Tesla stockt die Belegschaft in seinem Brandenburger Werk Grünheide auf, um die Produktionskapazitäten schrittweise zu erhöhen. Die ersten 1000 neuen Mitarbeiter für die erste Phase des Hochlaufs seien bereits eingestellt, teilte eine Sprecherin des US-Konzerns der Deutschen Presse-Agentur mit. Ziel dieser Phase sei es, von 5000 auf 6200 Fahrzeuge pro Woche hochzufahren.
Für die nächste Stufe der Produktionsausweitung, die im Oktober beginnen soll, sollen ab September weitere 1000 Beschäftigte rekrutiert werden. Damit soll das Volumen auf 7.500 Fahrzeuge wöchentlich angehoben werden. Dieser Ausbau basiert auf einer Ankündigung des Unternehmens im April, die mit einer gestiegenen Nachfrage begründet wurde.
Das Unternehmen plante ursprünglich eine jährliche Produktion von 500.000 Autos mit dem Ziel einer Verdopplung auf eine Million Fahrzeuge. Ein solcher Ausbau war zunächst aufgrund der Marktlage pausiert worden, nun will man aber wieder wachsen. Bei einer Wochenkapazität von 7500 Fahrzeugen ergäbe sich rechnerisch eine Jahresproduktion von rund 375.000 Autos.
Insgesamt sollen durch die Maßnahmen etwa 3500 neue Arbeitsplätze entstehen, wenn man den Ausbau der Batteriezellfertigung mit 1500 neuen Stellen einrechnet. Tesla plant hierfür laut früheren Aussagen Investitionen in Höhe von rund 250 Millionen US-Dollar, umgerechnet 217 Millionen Euro. Im Werk Grünheide sind derzeit knapp 11.000 Menschen beschäftigt. Von dort aus werden mehr als 30 Märkte mit dem SUV-Coupé Model X beliefert, die Erschließung weiterer Märkte ist vorgesehen.
Im letzten Jahr plagten Tesla Absatzprobleme, inzwischen läuft es wieder deutlich besser. Im Zeitraum bis Ende Juni wurden mehr als 480.000 Elektroautos ausgeliefert, verglichen mit etwas über 384.000 Fahrzeugen im Vorjahreszeitraum. Der Aufschwung zeigt sich vor allem auch in Europa. Das Unternehmen hat derzeit Fabriken in den USA, in Deutschland und in China. Im Stammwerk im kalifornischen Fremont wurde vor Kurzem das 10-millionste Elektroauto produziert.


Referendar meint
Die erste Charge ist also eingetroffen um die Langzeitkranken an der Linie zu ersetzen.
Bin gespannt wie lange die neuen durchhalten. Die IGM ist zum Glück vor Ort, ich drücke die Daumen.