Volkswagen hat wie angekündigt beim Pikes Peak International Hill Climb einen neuen Gesamtrekord aufgestellt: Fahrer Romain Dumas bezwang die mit herkömmlicher Antriebstechnik fahrende Konkurrenz im 500 kW (680 PS) starken Elektroauto-Renner I.D. R Pikes Peak – er verbesserte die bisherige Bestmarke für Stromer und den Allzeit-Rekord aus dem Jahr 2013.
Dumas‘ neue Bestmarke auf der 19,99 Kilometer langen Strecke mit 156 Kurven von 7.57,148 Minuten steht nun an erster Stelle der Liste von Pikes-Peak-Siegern wie Sébastien Loeb, Walter Röhrl, Nobuhiro Tajima oder Rod Millen und dessen Sohn Rhys. Den Allzeit-Rekord von Loeb aus dem Jahr 2013 unterbot Dumas um 16 Sekunden. „Der I.D. R Pikes Peak ist das beeindruckendste Auto, das ich je im Wettbewerb gefahren bin“, erklärte der Franzose.
„Der I.D. R Pikes Peak ist der sportliche Vorbote der I.D. Familie von Volkswagen. Und heute haben wir gezeigt, was in dieser Technologie steckt“, sagte Entwicklungsvorstand Frank Welsch. „Mit herausragender Ingenieurskunst und leidenschaftlichem Einsatz hat das Team in nur acht Monaten einen fantastischen Rennwagen auf die Räder gestellt. Nun hat der Volkswagen I.D. R Pikes Peak die beste Zeit in der über 100-jährigen Geschichte dieses Bergrennens erzielt – das ist ein starkes Zeichen für die Elektromobilität.“
https://www.youtube.com/watch?v=Qyi1vutrGe8
Der I.D. R Pikes Peak wiegt inklusive seiner Batteriezellen unter 1100 Kilogramm. Bei der Dimensionierung der Leistung vertraute Volkswagen auf Software-Simulationen, um das Optimum aus Energiebedarf und Leistung für den Rekordversuch am Pikes Peak zu bestimmen. Bei der Aerodynamik stand im Fokus, den Verlust an Abtrieb durch die geringere Luftdichte am Pikes Peak zu kompensieren – weithin sichtbares Resultat dieses Versuchs: Die schlanke und flache Karosserie in Kombination mit dem riesigen Flügel am Heck.
Auch bei der Ladetechnik ging Volkswagen einen neuen Weg – mit dem Ziel einer möglichst schnellen und gleichzeitig umweltschonenden Ladung. Eine komplette Ladung muss beim Pikes-Peak-Bergrennen im Falle eines Rennabbruchs in unter 20 Minuten realisiert werden. Der dazu nötige Strom wurde mit Generatoren am Fuße des Berges in Colorado/USA erzeugt, als Kraftstoff wurde Glycerin eingesetzt. „Dieser Kraftstoff – der beispielsweise bei der Herstellung von Bio-Diesel entsteht – verbrennt nahezu völlig ohne schädliche Abgase oder Rückstände. Glycerin selbst ist ungiftig und wird sogar in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie als Zusatzstoff verwendet“, so Volkswagen.
Rainer Zufall meint
„Mich persönlich hätte es interessiert wenn Tesla mit einem serienmäßigen Model S P100DL teilgenommen hätte“
„Ich denke mal, der neue Roadtser II wird in gleicher Liga spielen/fahren wie die VW Einzelanfertigung jetzt.“
Ja so ist das, wenn man sich mit dem Thema Motorsport nur auf Karten und 0-100 Beschleunigungen auseinander setzt. Der Tesla Roadster V25 kann 15.000PS haben und er knackt diese Zeit nicht, weil Straßenfahrzeuge nun mal mit Rennfahrzeugen nichts zu tun haben bezüglich Fahrwerk, Abtrieb, Querdynamik, Längsdynamik, Bremsen, Auslegung und Temperaturhaushalt aller Komponenten.
„Der Nio EP9 hat dies ja schon ein paar Mal gemacht. Da werden die Petrolheads lange Gesichter machen.“
Nein, nur Leute die keine Ahnung haben von Technik würden es bezweifeln, dass auf zeitlich befristeten kurzen Ereignissen der Elektroantrieb performanter ist wie der VKM Antrieb.
Der Nio EP9 hat mit der eigentlichen Definition eines Serienfahrzeuges schon mal nichts zu tun, noch wirklich deutlich weniger wie beim 918, auch wenn das einige hier drinnen wieder nicht akzeptieren werden wollen (können).
Das ist aber auch nicht das Thema, beim Motorsport, deren Fahrer und deren Fans, geht es nicht immer nur um die (kurzzeit) Performance, das habe ich hier schon paar Mal versucht zu erklären, aber das ist wie Blinden zu erzählen wie Farben aussehen. Kurzzeit bleibt auch die nächsten 5+ Jahre ein Thema und damit sind alle Endurance Sportarten (4h aufwärts) nun mal raus. Sprintrennen werden mehr und mehr dazu kommen auf „E“ umgestellt zu werden…wenns den Besuchern gefällt, kann mir als Petrolhead das eigentlich egal sein. Für mich gibt’s nichts Schöneres wie bei der VLN dutzende unterschiedliche Fahrzeug- und Motorenkonzepte in Kurve 1 an mir vorbeirauschen zu hören und zu spüren. Mit „sssssssssummm“ geht mir da keiner ab und das wiederrum kann euch „E-Fans“ egal sein.
„Damit hat VW ja “fast” aufgeholt und ist technisch jetzt da (was bei denen heute möglich ist) wo Tesla mit dem Roadster vor 10 Jahren war.“
Pffff….ohne Kommentar
„Wenn in 8 Monaten, von bis dahin mit E-Antrieb unerfahrenen, mal schnell ein Elektroauto zusammengezimmert wird, was den von Verbrennern aufgestellten Allzeitrekord um 16 Sekunden unterbietet.
Was war dann der Grund so lange auf Verbrenner zu setzen?“
Weil das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Glaubt ihr wirklich immer noch die amerikanischen Ingenieure hätten mehr drauf oder wie?! Die Frage ob in Deutschland ein Elektroauto gebaut wird hat nichts mit den technischen Fertigkeiten zu tun, habt ihr das immer noch nicht verstanden?! Wie verbohrt muss man durchs Leben gehen?
„Mich würde interessieren wie die Sache ausgesehen hätte, hätte das Rennen in der Ebenen stattgefunden. Verbrenner verlieren ja mit hohe an Leistung (ganz oben sind es angeblich nur mehr 59%)“
Solange 2 vergleichbare Fahrzeuge (Abtrieb, Gewicht, Schwerpunkt, Chassis,,…) an der Haftgrenze der Längsdynamik unterwegs sind ist es egal ob E-Fahrzeug oder VKM, die sind nahezu gleich schnell, der Unterschied wird oder würde dran liegen wie gut man die Leistung steuern/dosieren und damit letzte zehntel raus holen kann. Daher würde auf der Ebene eben das beste Gesamtkonzept gewinnen, nicht unbedingt der „beste Antrieb“. Auf Pikes Peak ist es klar, dass bei 2 Fahrzeugen gleicher Art und Nennleistung auf Startposition der E-Antrieb gewinnt solange der Thermohaushalt stimmt. Ist ja letztendlich auch nur ein Sprintrennen.
„Wichtig sind Disziplinen wie, Langlebigkeit, Reichweite und Preis. All das wird hier überhaupt nicht angegengen…also reines PR.“
Aber Raketen mit Autos ins All zu schießen ist cool oder?
„Mit der Werbung und Ankündigung haben sie hoch gepokert, aber es hat geklappt.“
Nö, das kann man simulieren, dazu braucht man kein Poker. Was glaubst du wie man auf Rundenzeiten“schätzungen“ kommt bei der Ankündigung von (Serien) Fahrzeugen? Nur ist man für die Serie halt etwas konservativer bei der Angabe nach draussen.
Peter W. meint
Klar, man kann alles simulieren. Auch das was schief gehen kann? Meines Wissens nach hat man beim Pikes Peak nur einen Versuch.
Rainer Zufall meint
Da hast recht, also Ausfalltechnisch ists ein Risiko gewesen, wie bei jedem Auto auch. Ich bin mir aber sicher dass sie mit dem Gesamtrekord gerechnet haben, nur tiefgestapelt haben. Ein Auto mit so viel Dampf und Abtrieb kann nur gewinnen.
Thomas R. meint
Loeb hatte mehr Dampf und weniger Gewicht. Und war viel lauter. Also mutiger. ;)
Rainer Zufall meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Rainer Zufall meint
:-) Du aber auch…im Internet
Matthias meint
wenn der E-Antrieb ersteinmal so lange existiert und weiter verbessert wird wie die Verbrenner (100 Jahre) dann sind da noch galatische Rekorde möglich. davon gehe ich aus.
Rainer Zufall meint
Weniger wegen den Antrieben, mehr wegen der Speichertechnologie. Aber auch da kann man nichts garantieren. In 30 fahren VKM hat sich jetzt nämlich auch keine Revolution ergeben. Nur stetige Entwicklung, es wurden Dinge ermöglicht und kosten gesenkt aufgrund anderer Fertigungstechnik etc, aber fast nichts auf links gedreht. Keiner weiß ob es uns mit der Batterie nicht ähnlich gehen wird.
rog meint
Rainer Zufall:
Das Tesla Model S P100D ist übrigens das schnellste Serienauto dort.
>> https://www.golem.de/news/pikes-peak-eiswuerfelgekuehlter-tesla-model-s-bricht-rennrekord-1606-121790.html
Zu VW. Cool, dass die es geschafft haben. Aber jetzt wäre es doch Zeit, die Serien-E-Autos auch rauszubringen und nicht nur mit Ankündigungen zu glänzen, nicht? Ich mein, der E-Golf ist kein E-Auto, sondern ein umgebauter Verbrenner. Wann kommen denn nun die MEB-Dinger? Warum dauert dies sooo lange, bis die käuflich erwerblich sind? Ja, der ID.PP mag ein einzelstück sein, aber die MEB-Familie sollten trotzdem schneller gebaut werden können. Massenfertigung kann VW. Wo liegt das Problem? Offensichtlich machte Tesla bisher alles Richtig (Fahrzeug aufbau, Ladenetz, Solar…)
rog
Sebastian meint
Herzlichen Glückwunsch an VW. Es war zu erwarten, dass ein Elektroauto recht problemlos den Rekord knackt. Mich persönlich hätte es interessiert wenn Tesla mit einem serienmäßigen Model S P100DL teilgenommen hätte. Ich vermute, dass die zwar nicht die Zeit von VW erreicht hätten aber der Streckenrekord wäre sicherlich in großer Gefahr gewesen. Das wäre mal ein Gag.
Vermutlich werden nächstes Jahr noch weniger Verbrenner am Start sein und VW wird elektrische Konkurrenz bekommen. Damit hat das Pikes Peak Rennen entweder sein Ende besiegelt weil die Verbrennerhersteller keine positive Werbung für Elektroautos machen wollen und nicht mehr teilnehmen oder es nimmt richtig (elektrische) Fahrt auf.
Es ist jedenfalls zu erwarten, dass Elektro-Supersportwagen nach und nach alle Verbrennerzeiten in den Schatten stellen. Der Nio EP9 hat dies ja schon ein paar Mal gemacht. Da werden die Petrolheads lange Gesichter machen.
Peter W. meint
Zitat “ Mich persönlich hätte es interessiert wenn Tesla mit einem serienmäßigen Model S P100DL teilgenommen hätte. Ich vermute, dass die zwar nicht die Zeit von VW erreicht hätten aber der Streckenrekord wäre sicherlich in großer Gefahr gewesen. “
Sebastian, das ist vollkommen unrealistisch. Ein 2 Tonnen Gefährt bergauf, da reichen auch 1000 PS nicht. Der Tesla-Motor schafft nicht mal eine Minute volle Leistung, dann ist er überhitzt. Er ist nunmal „nur“ ein Straßenfahrzeug, und nicht für Rennen geeignet. Auch wenn manche das gerne so sehen.
Der Roadster 2 könnte mit passendem leichtem Akku da eher was reißen, aber über den weiß man zu wenig.
rog meint
@Peter W.
Zur Info; es ist nicht der Motor der (zu) heiss wird, sondern die Batterie.
rog
Paul W. meint
Tesla war 2016 am Start mit Eiswürfel-Akku-Kühlung. Fahrer Blake Fuller
Zeit 11:48min also 2:50min langsamer als VW.
Paul W. meint
Achso der Tesla hatte 2016 eine Gewichtsreduktion von 360 kg und leistete 760PS.
Futureman meint
Damit hat VW ja „fast“ aufgeholt und ist technisch jetzt da (was bei denen heute möglich ist) wo Tesla mit dem Roadster vor 10 Jahren war.
Irgendwie der gleiche Ablauf: erst Sportwagen, dann SUV (Audi etron), dann Oberklasse und irgendwann Mittelklasse in großen Stückzahlen.
Schon erstaunlich, wie VW vieles einfach kopiert…
Das Gute daran: Alle Hersteller versuchen gerade „das beste E-Auto“ zu bauen und überbieten sich mit Leistungen und helfen damit die Entwicklung rasend schnell voran zu bringen.
Gunnar meint
Also ich kann ihren Groll auf VW schon ein wenig verstehen, aber ihre Begründungen sind schon ein wenig daneben.
1. Absatz:
„Damit hat VW ja “fast” aufgeholt und ist technisch jetzt da (was bei denen heute möglich ist) wo Tesla mit dem Roadster vor 10 Jahren war.“
Kann man gar nicht vergleichen. TeslaRoadster war eine Miniserie, die man kaufen konnte. Der ID R ist ein unverkäufliches Einzelstück, was abgestimmt auf das Bergrennen extreme Performance liefert.
2. Absatz:
„Irgendwie der gleiche Ablauf: erst Sportwagen, dann SUV (Audi etron), dann Oberklasse und irgendwann Mittelklasse in großen Stückzahlen.“
Wo hat VW einen E-Sportwagen zum Kauf angeboten? VW hat mit dem Umbau vom Golf und Up zu E-Autos mit kleiner Reichweite angefangen. Kein Sportwagen, kein SUV, keine Oberklasse. Als nächstes folgt der ID Neo in der Kompaktklasse.
Also wo bitte schön findet hier eine Kopie von Teslas Plan statt?
Wenn du schon motzt, dann bitte mit hieb- und stichfesten Wahrheiten und nicht mit solchen Wischiwaschiaussagen, die dir jeder Viertklässer auseinander nimmt.
erich meint
Respekt, aber im Umkehrschluss frage ich mich beim lesen…
Wenn in 8 Monaten, von bis dahin mit E-Antrieb unerfahrenen, mal schnell ein Elektroauto zusammengezimmert wird, was den von Verbrennern aufgestellten Allzeitrekord um 16 Sekunden unterbietet.
Was war dann der Grund so lange auf Verbrenner zu setzen?
Die ausgereifte und damit „überlegene“ Technologie von Verbrennern kann es ja offensichtlich nicht sein wenn man sie so schnell und drastisch deklassieren kann.
Auch der Verbrauch, die Umwelt- und Wartungsfreundlichkeit auch nicht.
Hmmm…
Also wenn ich nicht schon elektrisch fahren würde, würde ich mir ganz schön verarscht vorkommen von der Werbung, den Herstellern und deren Verkäufern und von der Politik in den letzten Jahren.
Dort wurde ja sinngemäß bisher gerne das genaue Gegenteil von dem behauptet, was hier nun in der Erfolgsmeldung steht.
…Erich
McGybrush meint
Das frage ich mich auch immer. Niemand war 20Jahre lang in der Lage Autos mit mehr als 25kWh zu bauen. Jetzt kommen sie kurz mit 35kWh und dann direkt mit +90kWh.
Warum ging es dazwischen nicht mit 50kWh-60kWh Akkus? Mal völlig unabhängig vom Preis. Der wäre hoch gewesen. Aber man wäre ihn los geworden.
atamani meint
@McGybrush
Zitat:“Niemand war 20Jahre lang in der Lage Autos mit mehr als 25kWh zu bauen“
Wie lange gibt es einen Massenmarkt für Laptops, Smartphones und Tablets ?
Das waren die Treiber der Akku Technologie, mit Ihren hohen Anforderungen an kleine, kompakte, leistungsfähige Akkus…
2017 wurden 1570 Millionen(1,57Mrd) Smartphones verkauft…jedes hat einen Akku…wieviele waren es wohl 1998 ?
Peter W. meint
Dass das mit dem E-Rennwagen so schnell ging liegt einfach daran, dass man nur ein paar Teile kaufen muss, die es ja fast schon im Bastelladen gibt, und fertig ist die Kiste.
Sebastian meint
Ganz ehrlich, mich hätte jedes andere Ergebnis sehr gewundert. Etwas überrascht bin ich von deutlichen Vorsprung von fast 16s. Das zwei Ewigkeiten in Rennsport.
Mich würde interessieren wie die Sache ausgesehen hätte, hätte das Rennen in der Ebenen stattgefunden. Verbrenner verlieren ja mit hohe an Leistung (ganz oben sind es angeblich nur mehr 59%)
Tolles Ergebnis auf jeden Fall!
Thomas R. meint
Die Zwischenzeiten kannst du bei Google finden. Auch da war man schneller als die Verbrenner. Sprich „unten“
Miro meint
Ich bin für Elektromobilität, aber ich finde, dass das nur zeigt, das Elektroautos leistungsfähiger sind. Mehr nicht.
VW hat da einfach nur PR gemacht nach dem Motto „Guck mal hier, wir sind die Besten in Elektromobilität“…
Wichtig sind Disziplinen wie, Langlebigkeit, Reichweite und Preis. All das wird hier überhaupt nicht angegengen…also reines PR.
Thomas R. meint
Bin mal gespannt wann die Isle of Men (TT Zero) dran ist. Da wird es jedes Jahr enger. Guy Martin ist ja schon elektrisch unterwegs und er ist begeistert!
Glückwunsch VW!
Gunnar meint
Das wird dem Walter Röhrl aber gar nicht gefallen.
Ich erinner mich noch an ein Interview vor ein paar Wochen mit dem Zitat: „Formel E ist abartig“
Wir brauchen mehr von diesen positiven Nachrichten. Das ist gut für die Emobilität.
Thomas R. meint
Es ist halt ein alter Mann. Ein unglaublich guter Rennfahrer, aber eben auch ein alter Mann. Wenn wir mal in dem Alter sind wird das sicher nicht anders – also alles gut :)
Ducktales meint
ich halte mich mittlerweile auch für einen alten Mann (bald fast 60).
Das muss einen jedoch nicht davor bewahren sich „neuen“ Entwicklungen gegenüber offen zu zeigen anstatt mit Null-Aussagen (… ist abartig) abzulehnen.
Habe heute morgen einen Bericht aus 2012 über Plastik in den Meeren gesehen.
Wir Menschen sind schlimme Schurken….
Zeit, dass wir vieles ändern, auch die Mobilität.
Jeru meint
Sehe ich auch so, passend dazu:
2020 wird es in Le Mans keine LMP1 mehr geben, ab 2024 kommt als CO2 neutrale Klasse dann die Brennstoffzelle!
Eine elektrische Klasse in Le Mans, großartig. Die mediale Aufmerksamkeit und technische Weiterentwicklung wird die eMobilität weiter anschieben.
Peter W. meint
Was will man denn mit einer lahmarschigen Brennstoffzelle? Auch in 6 Jahren wird die Brennstoffzelle nicht viel besser sein als Heute. Physik 6, setzen.
Fritz! meint
Aber das hat doch mal was. Ein LeMans Rennen mit ca. 130 km/h. Da können auch sehschwache Menschen die Autos an den Tribünen vorbeifahren sehen, Entschleunigung ist eh gerade in.
Leonardo meint
Aber dann mit LKW auf der Piste zum Windschattenfahren um Reichweite zu sparen.
Jeru meint
@Peter W. @Fritz!
Ganz starke Beiträge!
Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Serie 2024 an den Start geht und das ist eine gute Nachricht. Was Sie davon halten, was Sie vermuten zu Wissen oder warum Sie persönlich die Brennstoffzelle nicht mögen, ist dabei schlicht irrelevant.
Nun eine Vermutung von mir:
Wenn Sie weiterhin keine Lust darauf haben sich mit dem Thema zu beschäftigen, dann werden Sie sich immer öfter ärgern und in Zukunft jeder Rennserie, jedem Bus, jedem Schiff, jedem LKW, jeder Drohne und auch jedem PKW mit Brennstoffzelle einem grimmigen Blick und den Worten „Diese ineffiziente Brennstoffzelle, wie ich Sie hasse! Diese verdammte Verbrennerlobby, alles nur Betrug hier!“ hinterherschauen.
Viel Spaß dabei.
Fritz! meint
Ich fand meinen Beitrag auch ziemlich gut, danke für das Lob.
Ist ja aber auch schwierig, ein Rennen mit einer Brennstoffzelle zu fahren, die mehrere Sekunden braucht, um ihre Leistung hochzufahren oder wieder zu drosseln. Geht nur mit SuperCaps oder Akkus. Braucht viel Akku. Oder viel Platz.
Aber ein Autorennen mit Brennstoffzellen? Ist sicherlich spannend. Aber nicht meine Welt, Rollator-Rennen schaue ich mir ja auch nicht an. Aber auch keine sonstigen Rennen, deswegen können die da gerne machen, was sie wollen. Auch Wasserballett und Schach haben im TV ihre Fans. Oder andere Sportarten, bei den es nicht auf Geschwindigkeit ankommt.
Jeru meint
Ihnen ist schon klar, wie ein FCEV aufgebaut ist?
Peter W. meint
Zunächst mal Glückwunsch an VW. Mit der Werbung und Ankündigung haben sie hoch gepokert, aber es hat geklappt.
Nun zeigt sich aber auch, dass VW durchaus dazu in der Lage ist technisch ausgereifte E-Autos zu bauen. Die Frage bleibt dann aber: Warum lässt man sich bei der Umsetzung für den Konsumer-Markt so viel Zeit? Es scheint also doch so zu sein, dass man könnte, aber nicht will. Verbrenner bringen halt immer noch zu gute Gewinne. Da ist der Hinweis auf das „umweltfreundliche“ Nachladen des Renners ziemlich uninteressant.
Fritz! meint
Naja, es zeigt, das VW in der Lage ist, genau EIN technisch ausgereiftes E-Auto zu bauen, welches genau 20 km Reichweite hat.
Was davon in die Serie kommt, ungewiss. Aber gut, daß es VW gemacht hat, jedes E-Auto, welches Rennen gewinnt, ist gut für die E-Mobilität.
volsor meint
Bitte nicht vergessen der ist Wagen speziell auf Pikes Peak optimiert.! Reichweite und Ladetechnik war hier nicht das Thema.
Peter W. meint
Da ich sonst immer gegen VW schimpfe, wollte ich auch mal deren Leistung anerkennen. Man könnte auch fragen, warum Tesla das noch nicht gemacht hat. Der neue Roadster soll ja so ein „Über-Auto“ sein.
Fritz! meint
Ich denke mal, der neue Roadtser II wird in gleicher Liga spielen/fahren wie die VW Einzelanfertigung jetzt. Aber Tesla hat bislang keinen großen Wert auf Rennerfolge gelegt, daß werden aber 2020, wenn der Roadster II gekauft werden kann, sicherlich Privatleute machen. Ich bin gespannt.
Daniel S meint
Der Pikes Peak Rekord wird nie mehr von einem Verbrennerauto aufgestellt werden.
Heute Bikes Peak, in ein paar Jahren Le Mans!
Meiner Einer meint
„Heute Bikes Peak, …“
Also mit dem Fahrrad wollte ich da nicht hochstrampeln. Schon beim Start in 2862 m Höhe ist die Luft recht dünn…
Ich erlaube mir hier einen Link auf die VW Webseite mit den Streckendaten zu Pikes Peak (soll jedoch keine VW Promotion sein):
https://volkswagen-motorsport.com/index.php?id=2704