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Experte: Hohe Strompreise in Deutschland bremsen die Verkehrswende

07.08.2019 in Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 74 Kommentare

BMW-i3

Bild: BMW

Als zentraler Vorteil von Elektroautos gegenüber Verbrennern gelten neben der besseren Umweltverträglichkeit niedrigere Betriebskosten. Reine Stromer sind zwar noch teurer in der Anschaffung, der Aufpreis sinkt jedoch während der Nutzungszeit durch geringere Kosten für Wartung und Verschleiß. Auch beim Kraftstoff lässt sich sparen, in Deutschland ist das Potential hierzu laut einer aktuellen Analyse jedoch teils deutlich geringer als in anderen Ländern.

Je nachdem, wo, wie schnell und mit welchem Anbieter geladen wird, fallen für Elektroauto-Strom unterschiedliche Gebühren an. Wer in Deutschland zuhause Energie bezieht, musste im Mai nach einer Auswertung des Vergleichportals Verivox pro Kilowattstunde (kWh) Haushaltsstrom durchschnittlich 29,60 Cent zahlen. Andere Marktanalysen kommen bereits auf 30,5 Cent – 2001 zahlten Verbraucher pro kWh aus der Steckdose noch 13,5 Cent. Deutschland ist damit das Land mit den höchsten Strompreisen in Europa, berichtet der Handelsblatt-Ableger Edison.

Auch für Strom unterwegs an öffentlichen Ladesäulen werden Elektroauto-Fahrer immer stärker zur Kasse gebeten. Der Energieversorger Maingau bot bislang einen der günstigsten Tarife an, erhöhte den Preis im August dann aber umfangreich: Statt 25 ct/kWh werden hierzulande für die Schnellladung nun 35 ct/kWh fällig. Ein weiterer beliebter Anbieter, die EnBW, verlangt in ihrem Standardtarif für schnell in die Batterie gepressten Autostrom heute schon 49 Cent pro Kilowattstunde.

7,70 Euro für 100 E-Kilometer

Die Unternehmensberatung Horvath & Partners hat berechnet, dass eine Fahrt mit dem Elektroauto über 100 Kilometer in Deutschland durchschnittlich 7,70 Euro kostet. Im europäischen Schnitt seien es 4,40 Euro, in den USA umgerechnet 2,40 Euro und in China sogar nur 1,90 Euro. „Wenn in Deutschland die hohen Stromkosten für Mobilität nicht sinken, fehlt für die Verbraucher ein preislicher Anreiz, auf ein Elektroauto umzusteigen“, warnte Dietmar Voggenreiter, einer der Verfasser der Auswertung, im Gespräch mit Edison.

In Europa lägen die Betriebskosten eines Elektroautos 60 bis 80 Prozent unter denen eines Verbrenner-Fahrzeugs, so Voggenreiter weiter. In Deutschland hingegen gebe es für 7,70 Euro alternativ auch 6,5 Liter Dieselsprit, etwa für 100 Kilometer Fahrt mit einer leistungsstarken Mercedes C-Klasse. Bei den CO2-Emissionen glänzt hier allerdings klar das E-Auto, das – anders als der Mercedes mit 17,2 Kilogramm Kohlendioxid – die 100 Kilometer lokal emissionsfrei bewältigt. Beim Verbrenner kommen außerdem noch die höheren Kosten für die Wartung hinzu.

Voggenreiter, früher bei Audi für das China-Geschäft zuständig, hält Deutschland laut Edison aufgrund des aktuellen klimaschädlichen Strommixes und der hohen Strompreise nicht für einen idealen Standort für die Elektromobilität. Die Verkehrswende sei dennoch gewissermaßen alternativlos. Horvath & Partners erwarte in den kommenden Jahren „einen steilen Anstieg der Neuzulassungen von Batterieautos, der bis zum Jahr 2030 zu einem Verkauf von wenigstens einer Million Stromern und einem Marktanteil zwischen 35 und 40 Prozent führen wird“.

Europaweit werde im Jahr 2035 sogar jedes zweite neuzugelassene Auto einen Elektroantrieb haben. „Der Großteil der Pkw-Flotte wird als Batteriefahrzeug betrieben“, sagte Voggenreiter voraus. Der Grund dafür seien vor allem die strengen CO2-Gesetze der EU für den Straßenverkehr. „Die Sachlage, der Klimawandel, ist erdrückend“, so der Branchenexperte.

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Via: Edison
Tags: Kosten, ÖkostromAntrieb: Elektroauto, Wasserstofffahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. NL meint

    08.08.2019 um 16:54

    Der Staat sollte Photovotaik-Anlagen massiv fördern und die Bürger damit zunehmend unabhängiger machen und in Sachen Strom somit auch auf Dauer finanziell entlasten. Dann können die Konzerne Preise erhöhen wie sie wollen, die Kunden werden einfach stetig abwandern und sich selbst versorgen.

    • Ralph-aus-Berlin meint

      09.08.2019 um 20:03

      Ich hätte gerne PV, aber ich hab keine Möglichkeit die irgendwo unterzubringen.

  2. Michael meint

    07.08.2019 um 21:25

    Solange unsere Regierung noch die Braunkohle und die anhängigen Arbeitsplätz sichert statt auf Naturschutz und Zukunft zu setzen wird sich hier nichts ändern.

    Es braucht endlich einmal klare Ansagen für klimafreundliche Energien, also keine Steuern, Umlagen, EEG etc. auf selbst erzeugten und genutzen Strom. Dann wird die Welt sich schnell verändern.

    Aber Merkel und Altmaier sind die größten Verhinderer der Energiewende. Weg mit den alten Zöpfen. Dringend ein Ende der GroKo und Neuwahlen.

    • Skeptiker meint

      08.08.2019 um 10:44

      @Michael:

      Richtig. Wir brauchen mal richtig klare Ansagen und nicht alle zwei Wochen irgendeine völlig banale kleine und nutzlose Aussage.

      Einmal ist es eine Ticketsteuer, einmal die Vergünstigung der öffentlichen Verkehrsmittel und zwei Wochen später soll die MwSt von Fleisch auf 19 Prozent erhöht werden.

      Solche vereinzelten Einwürfe bringen einfach nichts.

      Es muss einmal einen großen Rundumschlag geben und wirklich Nägel mit Köpfen gemacht werden.

      Die Vorschläge UND Vorbilder existieren seit vielen Jahrzehnten, spätestens seit Anfang der 90er Jahre. Es braucht keine neuen und ständig anderen Vorschläge.

      Es wäre alles so einfach. Nur MACHEN muss man halt dann irgendwann mal wirklich etwas nach fast 30 Jahren Trödelei.

      Hier:

      https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/klimaschutz-das-wunder-der-schwedischen-co2-steuer/24161896.html

      Und was die Strompreise betrifft könnte man sich auch mal überlegen, warum bei unseren Nachbarn durchweg die Preise deutlich niedriger liegen.

      https://1-stromvergleich.com/medien/strompreise-europa-2018.png

      Eine potenziell 100 % (aktuell nur rund 47%)erneuerbare Energie ist in Deutschland also extrem teuer ?!

      Ohne Worte.

    • 1000 Ionen immer weiter... meint

      08.08.2019 um 11:17

      RWE, die Heilige Kuh, sagt danke und gibt den Zukunfts-Verbauern die letzten Tropfen Fette Milch.
      Was kommt danach?
      Unsere Regierung ist aktiv und vorsätzlich strategielose. Energie, Landwirtschaft, Pflege, Bildung: überall wird gespart und die Fax Unternehmen machen in Krisenzeiten die Fettesten Gewinne. Geld bleibt beim Geld. Keine Entwicklung, kein Plan. Lasst bitte die Vokabeln Wende, Verantwortung und Zukunft im Wahlkampf weg. Das dumme Volk glaubt es euch ja. Und ihr arbeitet mit eurem Bla Bla ja auch fleißig daran, dass es mehr dumme Leute werden, die mit ihrem leicht zu beeinflussenden Konsumverhalten eure Mühe füttern.
      Fahrt alle zur Hölle. Mit Benzin oder Diesel, mir ist es egal!

      • nilsbär meint

        08.08.2019 um 14:54

        1+
        Vor allem für die letzten beiden Sätze.

  3. Thomas Wagner meint

    07.08.2019 um 18:14

    Die meisten Bewohner der 16 Millionen Einfamilienhäuser in Deutschland können mit einer eigenen Solarstromanlage ihren Strom zu einem Preis von
    ca 10 €ent/kWh erzeugen und im Elektroauto nutzen.
    Damit kosten 100 km im Elektroauto ca 1,40 – 2,50 € – Nicht übel !
    Ca 30 Millionen PKWs die von diesen Einfamilienhaus-Bewohnern betrieben werden, könnten diese Möglichkeit nutzen und wären damit nur auf der Langstrecke abhängig von Beutelnschneidern, die die überteuerten Ladestrom verkaufen :-)
    – sie brauchens nur machen !

    • 10 cent? meint

      07.08.2019 um 20:10

      wie kommst du auf 10 cent/kWh?
      wie viel kWp was für ein Speicher?

    • Topifun meint

      07.08.2019 um 22:42

      Richtig.
      Und wenn ich meinen ioniq über Maingau voll lade, dann sind es 28 kWh x 0,30€=8,40€. Damit fahre ich 200 km weit.

    • Frank meint

      08.08.2019 um 06:44

      …bitte die Anschaffungskosten nicht vergessen!

      • Stocki meint

        08.08.2019 um 07:29

        Richtig.
        Die Ironie an dem Ganzen ist, daß man die Mehrkosten umso schneller wieder drin hat, je mehr man fährt.
        Für meinen persönlichen Fall habe ich gegenüber meines bisherigen Euro 4 Diesel bei 30.000km im Jahr die Preisparität in ca. 7 -8 Jahren erreicht (Tesla Model 3).
        Ist natürlich kein Maßstab, nur ein Beispiel.
        Wenigfahrer mit 5 – 10.000km im Jahr werden die Mehrkosten so schnell nicht wieder rein kriegen.

    • Reiner Zufall meint

      08.08.2019 um 08:22

      Hast du eine eigene PVAnlage? Gibt es bei einem praktische Erfahrungen?

      Meine 7kWp Anlage mit optimaler Ausrichtung und ohne Verschattung erzeugte in den letzten 10 Jahren z.B. im Januar nur 50 – 200 kWh. Heißt über einen zusätzlichen Pufferspeicher 1x laden im Monat. Das gilt ähnlich auch für Nov. – März.
      Dafür sind es im Sommer ca. 1000kWh.
      Mein PV-Ertrag ca. 7000kWh entspricht auch etwa meinem Jahresverbrauch (ohne Auto, Haus mit WP)

      • Satcadir meint

        08.08.2019 um 09:13

        Alte „Dachs“ BHKW mit 5kw el/13kw th gibt es für 2 K in der Bucht. Und schon ist das Winterloch gefüllt.

      • hofi meint

        08.08.2019 um 10:24

        puhh im Jahresschnitt nur 19 kWh pro Tag, da bleibt für ein BEV über den Tag nicht viel übrig. Ohne BEV reichen die 19 kWh natürlich prima für den allgemeinen Bedarf.

      • Uwe meint

        09.08.2019 um 00:39

        Über „Sonnen“ oder „E3/DC“ gibt es die Möglichkeit

        im Sommer Überschuss einzuspeisen – ohne Vergütung –

        im Winter zu laden – ohne zu zahlen –

        und über eine Endabrechnung den Überschuss oder Bezug auszugleichen.

        Mit einem Pufferspeicher von 12 kwh kommt man so auch für den Eigenverbrauch im Haus über die Runden. Alles per Handy zu kontrollieren. Funktioniert!

    • hofi meint

      08.08.2019 um 10:20

      Dann muss das BEV aber auch tagsüber zum PV Schnarchladen zu Hause sein. Das trifft wohl für die wenigsten berufstätigen Eigenheimbesitzer mit PV auf dem Dach zu. Am Wochenende sehe es anders aus, wenn das BEV tagsüber daheim ist.

    • 1000 Ionen immer weiter... meint

      08.08.2019 um 11:26

      9,6 KW Anlage mit 7 KW Speicher kostet 20K. Amortisationsauer 12 Jahre bei Wartungsfreiheit. Da man die Stromtarife im Winter braucht, entfallen die Kosten nur zum Teil. Garantien laufen vorher ab. Steuernachteil und Versicherung kosten zusätzlich. Es lohnt sich selbst bei 10000 kWh (EAuto, Wärmepumpe) Verbrauch nicht. Die Haushaltskasse wird mit min. 150€ p.M. mehr belastet. Rendite nach 20 Jahren ohne Wartung: 4000 €. Einzige unbekannte: die Strompreisentwicklung.
      Betriebswirtschaftlich macht Solar auf EfH null Sinn. Musst Idealist sein und es dir leisten können. Danke Angie!
      Glück gehabt, RWE: ihr bekommt unser Geld, anstatt das etwas beim Volk ankommt.

      • Howbie meint

        08.08.2019 um 17:14

        1+++

    • Howbie meint

      08.08.2019 um 17:13

      Jetzt will ich auch meinen Senf dazu geben…
      Eigenheim gebaut (Kredit aufgenommen) vor 10 Jahren.
      Kredit läuft und wird brav abbezahlt. PV Anlage vor 10 Jahren war unverschämt teuer und nicht mehr finanzierbar.
      PV Anlage heute für Einfamilinhaus mit kleinem Pufferspeicher kostet ca. 12.000 EUR (Minimum).
      Zzgl. Elektroauto ca. 30.000 EUR aufwärts…
      macht also Anschaffungskosten von ca. 42.000 EUR minimum.
      Soll ich in der heutigen Krisenzeit, in der der EURO und die EU wackeln etwa noch ein Kredit aufnehmen?
      Wieviel Liter Benzin oder wieviel km muss ich verfahren bis ich 42.000 EUR raus habe???
      Ich kann es entweder machen wie unser Staat und allen Normalos ein Knüppel zwischen die Beine werfen um schnellstmöglich das Volk zu enteignen in dem ich alles teurer mache, was die Menschen zum Leben brauchen
      oder ich mache es wie jemand der 5 Cent Grips in der Birne hat und subventioniere mal erneuerbare Energien und gebe JEDEM Bürger den Anreiz und die Möglichkeit umzusteigen.
      Aber in Diktatorischen Herrschaften wie in Deutschland wird die Methode bevorzugt alle zu bestrafen, die nicht das teure, neue nehmen, in dem das Alte noch teurer gemacht wird. Unsere Herrscher brauchen nämlich mehr Geld in deren Tasche…

      • Uwe meint

        09.08.2019 um 00:42

        Gerade weil der Euro wackelt und der Kredit null Zinsen kostet, ist das jetzt dafür die beste Zeit.

  4. Jörg2 meint

    07.08.2019 um 17:39

    Bevor die Preise bremsen können, muss die Ladesäule erstmal Strom geben.

    Will sagen: Ich sehe das Problem Prio1 im Bereich des barrierelosen Ladens. Diese Barriere muss real technisch weg und dann auch aus den Köpfen. Es muss klappen, wie an der einfachsten ALDI-Kaste: am Produkt steht ein Preis, ich kann mit allen üblichen Zahlungsmitteln (ohne außerhalb des Zahlungsmittels irgendwo „Mitglied“ zu werden) zahlen, ich bekomme zeitnah einen Beleg (von mir aus eine Mail).

    Vom Staat würde ich mir hier mehr regulatorische Eingriffe im Interesse des privaten eAutofahrers wünschen. Den einzigen Eingriff, den ich bisher erlebt habe, ist das Durchreiten des deutschen Eichrechtes. DAS ist echt das Letzte, was mich als privaten Nutzer interessiert….

    • Jey Snipe meint

      07.08.2019 um 18:09

      1+++ Volltreffer :-)

    • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

      08.08.2019 um 08:00

      +++1. Vom Staat darf man leider, wie in einer Bananenrepublik üblich, nichts, aber auch gar nichts erwarten.
      Mein Resummee nach 14 Jahren Merkel: Eine riesige Geldumverteilungs- und Geldvernichtungsmaschine. Siehe Bundeswehr: sie kostet bislang 37.000 Millionen im Jahr (zukünftig nochmal 6.000 Millionen/a mehr) und die größte Befürchtung ist, dass sie mal zu einem Nato-Manöver gerufen wird.
      Also da kann man auch die Grünen mal ran lassen, denn schlechter geht es ohnehin nicht.

      • 1000 Ionen immer weiter... meint

        08.08.2019 um 11:32

        Top!
        Habe den Grünen nie Wirtschafts- und Bildungskompetenz zugetraut. Nach langer Zeit glaube ich, dass sie die einigen Fähigen sind, die die Grundlage des Wirtschaftens erhalten können. Meine Stimmen haben sie auf jeden Fall. Da kann man auch außerhalb deren Kernkompetenz nichts, aber auch gar nichts, schlechter machen, als das bisherige Schwarz-Bunte Komödianten-Stadl, das an Ignoranz und Inkompetenz nicht zu unterbieten geht.

  5. Peter W meint

    07.08.2019 um 17:20

    Eine wirklich sinnvolle Sache wäre die Abschaffung der EEG-Umlage und die Abschaffung der Stromsteuer. Stattdessen dann eine passende CO2-Steuer auf ALLE Energieträger. Damit würde der Ökostrom deutlich günstiger, und Kohlestrom, Benzin, Heizöl und Gas teurer. So würde man den Bedarf an EE-Strom beflügeln und die Nachfrage nach CO2 verursachenden Energieträgern reduzieren.
    So weit wird es aber nicht kommen, dazu bedarf es einen neuen Regierung.

    • Jeru meint

      07.08.2019 um 18:20

      Wenn es nur so einfach wäre.

      • Utx meint

        08.08.2019 um 11:09

        Doch, eigentlich schon. Es gefällt Dir nur nicht, weil Dein Wasserstoff nicht sonderlich gut dabei wegkommen würde. Pro Tonne Wasserstoff müssten alleine für die Produktion CO2-Steuern für 10,6 Tonnen gezahlt werden. Plus CO2-Steuern für das CO2, welches bei Kompression und Transport entsteht.

        • Jeru meint

          09.08.2019 um 09:01

          Sie kennen mich immer noch nicht und „mein H2“ gibt es nicht. Es ist wenn überhaupt „unser aller H2“.

          Aber es ist interessant, was Sie alles so in meinen Beitrag hineininterpretieren.

    • Utx meint

      07.08.2019 um 19:58

      Die EEG-Umlage müsste gar nicht abgeschafft werden, nur ihr Missbrauch als Subvention der Industrie mit Geldern aus den Privathaushalten. Von den ca. 6,5 ct. EEG-Umlage werden nur ca. 2,5 ct. an die Betreiber der EE-Anlagen ausgezahlt. Den Rest kassiert direkt oder indirekt die Industrie.

      • Satcadir meint

        08.08.2019 um 08:17

        Die „Industrie“kassiert gar nichts. Sie ist nur weitgehend befreit von der EEG.
        Es kassieren Netzbetreiber, Kommunen (Konzessionsabgabe) und der Staat.

        • Christian meint

          08.08.2019 um 09:50

          Das stimmt auch nicht. Anlagenbetreiber kassieren die EEG Umlage über die garantierten Einspeisebeträge, die über dem Strompreis der Börse liegt.

        • Satcadir meint

          08.08.2019 um 10:59

          Ich hab einen Windpark und bekomme im Schnitt 2 ct Marktzuschuss

        • Utx meint

          08.08.2019 um 11:04

          Doch, die Industrie kassiert – dadurch, dass die Privathaushalte ihren Anteil an der EEG-Umlade übernehmen müssen. Außerdem profitiert die Industrie von den durch die Erneuerbaren gesunkenen Strompreise an der Börse. Was wiederum dazu führt, dass die EEG-Umlage steigt, welche wiederum die Privathaushalte für die Industrie übernehmen müssen.

          @Christian
          Anlagenbetreiber kassieren nur einen geringen Teil der EEG-Umlage (ca. 2,5 der 6,5 ct.). Den Rest zahlen wir für die Industrie, siehe oben.

  6. Delf meint

    07.08.2019 um 17:12

    Die Lösung für Deutschland wird natürlich nicht etwa sein den Strompreis zu senken, sondern alles andere noch teurer zu machen. …

    • Peter W meint

      08.08.2019 um 08:25

      In den Augen der Politik ist das eine Strompreissenkung, denn die rechnen alles nur im Vergleich. Bei uns ist Alles entweder „teuter als“, oder „billiger als“. Sonst würden wir ja merken, dass Nichts wirklich billiger wird.

  7. NL meint

    07.08.2019 um 15:23

    e-Mobilität macht dann wirklich Sinn, wenn man sich selbst via Photovotaik mit Strom versorgt und Zwischenspeicher und bidirektionales Laden nutzt. Zu Hause und bestenfalls tagsüber beim Arbeitgeber

    Dann muss man nur selten „auswärts“ laden.

    Wieso sehen die „Experten“ das nicht?

    • Ducktales meint

      07.08.2019 um 15:28

      auf dem E-Auge sehen sie nicht besser, sondern nichts…

    • Selnim meint

      07.08.2019 um 17:39

      Es macht dann Sinn wenn Netzdienlich geladen wird. Das mit dem vom Dach in den Tank ist Augenwischerei. Bei ungünstigem Wetter sind sie doch wieder auf das Netz angewiesen. Photovoltaik auf dem Dach ist trotzdem eine gute Sache.

      • Jörg2 meint

        07.08.2019 um 20:33

        @Selnim

        @NL schreibt auch von „Zwischenspeicher“ und „bidirektionales Laden“.
        Damit übersteht man schlechtes Wetter.

      • Satcadir meint

        08.08.2019 um 08:20

        Individuell ist PV eine sehr gute Sache. Bei 30ct/kwh Netzstrom werden allerdings dadurch das Netz und alle netzabhängigen Erzeuger finanziell ausgetrocknet, mit Risiken und Nebenwirkungen.

        • Jörg2 meint

          08.08.2019 um 09:18

          Da trocknet nichts aus. Es kommt halt nur nicht ganz soviel dazu.

        • Satcadir meint

          08.08.2019 um 11:00

          PV beim derzeitigen Preisverfall macht alles andere unwirtschaftlich und nimmt die Einfamilienhäuser dezentral aus dem Markt.

        • Jörg2 meint

          08.08.2019 um 16:21

          Dann sieh Dir bitte den %ualen Anteil der Haushalte am jetzigen Stromverbrauch an. Lass davon die Halfte durch PV wegfallen.
          Und dann sieh Dir die jährlichen Steigerungsraten den Gesamtverbrauchs an.
          Da trocknet nichts aus.

  8. Daniel meint

    07.08.2019 um 14:42

    Tesla Model 3 Verbrauch:
    – nach Verbrennerlobby-ADAC inkl. Ladeverluste: 20,9kWh / 100km
    – nach Wikipedia (EPA): ~16 kWh / km
    – nach diversen Foren (je nach Fahrweise): 14-20kWh / 100km
    —–
    => also ca 18kWh / 100km Verbrauch im Schnitt

    Strompreis in Deutschland im Schnitt ca 30cent / kWh (bei Großabnahme oder Nachts günstiger)

    => 18 * 30cent = 5,40€ auf 100km

    Für diese einfache Rechnung benötigt man keine Unternehmensberatung. Die 7,70€ sind nur nachvollziehbar, wenn man von Worst-case-Szenarien ausgeht. Bei etwas nachhaltiger Fahr- und Ladeweise sollte man ohne große Mühe auf unter 5€ / 100km kommen.

    • Ducktales meint

      07.08.2019 um 15:27

      zudem hat der Herr noch die sonstigen Kosten für AdBlu und Kfz-Steuer nicht berücksichtigt… und die Kraftstoffpreise schwanken in meiner Wahrnehmung deutlich stärker als bei Strom.
      selbst bei 35Ct. liegt man bei 20 KWh / 100 km „nur“ bei 7 Euro
      aller dingsnicht bei der „modernen, leistungsstarken Mercedes C-Klasse“
      die „Herr Voggenreiter, (…) der Branchenexperte “ vermutlich selbst fährt aber über die Nebenkosten nichts weiß

      Dass für derartige „tumbe“ Aussagen Studien/Analysen in Auftrag gegeben werden ist mir völlig unverständlich. Und diese Manager leiten Unternehmen, tragen Verantwortung…? warum? wofür?

      • Hans Meier meint

        08.08.2019 um 08:23

        …“warum? wofür?“
        Beinflussung der Massen zugunsten der Industrie… Es herrscht *Krieg* (weil im Grundkern es (mittlerweile) darum geht, das Europa in Zukunft verarmt, weil die EU-Schlüsselindustrien durch kurzzeitige Profitmaximierung, Larifari und Chinatechnologietransfer langsam in Fahrtwasser kommen (Zeitraum 20-50 Jahre) und sich in China der Kapitalismus nicht durchsetzt (sorgt für ungleiche Spiesse)). Als Kunde muss einem das aber egal sein, das ist der „Job“ der Industrie.

    • Petzi meint

      08.08.2019 um 10:20

      Der Preis von 7,70 Euro basiert nicht auf den 30ct/kWh zuhause sondern auch (oder nur) auf den Preisen an öffentlichen Ladestationen. Und beim Verbrauch hauen auch e-tron und Co. den Durchschnitt nach oben.

  9. CaptainPicard meint

    07.08.2019 um 13:39

    Da rächt sich nun dass man die Energiewende komplett über den Strompreis finanziert hat. Und je höher der Ökostromanteil steigt (mittlerweile liegt er ja schon bei über 40%, in ein paar Jahren wird es mehr als die Hälfte sein) desto mehr belastet man eigentlich CO2-arme Energie, während es für Kraftstoffe oder Erdgas keine Mehrbelastungen gibt, also das genaue Gegenteil einer CO2-Steuer.

    Und das trifft ja nicht nur Elektroautos, auch Wärmepumpen werden damit unattraktiv gemacht. Noch immer werden in den meisten Neubauten ohne Fernwärmeanschluss Gasheizungen installiert.

    • EV1 meint

      07.08.2019 um 14:19

      Interessant. Woher hast du die Information, dass der EEG Anteil in wenigen Jahren mehr als 50% beträgt. Nach meiner Information läuft die EEG Förderung jetzt nach 20 Jahren für die ersten geförderten Projekte aus und wird so über die Zeit immer mehr ausgephast und somit reduziert, d.h. der EEG Anteil im Stompreis sollte sich ab nächstem Jahr reduziren.

      • Georg meint

        07.08.2019 um 14:42

        Die EEG-Umlage hatte 2017 den (vorläufigen?)Höchststand erreicht und wurde auch schon 2018 und 2019 reduziert (zwar marginal, aber immerhin). Siehe: https://www.netztransparenz.de/EEG/EEG-Umlagen-Uebersicht

    • Utx meint

      07.08.2019 um 19:55

      Das Problem ist nicht, dass die Energiewende über den Strompreis finanziert werden. Das Problem sind Entscheidungen der CDU/FDP-Regierung aus dem Jahre 2010, die die EEG-Umlage extrem verteuert haben, ohne dass es in dem Jahr einen besonders starken Ausbau gegeben hätte. Damit sind die Strompreise für Privathaushalte sprunghaft angestiegen, während sie sonst nur innerhalb der normalen Inflation stiegen.
      Gleichzeitig (und das ist kein Zufall) wurden übrigens die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert.

  10. Georg meint

    07.08.2019 um 13:21

    Gegen den hohen Strompreis, kann man ja zumindest teilweise mit einer eigenen PV-Versorgung angehen und damit mit rund 10,5Cent je kWh kalkulieren. Für alle Anderen wird ja hoffentlich mit der CO2 Besteuerung die EEG-Umlage und damit auch der Steueranteil auf die EEG wegfallen.

    • E meint

      07.08.2019 um 14:31

      Steuer sollen wegfallen witzig

      • E meint

        07.08.2019 um 14:32

        Vielleicht kommt ne CO 2 Steuer aber nur on top

    • Steffi Zienz meint

      07.08.2019 um 14:41

      Das ist mit den geringen Nebenkosten verbunden, dass man sich erst ein Eigenheim zulegen muss, damit man sich eine PV-Anlage anschaffen kann…

      • Georg meint

        07.08.2019 um 14:49

        Oder tatsächlich nur ein kleines Balkonkraftwerk realisieren kann, oder sich an einer (Mieterstrom) Genossenschaft beteiligt.

        • Daniel meint

          07.08.2019 um 15:11

          auch hier benötigt man einen Balkon und optimale Ausrichtung der Module.

          Deine 10,5cent / kWh sind schöngerechnet ohne Ende.

        • Georg meint

          07.08.2019 um 17:09

          Zu Kommentar Daniel:
          ja Balkon bzw. Montagefläche sollte bei einem Balkonkraftwerk verfügbar sein und Balkonausrichtung sollte nicht Nord sein.

          10,5Cent sind tatsächlich 10,48Cent aktuelle (EEG) Vergütung 08.2019 bis 10kWp, damit ergibt sich bei aktuellen PV Modul /Installationspreisen ein ROI von ca. 14 Jahren bei Ost / West-Ausrichtung. Erwartete Lebensdauer der Anlage 20-25Jahre.

        • Satcadir meint

          08.08.2019 um 11:31

          Bei den gegenwärtigen Preisen 50€/250W Modul braucht nichts mehr optimal ausgerichtet sein.

        • Quayle meint

          08.08.2019 um 14:46

          @satcadir
          „Bei den gegenwärtigen Preisen 50€/250W Modul “

          Im ernst? 200€ für 1kWp? Wo gibt es denn sowas?

          Die letzte Statistik die ich sah (für 2018?) ging von grob 1.200 – 1.500€ für 1kWp aus (bei einer 10kWp-Dachanlage, installiert).

  11. Anonym meint

    07.08.2019 um 12:58

    Es ist nicht „der hohe Strompreis“ der die eMobilität ausbremst – es ist schlichtweg die übermäßige Profitorientierung gerade der Hersteller der Wagen und der Energeiversorger (die ein ganz neues Geschäftsfeld wittern und nach dem Motto agieren hohe Kosten für wenige Ladepunkte) – welche die Attraktivität massiv ausbremsen.

    Hier sollte in der Ursache Wirklung Beziehung klar utnerschieden werden, warum die Preise so hoch sind. Nicht weil es es Naturgesetz ist, sondern nur weil sich bestimmten Unternehmen die Tasche vollstopfen wollen und es auch können.
    Gleiches Thema ist auch beim Ausbau des Mobilfunkstandards und -netz.
    Wenn ich mit Studienkollegen in Bolivien udn Thailand Facetime dann bricht die Verbindung ab weil MEINE Verbindung zu schlecht ist. Echter Hohn!

    • Dieselfahrer meint

      07.08.2019 um 13:25

      Sorry, aber das Argument mit der Profitorientierung ist gerade in D völliger Käse.

      Die Fahrzeughersteller akzeptieren bei den BEV niedrigere Margen, und die Profite der Versorger sind auch eher niedrig im europäischen Vergleich.

      Das was den deutschen Strompreis so hoch treibt ist die Einspeisevergütung für die Erneuerbaren und die hohen Netzentgelte, deren Kosten auch durch die regelmässigen Erträge aus den Erneuerbaren massgeblich getrieben werden.

      Einfach mal informieren!

      • Alf meint

        07.08.2019 um 13:47

        DAS (mit den Margen) sagen uns die Hersteller / Versorger …
        und denen glaube ich – mit Verlaub – nicht sonderlich.

        • Electrify meint

          07.08.2019 um 14:23

          Bitte tippe in der Suchmaschine deines Vertrauens „BDEW Strompreisanalyse“ ein. Der erste Treffer sollte die aktuelle Analyse vom Juli 2019 sein.

          Dort kannst du sehen, dass Beschaffung, Netzentgelt und Vertrieb auf dem Niveau von 1998 sind.
          Beschaffung und Vertrieb haben am aktuellen durchschnittlichen Strompreis (Haushalt) von 30,43 ct/kWh einen Anteil von 7,06 ct/kWh. Darin ist also der Stromeinkauf (Preise siehe Strombörse EEX) enthalten. Vom dann noch übrig bleibenden Betrag muss das Unternehmen leben und möglichst einen Gewinn erwirtschaften.

          Alleine die EEG-Umlage, mit der PV-Anlagenbetreiber bezahlt werden, beträgt 6,405 ct/kWh.

          Und wenn ich glauben möchte, dann gehe ich in die Kirche ;-)

      • Utx meint

        07.08.2019 um 20:07

        Dass die Einspeisevergütungen für Erneuerbare die Strompreise in die Höhe treiben ist ein Mythos der fossilen Energiewirtschaft. Gerade mal ca. 2,5 ct. werden an die Betreiber von EE-Anlagen ausgezahlt.
        Im Gegenteil haben die Erneuerbaren dafür gesorgt, dass die Preise an der Strombörse deutlich gesunken sind.

        • Electrify meint

          08.08.2019 um 14:42

          2004 war der Preis an der EEX (Band Frontjahr) bei etwa 3,3 ct/kWh. Aktuell sind wir bei etwa 5 ct/kWh. Die EEG-Umlage ist von 0,51 ct/kWh auf 6,405 ct/kWh gestiegen.

          Also ist der Energiepreis (Beschaffung) zwar gestiegen, aber der Strompreis (Absatz) ist durch die EEG-Umlage deutlich stärker gestiegen.

          Für eine neue kleine PV-Anlage wird übrigens immer noch eine Einspeisevergütung von gut 10 ct/kWh gewährt. Die Vergütung erhalten nur die Erzeuger und zwar aus der Umlage, die alle Verbraucher bezahlen müssen. Je mehr erzeugt wird, desto höher wird die Umlage, die im Strompreis enthalten ist.

  12. agdejager meint

    07.08.2019 um 12:51

    Ab mindestens 2030 wie in den Niederlande, lieber noch ab 2025 wie in Norwegen, keine Verbrenner oder Hybriden mehr zulassen. Das ist der einzige Weg. Und in der Städten ab 2023 generelle Fahrverbote für alle Verbrenner und Hybriden müssen technisch gezwungen werden rein elektrisch zu fahren.

    • Anonym meint

      07.08.2019 um 13:05

      Ich bitte zu beachten, dass sowohl bei der Neuzulassung als auch den Fahrverboten und den genannten Ländern nocht nicht letztinstantlich entschieden wurde.

      Bisher sind es fast immer „Vorschläge“ oder „Anträge“ einzelner Politiker oder Mitarbeiter bestimmter Ministerien die diese Ideen angeschoben und aufgeworfen haben. Durch den Rat (oder andere Verfassungsgebende Organe des jeweiligen Landes) abschließend beschlossen und in eine zwingende und bindenen Rechtsform, haben es das generelle Fahrverbot für Benzin und Dieselautos sowie deren Zulassungsverbot noch nicht geschafft!

      • Uwe meint

        09.08.2019 um 00:49

        Falsch!

        Die Fahrverbote in Stuttgart sind in letzter Instanz beurteilt und sofort umzusetzen.

        Jetzt wird Zwangshaft beantragt für die Verantwortlichen, wenn es nicht umgesetzt wird!

        Das kann vom Grünen Kretschmann bis zum OB Stuttgart einige treffen.

        Auch der Entzug der Betriebserlaubnis durch die Zulassungsbehörde im Auftrag des KBA für Fahrzeuge, die nicht nachgerüstet werden steht an!

      • Uwe meint

        09.08.2019 um 00:51

        In den genannten Ländern ist es gesetzlich beschlossen. Eine Verfassungsänderung ist hierzu in keinem der genannten Länder erforderlich.

    • teslatom meint

      07.08.2019 um 14:01

      sowie die Lademöglichkeiten für alle existieren und das Kartenchaos beseitigt ist, hat sich das mit Hybrid und Verbrenner erledigt, da braucht man keine weiteren Anreize oder gar Verbote.????
      Nachdem VW auf Elektro umstellt, wird es sehr schnell gehen, sehr schnell ????

    • Heureka meint

      07.08.2019 um 14:07

      „… keine Verbrenner oder Hybriden mehr zulassen …“

      Das ist m.M. nicht der einzige und auch nicht der richtige Weg, zumal leider auch ein BEV CO2 emittiert, wenn auch nicht lokal. So liegen lt. ADAC Eco-Test die CO2-Emissionen Wheel to Wheel für ein Tesla Model 3 gleichauf mit einem Prius.
      Es kann also nur vernünftig sein, zunächst die verbrauchsintensiven Fahrzeuge – allen voran die Monster-SUVs – zu verbannen und darüber hinaus (politisch und gesellschaftlich) zu steuern, dass die Fahrzeuge wieder kleiner, verbrauchgünstiger und damit auch umweltfreundlicher werden – und nicht immer größer und energiehungriger.
      Ein BEV-Dickschiff mag zwar umweltfreundlicher sein als ein Verbrenner-Dickschiff. Allerdings lassen sich Umwelt und Klima wohl kaum mit ein bisschen weniger CO2-Emission retten, auch wenn das viele noch immer nicht begreifen wollen.

      • Steff meint

        08.08.2019 um 11:01

        Der ADAC ist unglaubwürdig.
        Selbst das Umweltbundesamt hat „schon“ gemerkt, dass der ADAC beim „Eco-Test“ mit veralteten Daten arbeitet. Beim Strom werden höhere CO2 Werte einkalkuliert, bei fossilen Treibstoffen wird der tiefste wtt CO2 Wert veranschlagt, anstatt der Durchschnitt.
        Der ADAC vergleicht auch gerne Verbräuche von BEV-SUV (Model X) und PHEV-SUV (Volvo XC90) mit Diesel/Benzin Limousinen (E-Klasse) um zu „belegen“, dass fossile Treibstoffe klimafreundlich seien!
        Zudem, aus dem Auspuff kommt nicht nur CO2…

        https://ecomento.de/2019/07/12/umweltbundesamt-kritisiert-elektroauto-studie-des-adac/
        https://ecomento.de/2018/03/20/adac-studie-elektroauto-hat-top-co2-bilanz-in-der-kompaktklasse/
        https://ecomento.de/2014/01/20/gelber-engel-abgestuerzt-adac-muss-manipulation-zugeben/

      • Uwe meint

        09.08.2019 um 00:58

        Zunächst gilt es zu begreifen:

        – dass nicht nur CO2 rauskommt, sondern die Kombination der Abgas-Schadstoffe die Atemluft in die Lage versetzt weitere Schadstoffe zu binden und zu einem aggressiven gesundheitsschädlichen Medium macht.

        – dann, dass das seinen gesetzgeberischen Niederschlag gefunden hat in Grenzwerten, die nach WHO noch lange nicht ausreichend sind

        – aber trotzdem nun eingefordert (gerichtlich) werden können und bereits eingeklagt wurden (Stuttgart u. weitere Städte)

        – und dazu führen, dass zukünftig Ratio und Emotion sich für den E-Antrieb entscheiden werden:

        Er ist wirtschaftlicher, umweltfreundlicher und macht einfach viel mehr Spass.

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