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Autoindustrie bekräftigt Forderung nach Ladeinfrastruktur-Vorgaben

13.07.2021 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 5 Kommentare

Audi-e-tron-laedt

Bild: Audi

Die europäischen Autobauer warnen die EU davor, strengere Kohlendioxid-Grenzwerte ohne ausreichende Ladeinfrastruktur-Investitionen zu beschließen. Für jeden weiteren Prozentpunkt der Zielverschärfung brauche es zusätzlich mindestens 200.000 weitere öffentliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge – „über die bereits erforderlichen drei Millionen Stück im Jahr 2030 hinaus“, sagte der BMW-Chef und Präsident des europäischen Autoherstellerverbandes ACEA Oliver Zipse der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Nach Berechnungen der EU-Kommission würde etwa eine weitere Verringerung der CO2-Emissionen bis 2030 um minus 50 Prozent rund sechs Millionen öffentliche Ladepunkte erfordern. „Mit heute weniger als 225.000 Stück müsste das einer Steigerung um den Faktor 27 in weniger als zehn Jahren entsprechen“, betonte Zipse.

Der BMW-Chef äußerte sich kurz vor der Präsentation von politischen Vorschlägen, die ein Erreichen des EU-Zwischenziels für den Klimaschutz ermöglichen sollen. Konkret ist vorgesehen, den Ausstoß von Klimagasen bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 zu bringen – bisher sind 40 Prozent geplant. Damit dürften auch die Vorgaben für die Autoindustrie verschärft werden. Bisher gilt, dass der CO2-Ausstoß bei Neuwagen 2030 im Schnitt um 37,5 Prozent niedriger sein muss als 2021. Es wird nun erwartet, dass die EU-Kommission eine Anhebung dieser Zielvorgabe auf 50 bis 60 Prozent empfiehlt.

Lokal emissionsfreie Elektroautos gelten als entscheidend für die Realisierung strengerer Emissionsgesetze. Zipse sagte, es gehe nun darum, nicht nur ambitionierte Klimaschutzziele zu formulieren, sondern mit verbindlichen Vorgaben für mehr Ladeinfrastruktur gleichzeitig eine entscheidende Grundlage für deren Erreichen zu schaffen. Die Autobranche treibt zwar auch eigene Ladeinfrastruktur voran, sieht hier aber vor allem die Politik und die Energiebranche in der Pflicht. Der ACEA hatte bereits im April Ladeinfrastruktur-Vorgaben für die EU-Mitgliedsstaaten gefordert.

In Deutschland hat sich kürzlich der Fraktionschef der Grünen im Bundestag Anton Hofreiter beim Thema Ladeinfrastruktur auf die Seite der Automobilhersteller geschlagen. „Die Klagen der Chefs von VW, BMW und Daimler wegen der kümmerlichen Dichte an öffentlichen Ladestationen kann ich nachvollziehen“, sagte er. Es handele sich hierbei um „ein klares Versagen des Verkehrsministeriums“, das sich unter Andreas Scheuer zu wenig gekümmert habe.

Es brauche „eine massive Beschleunigung“ beim Aufbau der Ladeinfrastruktur, die am Anfang nicht allein marktgetrieben sein könne, so Hofreiter. Er hält 10 Milliarden Euro für die adäquate Größenordnung an öffentlichen Investitionen, die zügig für den Ausbau der Ladesäulen getätigt werden müssten. Denn in einigen Jahren würden bei den großen Herstellern nur noch E-Autos vom Band laufen.

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Via: Automobilwoche
Tags: ACEA, EU, LadestationenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Uwe meint

    13.07.2021 um 14:44

    „Die Autobranche treibt zwar auch eigene Ladeinfrastruktur voran, sieht hier aber vor allem die Politik und die Energiebranche in der Pflicht.“
    Tesla agierte hier zum Glück viel progressiver und treibt nun u.a. mit dem Supercharger-Konzept manch träge OEMs vor sich her…

  2. andi_nün meint

    13.07.2021 um 10:57

    Sollen fordern, was Sie wollen. Gerade bei Schnelladesäulen muss kaum mehr etwas geregelt werden. Tesla baut aus. EnBW baut aus, Ionity, Fastned, Allego, und noch viele andere.

    Große Ladestationen, zb. 100 Anschlüsse mit geringen Ladeströmen in Tiefgaragen würde ich interessanter finden. In den meisten Business-Parks & Co dieses Landes, wo Autos eh täglich 8h rumstehen, tut sich praktisch gar nichts.

  3. Peter W meint

    13.07.2021 um 09:12

    Es ist schon eine verdrehte Welt, wenn der Staat die „Tankstellen“ bezahlen soll, damit noch mehr gefahren werden kann. Klimabedingt sinnvoll wäre es, die Tankstellen für Kraftstoffe jedes Jahr um 25% zu reduzieren und für jede Wohneinheit eine Wallbox mit EE-Strom zu spendieren.
    Damit wäre der irrsinnige Langsteckenwahnsinn etwas ausgebremst.
    Dass das so einfach nicht geht weiß ich aber schon.

  4. AlBundy meint

    13.07.2021 um 08:23

    Auch cool:
    Warnen, fordern, fordern, fordern…. cool
    Lobbyisten nach vorn! Ihr macht das schon.
    Verbrenner-Elektrifizierungs – ACEA Zipse vorneweg.

    Da kann man EM Fanboy nur noch zum BMW Fanboy werden.
    Weiter so. Fordern und die anderen machen lassen.

    • volsor meint

      13.07.2021 um 08:34

      :) Leider….

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