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Wie viel Elektroautos den Verbraucher kosten (sollen)

29.12.2014 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Elektroauto-Kosten

„Trotz Steuerbefreiung und günstigerem Strom: Fast alle Elektroautos sind pro Kilometer immer noch deutlich teurer als vergleichbare Diesel und Benziner“, schreibt der ADAC. „Nur ein einziges Auto rechne sich“, so der Automobilverband. Wirklich?

Im aktuellen ADAC Autokostenvergleich sei nur der BMW i3 gegenüber einem in Ausstattung und Leistung vergleichbaren 1er-Benziner günstiger unterwegs – um 3,1 Cent pro Kilometer. Direkt hinter dem BMW i3 liegt im Autokostenvergleich der VW e-Golf. Mit 54,1 Cent pro Kilometer soll die Stromversion des Golfs um 5,5 Cent pro Kilometer teurer als das vergleichbare Benzinmodell sein.

Hinter dem VW e-Golf folgt der Elektrowagen von Nissan, der LEAF. Für ihn sollen Autofahrer 7,5 Cent pro Kilometer mehr als für den vergleichbaren Benziner aufbringen müssen. Die kostengünstigsten Elektroautos seien mit 43,0 Cent pro Kilometer der smart fortwo coupe electric drive, mit 43,9 Cent pro Kilometer der Renault Zoe und mit 45,7 Cent der VW e-up!. Mit Ausnahme des smart und Renault sollen alle anderen Elektroautos mehr als 13 Cent pro Kilometer teurer als die verglichenen Modelle mit Verbrennungsmotor sein.

Grundlage der Berechnung des ADAC sind Anschaffungspreis, Wertverlust, Kraftstoff- bzw. Stromkosten, Werkstatt- und Reifenkosten sowie Steuern und Versicherung – bei einer Haltedauer von vier Jahren und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern.

Elektroautokosten-Benzin
© 12/2014 ADAC e.v. (Zum Vergrößern anklicken)

In den Details wird es unübersichtlich

Wir haben uns die Berechnungen des ADAC einmal genauer angeschaut, und einige Unstimmigkeiten entdeckt. Zum Beispiel ist nicht nachvollziehbar, warum der Automobilclub die Werkstattkosten von Elektroautos meist genau so hoch ansetzt, wie die der Verbrenner – ist doch längst bekannt, dass Elektroautos den Geldbeutel hier im Schnitt um ein Drittel weniger belasten.

Auch sollen die Fixkosten etwa beim BMW i3 im Vergleich zum erwähnten Benziner ohne Berücksichtigung der Steuer jeden Monat um 25 Euro höher sein. Und das, obwohl der Benziner in der Versicherung deutlich teurer ist als der Stromer. Eine schlüssige Erklärung für die höheren Fixkosten gibt es nicht.

Bei den monatlichen Fixkosten taucht überdies auch bei Elektroautos die Kfz-Steuer auf. Und das, obwohl Stromer zehn Jahre lang steuerbefreit unterwegs sind. Zwar wird die Steuer in einem weiteren Schritt wieder abgezogen. Aber wie es scheint nur um knapp ein Fünftel, statt um den vollen Betrag.

Fazit: Die Statistik des ADAC wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet. An manchen Stellen ist nicht nachvollziehbar, wie sich die Beträge errechnen und die Zahlen zu den einzelnen Modellen wirken vereinzelt willkürlich.

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Via: ADAC & Auto-Medienportal
Tags: BMW i3, Kosten, Nissan LEAF, Renault ZOE, smart fortwo, VergleichstestUnternehmen: ADAC
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Starkstrompilot meint

    30.12.2014 um 02:06

    Wie bescheuert und unsinnig kann eine Statistik denn noch sein? Es langweilt einen mittlerweile geradezu, was für alberne Vergleiche denn noch erstellt werden, um Elektroautos schlecht zu machen. Und wenn schon, dann müssen wenigstens die deutschen Fahrzeuge wie der i3 oder e-Golf vorne liegen.
    Wer vergleicht denn einen i3 mit einem Stinker-BMW? Da passt doch nichts zusammen. Vergleiche innerhalb einer Marke funtionieren nicht immer. Bei BMW z.B. nicht. Bei VW oder Renault schon. Nur sind die Benzinfahrzeuge durchweg zu billig angesetzt. Der Clio, der mit dem Zoe vergleichbar ist, kostet fast gleich und nicht 25% weniger.
    Bei den Elektroautos werden die Karten neu gemischt. Es gelten nicht die gleichen Klasseneinordnungen wie bei den Benzinern. Was soll also diese Vergleiche. Ein i3 kostet z.B. bei gleicher Ausstattung doppelt so viel wie der Zoe.
    Der ADAC sollte sich nicht um Dinge kümmern von denen sie keine Ahnung haben.

  2. Heinz Renner meint

    29.12.2014 um 17:24

    Interessant wäre wie denn der Tesla S aussehen würde. Und vor Allem wenn man die 80.000km Garantie und die 0-Kosten beim Stromtanken an den Superchargern rechnet…

    • Tesla-Fan meint

      29.12.2014 um 23:30

      So eine Rechnung ist doch gar nicht gewünscht… ;)

  3. Efan meint

    29.12.2014 um 15:35

    Noch dazu rechnet der ADAC nur bis 60.000 Kilometer. Würde mich mal interessieren, wie weit Elektroautos die Verbrenner bei sagen wir 100.000 Kilometern Nutzungsdauer abgehängt haben. Da würde die Statistik sicher ganz anders aussehen.

  4. Tesla-Fan meint

    29.12.2014 um 09:52

    Warum wundert mich das jetzt nicht? Ach ja, ist ja vom ADAC die Studie… :-) :-) :-)

    • Redaktion meint

      29.12.2014 um 10:06

      Das war „mal“ ein Qualitätsmerkmal… :-)

      VG
      TL | ecomento.de

      • Tesla-Fan meint

        29.12.2014 um 10:14

        So ändern sich die Zeiten. –

        Bei Licht betrachtet ist es nur ein verlogener Lobbyisten-Verein.
        (Ich war da selbst vor ca. 15 Jahren mal für ein Jahr drin und bin dann gleich wieder ausgetreten – und es hat sich bis heute nichts geändert… ;) )

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