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Daimler Truck ruft Mercedes-Lkw zurück, darunter ältere E-Modelle

05.08.2026 in Sicherheit, Transport von Thomas Langenbucher | 3 Kommentare

Mercedes-eActros

Bild: Mercedes-Benz (Symbolbild)

Daimler Truck muss weltweit einen Rückruf für mehr als 131.000 Lkw der Marke Mercedes-Benz durchführen. Der Grund ist eine mögliche Korrosion an den Kontakten eines Computerchips an der Batterie, berichtet die WirtschaftsWoche.

Der Chip wurde demnach nicht ordnungsgemäß installiert, was zu einer Wärmeentwicklung bis hin zu einem Brand führen kann. In Deutschland sind davon potenziell 27.084 Fahrzeuge betroffen. Dazu gehören die Verbrenner-Modelle Actros und Arocs sowie der strombetriebene E-Actros. Der Produktionszeitraum reicht von Ende März 2021 bis Ende Oktober 2025.

Die Ursache liegt in einer unzureichenden Versiegelung des Chips mit Kunstharz beim Lieferanten, wodurch Korrosion begünstigt werden kann. Als Maßnahme muss der Chip abgeklemmt werden.

„Der Daimler Truck AG sind im Zusammenhang mit diesem Sachverhalt nur einzelne Vorkommnisse und keine Personenschäden bekannt“, so das Unternehmen.

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Via: WirtschaftsWoche
Tags: Feuer, Lkw, Mercedes eActros, RückrufUnternehmen: Mercedes-Benz
Antrieb: Wasserstofffahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. David meint

    05.08.2026 um 14:09

    Rückrufe des Herstellers sind ein Zeichen, dass man Sicherheit ernst nimmt. Der Verbraucher honoriert das. Es gibt nur einen einzigen Hersteller, der jeglichen Rückruf vermeidet, wie der Teufel das Weihwasser. Das ist Tesla. Alle anderen verhalten sich honorig. Und der erwähnte unlautere amerikanische Hersteller sieht sich gerade wieder eine Untersuchung von 1,2 Millionen Autos mit lebensgefährlichen Fahrwerksschäden konfrontiert. Wie man gerade liest, werden auch alle HW3-Fahrzeuge zu Wracks. Tesla hat mal wieder die Software nicht im Griff. Es ist nicht das erste Mal, das hatten wir schon vor einigen Jahren, dass damit auch die Hardware zerstört wird. Letztes Mal musste der Kunde selber 2000€ für Teslas Konstruktionsfehler zahlen. Und wenn das dieses Mal nicht anders laufen soll, muss die NHTSA dem wenig ehrenwerten Unternehmen mal richtig das Ohr umdrehen.

    Antworten
  2. Powerwall Thorsten meint

    05.08.2026 um 12:22

    Mensch David – Rückrufe gibt es also sogar bei der Marke mit dem Motto „Das Beste oder Nichts“
    Und das auch noch rund um die Komponente, die du kürzlich noch über die Maßen „als deinem Angstgegner überlegen“ bejubelt hast.
    Tja Hochmut kommt ja bekanntlich immer vor dem Fall, aber offensichtlich kocht Deutschland auch nur mit Wasser.
    Tesla kocht aber bekanntlich immerhin mit dem eigenen Wasser.
    Time has taught you.
    ;-)

    Antworten
    • eBikerin meint

      05.08.2026 um 14:01

      Tesla produziert seine Chips auch nicht selber.

      Antworten

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