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Deutschlands beliebteste Automarken 2026: Audi vor BMW und Mercedes-Benz

06.05.2026 in Autoindustrie, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Audi-S6-Avant-e-tron-

Bild: Audi

Deutsche Premiummarken beherrschen im „Automotive-Rankings Germany 2026“ der Marktforscher von YouGov weiterhin die Spitze der beliebtesten Automarken in Deutschland. Audi sichert sich mit einem Index-Score von 26,3 Punkten den ersten Platz, gefolgt von BMW (25,2) und Mercedes-Benz (24,8). Der chinesische Elektroautobauer BYD verzeichnet mit einem Zuwachs von 2,0 Punkten den stärksten Imagegewinn aller Marken.

Grundlage für die Auswertung bildet der Index-Wert des Markenmonitors „YouGov BrandIndex“ im Befragungszeitraum 1. April 2025 bis 31. März 2026.

Die laut Studie beliebtesten Automarken in Deutschland

  • Audi – Index Score: 26,3
  • BMW – Index Score: 25,2
  • Mercedes-Benz – Index Score: 24,8
  • Volkswagen – Index Score: 22,6
  • Toyota – Index Score: 18,0
  • Skoda – Index Score: 17,6
  • Volvo – Index Score: 15,8
  • Porsche – Index Score: 13,5
  • Hyundai – Index Score: 12,5
  • Opel – Index Score: 12,1

Junge lieben Audi, Ältere setzen auf Mercedes

Die Analyse nach Altersgruppen offenbart Unterschiede in den Markenpräferenzen: In der Gen Z (geboren ab 1997) führt Audi mit einem Index-Score von 33,6 deutlich vor Mercedes-Benz (28,9) und BMW (28,1). Hervorzuheben ist hierbei, dass Audi bei der Gen Z den höchsten Einzelwert aller Marken über alle Generationen hinweg erreicht.

Auch bei den Millennials (geboren 1981-1996) liegt Audi vorn (28,7), gefolgt von BMW (26,4) und Mercedes-Benz (23,5). Ähnlich sieht es in der Gen X (geboren 1965-1980) aus: Audi bleibt Spitzenreiter (23,7), knapp vor Mercedes-Benz (23,5) und BMW (23,1). Bei den Baby Boomers+ (geboren vor 1965) übernimmt Mercedes-Benz die Führung (25,4) vor BMW (24,9) und Audi (23,4).

BYD führt Improver-Ranking an

Besonders dynamisch entwickelt sich das Image des chinesischen Stromer-Herstellers BYD: Mit einem Score-Anstieg um +2 (von -0,5 auf 1,5) führt die Marke das „Improver-Ranking“ an. Dies unterstreicht laut den Marktforschern die wachsende Akzeptanz chinesischer E-Auto-Hersteller auf dem deutschen Markt.

Die „Top 5 Improver“ sind

  • BYD: +2 (von -0,5 auf 1,5)
  • Toyota: +1,7 (von 16,3 auf 18,0)
  • Hyundai: +1,5 (von 11,0 auf 12,5)
  • Dacia: +1,4 (von 0,5 auf 1,9)
  • Audi: +1,1 (von 25,2 auf 26,3)

Die YouGov Automotive Rankings Germany 2026 zeigen auf Grundlage von Daten aus dem „YouGov BrandIndex“, welche Automobilhersteller bei den deutschen Verbrauchern im vergangenen Jahr am beliebtesten waren und welche Marken sich im Vergleich zum Vorjahr aus Sicht der Verbraucher am meisten verbessert haben. „Die starke Verbesserung von BYD zeigt, dass Elektromobilität und neue Player aus Asien zunehmend im Bewusstsein deutscher Verbraucher ankommen“, sagt Justus Riemann von YouGov.

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Via: YouGov
Unternehmen: Audi, BMW, BYD, Mercedes-Benz, Toyota, VW
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. David meint

    06.05.2026 um 11:53

    Jetzt fragt sich natürlich, wo der bei einigen im Forum extrem beliebte amerikanische Hersteller ist. Richtig, er ist nicht erwähnt. Hat er nicht mitgemacht? Oh doch. Denn es geht ja nicht um aktive Teilnahme, sondern um eine Befragung. Der Hersteller ist brav schön hinten im letzten Drittel.

    Antworten
    • MK meint

      06.05.2026 um 13:43

      @David:
      Nur bringt Beliebtheit in einer Umfrage keinen Umsatz ;)
      Meta, Alphabet, Microsoft und Co: Das sind ein paar Beispiele für Firmen, die sich nicht grade um Beliebtheitspreise bewerben, aber extrem erfolgreich sind. Und grade bei Firmen wie Meta (Facebook, Instagram, WhatsApp) sind es die Privatkunden, die entscheiden. Bei Autos sind es mehrheitlich Firmenkunden, die meist nicht nach Beliebtheit, sondern nach Ausschreibung entscheiden. Bei uns in Marburg gibt es einen Carsharing-Betreiber, der SUVs ablehnt und links/grüne Demos unterstützt…man hat ja was davon, wenn weniger Leute einen privaten PKW besitzen. Tesla Model Y hat man aber trotzdem in der Flotte. Bei den kleineren hat man dann halt ID.3, auch weil Tesla da nichts zu bieten hat. Und bei den noch kleineren (die im Carsharing die wichtigsten sind) Peugeot e208 und Opel Corsa e, auch weil da weder Tesla noch der VW-Konzern was anbieten können.
      Und bevor Sie jetzt mit dem ID.Polo um die Ecke kommen: Ausgeliefert wurde noch keiner und die letzten eAutos, die man hier beim Carsharing eingeflottet hat, sind Citroen eC3 mit Handyhalterung statt Touchscreen: Es geht darum, das billigst mögliche Auto ohne viel Ausstattung zu bekommen. Das gibt es im VW-Konzern auch weiterhin nicht.

      Also nochmal: Beliebtheit verkauft keine Autos…ich hätte auch am liebsten einen BMW, weil ich die für technisch besser halte. Da die aber kein Elektroauto in der 4,5 m-Klasse für neu unter 50.000 € bieten, bin ich halt Skoda-Fahrer geblieben. Ich selber bin also Neuwagenkäufer und fahre trotzdem nicht die Marke, die ich in so einer Umfrage als Lieblingsmarke angegeben hätte.

      Antworten
      • David meint

        06.05.2026 um 18:36

        Beliebtheit ist kein Garant für Umsatz. Aber Unbeliebtheit auch nicht. Nur liegst du völlig falsch damit, wenn du glaubst, dass ich jedem ein VW Elektroauto verkaufen möchte. VW hat mehr als genug Kunden. Und die möchten bedient werden. Bei 41 % Marktanteil im Heimatmarkt ist das Verhältnis schon fast ungesund. Und die Vierlinge werden VW aus den Händen gerissen! Also, kauft gerne was anderes! Ich hatte ja übrigens auch schon einen BMW i4.

        Antworten
        • MK meint

          08.05.2026 um 13:50

          @David:
          Da es bei VW aktuell um Stellenabbau und potentiell sogar Werkschließungen geht, glaube ich, dass der VW Vorstand das etwas anders sieht als Sie und gerne ein paar mehr Fahrzeuge verkaufen würde…das Thema, dass man dieses „mehr an Fahrzeugen“ NUR als Verbrenner und nicht als eAuto liefern könnte, weil das VW-Management an der Stelle versagt hat, hatten wir schon.

  2. South meint

    06.05.2026 um 10:24

    Die ersten drei Plätze, keine Überraschung in der BRD, die drei Premiumanbieter, liegen sehr dicht zusammen, dann geht es auch nicht um eAutos, sondern um das Allgemeine und genau da liegt auch die Krux.
    Mögen, überhaupt ein passendes eAuto bei der Marke finden, dann erstmal kaufen können und wollen, da passt ne ganze Menge dazwischen. Bei mir war Accu 80+ und 800V System Pflicht und da war BMW z.B. raus. Der i3 zu spät lieferbar und der i5 auf ner alten Plattform mit 400V. Sowas passiert dir beim Verbrenner nicht, weil da allgemein die Hersteller technisch sehr dicht beinander liegen.
    Zudem sagt beliebt auch nichts über die Kundenbindung aus und die ist über die Generationen deutlich zurückgegangen. Mal ne kleine Anekdote, tatsächlich passiert, aber zwar vor meiner Zeit. Als der Schwiegersohn in Spe auf den Hof mit nem Opel vorfuhr, hat ihn sein Schwiegervater auf die Seite genommen und ihm erklärt, dass er ihm etwas Geld für nen richtiges Auto, nen Mercedes geben würde.
    Die Kundenbindung einmal Benz immer Benz, egal wie der ausschaut oder was an Innovationen drin ist, das spielt heute fast keine Rolle mehr. Zudem hat das Auto an sich an Stellenwert verloren. Früher steckte man soviel wie möglich in das „liebste Kind“. Das Auto war ein Statussymbol. Heute ist es nicht unüblich zu hören, mir ist das nicht wichtig, ich will von A nach B kommen.
    Die Storyline, einen Hersteller würde das Image oder gar die Geschichte schützen, ein Story von vorgestern. Umsomehr, da es bei eAutos sich tatsächlich um eine Disruption handelt. Wer das nicht kann, den schützt gar nix vor dem Abstieg…

    Antworten
    • David meint

      06.05.2026 um 13:40

      Mein lieber South, nur weil das Wort Disruption so oft falsch benutzt worden ist, hat sich die Bedeutung trotzdem nicht gewandelt. disrupt heißt unterbrechen. Heißt, ein Geschäftsmodell hat sich so radikal und plötzlich gewandelt, dass es die bisherigen Branchenführer überflüssig macht. Deren Geschäftsmodell ist plötzlich unterbrochen und sie können die Verbindung nicht mehr herstellen, weil sie mit hohen Investitionen in ihrer alten Welt gefangen sind.

      Das ist beim Elektrofahrzeug nicht der Fall. Genau genommen geht es den etablierten Hersteller an dem Elektrozeitalter ausgezeichnet. Wie auch du Ihnen gerne vorwirfst, bezahlen sie nämlich die hohen Entwicklungskosten der Elektromobilität mit dem Gewinn aus dem Verkauf der Verbrenner. Damit ist klar, das alte Geschäftsmodell ist nicht unterbrochen, sondern läuft bestens.

      Erst ab einer bestimmten Größenordnung drehen sich die Skaleneffekte um und die Elektromobilität wird günstiger. Das ist ein Transformationsprozess. Entsprechend spricht man von einer Transformation.

      Antworten
    • brainDotExe meint

      06.05.2026 um 23:47

      Anforderungen sind halt unterschiedlich.
      Bei mir sind die Anforderungen: Mittelklasse, Limousine/Coupé, < 5s 0-100 und 200+ km/h VMax.
      Audi und Mercedes konnten das nicht liefern, also ist es ein BMW geworden.

      Antworten

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