Hyundai hat am Nürburgring zwei „N Schnelllader“ in Betrieb genommen. Die Stromtankstellen an dem Motorsportstandort verkörperten die „Performance for All“-Philosophie von Hyundai N, indem sie Rennstrecken-Enthusiasten am Zugang zu schneller Ladeinfrastuktur biete, so die Südkoreaner.
„Hyundai hat mit dem Ioniq 5 N und dem Ioniq 6 N im Segment der Hochleistungs-EVs neue Maßstäbe gesetzt. Die N Ultra-Schnelllader sind Teil unserer Bemühungen, die entsprechend erforderliche Infrastruktur aufzubauen. Wir hoffen, dass dieser Meilenstein mehr Autofans dazu befähigt, jede Kurve dieser ‚Grünen Hölle‘ zu bezwingen und dabei das volle Potenzial der elektrischen Leistung zu nutzen. Hyundai setzt sich für die Schaffung eines Hochleistungs-EV-Ökosystems für alle ein, um sicherzustellen, dass der Fahrspaß im Zeitalter der Elektrifizierung nie nachlässt“, so JooN Park, Vice President der N Management Group der Hyundai Motor Company.
Am Eingang zur Touristenstrecke gelegen, sind die N Schnelllader die ersten Ladestationen dieser Art von Hyundai am Nürburgring. „Hyundai Motor ermöglicht mit dieser Infrastrukturverbesserung ultraschnelles Laden direkt an der Rennstrecke und stellt sicher, dass EV-Fahrer schnell aufladen und sofort wieder auf die Strecke zurückkönnen – für uneingeschränkten und ununterbrochenen Fahrspaß auch im Zeitalter der Elektrifizierung“, erklärt das Unternehmen.
Die Anlage verfügt über zwei Schnelllader mit jeweils zwei Ladepunkten, sodass bis zu vier Elektroautos gleichzeitig laden können. Mit einer maximalen Gleichstromleistung von 400 kW können ein Ioniq 5 N und ein Ioniq 6 N in etwa 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent Ladezustand gelangen. Die N Schnelllader stehen für alle Marken von Elektrofahrzeugen zur Verfügung.
Die N Schnelllader nehmen jetzt den Probebetrieb auf, um sicherzustellen, dass Fahrer für die neue Rennsaison sofortigen Zugang haben. Nach der Testphase soll voraussichtlich im Laufe des April das kostenlose Laden für Besitzer eines Ioniq 5 N und Ioniq 6 N über die mobile App „Charge myHyundai“ möglich sein.
Schon im vergangenen Jahr hatte Hyundai das 2013 eröffnete Testzentrum am Nürburgring mit einer Investition von 13 Millionen Euro erweitert. Damit verfüge man nun über modernste Testeinrichtungen, Werkstattbereiche und spezialisierte Labors, erklärt das Unternehmen. Die Investition erfolgte im Rahmen der Erweiterung des in Rüsselsheim am Main ansässigen Hyundai Motor Europe Technical Center (HMETC), dem europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum der Hyundai Motor Group.

Matthias meint
Immerhin 2×2 400kW von Citywatt „auf der grünen Wiese“ an der Nordschleifen-Touristenzufahrt, allerdings laut Moovility auf den Parkplätzen hinter dem Tor, somit außerhalb der Öffnungszeiten nicht für Durchreisende zugänglich. Interessant dass „Hyundai N“, „Geboren in Namyang, perfektioniert auf dem Nürburgring“, am zweiten Geburtsort mit „N-gebrandeten“ Schnellladern Flagge zeigt, denn bei Nissan GTR soll angeblich die Garantie erlöschen sein wenn man damit tatsächlich auf Rennstrecken fuhr und vom GPS verpetzt wurde.
Für die Nutzung innerhalb von zukünftigen gezeiteten Rennen sind diese HPC wiederum abseits der Strecke, allerdings mit etwas Gekurve noch einbindbar. Zudem stehen an der T13-Boxengasse ebenfalls 2×2 400kW von Avia Volt deren Zugänglichkeit noch eingeschränkter ist, offensichtlich nur in Verbindung mit einer (reinen) Nordschleifenrunde (ohne GP-Strecke) im Rahmen von Touri-Fahrten, Industriepool-Tests, oder GLP-RCN-Wettbewerben. Für die richtigen Rennen, NLS/VLN und 24h, wäre die T13-Boxengasse eine Abkürzung um mehrere Kilometer die den Wettbewerb verzerrt und Sonderregeln nötig machen würde. An der Formel-1-tauglichen GP-Boxenanlage stehen jede Menge Zapfsäulen aber bislang keine Ladesäulen.