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Batterie-Experte: So hält ein Akku länger

07.07.2023 in Ratgeber von Thomas Langenbucher | 35 Kommentare

Mercedes-EQC

Bild: Mercedes-Benz

Die Fahrbatterie ist das teuerste Bauteil eines Elektroautos. Die Zeitschrift Auto Straßenverkehr hat mit dem Ingenieur Nikolaus Mayerhofer gesprochen, dessen Unternehmen Aviloo in Österreich ein TÜV-zertifiziertes Verfahren entwickelt hat, um den Leistungsstand eines Akkus zu messen. Er erklärt, was einem Akku besonders schadet und wie man seine Alterung verlangsamt.

Werde ein Akku immer auf 100 Prozent geladen und komplett leer gefahren, seien die Zellen schon nach 500 bis 600 Ladezyklen verschlissen. Lasse man oben und unten je fünf Prozent „Luft“, nutze den Akku also nur zwischen fünf und 95 Prozent Ladestand, seien es schon 1000 Zyklen. Bei zehn Prozent Puffer seien es gar 3000 bis 4000 Zyklen. In mittleren Ladeständen halte ein Akku also „ewig“.

Lasse sich jedoch der maximale Ladestand nicht begrenzen, helfe ein Trick: Bei den meisten Wallboxen könne die Ladeleistung reduziert werden. Werde beispielsweise auf fünf Ampere begrenzt, flössen bei einer der typischen dreiphasigen Wallboxen statt 11 kW nur noch 3,5 kW. Abzüglich Ladeverlusten kämen rund 3 kW am Akku an. Werde abends eingestöpselt, seien über Nacht nach zehn Stunden nur 30 kW geflossen, die meisten Akkus seien damit längst noch nicht bei 100 Prozent.

Werde ein Akku permanent schnellgeladen, also mit einer Leistung über 50 kW, halte er nur halb so lang wie ein Akku, der überwiegend langsam geladen werde. Nicht nur die Lade-, auch die Entladeleistung spiele eine wichtige Rolle für die Alterung der Zellen: Wer permanent „Vollstrom gibt“, stresse den Akku ebenso wie der, der ständig am Schnelllader hänge.

Akkus arbeiten laut Aviloo bei 15 °C Umgebungstemperatur am besten. Abweichungen um 20 °C nach oben oder unten halbierten ihre Lebensdauer. Minus 5 °C seien also ähnlich belastend wie plus 35 °C. Bei extremen Temperaturen empfehle sich deshalb ein entspannter Fahrstil ganz besonders.

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Via: Auto Straßenverkehr
Tags: Batterie, Batterie-HaltbarkeitAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Michael_Ohl meint

    11.07.2023 um 21:00

    Wie gut da ichs das bei meien beiden Kangoo ZE nicht kann beide seit 11 Jahren einfach täglich auf 100% lade und beide auch tagelang so stehen lasse. Jetzt mit 101.000km und 127.000km haben beide noch über 100km Sommerreichweite. Dafür das die etwa 1000 Ladezyklen + 11 Jahre gehalten haben wünsche ich jedem viel Spass bei der Selbstkasteiung. Dafür das der erste mal 10k€ bei 10.000km und der andere 3,5k€ bei 60.000km gekostet hat alles im grünen Bereich. Der nächste kann 300km pro Ladung und ob ich den über 400.000km fahren möchte glaube ich nicht.

    MfG
    Michael

    • M. meint

      14.07.2023 um 14:06

      Bei 100 km Sommerreichweite (was ist das im Winter?) auch noch 30% abzurechnen ist sicherlich „Selbstkasteiung“. Das Problem hat man bei 400 km RW nicht…
      Was war denn die Reichweite vor 10 Jahren?
      Welche Zellchemie hat die Batterie?

  2. Dirk meint

    09.07.2023 um 18:23

    Ist mit dem 100%-Zyklus jetzt rein das Volladen gemint oder auch eine längere Standzeit mit voller Ladung?
    Was ich gelesen habe altern die Trennfolien in den Zellen durch hohe Zellspannung – und das müsste m.E. ja auch zeitabhängig sein. Wenn man also gleich losfährt und das wieder entlädt müsste dieser Effekt doch minimal sein?

    • M. meint

      10.07.2023 um 13:26

      Ein Zyklus ist grundsätzlich ein Lade- und Entladevorgang.
      Also 0-100-0. Davon, einen bestimmten SoC über länger Zeit zu halten, ist nicht die Rede.
      Man kann einen Akku reicht einfach erledigen, indem man ihn immer auf 0 oder 100% hält. Je weniger Zeit man an einem dieser Extremwerte verbringt, umso besser ist es. Am liebsten befindet sich ein Akku im Bereich seiner Normspannung, für einen üblichen Li-NMC also 3,7 V pro Zelle. Das sind dann (nicht genau, aber ungefähr) 50% SoC – um den Wert herum sollte man sich bewegen oder den Akku „lagern“.

  3. Witti meint

    07.07.2023 um 18:51

    Im Alltag komme ich mit Schwankungen zwischen 40% und 80% klar. Jedoch soll ich lt. Anleitung einmal im Monat fürs Balancing voll machen. Habe ich heute dank Sonne gemacht und wird morgen gleich wieder auf 75% runter gefahren… Dann steht er paar Tage und dann mal sehen… Aber 500 vollzyklen bei 150 in der Nutzungsdauer geplanten zyklen passt doch…

    • alupo meint

      08.07.2023 um 08:49

      „Jedoch soll ich lt. Anleitung einmal im Monat fürs Balancing voll machen.“

      Wenn Du einen Akku mit LFP Chemie hast ist das Laden auf 100% völlig in Ordnung.

      Aber wenn es ein NCA oder NMC Accu sein sollte würde ich das nur alle 6 oder gar 12 Monate tun, bzw. wenn ich es brauche (bei mir bisher geschätzte 40 Mal wegen Bedarf/Bequemlichkeit). Das reicht völlig aus für das Balancing, denn so schnell sollten auch bei einem 100.000 km p.a. Vielfahrer die in Serie geschalteten Zellen wahrlich nicht auseinander driften (ansonsten hättest Du schlechte Zellen oder schlecht selektierte Zellen verbaut, was nicht gut wäre). Ebenso wichtig ist es, einen auf 100% aufgeladenen Akku nicht eine Stunde oder gar länger so stehen zu lassen, erst recht nicht bei hohen Temperaturen.
      Ich habe mein BEV bisher zu über 80% am Supercharger aufgeladen und in den letzten 50.000 km eher zu >95% und habe keine Probleme. Wobei meine BEV auch nur mit maximal 140 kW läd. Das ist bei einem fast 90 kWh Akku eigentlich noch kein Schnellladen und daher auch nicht besonders problematisch. Problematischer wäre es, wenn ich aus dem Akku durch maximale Beschleunigung die möglichen 310 kW ziehen würde, aber dann hätte ich gewiss schon den ein oder anderen Strafzettel bekommen, denn in Deutschland ist auf öffentlichen Strassen das „Rennen gegen sich selbst“ verboten und wird geahndet, falls durch die Polizei erkannt und verfolgt.

      • Kasch meint

        10.07.2023 um 08:45

        Alles super beschrieben, bis auf eine Ausnahme: praktisch alle Systeme balancieren passiv, aber inzwischen permanent. Ein weitgehendst vollständiger Ladevorgang kalibriert lediglich das BMS. Das Fz gibt dir realistischere Reichweite und evtl. exakteren SoH an. Vorteilhaft ist Volladen ab und an nur bei LFP-Zellen, weil die Reichweitenkalkulation bei dem überwiegend flachen Spannungsverlauf ganz schnell mal arg daneben liegt. Der Gesundheit eines Akkupacks tut keine Vollladung gut – LFP-Zellen sind lediglich (aber deutlich) resistenter gegen Stress in jede Richtung.

  4. OpaTesla meint

    07.07.2023 um 16:53

    295.000 km, erste Batterie, ca. 10-12% Schwund. Hab von 2023 keinen Batterietest vorliegen, aber sollen es 15% sein. Und geschont wurde da nix, 100.000km SC-Laden, der Rest mit 11kw. an der Wallbox und Öffentlich mit 22kw. Geladen wird immer schon auf 90% oder 100% wenn direkt auf Strecke. So what…
    Und bei den zwei neuen Y ist ein LFP verbaut, der angeblich doppelt so viele Zyklen abkann.
    Keiner hat die Fahrzeuge für ne halbe Million KM

  5. Daniel meint

    07.07.2023 um 13:48

    Naja, wirklich viel Neues wird da ja nicht erzählt. Auch wenn LFP Zellen auch 100% tendentiell nicht gut finden, ist es bei diesem Zelltyp aber notwendig hin und wieder vollzuladen damit das BMS sich neu kalibriert.
    Für NMC/NCA ist das nicht der Fall. Allerdings ist hier ja 80% schon lange bekannt als gutes „Soft-Limit“.
    Für das Auto sind auch 11kw AC Ladung „schnarchladen“. Einfacher als das Einstecken mit Dümpel-Ladung über nacht (viel zu hohe Verluste aufgrund von Nebenaggregaten die dann mitlaufen“ wäre es, das Auto einfach noch während man wach ist auf 11kw zu laden und nach 2-3 Stunden abzustecken. Die tägliche Pendelei am Arbeitstag sind vielleicht 10-20kwh verbrauchte Energie. Das hat man an einer Wallbox in 2 Stunden drin. 17Uhr anstecken, 19Uhr bei 70-80% abstecken. Wenn ein Hersteller sowas nicht per App anbietet oder steuern kann, den würde ich ohnehin meiden, denn der wird auch eher kein gutes Akku-Thermomanagement haben.

    • M. meint

      07.07.2023 um 15:15

      Wer nicht gerade Nachtschicht hat, kann auch um 5:00 (virtuell) anstecken, wenn die WB-App das hergibt – oder die des Autos.
      Zum 50 – 100 km Pendeln braucht man aber eh nicht bis 80% zu laden. Das sollte im Bereich 35 – 65 abzudecken sein.
      Außer ältere Kleinwagen a la e-Up oder i3, da sieht das natürlich anders aus.

  6. hu.ms meint

    07.07.2023 um 12:46

    Lade meinen ID.3 gerade von der PV-anlage mit 16 A. Macht den ganzen sonnigen tag rd. 150 km reichweite. Super-sauber, super-günstig und super-akkuschonend.

  7. Michael meint

    07.07.2023 um 11:58

    Ist das nicht schon durch den Hersteller über die Differenz von Netto zu Brutto abgedeckt?

    • M. meint

      07.07.2023 um 12:09

      Den Puffer handhabt jeder Hersteller anders – mache verändern den auch nachträglich ohne Rücksprache / Erlaubnis via „OTA“…
      Am besten nimmt man das, was man als 100% verkauft bekommt, auch in der Nutzung als 100% – dann macht man keinen Fehler.
      Und für den Alltag der meisten Menschen sollte es ja keinen Unterschied machen, ob man bis 95 oder 100% lädt.

    • Mike meint

      07.07.2023 um 16:36

      Die herstellerseitigen Puffer sind für den Hersteller ein Kompromiss, um die 70% Restkapazität nach 8 Jahren in fast allen Fällen zu schaffen. Besser ist es immer, den Puffer selbst etwas zu vergrößern.

  8. Envision meint

    07.07.2023 um 11:37

    „seien die Zellen schon nach 500 bis 600 Ladezyklen verschlissen“

    Und was muss dann darunter dann verstehen ?
    Akku tot oder „nur“ 10-20% Kapaverlust ?

    Andere Experten sagen wieder auf 100% Laden sei kein Problem wenn man dann quasi losfährt wenn voll, so mache ich es aktuell auf Langstrecke und spare mir meist das teuer/schädliche DC Schnelladen.

    • M. meint

      07.07.2023 um 11:46

      Vermutlich ist man dann dort, wo der Akku als „Garantiefall“ auftaucht, also bei oder unter 70% SoH.
      Das ist natürlich alles etwas vereinfacht dargestellt – über Zellalterung sind schon „ein paar“ Doktorarbeiten geschrieben worden.
      Auch wenn 80% besser sind als 100%, ist „kurz 100% und dann gleich Entnahme“ besser als wenn der Akku mit 100% etliche Stunden oder Tage rumsteht.
      Wenn du um 7:00 losfährst und der Akku um 6:30 voll ist, ist das besser als wenn er schon um 22:00 Uhr voll ist.
      Lädst du jeden Tag voll auf? Oder wie oft? Wie lädst du, wenn du keine Langstrecke hast?

      • Envision meint

        07.07.2023 um 12:18

        Naja, wenn ich Langstrecke fahre, lade ich bis kurz vor Abfahrt meist dann so 98/99% – dann fahre ich die 435km Autobahn mit Tempomat 120 – ohne laden – durch und komme so mit noch verträglichen 10-15% an.

        Denke halt den i4 mit gerne mal 200kw DC Schnellzuladen schadet dem Akku mehr als diese langsame AC voll laden (4,4Kw) und durchfahren Praxis.

        • M. meint

          07.07.2023 um 14:29

          Frage ist halt, wie oft du diese Langstrecke fährst.
          Aber ich denke, da du „unten“ vom „gefährlichen Bereich“ weg bleibst, sollte das vertretbar sein. Schlimmer als dem Akku 200 kW um die Ohren zu hauen ist es sicher nicht.
          Gilt übrigens auch für die Fahrweise! Entladen kann der i4 (e40 nehme ich an) immerhin auch mit 250 kW. Bei konstant Tempo 120 werden das aber kaum mehr als 25 kW sein.

        • eCar meint

          08.07.2023 um 08:43

          So ungefähr mache ich das auch. Kurz vor der Abfahrt ca. 96%, dann 475km bei ca. 130-140km/h und komme mit ca. 20% an. 🙂

        • M. meint

          10.07.2023 um 11:32

          475 km BAB mit 130-140 km/h (ich unterstelle jetzt mal ‚Zielgeschwindigkeit‘, nicht ‚Schnitt‘) mit 76% Akku klingt für mich supergut. Das ist sogar besser als WLTP. Ich würde dann aber noch auf 90% beim Start runtergehen und bis 10-15% runterfahren.
          Dann per WB gemütlich aufladen, das sollte lange Zeit funktionieren.

    • hu.ms meint

      07.07.2023 um 18:26

      500 ladezyklen mal durchschnittlich 250 km macht 125.000 km.
      Wenn man bis 95% lläd dann 1000 zyklen = 250.000 km. Reicht mir dicke.
      Bei dem salzeinsatz hier auf 750m ist die karre nach 15 jahren eh verrostet.

    • Helmut Schönherr meint

      07.07.2023 um 19:13

      Es ist einfach auch der Fahrstil wichtig. Meines Erachtens gilt besonders bei einem E – Auto Crusen und nicht Rasen! Das entlastet den Akku und einen selbst ungemein.

    • Markus Lornz meint

      08.07.2023 um 08:46

      DC Schnellladen ist weder teuer noch schädlich

      • Kasch meint

        10.07.2023 um 09:25

        Prinzipiell richtig, allerdings denkt man in der Praxis nicht drann, dass bei einer AT über 30°C und Spitzenladeleistungen über 150kWh wirklich alles ok sein muss mit dem Kühlsystem – zu wenig Kühlmittel in der Klimaanlage wegen Undichtigkeit z.B. und eine Zelle nach der anderen verabschiedet sich ratzfatz. Wer weiß schon wann, oder ob das BMS den Ladevorgang abbricht ? Als Wenigfahrer lade ich zwar ausschließlich DC, derzeit alle 14 Tage, aber sicherheitshalber möglichst morgens bei angenehmen Temperaturen.

      • M. meint

        10.07.2023 um 11:33

        Teurer und schädlicher als AC-Laden aber allemal.

  9. tutnichtszursache meint

    07.07.2023 um 11:22

    Boah und dafür muss man Experte sein? Jeder der ein Notebook oder Smartphone hat, weiß, dass man einen Akku nur zwischen 20%/30% und maximal 80% betreiben sollte und ihn möglichst langsam laden sollte. Warum geben die Fahrzeughersteller wohl immer nur die Ladezeit bis 80% an?
    Genauso ist es bei der Temperatur, bei jedem Gerät steht irgendwo eine Betriebstemperatur von etwa +5°C bis etwa +40°C – aber wer liest schon Bedienungsanleitungen…

    • M. meint

      07.07.2023 um 11:40

      Vielleicht sollte das „jeder“ wissen, aber „viele“ wissen es nicht oder halten sich einfach nicht daran.
      Es schadet ja nichts, bei einem so teuren Gegenstand nochmal zu sensibilisieren, wie viel man von der Lebensdauer selbst in der Hand hat.

    • Torsten meint

      07.07.2023 um 12:26

      „Warum geben die Fahrzeughersteller wohl immer nur die Ladezeit bis 80% an?“
      Na weil darüber die Ladekurve abfällt und die restlichen % „ewig“ dauern.
      Geringere Lade-/Entladehübe sind trotzdem einem langen Batterieleben zuträglich.

    • Tommi meint

      07.07.2023 um 12:41

      Ja, da muss man Experte sein. Die wenigsten wissen, dass es ist. Viele laden ihr Handy über Nacht.
      Die Ladezeit bis 80% wird angegeben, weil es danach sehr langsam wird. Das hat nichts mit Akkualterung zu tun. Insbesondere auf der Langstrecke ist das völlig OK, auch deutlich über 80% zu laden, wenn man dann relativ bald los fährt.

    • OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint

      07.07.2023 um 16:51

      „Jeder der ein Notebook oder Smartphone hat, weiß, dass man einen Akku nur zwischen 20%/30% und maximal 80% betreiben sollte und ihn möglichst langsam laden sollte.“

      Ach ja. Frag mal die Leute in der Fußgängerzone dazu. Ich wette mit dir 90% wissen es nicht. Und selbst wenn man es weiß ist die praktische Umsetzung eher unpraktikabel, da man nicht ständig daneben sitzt. Ja es gibt Möglichkeiten über Rootrechte (können die wenigsten), zusätzlicher externer Hardware (hat keiner) oder Wecker stellen (toll wenn man über Nacht lädt).
      Die Hersteller sollten diese Funktion standardmäßig integrieren und dann halt die 20 bis 80% als 100% anzeigen, damit sich keiner darüber Gedanken machen muss, fertig.

      • Tom meint

        08.07.2023 um 08:22

        Mein Handy kann Ich einstellen das es bei 85% aufhört zu laden. Für alle die sowas nicht haben gibt es zum laden eine ganz coole Sache für wenige Euro: Einen Zwischenstecker mit Abschalttimer. So wird das Laden einfach nach einer bestimmten Zeit einfach abgebrochen.

      • Fritzchen meint

        08.07.2023 um 15:51

        Moderne Smartphones laden per 68 Watt innerhalb von 34 Minuten von 15 Prozent zu 100 Prozent. Da muss niemand mehr nachts aufladen. Beispiel: Motorola Edge 30 neo. Nur „alte“ Schinken benötigen noch 2 Stunden. Und irgendwann hat jeder ein aktuelles SmPh.

        • M. meint

          10.07.2023 um 11:45

          Mal eine Rechnung:
          68 W x 0,5666* = 38,533 Wh. *35/60
          Bei 3,7 V Zellspannung sind das 10414 mAh. Sagen wir, es sind 4,2 V, dann sind es 9175 mAh – für (100-15) 85% –> gesamt hast du also 10794 mAh.
          Entweder das, oder du glaubst einfach zu viel von dem, was man dir erzählt.

          Realistischer sind wohl 4000 bis 4500 mAh.
          68 W wären dann übrigens ca. 4,5C im Peak – kann man machen, muss man aber nicht.
          Außer, man betrachtet das Smartphone als Wegwerfprodukt mit 1 oder 2 Jahren Nutzungsdauer, bis es zu alt ist, weil es dann ja „was Neues gibt“.
          Mit der Einstellung brauchen wir das mit den BEV aber auch nicht zu vertiefen.
          Übrigens muss man auch 4 Jahre alte Smartphones nicht über Nacht laden.
          Weiß ich zufällig genau…

  10. South meint

    07.07.2023 um 11:13

    … also ID3 77kWH bei WLTP 550 … sagen wir mal 400km über die Jahreszeiten und Jahre insgesamt… da wären ja schon 1000 Zyklen schon 400.000 km. Irgendwie schwer zu glauben… die Kalendarische Alterung wird ja auch mal zuschlagen …. wie dem auch sein …. für meine Bedürfnisse sollt’s locker reichen…
    Meine letzten Autos haben bereits bei 200-250Tkm schlapp gemacht…

    • M. meint

      07.07.2023 um 11:37

      Mein aktuelles läuft mit 381 tkm noch (ohne größere Rep.), aber egal – so ist das mit Statistiken. Das Stinkeding soll ja trotzdem weg.
      Klar kommt die kalendarische Alterung mit rein, aber die ist ja auch mehr als nur die Summe der Tage, die der Akku seit der Produktion seiner der Zellen existiert. Da spielen auch Temperaturen mit rein, und ein gut temperierter Akku wird länger halten als einer, der gefroren wird oder ständig 40°C+ ausgesetzt ist – auch wenn keiner davon je geladen oder entladen wird – natürlich nicht ewig.

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