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Elektroauto- und Plug-in-Zulassungen im internationalen Vergleich

13.09.2016 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 5 Kommentare

elektroauto-und-plug-in-zulassungen-im-internationalen-vergleich-2016

Bild: Tesla

Der Absatz von Elektrofahrzeugen zeigt bis einschließlich August 2016 in wichtigtsen Automobilmärkten ein durchwachsenes Bild. Nach einer Analyse des Center of Automotive Management (CAM) wird das globale Wachstum der Elektromobilität weiterhin vor allem vom chinesischen Markt getrieben, während das Wachstum in anderen Märkten nur langsam voranschreitet.

Allein in den ersten acht Monaten des Jahres 2016 wurden in China rund 240.000 E-Autos abgesetzt, wodurch sich die E-Auto-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 123 Prozent erhöhten und der Marktanteil auf 1,7 Prozent anstieg. Marktführer im E-Autosegment sind die Modelle Tang und Qin des chinesischen Hersteller BYD sowie die Modelle E-Series EV von BAIC und Roewe e550 von SAIC. Insgesamt wird der chinesische Markt bislang vor allem von Modellen der einheimischen Hersteller BYD, BAIC, SAIC dominiert: In den Top-20 findet sich als erster ausländischer Hersteller nur Tesla mit dem Model S auf Rang 19.

In den USA sind die Neuzulassungen von Elektroautos im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2015 um 30 Prozent gestiegen. Mehr als 93.000 E-Fahrzeuge wurden hier zwischen Januar und August 2016 verkauft, wobei rund 50.000 batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) abgesetzt werden konnten (plus elf Prozent). Marktführer ist Tesla, auf deren Modelle S und X mehr als die Hälfte der Verkäufe entfallen, gefolgt von Nissan LEAF mit 16 Prozent und BMW i3 mit 11 Prozent sowie Volkswagen e-Golf mit rund fünf Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr legen die Plug-in Hybride deutlich mehr zu (plus 64 Prozent), vor allem aufgrund von Zuwächsen des Chevrolet Volt und des Ford Fusion Energi.

In Europa setzt Norwegen seine Sonderrolle fort und kommt in den ersten acht Monaten 2016 auf mehr als 28.000 Elektrofahrzeuge (plus 37 Prozent, inkl. Brennstoffzelle). Großbritannien legt wie schon im Vorjahr deutlich zu und setzt im gleichen Zeitraum rund 24.000 E-Fahrzeuge ab, fast ein Drittel mehr als im Vergleichszeitraum des letzten Jahres. Auch hier sorgt vor allem der relativ hohe Anteil neuzugelassener Plug-in Hybride (plus 41 Prozent) für das große Wachstum. In Frankreich erhöhen sich ebenfalls die Neuzulassungen um 45 Prozent auf 19.035. Dabei machen BEV 75 Prozent der Elektroautoverkäufe aus, während auf Plug-in Hybride (PHEV) 25 Prozent entfallen.

In Deutschland bleibt die bisherige E-Auto-Bilanz des Jahres 2016 ernüchternd: In den ersten acht Monaten steht trotz Förderprämie hier nur ein Plus von acht Prozent auf 14.013 Elektrofahrzeuge. Dabei legen nur die Plug-in Hybride auf rund 7976 Fahrzeuge zu (plus 23 Prozent), während mit 6037 Neuzulassungen die reinen Elektroautos (BEV) bislang sogar zum Vorjahreszeitraum einen rückläufigen Trend aufweisen (minus 6,5 Prozent). Daran können bislang auch die Anträge auf Förderprämie nichts ändern: Nach zwei Monaten wurden nur 3027 Anträge gestellt, wobei zwei Drittel der Anträge auf reine Elektroautos entfallen. Unter den BEV sind dabei der Renault ZOE mit 671 sowie der BMW i3 mit 559 Anträgen noch am stärksten nachgefragt.

Reichweite und Lademöglichkeiten als Knackpunkte

Studienleiter Prof. Dr. Stefan Bratzel kommentiert: „Insgesamt bestätigen sich die Befürchtungen, dass die Kaufprämie für Elektroautos nahezu wirkungslos verpuffen wird. Das Instrument basiert auf der Annahme eines preislich bedingten Nachfrageproblems, das vermeintlich durch eine Prämie beseitigt werden könnte. Tatsächlich leidet die E-Mobilität unter Wettbewerbsnachteilen, vor allem unter dem Problemkomplex Reichweite-Infrastruktur-Preis (R.I.P.)“. Entsprechend müsse „zur Steigerung der Nachfrage zunächst das Batteriereichweiten- und Ladeinfrastrukturdefizit befriedigend gelöst werden“, so Bratzel. „Die Regulations- und Förderkulissen in Deutschland sollten sich vor allem darauf konzentrieren.“

Für die nächsten zehn bis 15 Jahren rechnet das CAM aufgrund der technologischen Anstrengungen der Hersteller und des zu erwartenden regulatorischen Umfelds mit einer deutlichen Steigerung der Marktdynamik. Danach könnten die globalen Neuzulassungen von E-Autos im Jahr 2020 zwischen 2,5 und fünf Prozent (optimistisch) liegen.

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Via: dpp-AutoReporter/wpr
Tags: VerkaufszahlenAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Tom meint

    13.09.2016 um 22:04

    Ich habe den Eindruck, dass die gegenwärtige Situation etwas schizophren ist: Wer sich heute für ein Elektroauto interessiert, hat die Wahl zwischen zwei hochpreisigen Modellen von Tesla und vielen rund halb so teuren Vehikeln, die in allen Belangen unterlegen sind. Nun muss jeder entscheiden, wie viele Abstriche er zu machen gewillt und in der Lage ist (im Geldbeutel, am Alltagsnutzen, bei der Kombination von Ladezeit und Gesamtreichweite, der Zuladung…).
    Auf der anderen Seite steht die nächste Generation schon in den Startlöchern. Chevy bringt demnächst den Bolt mit >340 km Reichweite nach EPA. Opel bringt diesen als Ampera-E wohl im Frühjahr 2017 nach Europa, zu einem Preis, der nicht viel höher liegen dürfte als aktuell die deutsche Konkurrenz (i3, eGolf). Und dann natürlich das Model 3, das sich aber noch ein weiteres Jahr Zeit lassen wird bei uns.

    Ich würde heute nicht in der Verlegenheit sein wollen, mich für ein BEV zu entscheiden, und stattdessen so lange warten, bis die nächste Generation zu haben ist. Zum Glück fahre ich schon elektrisch und kann noch eine ganze Weile auf mein Model 3 warten. ;-)

  2. Starkstrompilot meint

    13.09.2016 um 10:48

    Schön, dass diese wirklich nicht neue Erkenntnis jetzt auch messbar ist. Dass die Förderung ein Rohrkrepierer wird, war jedem, der sich mit Elektroautos befasst, schon vorher klar.
    Darum geht es auch in dieser Runde der immer wiederkehrenden Elektroautowelle nicht. Wieder soll nur gezeigt werden, dass es nicht geht, dass es niemand will und wir beim Altbewährten bleiben. Egal wie.
    Diesmal dürfte das jedoch nicht klappen, denn der Rest der Welt spielt nicht mit. Der Antrieb der Zukunft wird nicht in Deutschland entschieden.
    Gut gemacht, Ihr Experten in Wirtschaft und Politik.

    • Hans-Peter meint

      13.09.2016 um 11:50

      Es ist doch eh Schwachsinn zu denken, das alle ein E-Auto fahren sollten. Zu was denn? Hauptsache Sie und ich fahren eines. Die anderen können gerne weiterhin ihre Fred Feuerstein Rappenstinkekiste weiter fahren… juckt mich nicht die Bohne.

      • Celler meint

        13.09.2016 um 21:37

        Naja, Sie würden aber auch von größeren Skalen- und Lernkurveneffekten profitieren. Außerdem von den geringeren Luftschadstoffen in der Stadt. Um nur zwei Vorteile zu nennen.

      • Fritz! meint

        13.09.2016 um 23:59

        Doch, juckt mich sehr wohl, denn ich muß deren Lärm mir anhören und deren giftige und krebserregende Abgase einatmen.

        Es wäre also schon für uns alle gut, wenn möglichst viele der anachronistischen Lärmer und Giftbomben von unseren Straßen verschwinden würden!

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