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T&E warnt vor vielen Plug-in-Hybriden nach 2035

16.12.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 14 Kommentare

Superb_Sportline_iV

Bild: Skoda (Symbolbild)

Die Automobilindustrie und auch Politiker – insbesondere in Deutschland – hoffen auf eine Aufweichung der von der EU geplanten Emissionsvorgaben. Im Raum steht als CO2-Ziel der EU-Kommission ab 2035 eine Reduktion der Emissionen um 90 Prozent. Welche Auswirkungen diese Zahl haben kann, rechnet Sebastian Bock von der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) vor.

Eine Emissionsreduzierung von 90 Prozent für Autos klinge nach einem vernünftigen Kompromiss – bis man sich die Details ansehe, so Bock. „Dann wird klar, dass dies bedeuten könnte, dass nach 2035 fast jedes zweite Auto einen Verbrennungsmotor haben könnte.“

Eine Reduzierung der Emissionen um 90 Prozent bedeute, dass die Automobilhersteller bis 2035 ein Emissionsziel von 11 g/km für ihre gesamte Flotte erreichen müssten. Wenn man davon ausgehe, dass Plug-in-Hybride bis dahin einen offiziellen Emissionswert von 25 g/km haben werden und dass der Nutzfaktor so abgeschwächt wird, wie es die Automobilindustrie und die Bundesregierung fordern, könnten die Autobauer bis zu 46 Prozent Plug-in-Hybride verkaufen und dennoch ihre Ziele erreichen.

Eine Analyse von T&E der realen Fahr-Emissionen von mehr als 100.000 Plug-in-Hybriden zeige, dass die tatsächlichen Emissionen fast fünfmal höher sind als die offiziellen Emissionen, die zur Berechnung der Zielerreichung eines Unternehmens herangezogen werden. „Mit anderen Worten: Ein Ziel von 90 Prozent für 2035 mag vernünftig erscheinen, könnte jedoch katastrophale Folgen für das Klima haben (und die Industrie auf den falschen Weg bringen, da sie weiterhin in eine technologische Sackgasse investieren müsste)“, warnt Bock.

Es wird erwartet, dass die EU-Kommission in Kürze vorschlägt, zumindest Autos mit doppeltem Antrieb aus Elektro- und Verbrennungsmotor eine Zukunft über 2035 hinaus zu verschaffen. Statt um 100 Prozent soll der Ausstoß von Neuwagen 2035 nur noch um 90 Prozent verglichen mit 2021 sinken. So hat es EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) dem Vorsitzenden der Europäischen Volkspartei Manfred Weber (CSU) zugesagt.

Bisher war geplant gewesen, dass ab 2035 keine fossil betriebenen Pkw mehr neu zugelassen werden dürfen. Das würde in der Praxis die Umstellung auf Elektroautos und Wasserstofffahrzeuge bedeuten, deshalb wird oft vom EU-„Verbrenner-Aus“ gesprochen. Die erwartete Kehrtwende ist mit einer Bedingung verknüpft: Der Autosektor muss insgesamt genauso viel Emissionen einsparen wie mit einem Verbrenner-Verbot. Das können sie durch die Nutzung von klimafreundlichem grünen Stahl in der Produktion oder den Antrieb mit Biokraftstoffen erreichen.

Nicht erlauben will von der Leyen der FAZ zufolge, dass nach 2035 noch Neuwagen zugelassen werden, die nur einen Verbrennungsmotor haben. Die Bundesregierung, die deutschen Ministerpräsidenten wie auch die Industrie hatten dafür eine eigene Kategorie für „hocheffiziente Verbrenner“ gefordert. Unklar ist noch, was für eine Zukunft Autos mit Verbrennungsmotor nach 2040 haben. Laut Medien ist geplant, dass die Flottengrenzwerte 2035 nochmals überprüft werden.

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Tags: Emissionen, EU, T&E, Verbrenner-VerbotAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Stefan S meint

    24.12.2025 um 21:49

    In 2035 werden zwei Motorensysteme in einem Auto sehr wahrscheinlich teure als ein größerer Akku sein. Daher bin ich da guter Dinge, das die PHV nur ein Nichendasein führen werden.
    Vielleicht bei Wohnwagen Nutzern oder ähnlichem.

    Antworten
  2. Bernhard meint

    16.12.2025 um 10:32

    Meine PHEV Erfahrungen sind schon 10 Jahre her. Damals ein Mitsubishi Outlander. War dazumals der einzige PHEV auf dem Markt als Allradler. Ich glaube sogar der einzige PHEV überhaupt. Mir war nach 6 Monaten klar, daß das ein fauler Kompromiss war. Vier Jahre später gab es den ersten vernünftigen BEV und der Outlander wurde verkauft.
    Jeder Autofahrer mit minimalstem technischen Verständnis wird sehr bald merken, daß PHEV ein schlechter Kompromiss ist. Und die Finger danach weglassen. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Verkaufszahlen für PHEV schon vorher einbrechen werden. Auch weil die BEV in rasanten Sprüngen immer besser und auch preiswerter werden.

    Antworten
  3. hu.ms meint

    16.12.2025 um 10:03

    Für das ganze thema gibts nur eine sinnvolle lösung:
    Bei neuwagen ab 2035 die mit fossilen treibstoffen gefahrenen km auslesen (hersteller OTA bzw. TÜV) und im nachhinein mit saftiger kfz-steuer/co2-abgabe belegen – so 20 ct/km.
    5.000 km fossil mit neuem plug-in kosten dann noch mal 1.000 €.

    Antworten
    • Daniel meint

      16.12.2025 um 10:16

      Lassen wir die Wähler bei der nächsten Bundestagsurne entscheiden, ob sie deutlich mehr fürs Verbrennerfahren zahlen möchten. Da wir beide Demokraten sind, akzeptieren wir das Ergebnis, ok?

      Antworten
      • Futureman meint

        16.12.2025 um 10:56

        In einer Demokratie muss man auch das jetzige Ergebnis ertragen. Auch wenn es 4 Jahre Stillstand oder gar Rückschritt bedeutet. In den 4 Jahren davor wurde soviel für die Wirtschaftswende getan, wie noch nie zuvor. Leider hat eine kleine „Porsche-Partei“ viel blockiert. Ansonsten wären wir jetzt evtl. schon viel weiter und würden uns wie einige andere Länder, gar nicht mehr mit irgendwas mit Verbrenner nach 2035 beschäftigen.
        Es besteht allerdings immer noch die Gefahr, das bei der nächsten Wahl die Themen Kutschen, fossile Energien und Frauen an den Herd wieder mehr in den Vordergrund gestellt wird

        Antworten
        • Daniel meint

          16.12.2025 um 11:02

          Das glaube ich nicht. Denn Kutschen können ja weniger als die Verbrenner. Deshalb besteht danach auch kaum Nachfrage.
          Ich kann dir nur sagen, was auf viele Jahre nicht mehr oben auf der Agenda der Wähler steht, nämlich das Klima. Dieses Thema wurde dermaßen tot geritten, dass es den Leuten zu den Ohren wieder rauskommt. Offenbar ohne großartigen Effekt auf den Konsum im allgemeinen.

      • Steffen meint

        16.12.2025 um 13:45

        Daniel, wieso akzeptieren wir als Demokraten nicht das Ergebnis, das vor 2-3 Jahen zum sog. „Verbrennerverbot“ geführt hat?

        Antworten
        • Daniel meint

          16.12.2025 um 14:04

          Veränderung gehört zum Leben dazu. Jedes Gesetz würde irgendwann Mal beschlossen, und viele davon glücklicherweise nachträglich wieder geändert oder abgeschafft. Das soll nun exklusiv in diesem Fall anders sein, weil dir die politische Entwicklung nicht passt?
          Oder sollten Gesetze für alle Zeit in Stein gemeißelt sein?
          Kauf dir doch, wie ich, einfach ein E-Auto und belästige andere Leute nicht, indem du dich in ihre Kaufentscheidung einmischt.

  4. Mäx meint

    16.12.2025 um 10:02

    Also wohl keine reinen Verbrenner
    Was ist mit Mildhybride oder Hybriden? Oder waren das die sogenannten hocheffizienten Verbrenner?

    Ansonsten wären wir bei 100% PHEV und BEV; das werte ich grundsätzlich trotzdem mal als Fortschritt, da die PHEV zumindest das Potential haben elektrisch zu fahren.
    Und der innere Antrieb möglichst elektrisch zu fahren wird vermutlich ein Kostendruck sein
    > Spritpreise vs. Strompreise zu Gunsten des Elektroantriebs

    Ansonsten muss zusätzlich auch noch Emissionen eingespart werden über grünen Stahl oder Biokraftstoffen sodass man im Prinzip beim ursprünglichen Ziel wie bei 100% Verringerung rauskommt.
    Da wird vermutlich dann wieder in ein paar Jahren dran gerüttelt und als Wettbewerbsnachteil dargestellt.
    Aber einfach nur 90% Biokraftstoff für den konventionellen Diesel wie unser DD sich das vorgestellt hat wird es wohl nicht geben.

    Antworten
  5. hu.ms meint

    16.12.2025 um 10:00

    Wenn die EU auf 10g co2/km pro km anstelle von bis her 0 g geht und die anrechnung von plug-ins bei 50g bleibt, sind 20 % plug-in neuzulassungen ab 2035 möglich.

    Antworten
    • Mäx meint

      16.12.2025 um 10:05

      Im Artikel steht ja, 25gCO2/km mit angepasstem Nutzungsfaktor führt am Ende zu max. 46% PHEV (wie zuvor dargestellt) und 54% BEV.

      Antworten
      • hu.ms meint

        16.12.2025 um 10:08

        Wo ist nachzulesen, dass die EU bei der anrechnung von plug-ins von 50% auf 25% heruntergeht. ist nur eine annahme und wäre katastrophal, da diese autos im durchschnitt zu mind. 75% fossil fahren.

        Antworten
        • Daniel meint

          16.12.2025 um 10:17

          „Katastrophal“
          Es wird echt immer lächerlicher 😂

        • Mäx meint

          16.12.2025 um 10:48

          Immerhin dem D bist du treu geblieben.

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