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VDA: „Die Ladesituation in Mehrparteienhäusern ist aktuell kritisch“

02.04.2026 in Aufladen & Tanken, Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 25 Kommentare

Bild: merc

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) unterstützt mit einem im März vorgestellten neuen Förderprogramm den Aufbau von Elektroauto-Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßt die Maßnahme ausdrücklich, für den Erfolg der E-Mobilität müssten bestehende Hürden bei der Ladeinfrastruktur konsequent abgebaut werden.

„Der bedarfsgerechte Ausbau der Ladeinfrastruktur ist entscheidend für den Erfolg des Hochlaufs der E-Mobilität. Die Menschen brauchen die Gewissheit, überall und jederzeit unkompliziert laden zu können. Neben der öffentlichen Ladeinfrastruktur sind private Lademöglichkeiten eine zentrale Säule für den Hochlauf der E-Mobilität“, so VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Der Verband begrüße daher das Förderprogramm „Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern“. Es schaffe die Voraussetzungen für einen breiten und wirtschaftlichen Ausbau von Lademöglichkeiten an Wohnorten, an denen die Lademöglichkeiten aktuell zumeist noch unzureichend seien.

Etwa drei Viertel der E-Auto-Besitzer wohnen derzeit laut dem VDA in eigenen Häusern, während nur rund ein Viertel zur Miete oder in einer selbst genutzten, eigenen Wohnung lebt. Diese Zahl verdeutliche den Handlungsbedarf, die Lademöglichkeiten auch in Mehrparteienhäusern zu verbessern. „Nur wenn auch dort verlässlich geladen werden kann, kann sich die Elektromobilität in der breiten Gesellschaft erfolgreich etablieren“, so der VDA.

Doch die Ladesituation in Mehrparteienhäusern sei aktuell kritisch: Rund 40 Prozent aller Haushalte in Deutschland hätten keinen eigenen Stellplatz und seien auf öffentliches Laden oder Ladeangebote am Zielort beziehungsweise beim Arbeitgeber angewiesen. Weitere 30 Prozent der Haushalte lebten zwar in Mehrparteienhäusern mit einem eigenen Stellplatz, seien aber durch strukturelle Hemmnisse eingeschränkt. Hier sei der Ausbau der Lademöglichkeiten oft aufgrund von unzureichender Netzkapazität, hohen Installationskosten und notwendiger Zustimmung der Eigentümergemeinschaft gehemmt oder verzögert.

VDA: „Hürden konsequent abbauen“

Entscheidend sei nun, bestehende Hürden bei den genannten Herausforderungen konsequent abzubauen. Das Förderprogramm setze genau an dieser Lücke an. Es unterstütze insbesondere die Vorverkabelung und die Ertüchtigung von Hausanschlüssen und schaffe damit die Voraussetzungen für den breiten und wirtschaftlichen Ausbau.

„Positiv hervorzuheben ist, dass im Förderprogramm nun der Investitionszuschuss für das bidirektionale Laden ausgestaltet ist, der bereits im Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 angelegt war“, erklärt der VDA. „Er soll die Mehrkosten bidirektionaler Ladevorrichtungen abdecken – ein sinnvoller Baustein, um die zentrale Zukunftstechnologie des bidirektionalen Ladens noch attraktiver zu machen.“

Gleichzeitig gelte jedoch, dass mit dem vorgesehenen Volumen des Förderprogramms nur ein Bruchteil der bestehenden Stellplätze elektrifiziert werden kann. Auch deshalb brauche es für den Ausbau in Mehrparteienhäusern weitere verlässliche regulatorische Impulse: „Eine zügige und ambitionierte Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) ist hierfür ein zentraler Hebel.“

Darüber hinaus gelte: Auch beim öffentlichen Laden würden weiterhin „erhebliche Defizite“ bestehen. In etwa einem Drittel der Gemeinden (31 %) gebe es bislang keinen öffentlichen Ladepunkt und fast zwei Drittel (63 %) verfügten über keinen öffentlichen Schnellladepunkt. „Deshalb ist es wichtig, den Ausbau der Ladeinfrastruktur mit bezahlbaren Ladestrompreisen zügig und entschlossen voranzutreiben“, so der VDA. „Gleiches gilt für die Erweiterung und Modernisierung der dazugehörigen Stromnetze. Besonders Politik und Energiewirtschaft stehen hier vor entscheidenden Aufgaben.“

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Via: VDA
Tags: Förderung, Ladestationen, VDAAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Till meint

    02.04.2026 um 18:10

    Ich wohne in einem Dorf nördlich des Harz, mit ca. 200 Einwohnern und etwa hundert PKW (Trecker, etc. ausgenommen). Von den 100 Autos sind aktuell 8 Autos BEV. Bestimmt die Hälfte der Einwohner ist bereits über 60 Jahre (ich auch). Viele sehr junge Leute und sehr alte Leute haben Autos, die älter als zehn Jahre sind. Da fehlt – trotz Eigenheim – auch das Geld, einen alltagstauglichen PKW mit mindestens 400 Km Reichweite, nebst Infrastruktur zu kaufen. Nebenbei: Man kennt sich im Dorf, und die Anzahl der AFD Wähler korreliert mit ebenjenen Haushalten. Andere Haushalte haben neuere Fahrzeuge, doch dann das Problem, daß zum Zeitpunkt des Kaufs gar keine vernünftige, und wirtschaftlich interessante Alternative zum Verbrenner da war/ist. Beispiele sind Kleinstwagen (Smart eingestellt, Leapmotor T03 kommt aus China und ist „emotional“ nicht kaufbar, etc.), Kombis oder „Bullis“. Bei Letzteren gibt es bis jetzt kein brauchbares Angebot für den Campingausbau und Urlaubsfahrten. Bei den Kombis hat man erst seit Kurzem die Wahl zwischen ID7 und Audi A6 Avant. Bei den Kleinstwagen kommt erst in Wochen der Renault Twingo. Viele, die irgendwas am Haus machen lassen (Solar, Renovierung, etc.) haben nun auch schon eine Wallbox; nur noch kein Auto dazu; das sind bestimmt zwanzig Häuser. Also da ist es absehbar, daß da in den nächsten fünf Jahren ein E-Auto kommt. Auch bei uns im Haushalt gibt es noch einen 14 Jahre alten Audi A1, tadellos im Zustand, und in den letzten Jahren mit kaum 5.000 Km Laufleistung p.a. . Der „frisst kein Brot“ und ein Austausch selbst gegen einen T03 oder Twingo rechnet sich wirtschaftlich noch nicht. Das Interesse an E-Mobilität ist bei Vielen vorhanden, doch es fehlt an den passenden Fahrzeugen, wie bsp. Campern oder richtigen Geländewagen a´la Suzuki Jimny und bezahlbaren Kleinwagen. Ein Renault R5 ist zwar superchic, aber schlägt mit gut 37.000€ (incl. Überführung, Zulassung) zu Buche. Dafür kann man seinen alten Bock lange tanken.

    Antworten
  2. Karl meint

    02.04.2026 um 16:55

    Die Hürden für die Förderung von Lademöglichkeit in MFH sind schon hoch. Z.B. für jede Wohneinheit zwei anschlussfähige Stellplätze und alle sollen auch angeschlossen werden.
    In älteren Bestandshäuser ist das kaum zu erreichen, d.h. keine Förderung. Schade eigentlich.

    Antworten
  3. MK meint

    02.04.2026 um 13:15

    Und wieder leistet der VDA als Lobbyorganisation für den Verbrenner ganze Arbeit, in dem er zwar richtige Dinge sagt, entscheidendes aber weglässt.
    – Schon angesprochen von eBikerin wurde hier die geringe Größe vieler Gemeinden. Hinzu kommt oftmals eine räumliche Nähe: entscheidend ist doch die Entfernung in km zum nächsten Schnelllader und nicht, ob es innerhalb der eigenen Gemeindegrenzen ein Schnelllader existiert. Beim Standardlader ist die andere Frage: In einer dörflichen Gemeinde wie den tausenden von eBikerin angesprochenen mit unter 1.000 Einwohnern, teils auf mehrere Dörfer verteilt: Wie viele Menschen gibt es da wohl ohne die Möglichkeit, zu Hause zu laden? Wahrscheinlich niemanden.
    – Was ebenfalls vollkommen unter den Tisch fällt: Mit der Aussage „x% haben keinen eigenen Stellplatz“ wird suggeriert, dass eben diese x% der PKW betroffen wären. Allerdings haben viele Innenstadtwohnung ja auch deshalb keinen Stellplatz, weil sie keinen PKW haben, sondern nur Fuß, Rad, ÖPNV und ggf. vereinzelt Carsharing nutzen. Dagegen haben Einfamilienhaus-Haushalte oftmals mehr als einen PKW, aber eben auch mehr als einen Stellplatz.
    – Genauso wenig berücksichtigt werden z.B. Lademöglichkeiten an der Arbeit, die einerseits Mietwohnungsbewohnern ohne eigenen Stellplatz in vielen Fällen zuverlässige Lademöglichkeiten bieten bzw. Dienstwagen, wo die Firma vielleicht das Laden an einer privaten heimischen Wallbox explizit ablehnt/nicht finanzieren würde.
    – Was auch interessant wäre: Was sind denn „hohe Installationskosten“, die der VDA als Hemmnis einstuft? Geht der VDA davon aus, dass immer nur eine Person einen Anschluss will und auf keinen Fall auch nur ein einziger Nachbar mitmacht? Sind z.B. 2.000 € schon „hohe Kosten“, wenn man sich grade einen Elektro-BMW für 80.000 € gekauft hat, bei dem man alleine für Wunschfarbe und Wunschfelgen schon mehr Aufpreis gezahlt hat? Und wie rechnet der VDA diese einmaligen Mehrkosten gegen die z.B. aktuell exorbitant viel höheren Kosten des Verbrenners beim Energiebezug? „Amortisationszeit“ ist glaube ich das Stichwort, dass dem VDA partout nicht einfallen wollte.

    Antworten
    • Peter meint

      02.04.2026 um 15:47

      Der VDA will niemanden informieren, sondern angesichts der Spritpreise lediglich vom Kauf/Leasing eines eAutos abhalten. Dafür sind die von Dir genannten Punkte nicht relevant.

      Antworten
  4. Peter meint

    02.04.2026 um 12:00

    Ja, verständliche Maßnahme vom VDA. Kaum steigen die Spritpreise und dmit die Nachfrage nach eAutos, muss man beim VDA per Überschrift (Schlagzeile) nochmal in einer Pressemitteilung auf Probleme bei eAutos für bestimmte Nutzergruppen hinweisen. So steuert man Nachfrage.

    Antworten
    • MK meint

      02.04.2026 um 14:32

      @Peter:
      Wobei es für viele der (vermeintlichen) „Probleme“ ja Lösungen gibt…nur erwähnt die der VDA halt nicht.

      Antworten
  5. Elvenpath meint

    02.04.2026 um 10:49

    Auf jeden Fall sollte gesetzlich verankert werden, dass Eigentümer, oder die Eigentümergemeinschaft kein Vetorecht bei der Anbringung einer Wallbox haben dürfen. Es sollte ein Recht auf eine Wallbox geben, wenn dies (bau)technisch möglich ist.

    Antworten
    • Paule meint

      02.04.2026 um 11:15

      Als Eigentümer hat man in Deutschland sowieso kaum noch Rechte gegenüber privaten Mietern. Da kommt es auf eins mehr oder weniger nicht mehr an. Willst also allen Ernstes durchsetzen, dass ein Mieter das Recht auf wesentliche bauliche Veränderung an meinem Haus hat? Vermutlich soll ich das dann auch noch bezahlen, oder?

      Antworten
    • eBikerin meint

      02.04.2026 um 11:26

      Du bist ein wenig spät dran. Ist seit 1.12.2020 gesetzlich geregelt.

      Antworten
  6. eBikerin meint

    02.04.2026 um 10:27

    Thema Gemeinden: die Aussage hier :““In etwa einem Drittel der Gemeinden (31 %) gebe es bislang keinen öffentlichen Ladepunkt“ Ist bestimmt korrekt, nur ist sie eben auch irreführend.
    In D gibt es 10768 Gemeinden (Quelle Destatis) also gibt es in 3340 Gemeineden keinen öffentlichen Ladepunkt. Schauen wir zu Wiki: 3774 Gemeinden haben weniger als 1000 Einwohner. Das es in so kleinen Gemeinden einfach keinen Bedarf gibt sollte irgendwie klar sein.

    Antworten
    • Elvenpath meint

      02.04.2026 um 10:42

      Völlig richtig. Wollen wir doch mal ehrlich sein: Gerade in so kleinen Gemeinden sind die Menschen meist sehr konservativ und lehnen E-Autos mit überwältigender Mehrheit ab. Und wenn jemand doch ein E-Auto haben will, hat er in so kleinen Gemeinden fast immer die Möglichkeit, eine Wallbox zu installieren.
      Jedenfalls wird kein gewinnorientiertes Unternehmen Ladestationen aufbauen, wenn keine Kunden da sind und auch absehbar ist, dass es kaum Kundschaft geben wird.

      Antworten
      • Paule meint

        02.04.2026 um 11:20

        Also wenn ich in Deutschland durch die Dörfer fahre, steht links und rechts alles voll Autos. Haben die keine Lust, die auf ihr Grundstück, in ihre Garage zu fahren?

        Antworten
        • Stefan meint

          02.04.2026 um 13:13

          Oft sind das auf den Dörfern Zweit- oder Drittfahrzeuge auf der Straße. Auf dem Grundstück ist oft nur Platz für ein Fahrzeug. In einigen Fällen ist die Garage umgenutzt für Fahrräder, Werkzeuge u.a.
          Viele, die auf der Straße stehen, können nach Absprache mit den anderen Grundstücksnutzern durchaus am Haus laden.

        • eBikerin meint

          02.04.2026 um 13:49

          Stefan, das ist absolut korrekt. Ich bin ja auf dem Land aufgewachsen. Wir hatten als 4 köpfige Familie tatsächlich mal 4 Autos. Und genau wie du sagst halt eben eine Garage mit Auffahrt. Also standen immer 3 Autos vor dem Haus auf der Strasse. Trotzdem wäre auch in diesem Fall es kein Problem wenn alle 4 Autos eAutos wären – läd halt jeden Tag ein anderes.

      • South meint

        02.04.2026 um 11:21

        Nein, das stimmt ganz und gar nicht. Die meisten bei uns haben einen Zugang zu HH Strom oder sogar einer PV Anlage und fahren naturgemäß eher viele KM im Jahr, da steigen ganz viele aus wirtschaftliche Gründen, aus reinem kostentechnischen Pragmatismus, aufs E Auto um. Einige warten aus rationalen Gründen ab, sind aber nicht prinzipiell dagegen. Da gehts es um das Thema Haltbarkeit, Preise oder ganz einfach, weil es das alte Auto erstmal noch tut und man abwartet, was man von anderen mitkriegt. Es dauert schlicht, bis die Skepsis nachlässt, denn nicht jeder ist Neuem von sich aus aufgeschlossen…

        Antworten
      • South meint

        02.04.2026 um 11:23

        Aber die hohen Spritpreise sind tatsächlich ein positiver Treiber, weil viele es mittlerweile satt haben, an der Zapfsäule aber sowas von offensichtlich veralbert zu werden…. da hilft bei der einen oder anderen Hürde….

        Antworten
      • Peter meint

        02.04.2026 um 12:57

        Das hat mit Konservativ wenig zu tun. In solchen schwach besiedelten Gemeinden ist die Quote an Bewohnern in 1- bzw. 2-Familienhäusern einfach extrem hoch. Die brauchen dort keine öffentlichen Säulen, die haben (fast) alle eine eigene Einfahrt mit Stellplatz am Haus.

        Antworten
    • M. meint

      02.04.2026 um 11:00

      Erläutere das bitte.
      Ist die Grundannahme, dass in Gemeinden mit <1000 Einwohnern niemand elektrisch fahren will, oder sind MFH dort ausgeschlossen?

      Antworten
      • Mäx meint

        02.04.2026 um 11:20

        Die Grundannahme würde ich wie folgt denken:
        Weniger MFH, mehr EFH und damit mehr feste Stellplätze und Möglichkeit zuhause zu laden.
        Daraus abgeleitet ergibt sich dann wenig Bedarf öffentlich zu laden und damit keine Notwendigkeit dort unbedingt eine Ladesäule aufzustellen.
        Wichtiger wäre es ja Bedarfe zu decken und die gibt es eben eher in dicht besiedelten Gebieten.
        Dazu kommen ja dann noch evtl. Möglichkeiten am Arbeitsplatz zu laden usw.

        Antworten
      • eBikerin meint

        02.04.2026 um 11:33

        Lieber M. in so kleinen Gemeinden leben die allermeisten Menschen in Ein-Oder Zweifamilienhäusern. MFH sind da eher die Ausnahme. Wie willst du eine öffentliche Ladestation dort wirtschaftlich darstellen? Ach und idR haben da auch die MFHs eigene Stellplätze. Weiterhin gibts in den kleinen Gemeinden (mehr als die Hälfte ist kleiner als 500 Einwohner) noch nicht mal mehr nen Supermarkt. Da muss man in den großen Ort in der Nähe fahren – und dort gibt es oder wird es auf absehbare Zeit HPCs geben.

        Antworten
        • M. meint

          02.04.2026 um 12:07

          Also bedeutet „das geht wirtschaftlich nicht“ auch „es gibt keinen Bedarf“, obwohl wir gerade festgestellt haben, dass es auch dort MFH gibt.
          Mehr wollte ich nicht wissen, danke.

          Aber dass die Menschen in den nächsten Ort fahren und sich dort
          …für weniger Reichweite
          …bei immer noch weit längeren Ladezeiten
          …zu höheren Preisen als die, die zu Hause laden
          an einen HPC stellen, das schminkt euch ab.

        • eBikerin meint

          02.04.2026 um 12:50

          „Aber dass die Menschen in den nächsten Ort fahren und sich dort
          …für weniger Reichweite
          …bei immer noch weit längeren Ladezeiten
          …zu höheren Preisen als die, die zu Hause laden
          an einen HPC stellen, das schminkt euch ab.“
          Schmink dir ab, dass in jedem kleinen Kaff ein HPC steht, an dem du billiger als zu Hause laden kannst. Übrigens ist die Ladezeit so was von egal, wenn ich eh gerade beim Einkaufen bin.

          „auch „es gibt keinen Bedarf“, obwohl wir gerade festgestellt haben, dass es auch dort MFH gibt.“

          MFH heisst nicht automatisch auch Bedarf – hab mal gehört man könne auch an Stellplätzen von MFH Lademöglichkeiten schaffen.
          Ach und noch was: die Ladepreise werden garantiert sinken, wenn die Anbieter überall Säulen aufstellen die sich nicht lohnen – ganz sicher! Oder wird eventuell dann das Gegenteil passieren.

        • M. meint

          02.04.2026 um 13:55

          Ich persönlich muss mir da auch nichts abschminken, da ich an HPCs in Gemeinden mit <1000 Einwohnern eh kein Interesse habe. Ich beschreibe nur, was fehlt.
          Von HPCs ist auch nicht die Rede, sondern von Lademöglichkeiten.

          Zu Supermärkten ist halt zu sagen, dass die meisten keine HPCs haben, ein HPC das eigentliche Produktangebot nicht verbessert (anders ausgedrückt: wenn ich nicht gerne bei Edeka kaufe, sondern lieber bei Rewe, ändert ein HPC daran nichts), SoC und Einkaufsverhalten laufen nicht unbedingt syncron (bedeutet: ich kann nicht einfach dann einkaufen gehen, wenn das Auto… ich muss das schon an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten, für die man einkauft), und am Preisunterschied vs. zu Hause dreht das auch nichts. Und TCO war mal ein großes Argument.
          Wie gesagt, mich persönlich betrifft das nicht. Aber entweder hört man denen zu, die es betrifft – oder man wundert sich über Verkaufszahlen bei Verbrennern. Sogar jetzt noch, wo das wirklich extrem ist, was sich bei Tankstellen abspielt.

    • Effendie meint

      02.04.2026 um 11:25

      Gerade dort ist es am leichtesten umzusteigen. Dort haben mit Sicherheit 100% Eigenheim mit Garage und Stromanschluss.

      Antworten
      • M. meint

        02.04.2026 um 17:02

        Ich könnte dir jetzt ohne Schwierigkeiten Bilder aus einem Ortteil mit weniger als 500 Einwohnern machen, wo das nicht so ist.
        Die Gemeinde kommt seit Gebietsreform auf mehr als 1000 Einwohner, praktische Relevanz für die Verhältnisse vor Ort hat das aber nicht.

        Antworten

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