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Daimler nimmt „weltweit größten“ 2nd-Use-Batteriespeicher in Betrieb

14.09.2016 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

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Bilder: Daimler

Daimler hat den eigenen Angaben nach „größten 2nd-Use-Batteriespeicher der Welt“ in Betrieb genommen. Das 13-MWh-Projekt steht damit nach knapp einjähriger Bauphase vor der Fertigstellung. Insgesamt 1000 Batteriesysteme aus der Elektroauto-Version des smart fortwo der zweiten Generation werden im westfälischen Lünen zu einem stationären Batteriespeicher gebündelt.

Die ersten Systemstränge sind bereits am Netz, der 13-MWh-Speicher soll noch in diesem Jahr seine volle Kapazität für den deutschen Energiemarkt bereitstellen. Nach Zuschlag in den wöchentlichen Auktionen der Netzbetreiber für Primärregelleistung erfolgen Abruf, Speicherung wie Einspeisung der Leistungen voll automatisch. Leistungsfähige Batteriespeicher sind bei zunehmender Einspeisung von Strom aus fluktuierenden Erneuerbaren Energien wie aus Windkraftanlagen oder Solarkraftwerken der Schlüssel zur Stabilisierung der Stromnetze, ist Daimler überzeugt.

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(Zum Vergrößern anklicken)

Der 2nd-Use-Batteriespeicher in Lünen soll mit der Zweitverwertung gebrauchter elektromobiler Batteriesysteme als Leuchtturmprojekt für den effizienten Umgang mit Ressourcen in der Elektromobilität dienen. Auch nach der vom Hersteller garantierten Betriebszeit sind die Akku-Systeme im stationären Betrieb noch voll einsatzfähig. Geringe Kapazitätsverluste spielen hier Daimler zufolge nur eine untergeordnete Rolle. Ein wirtschaftlicher Betrieb im stationären Bereich soll demnach für schätzungsweise mindestens zehn weitere Jahre möglich sein.

An dem Joint-Venture in Lünen sind neben Daimler die Unternehmen The Mobility House, GETEC und REMONDIS eingebunden. Die vier Partnerunternehmen wollen gemeinsam die gesamte Batterie-Wertschöpfungs- und Verwertungskette abdecken: Von der Herstellung und Aufbereitung der Batteriesysteme bei der Daimler-Tochter ACCUMOTIVE, dem Elektro- und Plug-in Hybrid-Fahrzeug-Angebot von Daimler, über die Installation und Vermarktung des stationären Batteriespeichers an den Energiemärkten durch The Mobility House und GETEC bis hin zum Recycling der Batteriesysteme am Ende ihres Lebenszyklus und der Rückführung von Rohstoffen in den Produktionskreislauf durch REMONDIS.

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Via: Daimler
Tags: Batterie, Recycling, StromspeicherUnternehmen: Daimler, Getec Gruppe, Remondis, The Mobility House
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Starkstrompilot meint

    14.09.2016 um 10:46

    Sehr gute Sache. Überschüssigen Strom in alten Akkus zwischen zu speichern.
    Viel besser als unter großen Umwandlungsverlusten diese Energie in Wasserstoff zu speichern.

  2. Nik meint

    14.09.2016 um 08:47

    Sehr sehr gut
    Genau so stelle ich mir eine ganzheitliche Strategie vor.
    Danke Daimler
    Damit wird für mich ein Stück der deutschen Ehre gerettet.

    • kritGeist meint

      14.09.2016 um 17:28

      Da wäre ich erstmal vorsichtig mit der Ehrenrettung, bis es komplett fertig ist & die ersten Angebote auf den Markt kommen …

      Die bisherige Umsetzung ist wenigstens deutlich mehr, als die bisherigen halb-leeren Versprechen zu E-Mobilität in eigenem Haus: „Wir haben die Zukunft .. _ … auf dem Papier oder als Prototyp, der vielleicht irgend wann mal kommt“ ;-)

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