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Neue E-Auto-Förderung auf dem Weg: Bis zu 10.200 Euro für Ladestationen mit Solarzellen

04.09.2023 in Aufladen & Tanken, Politik von Thomas Langenbucher | 45 Kommentare

Tesla-Solar-Speicher

Bild: Tesla

Im Juni wurde bekannt, dass die Bundesregierung neue Anreize für die Anschaffung von Elektroautos schaffen möchte. Nun gibt es mehr Informationen zu der kommenden Fördermaßnahme, die parallel zur weiter bestehenden Kaufprämie „Umweltbonus“ angeboten wird.

Mit 500 Millionen Euro Gesamtvolumen sollen in privaten Wohngebäuden E-Auto-Ladestation, Photovoltaikanlage sowie Energiespeicher gefördert werden, berichtete Tagesschau.de vor etwa zwei Monaten. Nun informiert das ARD-Hauptstadtstudio über Details zur individuellen Förderhöhe und veröffentlicht den Starttermin.

Wer sein Elektroauto zusätzlich zum sogenannten bidirektionalen Laden verwendet, also die Traktionsbatterie des Fahrzeugs zusätzlich zur Stromspeicherung verwendet und Überschüsse entweder in das Netz zurückspeist oder für das eigene Haus verwendet, kann demnach mit 10.200 Euro maximaler Förderhöhe rechnen. Ansonsten liegt die maximale Förderhöhe bei 9600 Euro.

Voraussetzung sei, dass alle drei Technologien zusammen und neu gekauft werden. Außerdem müssten Interessenten ein E-Auto besitzen oder bereits bestellt haben. Der Strom aus der Photovoltaik-Anlage solle zudem vorrangig zum Laden des Fahrzeugs verwendet werden. „Die kombinierte Förderung ist neu. Sie setzt einen Anreiz zur Nutzung der E-Mobilität und gleichzeitig auch zur Beteiligung an der dezentralen Energieerzeugung“, sagte Verkehrsminister Volker Wissing im ARD-Interview.

„Das werden nur Privatleute mit entsprechenden Grundstücken und entsprechenden Flächen hinbekommen“, kommentierte Herbert Engelmohr als Sprecher des Automobilclubs von Deutschland (AvD). „Eigentum ist hier schon Voraussetzung, um diese Förderung in Anspruch nehmen zu können.“ Mieter von Stadtwohnungen gingen leer aus.

Das Verkehrsministerium rechnet laut Tagesschau.de mit einer hohen fünfstelligen Zahl an Anträgen privater Haushalte. Finanziert werden soll das Programm über den Klima- und Transformationsfonds (KTF), ein Sondervermögen in Höhe von rund 35 Milliarden Euro. Abgewickelt werden die ab 26. September einreichbaren Anträge über die staatliche Förderbank KfW.

Während die neue Förderung auf dem Weg ist, wird der Umweltbonus reduziert. In diesem Jahr gibt es nur noch maximal 6750 Euro – zwei Drittel gewährt der Staat nach Zulassung, den Rest die teilnehmenden Hersteller als Nettorabatt direkt beim Kauf. Im vergangenen Jahr waren es noch bis zu 9000 Euro Zuschuss. 2024 sinkt die Fördersumme auf 4500 Euro. Schon seit diesem September werden nur noch E-Autos von Privatkunden bezuschusst, Firmen gehen leer aus. Reicht der Fördertopf so lange, soll der Umweltbonus Ende 2025 geschlossen werden.

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Via: Tagesschau.de
Tags: Förderung, Ladestationen, Solar, StromspeicherAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. bs meint

    05.09.2023 um 11:53

    Man muss Solar, Batterie und Ladebox in einer Maßnahme durchführen. Zeige mir mal, welche eAutobesitzer mit Eigenheim keinen Wallbox installiert hat. Dieser Person, nur dumm und dämlich wäre, soll jetzt mit 10K gefördert werden??
    Oder finden wir demnächst überall gebrauchte Wallboxen im Ebay bzw. haben wir jetzt der Wallbox für den Zweitwagen subventioniert.

  2. bs meint

    05.09.2023 um 11:40

    Mann kann es kaum fassen. Die Förderbedingungen u.a.:
    1) Man muss EIGENTÜMER der Immobilien sein, und es muss ein Haus sein, keine Wohnung. Bloß keine Mieter fördern. Und warum keine Wohnungen, die größere Balkonanlage nutzen wollen.
    2) Man muss PRIVAT Besitzer (Kauf/Lease) des Autos ein. Warum keine Firmenwagenbesitzer
    3) Man muss Solar, Batterie UND Wallbox gleichzeitig Kaufen. Hat man schon ein Wallbox, dann muss man wieder einen Kaufen.
    4) Man darf noch nicht bestellt haben. (Hat man schon bestellt, dann storniere alles. So erzieht man Subventionsbetrug, der eigentlich kein Betrug ist)
    5) Komponenten müssen Fabrikneu sein. Gebrauchte Komponenten, Kosten sparen, Fehlanzeige.
    6) Man muss erzeugte Strom überwiegend selber bzw. zum Laden nutzen. „Überwiegend“, ist das >50%, 75% oder was?

  3. bs meint

    05.09.2023 um 11:31

    Korrektur: für die Hälfte der Bevölkerung (IQ < 100)

  4. Dagobert meint

    04.09.2023 um 14:34

    „Die Einbaumaßnahmen sind durch Fachunternehmen vorzunehmen […]“

    Immer diese Klüngelei mit dem Handwerk, welches 80% der Förderung einfach auf das Angebot aufschlagen wird. Warum darf ich nicht selbst montieren und nur abnehmen lassen?

  5. Patrick meint

    04.09.2023 um 13:08

    Und die Menschen die Laternenparker sind schauen bei dem ganzen in die Röhre…Mal wieder…e Mobilität ist also nur was für Menschen mit Eigenheim…

    • Gunnar meint

      04.09.2023 um 20:00

      Dann mach einen Vorschlag, wie PV+Speicher+Wallbox für Mietwohnungen gefördert werden kann.

      • alupo meint

        04.09.2023 um 23:02

        Gib ihm noch etwas Zeit dann kommt er sicher mit einem Vorschlag.

        Oder aber auch nicht. Wir kennen uns hier ja mit destruktiver Neidkritik sehr gut aus…

  6. Dagobert meint

    04.09.2023 um 12:09

    Spannend wird ob mein Eigentümer eines Elektroautos sein muss, oder es nur zu besitzen braucht und spannend wird auch ob die KfW den Unterschied kennt und wie er zur Anwendung kommt.

    Muss ich also das Elektroauto,

    Kaufen – Nur so werde ich zum Eigentümer
    Leasen – Hier bin ich nur Besitzer
    Mieten – Auch hier werde ich zum Besitzer

    Wenn es um den rechtlichen Begriff von Eigentum und Besitz geht, unterscheidet sich das Leasing nicht von der Miete. Interessant wird wie die KfW hier am Ende differenziert.

    • libertador meint

      04.09.2023 um 12:29

      Auf der Website der KFW steht Besitzer (Eigentümer oder Leasing).

      • Dagobert meint

        04.09.2023 um 14:38

        „Eigentum oder Leasing“ halte ich für eine komische Definition von „Besitzen“ – Gerade in der Zeit von Langzeitmiete. Was unterschiedet den Langzeitmietenden vom Leasenden? Dass man denjenigen ausschließen muss, der sich das Auto für ein Wochenende vom Nachbarn leiht ist klar – der ist in diesem Zeitraum nämlich auch Besitzer eines BEV.

        • libertador meint

          04.09.2023 um 15:13

          Da müssen Sie schon selbst bei der KFW nachfragen, warum die das so schreiben und was bei Langzeitmiete ist.

      • alupo meint

        04.09.2023 um 23:05

        Wenn das dort so steht sollten sie sich mal die Definitionen von Eigentümer und Besitzer anschauen oder, noch besser, einen Jurastudent vom ersten Semester um Hilfe bitten.

        Ist ja peinlich wenn das wirklich so steht.

  7. libertador meint

    04.09.2023 um 11:50

    W ist eigentlich der Gedanke dahinter einen Speicher als notwendige Bedingung festzuschreiben. Ein Speicher wird in der Regel eingesetzt, um den Eigenverbrauch zu optimieren ohne Rücksicht auf das allgemeine Stromnetz und für das Laden eines E-Autos sind die Speicher idR zu klein. Warum sollte man diesen Einsatz fördern und inwiefern soll sich daraus für den Verkehrsbereich, aus dem diese Förderung stammt, irgendein Nutzen ergeben?

    Über den weiteren Sinn der Förderung kann man streiten. Sie ist meiner Meinung nach nicht wirklich auf die problematischen Aspekte bei der Elektrifizierung ausgerichtet (bequeme Lademöglichkeiten ohne Stellplatz direkt am Haus). Für Solaranlagen gibt es schon das EEG und PV-Anlagen rechnen sich in der Regel so schon. Eine entsprechende Wallbox ist jetzt nicht unbedingt der riesige Posten.

  8. Mike meint

    04.09.2023 um 10:47

    Ich finde, dass es sich um eine Förderung von FDP-Wählern geht. Der von der FDP oft vorgetragene Wunsch „der Markt soll alles regeln“ gilt bei ihnen halt nicht, wenn es um Förderungverteilung geht.

    Wenn wirklich etwas im Bereich BEV gefördert werden sollte, dann das günstige Laden in Wohngebieten, also dort wo viele Leute ihre Autos parken, die nicht über Wohneigentum verfügen.

  9. Timberwood meint

    04.09.2023 um 10:40

    Als jemand der sowohl die PV-Anlage als auch die Wärmepumpe aus eigener Tasche ohne jegliche Förderung bezahlt hat, finde ich es schade, dass so etwas immer erst sehr spät kommt und damit nicht die Innovator sondern eher die Early Majority unterstützt wird.
    Es lohnt sich also in der Regel zu warten, wenn man das Ganze nur durch die finanzielle Brille betrachtet.
    Ich hatte gehofft, dass es zumindest Konzepte für Haushalte geben würde die bereits Teile umgesetzt, und dadurch schon längere Zeit einen positiven Beitrag geleistet haben, aber diese schauen leider mal wieder in die Röhre.

  10. David meint

    04.09.2023 um 10:24

    Finde ich sehr gut. Es ist ja keine Maßnahme, um die Situation der finanziell schwächeren privaten Haushalte in Deutschland zu verbessern, sondern, um die Energiewende voranzubringen. Wer jetzt 30.000€ investiert, kann 10.000€ zurück bekommen. Dann zahlt man ja immer noch 20.000€, die man vielleicht jetzt nicht ausgegeben hätte. Ich vermute übrigens, dass VW seine bidirektionale Wallbox noch rechtzeitig für den Förderzeitraum bringt.

    • bs meint

      05.09.2023 um 11:21

      Ohne Förderung würde das gleiche nur 20.000 Euro kosten. Am Ende werden überwiegend die Handwerker gefördert. Immer dieser Handwerkerpflicht damit die Preisen in die Höhe schnellen. Beispiel: Wärmepumpe in NL inkl. Installation: ca. 10 bis 15 T€, Deutschland: 20 bis 30 T€. Nur wer Haus und Geld hat profitiert von diesen Subventionen. Dazu werden diese Leute sowieso dieses Investment tätigen sobald es sich lohnt. Warum auch im Packet? Warum nicht nur Batterien und nur Solar fördern? Mit variablen Strompreisen würden man ohne Solarpanel auch das Netz dienlich sein. Nur Solar ohne Batterien aber mit Elektroauto würde auch das Netz dienlich sein. Nur Solar würde auch die Umwelt helfen.
      Man hätte lieber dafür gesorgt, dass es in den Städten bezahlbare Ladestrom gibt bzw. in den Mehrfamilienhäuser ein Anschubfinanzierung für die Ladeinfrastruktur gibt.
      Zur Zeit sind die WEGs nicht bereit, die Initialkosten für die unterrepräsentierte eAuto Besitzer (Eigentum und Leasing :-) zu leisten und damit steht der Prozess. Die Initialkosten sind einfach zu hoch für wenige, zudem die später auch noch gezwungen werden können, an die größere Ladelösung für alle mit zuzahlen.
      Dazu kommt, insbesondere die Städte profitiere von eAutos, und gerade dort fehlende einfache und Preisgünstige Ladelösungen weil die vorhandene Infrastruktur von wenige Energiefirmen monopolisiert werden.
      Wissing hat nur, und auch wirklich nur sein eigenes Klientel bedient. Er ist korrupt oder ahnungslos. Natürlich kann man technologyoffen sein, wenn das Ergebnis gleich ist. Sind eFuels aber nicht. Sie stoßen in den Städte noch immer den gleichen Dreck aus. H2 kann er gerne zulassen, sollte es noch Interessenten geben. Vielleicht gibt es Anwendungsfälle wo die hohe Kosten vertretbar sind. Aber sage bitte nicht, dass alles noch offen ist. Für die hälfte der Bevölkerung (IQ < 199) ist das der Hinweis bloß noch kein eAuto zu kaufen. Vielleicht gehörte der Wissing auch zu dieser Hälfte.
      Das schlimme ist, SPD und Grünen machen hier mit. Man fragt sich, wem man noch wählen sollte. Bzw., zu welchem Land man auswandern sollte.

  11. hu.ms meint

    04.09.2023 um 10:08

    Nach meinen erfahrungen aus fast 3 jahren PV mit speicher und ID.3 ist der eintscheidende punkt bei so einer kombination, dass das BEV 1-2 tage pro woche zuhause stehen und angesteckt sein muss, wenn die sonne scheint – Insbesondere zwischen 9 und 17 uhr !
    Und das klappt vermutlich nur bei ein einem kleineren teil der arbeitenden bevölkerung.
    Andererseits kann man mit den rad fahren wenn die sonne scheint.

    • Mike meint

      04.09.2023 um 10:48

      Das Wochenende hat 2 Tage. Bei vielen ist schon Freitag Mittag Schluss mit Arbeit, bei manchen sogar Mittwoch Mittag. Passt doch.

      • eBiker meint

        04.09.2023 um 11:04

        Und am Wochenende fährt man nicht?
        Und wer bzw. wie viele haben den noch Mittwoch Nachmittag frei?
        Kenne ich aus meiner Kindheit auf dem Land – da waren die Geschäfte zu , aber heute noch?

        • Horst meint

          04.09.2023 um 14:13

          am WE nimmste halt den Diesel und lädst dein BEV, passt doch.

    • Dagobert meint

      04.09.2023 um 11:53

      Ich kann hier nur von mir selbst sprechen aber ich denke es hat auch eine gewisse „Allgemeingültigkeit“. Menschen mit großen Häusern haben häufig auch hoch bezahlte „White-Collar“ Jobs. Ich habe als Produktmanager in der Automobilindustrie seit Corona einen Homeoffice-Vertrag und bin an 3 von 5 Arbeitstagen zu Hause. Hinzu kommen noch Wochenenden, an denen ich auch häufiger mal zu Hause bin. Ein Elektroauto beinahe ausschließlich aus der eigenen PV-Anlage zu laden wäre für mich überhaupt kein Problem. Ich habe auf dem Grundstück mit Dachfläche, Doppelgarage, Carport und Fassaden LOCKER Platz für 30 kWp. Bei den immer billigeren Preisen für Module und Wechselrichter lohnt es sich im Moment sogar Norddächer vollständig zu belegen.

  12. Sandro meint

    04.09.2023 um 10:04

    „Wer hat, dem wird gegeben“

    Eine unsägliche Steuerverschwendung bzw. Umverteilung von unten nach oben.

    • Kasch meint

      04.09.2023 um 10:24

      Keine Angst, lächerliche 500 Mio würden keine 3 Monate reichen. Aber richttig, nach 20 Jahren kommt alle paar Jahre ein neuer Vollh…., 0 Ahnung, dass fehlende, gigantische Stromspeicher und nicht die Erzeugung von Flatterstrom das Problem darstellt. Stromerzeuger, die zu Flatterstromentsorgung verdonnert wurden, wehren sich verständlicherweise nach kräften. Andere Doldis meinen, man müsste Netze massiv ausbauen, um Flatterstrom solange im Kreis schicken, bis…. Was solls, kein Wort ist langsam noch Wert überhaupt ausgesprochen zu werden.

  13. Swissli meint

    04.09.2023 um 09:54

    Irgendwo hab ich kürzlich mal gelesen, dass die effizienteste E-Auto Förderung tiefere Strompreise wäre. Und m.M. auch die nachhaltigste. Würde der deutsche Staat auf Steuern und Umlagen verzichten, wäre der Strom schon mal rund 25% günstiger. Und das alles ohne Anträge, Bürokratie und Pseudorabatten von Herstellern. Für den Ersatz von Umlagen könnte man die fossilen Brenn- und Treibstoffe steuerlich etwas mehr belasten (was die BEV indirekt auch wieder attraktiver machen würde). Aber solche Gedankengänge gibt es in der deutschen Politik seit Jahrzehten nicht mehr….

    • Yoshi84 meint

      04.09.2023 um 10:01

      UND: Dies würde auch die Attraktivität von Wärmepumpen steigern, die wir bei Schlagworten wie Sektorenkopplung, Verkehrs- und Wärmewende nicht vergessen dürfen. LG

      • Swissli meint

        04.09.2023 um 12:06

        Genau, WP ist mir nach dem Post auch noch eingefallen. Mit 25% tieferen Stromkosten sieht die TCO Rechnung bei WP nochmals besser da.

    • Tom meint

      04.09.2023 um 10:21

      Absolut Richtig! Ich bin eher dafür, wenn jemand ein E-Auto nachweisen kann z.b. keine Energiesteuer bezahlt.
      Könnte nur etwas schwierig bei Nutzern wie mir sein, da meine Wallbox am Hausstrom hängt.
      Eine 2. Zähler zu installieren ist mir zu teuer..

      • Swissli meint

        04.09.2023 um 12:25

        Tiefe Energiepreise ist übrigens ein altbewährtes Instrument um Wirtschaft anzukurbeln.
        Statt wie geplant jetzt der heimischen Industrie günstige Stromtarife mit Staatsgeldern zuzuschaufeln, würde man besser für ALLE die 26% Steuern, Abgaben und Umlagen erlassen. Das wäre ein Konjunkturprogramm für Deutschland (Kaufkraft, Wettbewerbsfähigkeit Wirtschaft), ein einfaches „Förderprogramm“ für BEV und WP sowie generell für Elektrifizierung (z.B. auch Bahninfrastruktur). Und für diese Steuer-/Abgabeerlasse brauchts keinen einzigen Beamten mehr, sogar weniger als heute.

    • atamani meint

      04.09.2023 um 10:34

      Da auf Strom nur eine Energiesteuer von 2,05 Cent/kwh erhoben wird, ist die Möglichkeit des Staatlichen eingriffs minimal! Oder soll man Strom von der Mwst befreien? WIESO!
      Wer viel verbraucht, muss nichts sparen, da lohnt sich der Whirpool, Schwimmbad, Sauna erst recht! Und Energiesparen wird unnötig! Wieso ann noch Wärmepumpe? Nicht gleich der Heizlüfter? Das Zweit, Drittauto?
      Die Abgaben wie Netzentgelte sind Systembedingte Abgaben! Ohne Netz, kein Strom!
      Rund 80% der Energiesteuer wird übrigens aus dem Verkehr (Benzin/Diesel) erbracht, ein Großteil fließt davon in die Rentenkasse!

      • Swissli meint

        04.09.2023 um 12:14

        Steuern, Abgaben und Umlagen sind 26%. Beziehe mich nur darauf. Die 20% für Netze würden natürlich bestehen bleiben.
        Wieso sollte man nicht auf die Mwst verzichten. Sind denn Fördebeiträge wo die Hälfte des Geldes in Bürokratie, Industrie (Zusatzgewinne für Autohersteller, PV Installateure, Batteriehersteller) und Mitnahmeeffekte verloren gehen wirklich besser (effizienter, effektiver)? Heizlüfter und WP sind die Stromverbräuche um Faktor 4 unterschiedlich, nicht nur 26%.

        • atamani meint

          04.09.2023 um 14:41

          Nochmal, Energiesteuer und Mwst. ist das einzige, was der Staat bekommt!
          Also nicht 26% !
          Strom = Energieverbrauch ! Billiger Strom bedeutet mehr Energieverbrauch! Ist einfachste marktwirtschaftliche Logik! Auch wenn Bürokratische Subventionen natürlich auch Blödsinn sind! Die müssen auch weg! Heizlüfter sind aber um ein Vielfaches billiger als WP ! Sieht man an Frankreich, und deren Wärmeversorgung. Billiger Strom, billige Wärmeerzugung!

  14. Thomas meint

    04.09.2023 um 09:46

    Steuergeldverschwendung:
    – wer ein Eigenheim hat für den lohnt sich eine PV-Anlage sowieso, auch ohne Förderung
    – wer ein Eigenheim hat, hat kein Problem mit fehlender Lademöglichkeit
    – ein Hausspeicher ist für PV-Laden nicht notwendig oder hilfreich, zudem soll dieser ja gerade durch das bidirektionale Laden ersetzt werden
    – die Förderung des bidirektionalen Ladens ist absolut sinnvoll. Allerdings kostet so eine Ladestation ca. 4-5.000 EUR, da helfen auch die 600 EUR Zusatzförderung nicht
    Fazit:
    – das Geld wird zu 99% als Mitnahmeeffekt ohnehin geplanter Maßnahmen genutzt werden
    – nur 0,01% werden eine bidi-Wallbox installieren

    Das Geld wäre viel besser investiert in:
    – städtische Ladeinfrastruktur für Mieter etc.
    – konkrete Förderung bidi-Infrastruktur/Wallboxen mit mind. 2-3.000 EUR

    • Yoshi84 meint

      04.09.2023 um 10:02

      Alles richtig was Du sagst, nur deine 0.01% würde ich so bei 10% ansetzen. LG

    • Lorenz Müller meint

      04.09.2023 um 10:07

      Dadurch dass die Förderung an den Besitz eines Elektroautos gebunden ist, ist sie sehr effektiv. In der Chat-Gruppe unserer Wohnsiedlung haben heute morgen schon drei Leute ein Elektroauto bestellt, hab auch zahlreiche Nachrichten erhalten, wie denn so meine Erfahrung mit Elektroautos ist, denke also da kommt noch mehr. Gibt genug die verunsichert wegen den Energiepreisen waren, da ist sowas schon hilfreich. Die meisten Autos fallen statistisch betrachtet sowieso auf Einfamilienhäuser, in der Großstadt ist der Anteil an KFZ Besitzern um ein vielfaches niedriger als auf dem Land.

      Man darf nicht vergessen, die Förderung dient nicht der sozialen Gerechtigkeit, man will so schnell wie möglich den Ausbau erneuerbarer Energien und den Hochlauf der Elektromobilität beschleunigen und wenn ich mich so umschaue, wird genau das erreicht.

    • bs meint

      05.09.2023 um 11:49

      Absolut richtig. Subvention für die die es nicht brauchen und sowie investieren würden.
      Aber ehrlich gesagt, Autobatterien sind die teuerste Batterien überhaupt (weil wenig Gewicht, hohe Ladestrom, hohe Stromabnahme, große Termperaturschwankungen, etc.), und dazu sehr teuer wenn zu ersetzen. Hausbatterien sind schon billiger und werden sehr billig werden. Dann kaufe ich mir lieber separat einige Hausbatterien bevor ich meinen teuren Autobatterie für den täglichen Hausstrom benutze.

      Von welchen Lobbys der FDP schon untergraben ist kann man gar nicht mehr fassen.

  15. Torsten meint

    04.09.2023 um 09:38

    Spannend. Wann gehts los, wo gibt die nötigen Infos?

    • Futureman meint

      04.09.2023 um 09:50

      Auf der Seite der KfW steht alles, Programm 442
      Sehe es allerdings auch als Mitnahmeeffekt und Neiddebatte. Es wird wieder einen kleinen Boom und steigende Preise auslösen.
      Aber es wird wohl komplett dem Verkehrssektor angerechnet und damit sind ohne weitere Verschärfung die nächsten Ziele erreichbar. So kann der Minister sich wieder auf die Eröffnung von Neubauten von Straßen konzentrieren.

      • Lorenz Müller meint

        04.09.2023 um 10:10

        Wenn jemand aufgrund deiner genannten Punkte eine PV baut ist trotzdem jedem geholfen, der überschüssige PV Strom wird schließlich ins Netz eingespeist. Sehe das also als Win-Win Situation.

        • OpaTesla meint

          04.09.2023 um 10:23

          Richtig. Besser als Autos fördern…

          Aber ab morgen steigen dann die Preise für Speicher und PV so um ca. 6.000-8.000€. Bis die 500 Mio. verbraucht sind.

        • David meint

          04.09.2023 um 10:28

          Genau das wird nicht passieren, Opa. Denn es wird ja niemand mehr ohne Förderung kaufen und die Welt besteht nicht nur aus Deutschland.

        • Torsten meint

          04.09.2023 um 10:58

          @OpaTesla: Das ist wohl leider zu befürchten.

  16. MAik Müller meint

    04.09.2023 um 09:27

    Ich werde mir das mal kurz anschauen.
    Wohnhaus mit eigenem Grundstück ist vorhanden.
    Aber ein 50000€ Eauto kaufe ich nicht.

    • Futureman meint

      04.09.2023 um 12:26

      Keine Angst, Leasing reicht. Und viele gibt es schon unter 200€. Damit wäre das Leasing für die nächsten 2 Jahre locker bezahlt und danach gibt es endlich mehr gebrauchte E-Autos.

    • Gerry meint

      04.09.2023 um 15:15

      …jetzt kommt einer ins Grübeln 😂👍.
      Ja, eAutos und PV lohnen sich schon längst. Konnte jeder einfach nachrechnen 👍

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