Ende des Jahres startet die Produktion des I.D. – VWs erstes Elektroauto der neuesten Generation mit langstreckentauglicher Reichweite zum erschwinglichen Preis. Auf den Markt kommt der Kompaktwagen 2020, schon jetzt stimmen die Wolfsburger ihre Händler auf die neue Antriebstechnik ein.
Vor wenigen Tagen zeigte VW Händlern und ausgewählten Pressevertretern den aktuellen Stand des I.D. sowie des SUV-Crossover I.D. CROZZ – unter höchster Geheimhaltung: Mobiltelefone mussten an der Garderobe abgegeben werden, Fotos und auch handschriftliche Notizen waren nicht erlaubt. Den aus mehreren europäischen Ländern angereisten VW-Verkäufern sollte zunächst ein Gefühl für das nahende Elektroauto-Zeitalter der Marke vermittelt werden – konkrete Details zur Technik und dem Angebot gibt es später.
„Normalerweise zeigen wir unseren Händlern neue Autos nicht so früh“, sagte Silke Bagschik, bei Volkswagen für Vertrieb und Marketing der neuen Elektro-Baureihen verantwortlich, dem Handelsblatt. Eigentlich werden die Händler erst zum Verkaufsstart eines neuen Modells nach Wolfsburg gebeten, im Falle des I.D. also erst in knapp einem Jahr. „Unsere Händler sind alle Unternehmer und müssen rechtzeitig verstehen, wo wir mit der ID-Familie hinwollen, welche Kraft das für sie und unsere Marke entwickeln kann“, so Bagschik.

VW will im nächsten Jahrzehnt massiv auf E-Mobilität setzen, sogar ein kompletter Abschied von Verbrennungsmotoren ist kein Tabu mehr. Für die Verkäufer bedeutet dies eine große Umstellung – und in vielen Fällen völliges Neuland. Neben den Eigenheiten des Elektroantriebs muss sich der Handel künftig auch mit bisher nicht zum Portfolio gehörenden Angeboten auskennen – etwa mit eigenen Ökostrom-Produkten. Hinzu kommen mehr digitale Funktionen, die VW im Rahmen seiner E-Auto-Offensive einführt.
Die Verkäufer müssen sich auch auf eine neue Vertriebsorganisation einstellen: Mit dem I.D. wird eine Vorreservierungsgebühr eingeführt, mit der Kunden ihren Neuwagen für eine Anzahlung schneller in Empfang nehmen können. Auch der eigentliche Autokauf wird mit der neuen Elektroauto-Generation vereinfacht: Das mitunter aufwändige Konfigurieren eines Pkw über das Internet fällt weg, da VW seine kommenden Stromer in deutlich weniger Ausstattungsvarianten anbieten wird. Das Ziel: Zehn Klicks im Internet sollen für die Neuwagenbestellung reichen.
Dass der Volkswagen-Konzern zum führenden Elektroauto-Hersteller werden will, ist vor allem der Dieselkrise und immer strengeren CO2-Limits innerhalb EU geschuldet. Bei seiner jüngsten Händlerveranstaltung warb das Unternehmen jedoch vor allem mit den Themen Umweltschutz und mehr Nachhaltigkeit zugunsten künftiger Generationen. Tatsächlich könnte die Marke VW zum entscheidenden Treiber lokal emissionsfreier Mobilität werden: 2025 sollen rund 20 Prozent der Gesamtproduktion mit Batterie-Antrieb fahren.
strauss meint
vw wird das schon schaffen. aber nur wenn sie mit den preisen nicht über das ziel hinaus schiessen.schliesslich bringen sie keine Neuheit, kämpfen lediglich auf einen fahrenden zug aufzuspringen.toyota ist Marktführer mit ihren hybrids weil sie das bauten wofür es bis jetzt einen markt gab.den teuren mirai h2, haben sie nur dazu um ein paar wasserstoffverückte kunden z. zt. bei der Stange zu halten.
alupo meint
Den Mirai haben sie nur weil ein FCEV in Japan den dortigen gesetzlichen Rahmenbedingungen wie z.B. der Stromrückeinspeisung ins Netz genügt.
Ansonsten ist es eine sehr lukrative Strategie, die EV Kunden damit über die Zukunftsfähigkeit der BEVs zu verunsichern und dann dadurch weiter erfolgreich Hybride, also Autos mit Auspuff, zu verkaufen.
Ich hab das FCEV Package in der Vergangenheit einmal durchgerechnet, auch FCEV Forschung von 5 Milliarden €/$ rechnen sich für Toyota und dessen Wettbewerber bestens.
Daher hat Toyota erst einmal keinen Grund, etwas an dieser Strategie zu ändern. Ich denke aber dennoch, dass hinter den verschlossenen Türen sich Toyota genauso auf BEVs vorbereitet wie die lauten, hiesigen Ankündigungsweltmeister.
hu.ms meint
Lt. einer meldung im Handelsblatt wird der erste VW-MEB nicht ID.neo sondern ID.3 heißen.
Lässt den schluss zu, das es kleinere (= 1 und 2) und größere (= 4 bis 9) geben könnte.
Thomas S. meint
Keine Angst. Werkstätten wirds auch weiterhin geben, da lassen die sich schon was einfallen. Batteriekühlmittel tauschen, Klima, Bremsflüssigkeit, diverse Filter im Innenraum, Bremsen kann man ja auch etwas verschleißfreudiger konstruieren, Leistungs-Mosfets analog der Zündkerze, die ganze Fahrwerksthematik usw…… ob das ganze Sinn macht ist je schließlich egal. Hauptsache die Leute glauben dran. Sieht man ja aktuell beim Thema Ölwechsel, jedes Jahr wieder 5L feinstes Öl unabhängig von der Laufleistung und dann noch mit 200% Aufschlag.
nilsbär meint
Mal doch den Teufel nicht an die Wand. Ich wurde so oft beim Service dreist abgezockt, dass die gleiche Praxis bei E-Autos für mich ein Grund zum sofortigen Wechsel der Marke wäre.
hu.ms meint
Aus Urheberrechtsgründen entfernt. Die Redaktion.
Leotronik meint
Wozu Händler, Autofabriken und Werkstätten? In Zukunft kann jeder sein Auto im 3D Drucker selbst herstellen.
Jensen meint
„Den aus mehreren europäischen Ländern angereisten VW-Verkäufern sollte zunächst ein Gefühl für das nahende Elektroauto-Zeitalter der Marke vermittelt werden – konkrete Details zur Technik und dem Angebot gibt es später.“
Die richtigen „Gefühle“ werden die Händler dann entwickeln, wenn die nackten Zahlen und Fakten rund um die E-Autos auf dem Tisch liegen. Da dürfte nicht viel Freude dabei sein. Und die Details zur Technik dürften den Händler ohnehin nur in Bezug auf die Minderbesuche in die Werkstätten interessieren. Immerhin läßt ihnen der Konzern ja die Hoffnung, dass es in gut 6 Jahren noch immer ca. 80% Verbrenner sein sollen, die verkauft werden können. Die Frage ist natürlich nicht nur 80% von was, sondern sicher auch, ob es der Handel generell schafft, schnell genug die richtigen Entscheidungen zu treffen, um auch in Zukunft mit dabei zu sein. Ein Aufgabe, die natürlich nicht nur VW-Händler und Werkstätten vor der Brust haben.
Die zu erwartende Attraktivität der VW-E-Autos ist gleichzeitig die größte Gefahr für die hauseigenen Verbrennerverkäufe – was natürlich sehr zu begrüßen ist.
Eine hervorragende Förderung der Elektromobilität ist übrigens auch, wenn man als Noch-Verbrennerfahrer der auf den richtigen E-Wagen wartet bzw. spart, diesen so lange als eben möglich weiter nutzt und eben keinen neuen Verbrenner mehr kauft.
Frank meint
Falls es mit den Verkäufen nicht so klappen wird, kann VW der Politik immer noch vorschlagen von Norwegen zu lernen.
Priusfahrer meint
„… sogar ein kompletter Abschied von Verbrennungsmotoren ist kein Tabu
mehr.“
Na toll ! Wie lange nach erscheinen der VW I.D.-Familie werden die „alten“
Verbrennungsmotoren, mit all ihren Ersatzteilen auf Lager noch
gewartet?
Wann kommt dann der VW i.D. Neo in der Variant-Version mit verlängertem
Ladeheck? VW ist ja Meister darin, alle Modelle in Variant-Limousinen zu
verwandeln. Die dann auch noch gut aussehen.
hu.ms meint
Der neo ist nicht als kombi vorgesehen.
Ein kombi in passatgröße ist lt. MEB-roadmap für 2022 geplant.
Solche fahrzeuge kaufen firmen gerne für ihre flotten.
Peter meint
Welches Entertainment-System wird im Neo eingebaut sein?
Bei der Vorstellung des neuen Passat hieß es alle neuen Modelle werden mit MIB 3 ausgestattet. Die letzten beiden Tage war allerdings in Berichten zu lesen, dass der Neo mit MIB 2 erscheinen soll. Hat jemand aus erster Hand Infos dazu?
Nozuka meint
Beides nicht richtig. Das Entertainment System ist eine komplette Neuentwicklung und hat nichts mit dem MIB zu tun.
Rene W. meint
Wir werden sehen welche Sollbruchstellen eingebaut werden damit Reparaturen anfallen.
Autofan meint
Wir werden sehen ob Aliens die nächste BT-Wahl beeinflussen werden.
Jeru meint
Wir werden sehen was der Community hier noch so einfällt.
Jörg2 meint
Ich glaube, kein Autohersteller braucht „Sollbruchstellen“. Die Rückruflisten beim KBA sind eigentlich voll und lang genug um immer mal wieder die Werkstätten zu beschäftigen.
Für Fahrzeuge einer neuen Generation (hier: für VW wohl die ID-Reihe) wäre eine engmaschige Qualitätsüberwachung nach der Auslieferung sicherlich von Vorteil für den Hersteller (Nachjustierungen in der Produktion und Weiterentwicklung) als auch für den Nutzer (Vermeidung von größeren Schäden). Ob das nun über Werkstätten und/oder OTA machbar ist, liegt sicherlich an der Technik.
Max meint
So richtig verstehen tue ich das nicht. Eine aufwändige Konfiguration im Internet fällt weg. Jetzt alles mit einer 10-Klicks Version.
Ja, und zu was gehe ich dann noch zum Händler ? Damit der die 10 Klicks macht, das ausdruckt und ich unterschreibe ? Und dafür schiebt er dann seine Marge ein ? Bin ich GaGa oder was ?
Natürlich mach ich das dann (a la Tesla) lieber gleich bei mir zuhause, und teile wegen mir die Händlermarge mit dem Hersteller. Wo die doch bei VW in Deutschland eh hauchdünn ist. Aber zu was fahren dann die Händler auf dieses Meeting ? Tut mir leid, dieses System raffe ich nicht.
Warum nicht gleich bei Elektro Direktvertrieb wie bei Tesla ? Showroom, reinsetzen oder Probefahrt. Zuhause bequem bestellen. Und für das bisschen Service macht der Hersteller eigene Servicepunkte – und gut ist. Ich verstehe den Sinn nicht – ist das jetzt eine Händler-Samariter-Version für eine Übergangszeit ?
Jörg2 meint
@Max
Ich vermute, ein Problemkreis von VW&Co könnte sein, dass die Werkstattkapazitäten der Händler auch in Zukunft für die jetzt auf den Markt kommenden Hybride und Vollverbrenner gebraucht werden. Daher kann VW&Co nicht das Händlernetz abschalten. Irgendwie müssen die Händler nun bei der Stange gehalten werden. Dazu dienen sicherlich auch solche Veranstaltungen.
Das Händlersterben wird wohl weitergehen. Der Verkaufsumsatz (nach Stück) wird sinken, da die Mutterhäuser auf Direktvertrieb umstellen werden. Der Werkstattumsatz wird sinken, da an Vollstromern nicht mehr so viel zu schrauben ist (die Hybride mit „dem Besten aus beiden Welten“ könnten hier etwas gegensteuern). Und die Händler, die große Leasingflotten in den Büchern haben sind vom nicht realisierbaren Wiederverkaufswert existenziell bedroht (es gibt hier die ersten Insolvenzen).
Jeru meint
Ich stimme ihnen grundsätzlich zu aber auch bei eFahrzeugen wird es genug „zu schrauben“ gehen. Denke Tesla und die Nutzer haben das in Skandinavien gelernt. Das Service Problem von Tesla haben sicher auch Sie mitbekommen.
Jörg2 meint
@Jeru
Ja, TESLA ist mit dem Service dem Wachsen seiner Flotte zuweit hintergelaufen. Ich glaube, dass ist zwischenzeitlich abgestellt (?).
Nur zur Einordnung: Ein Automobillieferant, der schon seit Jahrzehnten recht stabilen (hohen) Stückzahlumsatz hat, hat bei der Neueinführung eines Modells natürlich ein schon bestehendes Servicenetz. Ein Lieferant, der bei (fast) Null beginnt und die Stückzahlen hochfährt, sollte natürlich parallel den Service in gleicher Geschwindigkeit hochfahren. Das hat bei TESLA nicht geklappt.
Gespannt bin ich, wie weit im Pkw-Bereich die Idee der mobilen Werkstätten greift. Neu ist das ja ja nicht (s. Lkw-, Reifen-, Hydraulikservice …).
Tobia S meint
„Ja, und zu was gehe ich dann noch zum Händler “
Um das Auto probezusitzen, probezufahren, die Materialien zu fühlen, die Ergonomie zu testen. Ganz einfach um einen live Eindruck zu bekommen, was in der geschönten Internet Welt nie witklich möglich ist. (merkt man doch ständig, wenn man irgendetwas im Internet bestellt – die auf den Fotos und Artikelbeschreibungen sugerierte Qualität lässt in Echt oft sehr zu wunschen übrig)
Jörg2 meint
@Tobia S
Vielleicht stehen die Autos demnächst im Kaufhaus um die Ecke. Oder sie sind in den CarSharingflotten und dort „probefahrbar“….
Ich vermute, die uns bekannten markengebundenen Autohäuser (+Werkstatt) sind am aussterben. Es wird vielleicht markeneigene Flagship-Store geben (?).
Max meint
@ Tobias
Danke, für die Mühe das nochmal aufzuzählen. Aber ich hatte das eigentlich in meinem Beitrag drin unter „Showroom, reinsetzen, Probefahrt“, wenn auch weit unten etwas versteckt.
hu.ms meint
„Fahrzeug-übergabe“ fehlt noch.
caber meint
Ich glaube nicht dass die Vertrags Händler E-Autos gerne verkaufen.
Die „Werkstatt“ bringt mit Ersatzteilen, Reparaturen und dem Service den höchsten Ertrag ein. Besonders bei Dieselfahrzeugen mit der integrierten Chemiefabrik.
Der Vertrieb mit „Showroom“ und „Internet“ ist der Königsweg.
JuergenII meint
Darfst dabei aber nicht vergessen, das die OEM’s an den Ersatzteilen kräftig mitverdienen. Auch für die ist jedes E-Fahrzeug bzgl. Wartung /Ersatzteile ein Verlustgeschäft.
Mir kann auch keiner genau erklären warum E-Fahrzeuge z.B. von Hyundai alle 15.000 km oder 1x im Jahr zur Wartung müssen!! Was machen die da? Hier wird doch der Käufer schon wieder verarscht und das auch noch auf Jahre, will man seine 5 bzw. 7 Jahre (KIA) Garantie nicht verlieren.
Jeru meint
In der Theorie klingt ein Internetkauf und der minimalistische Showroom toll und auch die Wartungsfreiheit von BEV steht ja über allem.
In der Realität wird jedoch ein Service und Ansprechpartner vor Ort benötigt und Tesla dürfte das im letzten Jahr gelernt haben. Die Verärgerten Kunden wahrscheinlich auch.
Mit anderen Worten, Tesla muss mehr Service bereitstellen, bei VW wird im Vergleich zum ICEV sicher weniger Service nötig sein.
Nur Internet und Showroom wird aber ziemlich sicher nicht funktionieren.
Jürgen Kohl meint
Nach Jahren, in denen die Händler jedem Kunden das E-Auto ausgeredet haben, wird es sicher nicht einfach, den Verkäufern beizubringen, Autos zu verkaufen, die das Ende der Vertragswerkstätten und ihre eigene Arbeitslosigkeit einläuten.
midget meint
Wie viele Neos muss VW verkaufen um das CO2-Ziel 2020 zu erreichen?
(Mehr wird man nicht verkaufen wollen… ;-) )
hu.ms meint
Darum geht es nur sekundär.
Auch wenn sie 500.000 BEV bauen würden, derzeit fehlen einfach die BEV-käufer in dieser größenordnung in europa.
Sh. keine 20.000 tesla M3-bestellungen aus europa.
Also BEV-fans: geht hinaus und missioniert.
Geht am besten, bekannte und kollegen mit dem eingenen BEV fahren zu lassen.
Jörg2 meint
@hu.ms
Schon wieder die „20.000 TESLA M3 Bestellungen“? Diese Zahl kann niemand bestätigen. Sie als Fakt in eine Diskussion einzuführen ist unlauter.
Simon meint
Komisch einer nennt 20k Model 3 Bestellungen und wird sofort auf fehlenden Quellen und Faken kritisiert.
Aber VW Sollbruchstellen, Autos nur bis CO2 Grenzen usw anprangern.
Sachliche Diskussionen kann man hier nicht führen.
Jörg2 meint
@Simon
Die „20.000 TESLA M3 Bestellung“-Quelle ist bekannt. Es ist ein ungesicherte Angabe eines anderen Foristen. Insofern kein Fakt.
@hu.ms verwendet diese 20.000er-Orakel aber als Fakt in seinen Argumentationen.
Jeru meint
@Simon
Das muss man leider feststellen ja. Aber sind wir mal ehrlich, bei den Nutzer und Redakteuren handelt es sich um Menschen und wir sind hier ziemlich tief in der BEV/Tesla Blase angekommen.
Ich habe aber den Eindruck, dass es weniger ideologisch wird und uns die realen Probleme und Herausforderungen eher zusammenbringen. Gut so!
Michael S. meint
@hu.ms Es ist wirklich langsam albern. Die Zahl wird nicht durch fortwährende Wiederholung auf einmal wahr.
Außerdem: Europa ist groß, der Markt für 500.000 Autos in der Klasse ist definitiv da. Wieso sonst sind die Lieferdauern so ewig lang und die Verfügbarkeiten so gering?!
hu.ms meint
Einfach mal prüfen wie lange ein derzeit aus D bestellbares M3 voraussichtlich lieferzeit hat.
hu.ms meint
500.000 limousinen mit mini-kofferraumklappe und händler/werkstatt hunderte km entfernt wohl kaum.
Von den gewachsenen persönlichen beziehungen in bezug auf Kfz ganz zu schweigen.
Warum fahren wohl so wenige verbrenner made in USA in europa herum?
Stocki meint
jetzt bestellen, Auslieferung März (steht zumindest mal bei Tesla auf der Internetseite).
„Warum fahren wohl so wenige verbrenner made in USA in europa herum?“
Weil deren Qualität in der Regel unterirdisch ist, klar.
Das gilt aber nicht für Tesla! Model S mit Fahrleistungen jenseits der 400.000km kosten immer noch um die 30.000€. Wartungsintervall beim Model 3: 40.000km und selbst wenn man die Wartung NICHT macht, verfällt die Garantie nicht. Und die Elektromotoren gehen nicht kaputt. Aber selbst wenn, der Tausch kostet nicht viel mehr wie der Tausch eines Turbos beim Diesel. Und für die Batterie gibts 8 Jahre Garantie.
Und die Wartung besteht beim Model 3 (was die Antriebseinheit betrifft) aus … ja, genau aus … nichts, niente, nada. Bremsflüssigkeit, und Klimaanlagenfilter haben Verbrenner i.d.R. auch. Nur die Batteriekühlflüssigkeit sollte man alle 80.000km wechseln. Aber das wird finanziell niemanden umbringen. Ansonsten reinsetzen und Spaß haben!
Nach so viel versuchtem Tesla-Bashing von @hu.ms war mir das jetzt einfach mal ein Bedürfnis.
150kW meint
„Weil deren Qualität in der Regel unterirdisch ist, klar.
Das gilt aber nicht für Tesla! “
Wenn du dir die Werkstattstatistik TrueDelta anschaust, unterbietet Tesla was Werkstatt-Aufenthalte angeht, jede Marke um längen (im negativen Sinn).
hu.ms meint
Wieso bashing ?
Ich zähle nur die vielen fakten auf, die mich zu dem schluss kommen lassen, dass tesla – weltweit – viel zu wenig M3-bestellungen hat.
Die inzwischen relativ kurze lieferfrist – man muss ja auch die transportzeit aus californien mitrechnen- kommt auch noch dazu.
Parallel läuft ja auch die bestellung und auslieferung in USA und China – und trotzdem wird ein bestelltes M3 so schnell in D ausgeliefert ?
Schlage vor, du zählst deine punkte für eine gegenteilige sichtweise auf
Und die leser hier können dann selbst beurteilen – soweit sie in der lage sind ihre evtl. vorhandenen „tesla-brille“ abzunehmen.
Jörg2 meint
@hu.ms
Sehr schnelle Auslieferung lässt sicherlich auf eine Auftragslage zwischen 1 und maximaler Fertigungskapazität schließen. Längere Lieferzeiten dann halt auf eine „Überbuchung“ der Fertigungskapazität oder Murks im System (schludern beim Vertrieb etc.).
Wo ist TESLA nun Ihrer Meinung nach? Eher bei 1 oder eher bei der auskömmlichen 100%igen Auslastung der Fertigungskapazitäten?
hu.ms meint
Natürlich 100 % auslastung.
Aber eben nur noch bis ca. 30.03.19.
Danach wird die produktionskapazität größer als der bestelleingang.
Deshalb werden sie spätestens dann eine art mid-range für europa bestellbar machen.
So wie es in china schon vor 2 wochen erfolgt ist weil dort die nachfrage noch schlechter ist. Oh – schon wieder ein argument. :-)
Jörg2 meint
@hu.ms
Ich verstehe die Argumentation nicht. Faktengestützt kann sie nicht sein, da TESLA seine Bestellbücher nicht öffnet.
Eine Europa-Bestellmöglichkeit auf eine preiswertere auskömmliche Ausführung (mid-range) führt dann wozu?
Pleite von TESLA? Oder:
Erschließung neuer Käuferschichten?
Kapazitätsauslastung?
Kostendruck bei Mitbewerbern?
hu.ms meint
Führt dazu, dass sie durch neue bestellungen nochmal 2-3 monate ausgelastet sind. Das mid-range für USA hat ja auch nicht viele bestellungen gebracht.
Und schon wieder ein argument. Mach ja richtig spaß.:-)
Die zahlen für das Q.2. 2019, insbes. die aussichten für das Q3, die im august bekannt gegeben werden, werden der „offenbarungseid“.
Jörg2 meint
@hu.ms
Bei der Klarsichtigkeit Ihrer Glaskugel: könnte ich die Lottozahlen vom nächsten Samstag bekommen?
Im Ernst: Ich kann zwar verstehen, dass jeder, mehr oder weniger, seine Ideen, Vorstellungen, Wünsche und Entscheidungen mit dazupassenden Argumenten unterfüttern möchte, aber sollten nicht auch (wenigstens ab-und-zu) ein paar Fakten als Realitätsabgleich herangezogen werden. Und wenn es nur dazu dienst, sich nochmal darüber klar zu werden, dass es hat nur Orakel ist.
hu.ms meint
Ich hatte es oben schon geschrieben:
Ich habe eine menge gründe aufgezählt, die darauf hindeuten, dass bei tesla die M3-bestellungen in wenigen wochen nicht mehr ausreichen werden die produktion zu 100 % auszulasten.
Wo sind die argumente, die gegenteiliges besagen ?
Allein die extem vorsichtigen aussagen eines normal vor zuversicht übersprudelnden Elon Musk von vor 2 wochen sagen eigenlich schon alles.
Warten wir es einfach ab.
Ich werde meine mögliche fehleinschätzung hier gerne zugeben.
Genauso wie ich hier das eintreffen meiner einschätzung kundtun werde.
PS: morgen kann ich wieder den e-golf300 meines bruders fahren.
Echt miese reichweite bei der kälte derzeit.
Stocki meint
@150kw ja das ist wahr. Allerdings schon drei Jahre alte Info. Deshalb weiss man als Suchender, worauf man bei gebrauchten Teslas achten muss. Die häufigen Werkstattbesuche gingen aufs Konto von defekten Motoren bzw deren übermäßige Geräuschentwicklung. Weiters Problem, die automatisch ausfahrenden Griffe. Wurde in den meisten Fällen über Teslagarantie erledigt.
Mittlerweile kein Thema mehr. Teslas sind mittlerweile nicht unzuverlässigen als andere Autos.
150kW meint
Da gibt es durchaus aktuelle Daten, auch zum Model 3. Und auch da sieht es nicht besser aus.
Stocki meint
Bei derzeit ca. 3000 Model 3 pro Woche sprechen wir uns einfach in 6 Wochen noch mal… (dieser Tage sollte das 2. Schiff schon angekommen sein, weiß da jemand mehr?)
hu.ms meint
In 6 Wochen sind evtl. weitere 3.000 bestellt – also eine schiffsladung mehr.
Freue mich aber schon auf den termin.
Dann kommt die wahrheit ans licht, die vielen nicht gefallen wird.
Stocki meint
@hu.ms ich freue mich auch auf den Termin. Und vor allem darauf, dass du dann hier nicht mehr unter dem Nickname @hu.ms posten wirst, wäre ja zu peinlich. Ich gehe davon aus, dass du unter einem anderen Nickname weitermachen wirst. Ist aber auch egal, interessiert eh niemanden…
hu.ms meint
Ich kann fehleinschätzung eingestehen. Ist eine frage der persönlichkeit.
Ich hoffe du kannst es auch.
Bis zum 30.03.19.
Stocki meint
@hu.ms OK abgemacht!
Alf meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
BB meint
Das BEV wird sich ganz von alleine durchsetzen wenn die Leute ersteinmal merken dass es im Verbrauch und im Unterhalt viel billiger als ein Verbrenner ist.
Da mache ich mir keine Sorgen. Es läuft alles nur über die Kosten…
Mini-Fan meint
@midget
Tesla braucht eigentlich die Zahl von insgesamt 137 Stück in Deutschland in 01/2019 zugelassenen Tesla nicht zu steigern – um die CO2-Ziele 2020 erreichen zu können.
Dennoch reagiert die Bundesregierung offensichtlich auf Trump’s Ankündigung von höheren Zöllen auf aus Deutschland importierten Fahrzeugen mit einem „Tesla Model 3 -Förderungsprogramm“ in Höhe von 466.000.000 EUR – indem es den Umweltbonus über den 30.06.19 hinaus verlängert.
Schließlich muß ja irgendjemand für die in 2019 in den USA auslaufenden indirekten Subventionen von Tesla einspringen.
hu.ms meint
Vorreservierung für die 10.000 „First Edition“ ab april mit 1.000 € anzahlung, ohne konkreten preis aber kostenloser rücktrittsmöglichkeiten (ähnlich tesla). Auslieferung ab febr. 2020.
Preise und normale bestellmöglichkeit frei konfigurierbarer ID.neos online oder beim händler ab sept.
Auslieferung so bestellter fahrzeuge ab april 2020.
Bisher bekannte technische daten und preiseinschätzungen wurde hier schon geschrieben.
VW ID. hat bedenken, die 2020 produzierten 150.000 MEB-fahrzeuge auch absetzten zu können. Deshalb brauchen sie die Unterstützung der Händler und müssen bei diesen intensiv werben.
Nach vielen jahren argumentieren gegen BEVs muss die kundschaft jetzt vom Gegenteil überzeugt werden.
Swissli meint
Die 150’000 gehen schon weg, wenn Preis/Leistung einigermassen ok ist.
Wenn VW die Produktivitätsvorteile grösstenteils an die Kunden weitergibt, wären auch attraktive Preise möglich. Bei VW hab ich eher vor der Aufpreisliste Angst.
„Mit den neuen Modellen zieht umfangreiche Automatisierungstechnik in die Zwickauer Fertigung ein, der Automatisierungsgrad soll sich nahezu verdreifachen: 1.700 Fertigungsroboter, flächendeckende fahrerlose Transportsysteme und eine im Vergleich zum Golf um 20 Prozent höhere Produktivität sind nur drei Beispiele für die ambitionierten Ziele des Konzerns am Standort.“
hu.ms meint
„Die 150’000 gehen schon weg, wenn Preis/Leistung einigermassen ok ist.“
Da habe ich in meinem umfeld ganz andere erfahrungen gemacht, wenn das gespäch auf elektroautos kommt.
Reichweitenangst und ladesäulenphobie sind weit verbreitet.
Michael S. meint
Ja, woher kommen diese Ängste wohl? Weil man ständig von den schlechten Reichweiten und Ladezeiten deutscher E-Autos liest und noch nie ein E-Fzg je selbst gefahren ist. Setz die Leute in die Autos rein, gib denen die Karre für ein WE oder ne Woche und der Wagen verkauft sich von selbst. Aber dafür braucht man halt die Händler, die das auch mal ermöglichen.
Stocki meint
und das haben wir vor allem auch Leuten wie dir zu verdanken
hu.ms meint
Ich konnte letztes jahr in München ein tesla M3 nur besichtigen.
Probefahren war nicht.
Einen kona bin ich in Augsburg probegefahren. Hat spaß gemacht.
Tobia S meint
Meine Wunschkonfiguration für den ID „Neo“:
+ Grundausstattung mit kleinster Batterie (330km WLTP ~100KW Ladeleistung): inkl üblicher Highline Serienausstattung – 27000€
+ mindestens Tesla Autopilot Fähigkeiten – erwarte mir von VW eigentlich deutlich mehr – 5000€
+ LED (matrix) Scheinwerfer – 1000€
+ übliche Mehrausstattung (automatisch abblendende und beheizte Spiegel, Sitzheizung, Fernlicht Assiststent, Keyless go: idealerweise über eine App, etc) – 2000€
+ eine VERNÜNFTIGE App zur Fernsteuerung (vorheizen/kühlen, ein/ausparken, Standort, etc) – 1,50€/M
Dann wird er sofort gekauft.
hu.ms meint
Die ersten neos bekommen nur Level 2.
Also alles was eGolf300 und verbrenner mit entsprechender sonderausstattung auch schon können.
Im wesentlichen einparken, notbremsen, abstandshalter, spurhalte-assistent.
Aber neos sind ja online updatefähig und gegen geld bekommt man ja bekanntlich fast alles – wenn es dann verfügbar ist.
Tobia S meint
Tesla’s Autopilot ist auch bloß Level 2
Und, wie du schon sagtest, beim Neo wird wohl Level 3 nachgreicht werden – wenn es dafür eine Garantie gibt und man es bereits beim Kauf vorbestellen kann, würde das doch auch passen ;)
hu.ms meint
Level 3 kommt erst wenn durch den gesetzgeber die rechtliche seite geklärt ist. Vorher übernimmt kein hersteller das risiko.
Und gesetztesänderungen dauern erfahrungsgemäß in diesem land zimlich lange. Sh. lademögichkeiten bei WEGs.
Jörg2 meint
Vermutung: Bevor wir in Deutschland Level 3 sehen, wird es eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130km (?) auf den BAB geben.
Ansonsten: Unter der Überschrift „Level 2“ kann es eine ganze Bandbreite von Lösungen geben. Bei dem einen sind es nur Tempomat, Abstandsassi und Spurhalteassi, bei dem anderen sind es zusätzlich navigiertes Fahren, automatischer Spurwechsel, automatisches Überholen, autonomes Ein- und Ausparken …
Meine Meinung: Bevor der Hersteller für seine autonomen System nicht haftungsfrei gestellt wird, wird, egal was die Technik auch in Praxis kann (von mir aus autonom von Hamburg nach Neapel), kein Hersteller mehr als „Level 2“ draufkleben.
Swissli meint
ACC (Komfort) und Spurhalteassistent (Sicherheit) machen Sinn und sollten Standard sein.
Alles darüber ist noch nicht wirklich ausgereift. Mit weiteren „Autopilot“ Funktionen (bzw. Assistenten) fährt man nicht entspannter, im Gegenteil fährt immer latente Angst mit. Und wenn man alle paar Sekunden das Steuer berühren muss, reicht das für Trinkflasche öffnen.
Die meisten E-Auto Interessierten wollen heute nicht gefahren werden, sondern einfach elektrisch (selber) fahren.
In 5-10 Jahren schaut’s anders aus. Dann ist auch der Gesetzgeber soweit.
hu.ms meint
Volle zustimmung.
El Commandante meint
„mindestens Tesla Autopilot Fähigkeiten“ –> da wäre ich vorsichtig… laut neueren Erkenntnissen führte allein der Spurhalteassisstent eventuell doch zu mehr als zu weniger AirBag-Auslösungen… eben durch diesen „Autopilot“… Zweifel an der „tollen Technik“ sind also legitim…
Quelle:
https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/tesla-autosteer-unfaelle-autopilot/
Frank meint
Soweit ich in englischsprachigen Quellen gelesen habe, sind das Behauptungen einer Einzelperson, die sowohl behördlich als auch von Tesla zurückgewiesen wurden.
Tesla ist der einzige Hersteller mit regelmäßigen Sicherheitsreports. Nach meinen umfangreichen eigenen Erfahrungen mit Autopilot ist es schwer vorstellbar, dass dieser bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht zu unfallärmeren Fahren beiträgt.
Peter W. meint
Ich habe den Eindruck dass einige den Bezug zur Realität längst verloren haben.
5000,- für einen halbgaren Autopiloten?
1000,- für LED-Licht?
2000,- für ein paar alberne Assistenten?
Wer solche Preise für den Quark bezahlt, ist selbst schuld wenn er bei jeder Gelegenheit abgezockt wird.
Frank meint
Ich kann nur über Tesla-AP sprechen. Dieser ist keine halbgare Lösung. Auf der Autobahn und gut ausgebauten Fernstraßen funktioniert das fehlerfrei. Viele schwere Unfälle wie das Auffahren auf ein Stauende oder das Abkommen von der Fahrbahn wegen Unaufmerksamkeit oder Müdigkeit, Nebel und Regen können so verhindert werden. Menschen haben viele Schwächen, die so eine Maschine ausgleichen kann. Ich finde, das sollte möglichst bald Pflichtausstattung sein, vor allem in LKW. Weder die Hardware noch die Software sind bei Massenanwendung ein großer Kostenfaktor.
JuergenII meint
Na dann hoffe ich mal das VW gleich dass neue Branding für ihre Werkstätten in City- und Ausfallstraßenlage mitgeliefert hat. Verpachtung des Geländes an ALDI und Co. für ihre neuen Expresshops, überdachte Lademöglichkeiten und ein einladendes Bistro mit Kinderbetreuung. Ach ja die Reparatur von fossilen Stinkern wird in Industriegebiete ausgelagert um das schöne neue E-Werkstatterlebnis nicht mit Diesel oder Benzingestank und ölverschmiertem Personal zu untergraben.
Ducktales meint
hab den Sarkasmus (sehr gut) gefunden ;-)
Behalte ich
Stocki meint
Klingt alles sehr ermutigend. VW scheint es tatsächlich ernst zu meinen mit der E-Mobilität. Allerdings glaube ich, dass eine Elektrifizierungsrate von 20% 2025 nicht ansatzweise reichen wird, denn auch die Konkurrenz schläft nicht. Je schneller sie von den Verbrennern, vor allem Diesel, wegkommen desto besser.
CaptainPicard meint
VW hat von allen traditionellen Autoherstellern die aggressivsten Elektroautopläne, kein anderer Hersteller strebt 20% (Konzernweit 25%) bis 2025 an. Von daher frage ich mich welche Konkurrenz das sein soll. Toyota?
Stocki meint
Der größte Elektroautohersteller der Welt zum Beispiel. Dessen Quote liegt bei 100% mit 1000 Fahrzeugen pro Tag, Tendenz steigend. Richtig losgehen wirds dann, wenn erst mal die Fabrik in China fertig ist.
Michael S. meint
@Stocki bei aller Liebe für Tesla wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen. Auch in 2 Jahren wird man dort noch weniger Autos im Jahr als Audi heute verkaufen. Klar machen die Druck und wachsen exponentiell, auch im nächsten Jahrzehnt. Und das wird auch schmerzhaft für die Verbrennerindustrie. Aber auch Tesla kann die Autos nicht aus der Luft zaubern. Eine Produktion von mehr als drei oder meinetwegen auch 5 Mio Autos im Jahr in 2025 durch Tesla halte ich für sehr ambitioniert wenn nicht unerreichbar.
Stocki meint
@Michael ja natürlich, ich schrieb ja auch „zum Beispiel“. Tesla ist nur EINER der immer zahlreicheren Konkurrenten. Wenn man in diesem „disruptiven“ Markt nicht in die Gänge kommt, ändern sich die Verhältnisse sehr schnell. Aber ich habe ja meine Hoffnung, dass VW das hinkriegt schon zum Ausdruck gebracht.
Toyota sehe ich da momentan noch als eine Art „schlafender Riese“. Die verzetteln sich mit ihrer mmn unsinnigen Brennstoffzelle und fokussieren sich zu sehr auf Hybrid. Aber das ist natürlich auch Ansichtssache.
Nur so nebenbei, du schreibst, Tesla wachse „exponentiell“. Wenn das stimmt, und vor allem so bliebe, dann würden sie Audi aber sehr bald einholen, die wachsen nämlich nicht exponentiell.
Stocki meint
@Michael noch ne Ergänzung 1000 * 365 * 7 = 2.555.000 Mio Fz, wenn es bis 2025 so bleibt. 5 Mio Fz wäre ja „nur“ eine Verdopplung. Das halte ich in 7 Jahren für möglich. Wenn ich mich mal aus dem Fenster lehnen darf: 15-20 Mio sind da noch drin.
Audi hat 2017 1.878.105 Fz ausgeliefert (gucksdu hier: wwwAUDIcomDEcompanyHTML)
1.878.105 * 7 = 13.146.735 Fz.
Ist natürlich rein theoretischer Quatsch von mir, aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit des Überholens gibts da schon, wenn man davon ausgehen kann dass die Verbrennerverkäufe bis dahin stark zurück gehen werden. Und dass Audi von seinen eTrons mal so viele bauen wird wie Tesla sein Model 3, glaube ich persönlich nicht. Aber wer weiss, meine Glaskugel ist einfach nicht groß genug :-)
Jürgen W. meint
Das einzig interessante wird sein, wie der „erschwingliche“ Preis kombiniert mit großer Reichweite aussehen wird. Große Reichweite sollten sein +500 km, erschwinglicher Preis sollten sein -25.000 € mit vernünftiger Ausstattung. VW hat hier wirklich eine große Chance dem Namen Volkswagen nochmal gerecht zu werden. Wenn man den Renault Zoe mit Batteriekauf konfiguriert, landet man ganz schnell bei 35.000 €. Dann bin ich mal auf die Preisdifferzenz nach unten gespannt.
Allerdings fällt mir auch gleich wieder das schöne Zitat ein:
„Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“.
Jörg2 meint
Bis die Preise nicht auf dem Tisch liegen, glaube ich an zwei Kaufmodelle:
1. „niedrigen“ Kaufpreis + Batteriemiete, oder
2. hoher Kaufpreis
CaptainPicard meint
Batteriemiete wurde schon ausgeschlossen, auch die günstigste Version enthält den Akku.
Jörg2 meint
Wir werden sehen ;-))
Bei meinen „Varianten“ tippe ich auf:
Variante 1: nacktes Auto für 24.990€ plus 100€ Batteriemonatsmiete
Variante 2: nacktes Auto inkl. Batterie ab 32.990€
hu.ms meint
Batteriemiete gibt es bei VW ID. nicht.
Der „nackte“ neo incl. dem 330km-wltp-akku wird nach aktuellen infos
für 26.990 € zu haben sein.
Im september gibts die preise offiziell.
Bis dahin könnt ihr gerne an meiner preisangabe zweifeln, denn ich darf meine quelle nicht preisgeben.
Max meint
@Jürgen W.
Sie haben anscheinend einen sonnigen Humor, +500km bei -25.000. Ausgerechnet bei VW. Ich hatte in meinem Leben über die Zeit 5 Autos aus diesem Haus. Und jedes, wirklich jedes hatte einen überdurchschnittlichen Preis gegenüber anderen Marken. Vielleicht bekommen Sie ja für 24.999 ein Basis-Modell, mit der Betonung auf Basis, wer weiss. Ich vermute, dass dann neben der Batterie, noch ganz andere Features monatlich zubuchbar sind, die Sie möglicherweise in ihrer „vernünftigen Ausstattung“ wähnen.
Es könnte natürlich sein, dass bei dem Meeting im Artikel, ein neuer VW-Stil dieser Art angesprochen wurde. Oder, wie die VW-Mitarbeiterin es ausdrückte…
„Die Händler müssen rechtzeitig v e r s t e h e n , wo wir mit der ID-Familie hinwollen.“ Na, dann hoffen wir mal, dass die Händler das jetzt verstanden haben.
Tobia S meint
Ich hätte auch gerne einen neuen Q7 für 15000€ gehabt. Aber Wunschdenken bleibt Wunschdenken…
Nach momentanen Informationsstand wird der „Neo“ mit der kleinsten Batterie voraussichtlich 330km Reichweite nach WLTP haben, mit ca 100kw laden können und 25000€ kosten. Wenn das stimmt, ist es ein absoluter Top-Preis. Plus ein bisschen Mehrausstattung sind wir bei um die 30000€, was immer noch sehr gut ist.
Bleibt abzuwarten wieviel Mehrausstattung wirklich nötig sein wird – ich werde definitiv 5000€ für den „Autopilot“ und 1000€ für LED Scheinwerfer drauflegen und noch 2-3000€ für „Komfortausstattung“ einplanen
Immer noch ein wirklich überzeugender Preis. Bleibt natürlich abzuwarten, wie die offizielle Preisgestaltung aussieht.
Swissli meint
Ich tippe auf Basis Modell: 29’500 Euro (unter 30’000 wurde immer kommuniziert), 300 km WLTP, Klimaanlage, adaptiver Tempomat.
CaptainPicard meint
Eigentlich wurde „zum Preis eines gleichwertig ausgestatteten Diesel-Golfs“ kommuniziert. Das wäre schon ein ziemlich teurer Golf.
der Wartende meint
Trotz allem wird VW bei den momentanen Batteriepreisen damit keinen relevanten Gewinn erzielen können. Ich schätze das überhaupt erst ab einer Größenordnung von 150.000 Einheiten einigermaßen Kostendeckend produziert werden kann. Selbst der Branchenprimus Tesla ist nicht in der Lage Autos auf diesem Preisniveau anzubieten obwohl eindeutig ein TechnologieVorsprung sowie kostenVorteil batterieseitig besteht.
VW hab schon heutzutage eine miserable Marge obwohl die Autos echt teuer sind. Wie sollten die dann die kostengünstigsten Hersteller weltweit werden können… Das geht doch maximal in China.
Wie auch immer, ich freue mich zu lesen, Das auf der Cross nicht vergessen wurde obwohl man in der Vergangenheit fast nur über den ID selbst gesprochen hat. Ich selbst bin mir sehr sicher dass VW Keine Sorge haben wird hier 150.000 im Jahr verkaufen zu können.