedarfs. Und auch nicht bei den Mieten. Bei der Kinderbetreuung sowieso nicht. Das gilt selbstverständlich das Prinzip der Eigenverantwortung.
      Ganz ohne Ironie sollte man nicht vergessen, dass Sozialismus bisher auch immer mit einer Ideologie einherging, die andere Ideen eher repressiv behandelt hat.

  5. MiguelS NL meint

    21.04.2020 um 09:00

    „Zu der von einigen ins Spiel gebrachten Erhöhung des erst kürzlich auf bis zu 6000 Euro ausgeweiteten Umweltbonus sagte Sigl. „Hier sollte kein sozialistischer Goldregen, sondern eine sinnvolle Marktlenkung das oberste Ziel sein“. Es wäre sinnvoll, dass künftig auch elektrische Kleinstfahrzeuge der Fahrzeugklasse L7E von der Kaufprämie profitieren, Plug-in-Hybride sollten dagegen gestrichen werden.“

    Punktlandung, der immer wieder angedachte Goldregen ist, wie es bisher Fall war, viel zu ineffizient.

  6. Peter W meint

    21.04.2020 um 08:57

    Der Mann sieht das richtig.

    • Wännä meint

      21.04.2020 um 12:22

      Ja sicher sieht er das richtig. Nur wenn solche Reaktionärstypen wie „Mei Inglisch is werri bat“ – Oettinger mit ihrem mächtigen Lobbyistenapparat dazwischengrätschen, kommt der Brechreiz von ganz alleine.

      • 150kW meint

        21.04.2020 um 12:59

        Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

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