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Toyota entwickelt neue E-Motoren: Bedarf Seltener Erden sinkt um bis zu 50 Prozent

21.02.2018 in Autoindustrie, Innovation von Thomas Langenbucher | 13 Kommentare

Toyota-Elektromotor-Seltene-Erden

Bild: Toyota

Toyota ist es gelungen, den Anteil knapper Rohstoffe in den Magneten seiner Elektromotoren deutlich zu reduzieren. Der japanische Automobilkonzern gab diese Woche bekannt, den weltweit ersten hitzebeständigen Magneten entwickelt zu haben, der mit weniger Seltenen Erden auskommt. Dadurch können Motoren für Elektroautos und Hybride zukünftig günstiger hergestellt und Rohstoffengpässe vermieden werden.

Die von Toyota neu entwickelten Magneten benötigen weder Terbium (Tb) noch Dysprosium (Dy) – zwei Seltene Erden, die begrenzt verfügbar, teuer und in geopolitisch risikoreichen Regionen zu finden sind. Auch der Bedarf von Neodym (Nd) konnte um bis zu 50 Prozent gesenkt werden, indem ein Teil durch Lanthan (La) und Cer (Ce) ersetzt wurde, zwei kostengünstigere Seltene Erden.

Neodym ist wichtig, um eine hohe Koerzitivkraft und somit Magnetisierung bei hohen Temperaturen sicherzustellen. Die Bewegung eines Elektromotors resultiert aus der Anziehungs- und Abstoßungskraft, die mehrere Magnetfelder erzeugen. Wird ausschließlich der Neodym-Anteil reduziert, sinkt das Motordrehmoment. „Toyota ist es mit neuen Technologien und dem richtigen Verhältnis der Stoffe nun gelungen, einen Magneten zu entwickeln, der eine vergleichbare Hitzebeständigkeit und Koerzivität aufweist wie bisher verwendete Magneten – bei deutlich geringerem Neodym-Anteil“, erklärten die Japaner in einer Mitteilung.

Durch die neuen Elektromotoren ist laut Toyota künftig eine ausgewogenere Balance zwischen Angebot und Nachfrage nach Seltenen Erden möglich, was Lieferrisiken und Preisschwankungen reduziert. Neben dem Einsatz in Hybrid- und Elektrofahrzeugen könnte der neue Magnettyp auch in Motoren aus anderen Bereichen wie der Robotik zum Einsatz kommen.

Toyota will die Leistung seiner neuen Elektromotoren weiter verbessern, die Nutzung für zusätzliche Bereiche ausloten und gleichzeitig „eine zügige Serieneinführung“ vorantreiben. Die Magneten soll in der ersten Hälfte der 2020er Jahre in Motoren für elektrische Lenkunterstützung genutzt werden. Der Einsatz in Hochleistungsmotoren für Elektrofahrzeuge könnte dagegen noch bis zu zehn Jahre auf sich warten lassen.

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Via: Toyota
Tags: Elektromotor, Nachhaltigkeit, Produktion, RohstoffeUnternehmen: Toyota
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Starkstrompilot meint

    21.02.2018 um 17:18

    Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

  2. Peter W. meint

    21.02.2018 um 15:21

    Wobei Tesla aber beweist, dass man nur Kupferwicklungen und Bleche braucht um Elektromotoren zu bauen. Ein Asyncronmotor hat keine Permanentmagnete.

    • Klug meint

      21.02.2018 um 16:55

      Model 3 fährt mit Permanentmagnetmotoren.
      Ist sparsamer.
      Seltene Erden sind nicht so selten wie es klingt.

  3. Ich meint

    21.02.2018 um 12:43

    Den Ausdruck „zwei besonders Seltene Erden“ halte ich für unglücklich gewählt. Sie sind zwar sicherlich besonders. Doch wird hier fälschlicherweise der Eindruck geweckt, als sei der Begriff „seltene Erden“ auf deren geringen Häufigkeit zurückzuführen.

    • Redaktion meint

      21.02.2018 um 13:39

      Danke für den Hinweis, wir haben das entsprechend angepasst.

      VG
      TL | ecomento.de

  4. Daniel meint

    21.02.2018 um 11:50

    Es geht voran mit der Elektroautotechnik. Und das ist erst der Anfang. Wenn es die deutsche Industrie nicht packt, dann halt andere…

    • Landmark M3 meint

      21.02.2018 um 15:41

      Jetzt muss ich die deutschen Hersteller aber mal etwas in Schutz nehmen. Toyota hat 0,0 E Autos und nicht mehr. Ok es ist lobenswert das sie an E Motoren arbeiten, aber das ist schon alles.
      Wie schon einer hier richtig festgestellt hat Asynchronmotoren haben keine seltenen Erden.

      • Klug meint

        21.02.2018 um 16:56

        Aber das Model 3 fährt mit Permanentmagnetmotoren.

        • Landmark M3 meint

          21.02.2018 um 17:50

          ja ich weiß das mit dem M3

          https://de.wikipedia.org/wiki/Metalle_der_Seltenen_Erden

          Toyota hat den FC Mirai, hatte ich vergessen

      • Fritz! meint

        22.02.2018 um 13:25

        Naja, nur bedingt richtig. In ca. 50% aller Toyotas sind Elektromotoren in der Leistungsklasse 50 kW bis 150 kW verbaut, die haben also wahrscheinlich mehr Erfahrung mit E-Motoren als alle deutschen Hersteller zusammen.

  5. Swissli meint

    21.02.2018 um 11:43

    Man erinnere sich an die gestrige abenteuerliche Meldung, dass angeblich Kobalt für Akkus unersetzlich sei in den nächsten 30 Jahren.
    Ich habe keine Angst, dass E-Autos mangels Rohstoffen nicht in Fahrt kommen. Wo es eine Nachfrage gibt, wirds auch ein Angebot geben. Und wenn es grosse Differenzen zwischen Nachfrage und Angebot gibt, weicht man auf eine neue Technologie aus. So wie das Toyota gemacht hat bei den E-Motoren.

  6. Düsentrieb meint

    21.02.2018 um 11:28

    Sieheda!
    Das ganze Gejammere der Deutschen Automobil-Industrie, dass 2025 evtl. probleme wegen Mangel auftauchen könnten halten sie davon ab sich darum zu kümmern…

    • Wännä meint

      21.02.2018 um 13:51

      …und müssen in der Folge womöglich für die Nutzung patentierter Verfahren (s.o.) zahlen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

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