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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Bayern erhält eine der leistungsstärksten Wasserstofftankstellen Europas

01.09.2022 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 50 Kommentare

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Bilder: Paul Group

Mit einem Spatenstich in Passau-Sperrwies auf dem Gelände der Paul Group hat der Bau der laut den Initiatoren kraftvollsten öffentlichen Wasserstofftankstelle Bayerns begonnen. Der Tankstelleninfrastrukturbetreiber MaierKorduletsch errichte einen der leistungsstärksten „Mobility Hubs“ für Fahrzeuge mit Wasserstoff-Antrieb – „einen E-Ladepark in Kombination mit einer konventionellen Tankstelle“, heißt es in einer Mitteilung.

Im „Next Mobility Konsortium“ entsteht zusammen mit dem Nutzfahrzeughersteller Paul Group und Shell Deutschland ein Ökosystem, das die Dekarbonisierung des Verkehrssektors beschleunigen soll. Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, dessen Ministerium zwei Millionen Euro Fördergeld für den Bau der Wasserstofftankstelle zur Verfügung gestellt hat, setzte Ende August den ersten Spatenstich.

Für Wasserstoff-Lkw wird es an dem neuen Mobility Hub, der Mitte 2023 eröffnen soll, zwei Zapfpunkte mit je 350 bar Druck geben. Dank einer laut den Bauherren „extrem leistungsfähigen“ Verdichter- und Speicherlösung sowie durch den Einsatz von zwei Kompressoren sollen dort zweimal fünf Lkw pro Säule parallel und ohne Wartezeiten hintereinander tanken können. Die Anlieferung des Wasserstoffs wird über mehrere Druck-Trailer sichergestellt, die jeweils über ein Fassungsvermögen von 1000 kg H2 verfügen.

Über einen Hoch- und Mitteldruckspeicher sowie eine Kühlung bei der Betankung soll die Betankungsleistung dauerhaft sichergestellt werden. Je nach Fahrzeugmodell sollen zwischen 25 und 40 kg in 10 min getankt werden. „Mit den zwei Säulen können bis zu 10 Wasserstoff Lkw pro Stunde betankt werden. Diese Stärke ist bisher einmalig in Europa. Wir schaffen hier die modernste und leistungsfähigste Tankmöglichkeit für Wasserstoff in der Großregion Südbayern“, so Lorenz Maier, Geschäftsführer von MaierKorduletsch.

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Der Mobility Hub entsteht in unmittelbarer Nähe der Autobahnabfahrt Passau-Mitte. Hier werden auch weitere Antriebsarten bedient: Neben Benzin-, Diesel- und Wasserstofffahrzeugen können Vollstromer geladen werden. Für letztere gibt es einen Schnellladepark mit zehn Schnellladepunkten, die jeweils 150 kW abgeben. Während den Wartezeiten finden Kunden auf mehr als 200 Quadratmetern einen Shop mit Reisebedarf sowie gastronomischen Angeboten. „Schon bei der Planung wurde großer Wert auf eine außergewöhnlich hohe Aufenthaltsqualität gelegt“, heißt es.

Das Energiemanagement des Hubs selbst ist laut den Machern zukunftsweisend konzipiert: „Ein vollintegriertes, sektorengekoppeltes Energiekonzept bildet das Herzstück dieses neu entwickelten Mobility Hubs. Ein eigener Energiespeicher bietet die Möglichkeit, Lastspitzkappung, Flexibilisierung und eine effektivere Nutzung der regenerativen Energien vor Ort zu kombinieren. Alle Dachflächen der Anlage, auf denen es möglich ist, sollen mit Photovoltaik-Elementen ausgestattet werden, die zusätzlich zum nachhaltig ausgerichteten, geringen CO2-Verbrauch des gesamten Hubs bis zu 1 Megawatt Leistung produzieren.“

Paul Group, MaierKorduletsch und Shell bieten gemeinsam mit dem Next Mobility Konsortium ein ganzheitliches Konzept für mittelschwere, mit Wasserstoff-Brennstoffzellen angetriebene Lkw an – „von der Produktion der H2-Lkw über die Wasserstoff-Herstellung bis zu Logistik und Betankungsmöglichkeiten“. Die Partner wollen eine regionale, skalierbare Wertschöpfungskette schaffen. Die Paul Group hat mit dem PH2P den eigenen Angaben nach ersten Wasserstoff-Brennzellen-Truck aus Deutschland entwickelt.

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Via: Paul Group
Tags: Ladestationen, Schnellladen, Wasserstoff-TankstellenUnternehmen: Paul Nutzfahrzeuge, Shell
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge, Elektroauto, Wasserstofffahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Markus meint

    02.09.2022 um 08:17

    Kein grüner Wasserstoff? Dann sollte der Betrieb nicht genehmigt werden. Wozu machen wir denn das ganze? Nur als PR?

  2. Jensen meint

    01.09.2022 um 20:58

    „Diese Stärke ist bisher einmalig in Europa. Wir schaffen hier die modernste und leistungsfähigste Tankmöglichkeit für Wasserstoff in der Großregion Südbayern“, so Lorenz Maier, Geschäftsführer von MaierKorduletsch.“
    Nun, wenn der Herr Maier von MaierKorduletsch diese einmalige Wasserstoffmöglichkeit in der Großregion Südbayern schaffen wil, sollte er diese auch in Südbyern errichten, da sich die Baustelle in Passau nämlich nahe der Grenze zu Österreich in Ostbayern befindet, im Regierungsbezirk Niederbayern. Der Niederbayer Aiwanger kann ihm das ggf. sogar erklären.

  3. Klaus Schürmann meint

    01.09.2022 um 17:00

    Hat Bayern ein SONDERVERMÖGEN WASSERSTOFF aus dem die 2 MIO Förderung dieses ZUKUNFTPROJEKTES stammen oder zahlen wie immer alle Steuerzahler die Zinsen ? Von der Rückzahlung der Förderung mal ganz abgesehen ?

  4. Reiter meint

    01.09.2022 um 16:52

    Also es ist eigentlich ein Trailerfahrer mit Spezialausbildung ganztägig mitzubezahlen und bereit zu halten? Bzw. könnte der wohl auch eine 2.te mitbeaufsichtigen je nach 3h Lage zum Lindewerk? Wer kontrolliert und wartet auf Wochen- Monatsbasis (?) Kompressor, Mitteldruck- und Hochdrucktanks, Kühlmittel, Vereisungen? (Falls die H2 Tanke denn doch irgendwann ausgelastet ist)

    Holt das der Tankenshop denn auch rein?

  5. Peter meint

    01.09.2022 um 15:11

    Wow. Kompressoren satt für H2.
    Und dann sage und schreibe 150kW am Lader. Der Fokus ist klar gesetzt. War wahrscheinlich Förderbedingung. Naja, Bayern halt.

    • Andreas meint

      04.09.2022 um 11:02

      Welche Fahrzeuge können denn dauerhaft mehr als 150 kW? 2 Modelle?

      Und lieber 10x 150 kW als 4x 350 kW.

  6. Jakob Sperling meint

    01.09.2022 um 11:59

    Wenn man die gleiche Anzahl LKW (10 pro Stunde) als BEV mit Schnellladern laden will, braucht es statt 2 Ladeplätzen ein paar Dutzend Ladeplätze für Lastzüge.
    Wenn man es künftig mit Megawatt-Chargern machen will, braucht es immer noch 10 Ladeplätze und einen Hochspannungs-Anschluss (ca. 1 Mio. pro km, ca. 2-4 Jahre Planung und Genehmigung).

    • M. meint

      01.09.2022 um 12:43

      Thema Ladeplätze:
      Dafür spart man sich den Parkplatz, auf dem die Wasserstofftrailer stehen.

      Thema Ladeanschluss:
      stimmt, wenn man das in der Wüste plant. Auf dem Gelände dieser Firma wird es mindestens Mittelspannung geben, mit einem 1 MWh Booster von der Größe eines 20 Zoll Containers hat man was man braucht – es kommen ja nicht 7/24 jede Stunde 10 LKW zum Laden/Tanken.

      Den Hochspannungsanschluss benötigt diese Tankstelle aber woanders: irgendwo muss ja schließlich der Wasserstoff produziert werden, oder? ;-)

      • Andreas meint

        04.09.2022 um 11:05

        Wenn eine LKW Ladesäule 1 MW hat (der neue Anschluss soll bis 3 MW gehen) dann ist ein Booster ein Tropfen auf den heißen Stein.

  7. stdwanze meint

    01.09.2022 um 10:45

    WTF, 10 Minuten? Wo ist denn da der Vorteil gegenüber einem BEV?

    • BEV meint

      01.09.2022 um 14:13

      ach, klingelt es langsam?

      Außerdem steht hier:

      „sollen dort zweimal fünf Lkw pro Säule parallel und ohne Wartezeiten hintereinander tanken können. “

      Sprich, nach 5 Betankungen an einer Säule muss man erst mal warten bis es wieder geht.

      • Andreas meint

        04.09.2022 um 11:17

        Falsch verstanden, vielleicht muss man anders fragen:

        Ein LKW braucht 10 Minuten. Ab und Anfahrt je 30 Sekunden.

        Wie viele LKW können pro Stunde tanken?

        A: 5
        B: 6
        C: 7

    • Matze meint

      01.09.2022 um 16:49

      Die Frage ist ja, wie lange man Diesel für eine entsprechende Strecke tankt.

    • Andreas meint

      04.09.2022 um 11:11

      Hier geht es um LKW.

      Normale Zapfsäule: 35 l/min
      LKW Zapfsäule: 130 l/min

      Damit braucht der Diesel-LKW mit 1000 Litertank bereits knapp 8 Minuten. Bei 30 Liter Verbrauch also eine Reichweite von 3300 km.

      Wenn wir jetzt dafür eine Batterie hernehmen würden, bräuchte der mehrere Stunden (!) am Schnellader…

      • Andreas meint

        04.09.2022 um 11:12

        Der LKW bräuchte fast eine halbe Stunde um Diesel an einer PKW Zapfsäule nachzufüllen.

        Deswegen auch ein neuer Ladestandard für LKWs mit bis 3000 kW Ladeleistung, sonst wird das nix.

  8. Tom meint

    01.09.2022 um 10:41

    Mich würden ja mal die am Ende absoluten Kosten intressieren, und zwar für den Bau und den Unterhalt, jeweils für die H2 Tankstelle samt Technik sowie der Ladestationen.
    Ich denke allein die Wartung der Wasserstoff-Anlage ist sehr internsiv und der Betrieb der Kompressoren mit entsprechender Leistung um 350bar aufzubauen dürfte ja einiges an Strom schlucken…

    • BEV meint

      01.09.2022 um 14:16

      Guter Punkt, der Stromverbrauch ist nicht nur für die Erzeugung des hoffentlich grünen Wasserstoffs, der hier zum Einsatz kommt, sondern auch noch für das Tanken enorm.
      Und auch der Transport des Wasserstoffs.

      • alupo meint

        02.09.2022 um 02:19

        Die einfachen H2 Tankstellen (1 Säule und die auch nur für PKW) hat bei A.L. einen eigenen Trafo der 300 kW kann.

        Ich hatte mal eine persönliche Führung durch eine für PKW entwickelte H2 Tankstelle bekommen. Höchst interessant, auch weil ich ja mit dem Industriegasegeschäft beruflich viele Jahre zu tun hatte. Wer sich ein FCEV antut, der hat im Physikunterricht nie aufgepasst. Oder aber nie Physikunterricht bekommen. Ich tippe eher auf letzteres.

        Die PKW Dinger kosteten 2 Mio. Euro. Die Hälfte bezahlte aber der Staat, also der Steuerzahler.

  9. Anti-Brumm meint

    01.09.2022 um 10:29

    Ich will gar nicht wissen, was diese Anlage an Strom verbraucht, bloß um Kühlung und Druck bereitzustellen.
    Aber es schadet nicht Erfahrungen zu sammeln.

    • Anti-H2 meint

      01.09.2022 um 14:17

      Kann ja nicht schaden, um wieder mal zu Beweisen wie sinnlos es ist, gab bestimmt paar Steuergelder dafür, aber bevor man die für schwindlige Beratungsverträge ausgibt.

  10. Simon meint

    01.09.2022 um 10:27

    Passau, hat da Scheuer noch Gel locker gemacht. Mir wäre in Passau mal ein gutes Radnetz lieber als eine H2 Tankstelle welche keiner braucht. H2 setzt sich beim PKW nicht durch, 2035 nur noch eFules oder BEV in der EU und einer der größten und deutschen LKW Hersteller Traton hat einen Bericht veröffentlicht wo sich BEV auch bei Nutzfahrzeuge druchsetzten wird. Da verbrennern wir in Passau wieder viel Geld für nichts. Grüner Wasserstoff ist in Bayern eh eine Utopie, wenn dann kommt er im Norden Deutschlands wo es viele Windräder gibt. In Bayern gibt es keine, man hat auf Erdgas aus Russland gesetzt.

  11. Reiter meint

    01.09.2022 um 09:56

    Do Horr Oiwonger, konn holt Goild in Sond sötzen und guot verkoffa….

    • LOL meint

      01.09.2022 um 14:19

      Dos Goild wäre in Opfisoft besser investiiiert.

  12. Jürgen W. meint

    01.09.2022 um 09:40

    Ich verstehe die ganze Diskussion in Deutschland nicht. Beim Wasserstoffgipfel in Kananda wurde ganz klar gesagt, dass Wasserstoff im PKW Bereich keine Zukunft hat. Argument war, dass die Energie dazu nicht vorhanden sei, zu teuer und die Batterien mittlerer Weile technisch weit überlegen sind. Da die Entwicklung der Batterien unglaubliche Förtschritte macht, wird sich auch der LKW Bereich auf längere Sicht vom Wasserstoff verabschieden. Schon aus Kostengründen. Spediteure müssen schließlich betriebswirtschaftlich und nicht ideologisch kalkulieren.
    Worüber diskutieren wir denn hier. Über das Wunschdenken einiger weniger? Das Thema ist endlich durch. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

    • Karl meint

      01.09.2022 um 09:57

      Ich bin auch mal gespannt, welcher Spediteur sich die Kosten für eine LKW Flotte mit Wasserstoffantrieben ans Bein binden möchte.

      Man sollte Wasserstoffprojekte so fördern wie in China: Geld gibt’s erst nach Zielerreichung des Projekts. Da das ja (speziell von der deutschen Automobilindustrie) als der Heilsbringer überhaupt angesehen wird, dürfte es ja kein Problem sein, Investoren und/oder Bankkredite zu bekommen, gelle?

      • Mike meint

        01.09.2022 um 10:28

        In Deutschland sind Subventionen aber zur Subventionierung von Aktionären da, nicht für den Staat/Endverbraucher.

    • LOL meint

      01.09.2022 um 14:20

      ist nur Taktik, ausbremsen, tarnen und täuschen, weiterhin Stinker verkaufen, was anderes können wir nicht

  13. Pferd_Dampf_Explosion_E meint

    01.09.2022 um 09:33

    Wenn 10 LKW im Schnitt jeweils 30 kg in einer Stunde tanken, muss alle 3 bis 4 Stunden ein neuer 1000 kg-Trailer angeschlossen werden. Da ist ja dann richtig was los in Passau-Sperrwies.

    • M. meint

      01.09.2022 um 12:46

      Dafür gibt es ja den unauffälligen Parkplatz nebenan, auf dem die Trailer geparkt werden können, deren Platz Lade-Platz man zuvor durch den schnelleren Ladevorgang eingespart hat.
      ;-)

    • LOL meint

      01.09.2022 um 14:21

      und wo kommt der Stoff her ?
      und womit fahren diese Trailer?

  14. Swissli meint

    01.09.2022 um 08:23

    Wenigstens auf LKW ausgerichtet. Somit ist das Thema H2 PKW anscheinend auch für Grössen wie Shell abgehakt.
    Bleibt zu hoffen, dass diese Next Mobility mit H2 LKW wirklich auf echter Langstrecke setzt, und nicht mit H2 auf E-LKW Strecken fährt. Ansonsten ist das ganze eine Totgeburt.

    • Stocki meint

      01.09.2022 um 08:50

      Wasserstoff in Fahrzeugen ist der letzte Strohhalm, den Konsumenten weiter in Abhängigkeit zu halten. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn Logistiker auf die Idee kämen, (große) Teile ihres Stroms selbst zu produzieren um damit ihre BEV-Lkw zu laden. Der Irrwitz ist ja, daß Viele glauben, man bräuchte für Fern-Lkw große Reichweiten und damit große Batterien. Nein, braucht man nicht. Was wir brauchen ist ein Umdenken. Wenn ein BEV-Lkw auf 1000km 2 Stunden später ankommt als ein FCEV-Lkw, dafür aber erheblich günstiger, darf man sich schon fragen, welcher Kunde bereit ist, die Mehrkosten eines FCEV-Lkw zu tragen. Ich jedenfalls gönne dem BEV-Lkw Fahrer die zusätzlichen Lade-(Zwangs)pausen. Auf den Weltmeeren gehört die Zukunft den Segelschiffen.

      • eBiker meint

        01.09.2022 um 09:03

        Wenn der LKW 2 Stunden länger braucht wird es aber schwierig, dass er dann auch billiger wird. Die 2 Stunden müssen nämlich auch bezahlt werden.

        • Jürgen W. meint

          01.09.2022 um 09:27

          Die stehen zum Teil tagelang auf deutschen Autobahnen im Stau. Wer bezahlt das denn??? Der Güterverkehr gehört endlich auf die Schiene und nicht auf die Straße.

        • elbflorenz meint

          01.09.2022 um 13:48

          @ Jürgen W
          Heute habe ich ein Interview mit dem Chef der GdL gelesen (auf n-tv).
          Der redet dort Mal Klartext: keines der Ziele für die Bahn – die für 2030 ausgegeben sind – wird erreicht. Selbst wenn man noch 1-2 Jahre für die Probleme der C-Krise zugibt.

          Deutschlandtakt ist eine Illusion.

          Verdoppelung der Fahrgastzahlen ist der Horror (im jetzigen System)

          Gesamt-Güterverkehrsanteil von 17% auf 25% zu steigern ist völlig ausgeschlossen.
          (Gut – das %Ziel kann natürlich bei einer nachhaltigen Deindustriealisierung erreicht werden)

      • EVrules meint

        01.09.2022 um 10:00

        Bei dem abendlichen und nächtlichen Park-Chaos an Raststellen, ist aber gleichsam ein BEV-LKW Szenario genauso unwahrscheinlich. Ladesäulen bedingen ein ordentliches Park-Management der Fahrzeuge.

        Im Fernverkehr ists nicht so simpel zu sagen, dass einfach alle laden sollen, Reichweite, Energiedichte, Kosten, Transportkapazität, Fahr- und Lenkzeiten, Infrastruktur, Parksituation, usw. machen es zu einem weit komplexeren Zusammenspiel, als beim PKW.

      • Swissli meint

        01.09.2022 um 12:35

        Beziehe mich wirklich auf Langstrecke, z.B. Hamburg München rund 800 km „durchfahren“ an einem Tag. Alles darunter gehört m.M. künftig ins Revier der Batterie LKW (die dann eher nachts im Depot geladen werden).
        Durch die gesetzlichen Lenkzeiten (4.5 h) gibts Lade-/Tankstau um 9 Uhr Kaffee herum (15 min Pause, Teil der 45 min Pause) und um Mittag (die weiteren 30 min der 45 min Pause). Egal ob Batterie oder H2, alle LKW Fahrer müssen in diesen Zeitfenstern (8-10 Uhr und 11-13 Uhr) tanken oder laden. Vielleicht müssen sich H2 und Strom diesen Engpass als Zwischenlösung aufteilen. Langfristig werden sich Batterie LKW aber auch auf echter Langstrecke durchsetzen (so in 20 Jahren?). Alternativ belässt man Langstrecke bei Diesel und konzentriert sich vorerst auf H2 bei industriellen Wärmeprozessen (also Verbrennung). Das ist sicher effizienter als über Brennstoffzelle.

  15. JustMy2Cent meint

    01.09.2022 um 08:21

    Wasserstoff hat auch im Lkw-Fernverkehr keine Zukunft. Wenn man im internationalen Konkurrenzdruck die Wahl hat zwischen „Schneller sein“ und „Billiger sein“, ist die Brennstoffzelle sehr schnell aus dem Rennen.

    • eBiker meint

      01.09.2022 um 08:58

      Tja das mit dem Billiger sein ist eben die Frage.
      Nicht wegen dem Treibstoff, sondern ob der H2 LkW mehr laden kann.
      Das wäre mal interessant – also ein direkter Vergleich zwischen einen Batterie-LKW und einen H2-LKW.

      • Peter meint

        01.09.2022 um 15:08

        Häufig ist das Ladevolumen relevanter als das Gewicht. Da spielen 2-4Tonnen Batteriegewicht keine Rolle.

    • Swissli meint

      01.09.2022 um 12:06

      Das „billiger sein“ steuert der Staat. Die Hyundai H2 LKW in der Schweiz sind TCO nicht teurer als Diesel (die Kostentransparenz fehlt wegen Mietmodell leider noch). Liegt hauptsächlich an der Befreiung der LSVA (Schwerverkehrsabgabe). Aus Sicht eines Transportunternehmens spricht dann wenig für H2. Im Gegenteil kann er bei derselben TCO wie Diesel noch „sauber/CO2 frei“ unterwegs einen Vorteil herausholen gegenüber der Dieselkonkurrenz.

      • Swissli meint

        01.09.2022 um 12:07

        Ups kleiner Vertipper. Richtig: Aus Sicht eines Transportunternehmens spricht dann wenig GEGEN H2.

  16. JustMy2Cent meint

    01.09.2022 um 08:17

    Fördergelder scheinen noch ausreichend zu sprudeln. Wenn der erhoffte Erfolg in ein paar Jahren nicht eintritt, wird das Gejammer groß sein. Aber es besteht die Chance aus Fehlern zu lernen. Deshalb ist diese Tankstelle ein wichtiger Schritt in die verkehrte Richtung. Die Brennstoffzelle hat im Pkw und Lkw keine Zukunft. Wir brauchen den Wasserstoff in der Industrie. Für Verschwendung haben wir nicht genug Strom.

    • Steven B. meint

      01.09.2022 um 09:04

      kurzum -> mitnichten! Die Anstrengungen in Richtung Dekarbonisierung des Verkehrssektor laufen seit Jahren. Wasserstoff war schon immer in dieser Betrachtung enthalten. Das ist auch klug so, es wird Fortschritte geben, Wasserstoff günstiger und umweltverträglicher zu produzieren -> hier ist die Frage nicht nach den Ob es eintrifft, sondern vielmehr wann es sich ergibt. In den nächsten Dekaden werden sich hinsitlich der Entwicklung einige Meilensteine erreichen. Alleine der Sektor Raumfahrt wird in Zukunft derart viel H2 benötigen, dass hier ein besonderer Druck hinzukommt, die Bereitstellung dieses Kraftstoffs abzusichern, wir reden da nicht von ein paar m3, sondern von unvorstellbaren Mengen aus der jetzigen Sichtweise. Hier wird es sicher ein Markt geben und der wird „multiverse“ nutzbar gemacht.

      • Michael S. meint

        01.09.2022 um 09:22

        Die Raketen werden aber sicher nicht bei Shell in Passau mit H2 betankt werden. ;)

      • EVrules meint

        01.09.2022 um 10:01

        Luft- und Raumfahrt sind Winzlinge im Vergleich was der Industrie- und Energiesektor an Energiemengen benötigen, sehr wahrscheinlich wird davon ein Großteil durch grünen Wasserstoff mittel- bis langfristig abgedeckt werden.

        • Steven B. meint

          01.09.2022 um 11:42

          Klar, träum fein weiter. Was machen Musk, Bezos und Co? Sie arbeiten dran einen neuen „Kontinent“ zu erschliessen, zu kommerzialisieren – das Weltall! Und eins ist sicher, einer macht es vor und dann wollen alle das gleiche, weil wir einfach nur Menschen sind und immer das wollen, was die anderen auch haben. Sorry, leider wahr! Wenn Flüge dahin erst einmal in der Breite angeboten werden können, werden sich die Verbräuche potenzieren. Wo kommt das her? Ich bin überzeugt das es in Zukunft immer mehr in Richtung H2 gehen wird… wofür auch immer, aber ist der Kraftstoff erst einmal in grossen Mengen verfügbar, wird die Industrie rasch reagieren und Produkte im Zusammenhang anbieten. Auto, LKW, Bus, …

        • Vanellus meint

          01.09.2022 um 19:39

          Für die Stahlherstellung und die Herstellung von Ammoniak werden so gewaltige Mengen von Wasserstoff benötigt, dass für andere, vor allem nicht notwendige Anwendungen, kein sinnvolle Nische mehr bleibt. Von der Raumfahrt und „Flügen in der Breite zum Mond oder zum Mars“ ganz zu schweigen.

    • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

      01.09.2022 um 09:21

      „Aber es besteht die Chance aus Fehlern zu lernen.“
      Am klügsten ist der, der aus Fehlern der anderen lernt.

    • Kasch meint

      01.09.2022 um 09:31

      Genau so ist es. Neben den 2 Mio Förderung für den Bau der Anlage werden täglich mindestens 1.500 Euronen Förderung benötigt und üblicherweise auch gewährt, um volle Funktion der H2-Zapfsäulen vorzuhalten. Tag täglich, rund um die Uhr, egal ob ein Tankvorgang täglich, oder vielleicht auch nur Einer pro Monat statt findet. Mal schauen, wie lange wir uns derartige Steuerverschwednung noch leisten können.

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