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BYD könnte Europa-Werk in Deutschland bauen, auch Frankreich & Spanien im Gespräch

25.05.2023 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 37 Kommentare

BYD

Bild: BYD

Mit BYD drängt einer der größten Elektroautohersteller aus China nach Europa. Das Unternehmen will seine Fahrzeuge zukünftig auch in der Region herstellen. Als Standort ist unter anderem Deutschland im Gespräch.

BYD spricht laut Berichten bereits mit der französischen Regierung über den Bau einer Fabrik in dem Land. Doch auch Deutschland sei noch im Rennen um die Standortentscheidung, sagte ein BYD-Sprecher der Website CarNewsChina. Spanien wurde ebenfalls genannt, Großbritannien scheide dagegen aufgrund des Brexit aus.

Nach Informationen der Automobilwoche will BYD ab 2025 Autos in Europa vom Band laufen lassen. Das chinesische Unternehmen plane dabei, ein neues Werk zu errichten, statt ein bestehendes zu übernehmen.

In Europa fokussiert sich BYD auf den Verkauf von rein elektrischen Autos. Auf dem deutschen Markt bieten die Chinesen aktuell die Premiumlimousine Han EV, das große SUV Tang EV und das kompakte SUV Atto 3 an. In diesem Jahr sollen auch noch die Kompaktlimousine Dolphin und die Mittelklasselimousine Seal exportiert werden.

Laut dem Marktbeobachter Dataforce hat BYD im vergangenen Jahr 4040 Autos in Europa verkauft, das waren fast viermal mehr als 2021. Der Vertriebschef für die Region Pere Brugal sagte im April, dass der Verkauf von Plug-in-Hybridfahrzeugen in Europa „eine Option“ sein könnte, insbesondere in Ländern mit weniger Ladeinfrastruktur. Plug-in-Hybrid-Modelle machten etwa die Hälfte der BYD-Verkäufe elektrifizierter Fahrzeuge in China aus, die restlichen 50 Prozent seien vollelektrisch.

Im vergangenen Jahr verkaufte BYD rund 1,86 Millionen Plug-in-Hybridfahrzeuge und vollelektrische Autos, fast ausschließlich in China. Ab diesem Jahr will die Marke nur noch vollelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride herstellen.

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Via: Automobilwoche
Tags: China, Europa, ProduktionUnternehmen: BYD
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Swissli meint

    25.05.2023 um 13:22

    Nicht mal Standortentscheid, wollen aber ab 2025 ab einem neugebauten Werk Autos produzieren 😂

    • MAik Müller meint

      25.05.2023 um 13:40

      @Swissli logisch das wird NIX in 2025. Frühestens 2027.

      • MiguelS NL meint

        25.05.2023 um 17:02

        Zuerst über EVs gelacht, dann über Tesla, jetzt sind die EVs aus Asien.

      • South meint

        25.05.2023 um 21:53

        … warum nicht 2026 oder 2028 ? Haben die Jahreszahlen schlechtes Karma? :-)

        • South meint

          25.05.2023 um 21:53

          @Maik…

        • MAik Müller meint

          26.05.2023 um 08:27

          @South die gehen auch. 2027 wurde aber einigen Herstellern erwähnt.

  2. Pferd_Dampf_Explosion_E meint

    25.05.2023 um 09:34

    Bitte kein BYD-Werk im wasserarmen Deutschland bauen; wir haben ohnehin schon genug Arbeitsplätze. Lernt aus den Tesla-Erfahrungen.

    • Sandro meint

      25.05.2023 um 09:54

      Sind halt doch nicht so schlau, die Chinesen.

    • Yogi meint

      25.05.2023 um 10:42

      …ja finde ich auch völlig unnötig, wir sind mit jahrzehntelangem Durchfüttern von Kohlekumpeln so gut gefahren, das können wir auch mit Kolbenfritzis machen.

    • ID.alist meint

      25.05.2023 um 11:22

      „Niedlichster Kommentar der Woche“

      Bleibt mir aber rätselhaft, wieso die Tesla Armee sich immer Einsetzt wenn einer der reichsten Menschen auf der Erde versucht die Gesetze für sich anders zu interpretieren.

      • Andi EE meint

        25.05.2023 um 13:50

        Weil bei euch Deutschen nicht alle gleich sind. Lieblingsgegner sind Amazon, Tesla, McDonald’s, … generell weltweit erfolgreiche US-Firmen werden von euch geschnitten wo es nur geht. Eure Presse recherchiert mit grösster Akribie bei diesen Unternehmen, eigene Konzerne werden bis zur Offenlegung von Skandalen geschützt. Beispiele wie VW, Airbus die riesige Skandale verwickelt waren, wurden von der Regierung geschützt, bis es nicht mehr haltbar war.

        Nur als Beispiel wie die Presse am hiesigen ecomento.de Beispiel mit schlechten Meldungen umgeht. Sie finden schlicht nicht statt, es wird einfach ignoriert. VW hat doch erst vor ein paar Tagen einschneidende Massnahmen offengelegt, damit die viel zu niedrige Profitabilität gesteigert und der Konzern überleben kann. Kein Wort hier von einem Konzernumbau. Kein Wort von fehlender Marge bei der Elektromobilität. Kein Wort wie man die Missstände beheben könnte. Wenn ich bei den eigenen nicht auch mal kritisch Bericht erstatte, ist das ein reines Werbeportal für diese Firmen.

        Wenn bei Tesla hingegen ein Eimer schlechtes Wasser ausläuft, ist ecomento.de zur Stelle und berichtet, obwohl die Tragweite lächerlich gering ist. So werden Meinungen gebildet. 80% von den Lesern hier hat doch das Gefühl, dass ständig was schief läuft bei Tesla und bei VW nur die ungenügenden Zulieferer Fehler begehen.

        • Sandro meint

          25.05.2023 um 16:21

          Amazon, Tesla, McDonalds sind nur im monetären Sinne erfolgreiche Unternehmen.

        • Werner Mauss meint

          25.05.2023 um 20:42

          @AndiEE, Ecomento ist AMS, vergleiche Impressum. Was erwartest du?
          Dasselbe wie du habe ich bereits ein paar Artikel vorher geschrieben und es gab keine Reaktion, was bedeutet das einige Schreiber hier Forumsintern sind. Die Werbeeinnahmen dürfen auf keinen Fall gefährdet werden. Es gibt ja noch andere Seiten die etwas differenzierter berichten. Leider lässt bei Vielen auch der antrainierte allwissende und m@chtb$offene Patrio%ismus keine andere M€Innung zu. Deshalb muss man da ab und an etwas rein¥rutschen. Leider.

      • Sandro meint

        25.05.2023 um 14:12

        Ist wie bei Trump, gerade die Ärmsten himmeln ihn an.

        • Andi EE meint

          25.05.2023 um 15:33

          Ich würde mich nicht als einer der Ärmsten bezeichnen. Ich bewundere an Musk, dass er Pioniergeist / Entwicklungskompetenz hat, durch reale Produkte das Klimaproblem behebt (+ starkes Wachstum), konkurrenzfähige, industrielle Produktion und monetäres Funktionieren des ganzen Gebildes, ineinander vereint.

          Wenn man Glück hat, funktioniert eines dieser Dinge in einem Konzern wirklich gut. Bei ihm und Tesla sehe ich diese vier elementaren Dinge alle gut bis sehr gut erfüllt, eine absolue Ausnahme.

          Mir gefällt z.B. überhaupt nicht, wie er sich politisch äussert, wie er sich bezüglich Werbung / Tesla verhält. In solchen Dingen hat man den Eindruck, dass sein Asperger schon Empathie und diplomatisches Verhalten, stark einschränkt. So kann man nicht verkaufen, er limitiert den Kundenkreis durch sein oft übles Getwitter, massgeblich.

      • alupo meint

        26.05.2023 um 18:57

        Ich denke eher, dass Putin der reichste Mensch auf der Erde ist. Was dem so alles an Öl, Erdgas, Nickel etc. gehört, bzw. wofür er überall Prozente bekommt….
        Die relativ armen milliardenschweren Oligarchen tanzen sowieso nur nach seiner Pfeife. Und wenn nicht, dann passiert eben ein Unfall.

        Daher, der absolute Chef der reichsten Menschen ist sicher Putin bzw. seine bei uns im Westen lebenden Töchter.

        • M. meint

          30.05.2023 um 14:31

          Xi sollte man auch auf diese Liste setzen, nur ohne Töchter im Westen.

  3. MAik Müller meint

    25.05.2023 um 09:24

    Hoffen wir mal das es dann in 5 Jahren wenn das Werk evtl. in Betrieb ist ENDLICH bezahlbare Eautos für die breite Masse gibt.
    Bis dahin werde ich meine TDIs noch fahren MÜSSEN. Dazu habe ich 2023 500€ in die beste mögliche Wartung gesteckt.
    Wenn es in 2030 KEINE bezahlbaren Eautos gibt schaffen wir den PKW bei uns wahrscheinlich AB.

    • Yogi meint

      25.05.2023 um 10:55

      Dann wärs für heute wieder draußen….gut gemacht Maik….brav.
      Find ich gut deine Selbsterkenntnis, wenn einen neue Entwicklungen und Technik so komplett überfordern, dann geht man lieber zu Fuß.
      Technisch würde dich wahrscheinlich ein Lastenrad auch nicht überfordern, wobei ich mir unsicher bin.

      • MAik Müller meint

        25.05.2023 um 13:42

        @Yogi was willst du von mir? Ich bau seit 15 Jahren Modelle mit LIFePo4 Akku BL-Motoren.
        Nochmal für DICH ich verbrenne KEINE 50000€ für ein Eauto. PUNKT.
        Diese Meinung haben über 80% der Bevölkerung.

        • South meint

          25.05.2023 um 21:46

          … ich habe ein Elektroauto für 40T mit 80kWh Accu gekauft… 50T ist also Quatsch… Punkt …

      • Jeff Healey meint

        25.05.2023 um 21:13

        Hallo Yogi,
        an der Stelle möchte ich sagen, dass Maik mit der Meinung bei weitem nicht alleine ist: Für eine überwiegende Mehrheit der Menschen ist das passende E-Auto zum bezahlbaren Preis derzeit und vermutlich noch für einige Jahre in die Zukunft schlicht nicht vorhanden. Ich würde liebend gerne auf ein E-Auto umsteigen, aber dort stehen Preis und Leistung für den Normalverdiener in keiner zumutbaren Relation

    • Anti-Brumm meint

      25.05.2023 um 12:02

      Unseren täglichen Diesel-Wartungsbericht von Maik gib uns heute :-)

      Die Chinesen könnten auch jetzt schon bezahlbare E-Autos in Europa anbieten, wollen sie aber nicht. Warum? Weil selbst die teuren, aktuellen Modelle weggehen wie warme Semmeln. Solange die Nachfrage das Angebot weit übersteigt, gibt es keinen Grund auf gute Marge zu verzichten. Egal ob ein Werk in Europa oder nicht.

      • Rene meint

        25.05.2023 um 13:02

        Ich weiß nicht in welcher Parallelwelt du lebst, aber ich wohne in ner deutschen Großstadt und habe bei aufmerksamer Beobachtung in Summe zwei BYD gesehen. Also was sich daran verkauft „wie warme Semmeln“ ist mir rätselhaft. Und wenn die Deutschen bereit wären so viel Geld für die tolle Technik aus Shenzhen auszugeben, weiß ich nicht warum man nicht mehr Verkäufe nach Europa lenkt wo doch die Autos in China deutlich günstiger verkauft werden und man, entsprechend deiner Argumentation, hier hochmargiger verkaufen könnte.

      • MAik Müller meint

        25.05.2023 um 13:44

        @Anti-Brumm WO BITTE kann ich ein günstiges Eauto HEUTE nun kaufen?
        AHA gibt es nicht und wird es die nächsten Jahre auch nicht geben können.
        DESHALB nur DESHALB investiere ich mini Beträge in meinen Fahrzeuge.
        Wo ist dein Problem?
        Ach Richtig du hattes für 2023 40% E-Neuwagen Vorhergesagt.
        Zum Glück habe ich NICHT auf deine FALSCHE Meinung gehört und kann so weiterhin günstig und gut Auto fahren.

        • South meint

          25.05.2023 um 21:45

          … wo du gerade Vorhersage und Fehlschläge erwähnst … du hast bei einer absoluten Kurzfristprognose 1€/kWh Strompreis vorhergesagt.

    • Eugen P. meint

      25.05.2023 um 12:08

      Kauf dir einfach rechtzeitig einen neuen (oder jungen gebrauchten) Toyota oder Honda Hybriden, die sollten dann nochmal 30 Jahre halten und sind sauber.

      • derJim meint

        25.05.2023 um 12:15

        Haha, guter Witz mit dem „Sauber“! Es gibt keine sauberen Verbrenner. Nur schlechtere oder bessere, da sind die eher die besseren, ja. Aber oft kommt so ne Aussage leider aus der Richtung, die meinen Verbrenner und vor allem Diesrl sind sauberer als BEV 😂

        • MAik Müller meint

          25.05.2023 um 13:47

          @derJim im Winter ist hier bei uns der Auspuff am Kohlekraftwerk.
          Finde ich nicht besser oder schlechter als ein Diesel.
          Acuh die Herstellung der Akkus in China finde ich nicht besser oder schlechter als einen Diesel.
          Für dich kommt der Strom gedanklich aus der Steckdose und die Rohstoffe vom Himmel :)

        • South meint

          25.05.2023 um 21:42

          @Maik. Leicht nachlesbar totaler Quatsch. Selbst im Januar ist in Deutschland der Anteil der regenerativen Energie bei über 50% …

          Und witzigerweise gleich doppelt falsch. Muss man erstmal schaffen :-). Selbst als vor Jahren im Winter der regenerative Anteil viel kleiner war, konnte ein E Auto den Diesel/Benziner schlagen. Klar im Winter, sagen wir mal 25%, hoher fossiler Anteil, aber den anderen 75% des Jahres eben nicht. Ein Diesel/Benziner hat immer 100% fossil…. und der Accu Rucksack wird, sogar lt. ADAC, locker wieder reingeholt… selbst ein lang genutzer Diesel ist somit deutlich schädlicher als ein E Auto…

      • MAik Müller meint

        25.05.2023 um 12:16

        @Eugen P. das mache ich 100% nicht. Die TDIs laufen in jedem Fall länger acuh weil es Ersatzteile in Massen an jeder Ecke gibt. Bei Toyota wäre ich dann Bittsteller außerdem haben die Hybriden keine Leistung und kaum Drehmoment (: .

        • Sandro meint

          25.05.2023 um 14:38

          Ich hatte bis 1995 einen Toyota Diesel, 1,8l, 64 PS, ein echtes Sahnestückchen der Motor! Die späteren Hybride von Toyota haben mir nicht gefallen. Das wars dann mit Toyota für mich.

      • M. meint

        25.05.2023 um 12:25

        Sauber sind die, wenn man den Auspuff zuschweißt.
        Ansonsten sind es Verbrenner, wie man sie kennt.

        • MAik Müller meint

          25.05.2023 um 13:48

          @M. RICHTIG.
          Bitte beachte das die 3,4 Mio. LKW in Deutschland deine Versorgung mit ALLEM sicherstellen.
          Möchtest du diese Auspuffe mal zuschweißen?

        • South meint

          25.05.2023 um 21:51

          Genau. Ohne Diesel LKW werdet ihr alle verdammt sein … hey, momentmal, ist das wirklich so? Nö. Im Gegensatz zu dir können die Logistiker doch glatt TCO rechnen…. mach dir mal keine Sorgen, die schaffen das mit einem LKW, der sogar mehr als 50T€ kosten wird ;-)

        • M. meint

          30.05.2023 um 14:35

          @MAik
          Nicht von heute auf morgen, aber in einigen Jahren wird genau das passieren – im übertragenem Sinne natürlich, da ist dann kein Auspuff zum Zuschweißen mehr.
          Funktioniert im kommunalen- und im Verteilerverkehr schon recht gut, im Fernverkehr noch nicht so.
          Aber Fernverkehr ist ja nur ein kleiner Teil, und vielleicht gibt es irgendwann mal wieder mehr Bahn.
          Wäre der Umwelt zu wünschen!

    • Albert Rolfs meint

      25.05.2023 um 21:17

      Bitte, bitte mit dem ewig gleichen Thema und Aussagen jetzt mal aufhören! – Erlösung, bitte, bitte!

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