Tesla hat auf dem Kurznachrichtendienst X ein Update zu Full Self-Driving (Supervised), kurz FSD (Supervised), in Europa veröffentlicht. Das fortschrittliche Fahrerassistenzsystem ist derzeit in den Niederlanden, Dänemark, Belgien, Estland und Litauen genehmigt. Dort setzen es den Angaben zufolge inzwischen mehr als 70.000 Tesla-Fahrer ein und legen damit täglich über eine Million Kilometer zurück.
Bei der Nutzung von FSD (Supervised) sei die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls im Vergleich zum manuellen Fahren 4,1-mal geringer, gemessen auf 100 Millionen Kilometern auf öffentlichen Straßen in der EU. Vor einer möglichen Abstimmung über eine EU-weite Genehmigung im Oktober hat Tesla einen zentralen Bestandteil der Nachweise für die Genehmigung in den Niederlanden öffentlich zugänglich gemacht. Das dazugehörige Dashboard (ENG) war bereits Anfang April 2026 allen EU-Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt worden.
Für mehr als drei Milliarden gefahrene Kilometer im Jahr 2025 nennt Tesla bei schweren Unfällen gegenüber manuellem Fahren Rückgänge von 45 Prozent auf Autobahnen, 69 Prozent auf Bundesstraßen, 50 Prozent im Stadtverkehr und 40 Prozent auf Nebenstraßen. Automatische Notbremsungen seien um bis zu 84 Prozent und harte Bremsungen um bis zu 81 Prozent verringert worden. Bei Spurwechseln seien 99 Prozent der leichten Kollisionen auf Autobahnen und 93 Prozent außerhalb von Autobahnen vermieden worden. Grundlage seien 377 Millionen Fahrzeugmanöver im Flottenbetrieb.
Ereignisse aufgrund von Müdigkeit des Fahrers auf Autobahnen seien mit FSD (Supervised) gegenüber manuellem Fahren um 67 Prozent reduziert worden. Das System fahre 98 Prozent der Zeit mit oder unter der Geschwindigkeit des umliegenden Verkehrs, während Tesla-Ingenieurfahrzeuge 1,6 Millionen Kilometer zurückgelegt hätten, ohne bei einem Unfall mit schweren oder leichten Schäden schuldig gewesen zu sein. In mehreren Ländern seien zudem mehr als 230.000 Szenariotests unter unterschiedlichen Bedingungen absolviert worden, mit einer Erfolgsquote von 98 Prozent. Auch bei Regen, Nebel sowie bei Tag und Nacht bleibe die Quote über 98 Prozent.
„FSD (Supervised) rettet bereits Leben, wo es genehmigt ist“, so Tesla. Zugleich erklärt der US-Elektroautobauer, dass dieser Sicherheitsvorteil in weiten Teilen Europas durch bürokratische Hürden blockiert bleibe. Die derzeit verfügbaren Funktionen erfordern weiterhin die ständige Aufsicht durch den Fahrer und machen das Fahrzeug nicht autonom. Aktivierung und Nutzung sind auf Gebiete mit regulatorischer Genehmigung beschränkt, technische Einschränkungen können gelten.

hu.ms meint
Die vergleichsbasis „manuell“ ist nicht definiert.
Wo kann man denn nachlesen, ob und wenn ja wieviel das tesla system besser ist als z.b. MB C-klasse oder 3er BMW ?
Powerwall Thorsten meint
Ich schreibe doch gerne den hundertsten Kommentar und wiederhole die Frage:
Wer möchte zur Redaktionssitzung von Ecomento kommen, bringt Steuerbescheid oder aktuellen Lohnausweis mit und legt so die beruflichen Karten einmal auf den Tisch?
Keiner? Wieso wohl?
Ist David alleine am Ende eine ganze Bürogemeinschaft?
Hums bringt natürlich noch das Portfolio auf dem Handy mit seinen umfangreichen nachzuweisenden Tesla Aktiendeals zur Einsicht mit – das wird ein Spaß.
Fragen über Fragen – gibt es auch Antworten?
Rob meint
Du hast in deiner Liste die ganzen T Aktiengemeinschaft vergessen.
Ausserdem warte ich immer noch auf die belastbaren Hinweise für deine Aussage „sondern weitaus schwergewichigere Akteure werden mit allen Mitteln versuchen, FSD Supervised im Oktober bei der Abstimmung der Mitgliedsstaaten zu Fall zu bringen und dabei sind offensichtlich alle Mittel der Diffamierung recht“. Allein die Auffassung „wer nicht für uns (oder Tesla) ist, ist gegen uns“ reicht da nicht.
Wenn da nichts kommt scheinst du am Ende auch nur mit deiner dir eigenen Agenda unterwegs zu sein!
Powerwall Thorsten meint
Rob, ich bin ja nur ungern so herablassend wie David, aber du hast schon verstanden, dass unser FUD-David hier selber zugegeben hat, vom VW Konzern für sein Auftreten hier bezahlt zu werden?
Er unterstellt mir das auch (bezahlt zu sein) und ich bitte ihn daher zu einem persönlichen Treffen.
Dann kann man das mit den entsprechenden Unterlagen vor der Ecomento Redaktion ein für alle mal klären.
Und wenn du das verstanden hast, glaubst doch nicht allen ernstes, dass die deutsche Autoindustrie lediglich FUD David gegen Tesla antreten lässt, um zu verhindern, dass FSD Supervised hier an den Start kommt?
Muss ich dir jetzt auch noch erklären, was es für die deutsche Autoindustrie bedeuten würde wenn FSD Supervised hier tatsächlich am Start ist und genauso gut funktioniert wie in den wie David so schön herablassend meint: „mikrigen Ländern“ der EU funktioniert und erlebbar ist?
Google doch mal wie die Take Rate von FSD als 99 $ Monatsabo in die Höhe geschossen ist, seit dies in den USA zulässig war.
Von 5% auf über 50% – korrigiere mich hier gerne.
Holland, Belgien, Estland Litauen und wer war es noch? werden hier folgen.
Wenn dann die ganze EU folgt, sieht das nicht gut aus für die deutsche oder die französische oder die italienische Autoindustrie.
Wenn du das nicht verstanden hast, kann ich dir leider wirklich nicht mehr helfen.
Rob meint
Also nichts, auch gut.
Wenn du ernsthaft glaubst das der mit Abstand! reichste Mensch auf diesem Globus, der auch nicht davor zurückgeschreckt hat Trump zum zweiten Mal ins weiße Haus zu helfen, nicht ebenfalls seine Finger im Spiel hat scheint mir das sehr naiv. Dann ist dir aber leider auch nicht mehr zu helfen.
hu.ms meint
„… im vergleich zu manuellen fahren !“
Dieser vergleich ist einfach nur lächerlich !
Fast alle neuwagen haben notbrems-assistenten, die ja schon einen teil (grösse unbekannt) der tesla-funktionen auch ausführen.
Interessant wäre also eigentlich, ob und um wieviel die tesla-technik besser ist bzw. mehr tote/verletzte verhindert als die anderer hersteller !
MichaelEV meint
Überall steht „Manual (With Active Safety Features)“ – warum wird weiterhin das Märchen weitergetragen, dass der Vergleich mit Fahrzeugen ohne aktive Sicherheitsfunktionen stattfindet!?
hu.ms meint
Ganz einfach: weil diese „aktiven sicherheitsfunktionen“ der manualen autos nirgends beschrieben sind.
Es ist ganz einfach keine differenz z.b. zu einem MB CLA oder EQC feststellbar.
M. meint
Das ist halt nicht der Vergleich.
Verglichen wird mit einem Auto ohne Assistenzsysteme, und zählt noch nicht mal alle nötigen Eingriffe der Fahrer raus, die einen ansonsten zu einem Unfall hätten führen können.
Man rechnet sich also die Leistung des Fahrers zu.
Die Leistungen von Assistenzsystemen sind ja unbestritten, nur ist das lange nichts, was Tesla auch nur erfunden hätte. Das haben alle.
Steven B. meint
Die Zahl „4,1-mal sicherer“ entsteht durch eine statistische Verzerrung. Sie beweist nicht, dass die Software fehlerfrei ist oder dass Tesla-Fahrer ohne System nicht fahren könnten. Sie zeigt lediglich, dass moderne Autos auf Autobahnen statistisch gesehen sehr selten verunglücken.
M. meint
Das kommt noch dazu.
Vor allem aber werden nur Unfälle registriert, die passiert sind, nicht Unfälle, die aufgrund der Software passiert wären, aber vom Fahrer verhindert werden konnten.
Also ist die Kombination von SW und Fahrer sicherer als ohne SW.
Aber genau das ist überall so, nur deswegen gibt es die ganzen Assistenten.
MichaelEV meint
„Manual (With Active Safety Features)“ ist genauso Kombination aus SW und Fahrer wie FSD Supervised. Bleibt also, dass FSD Supervised sehr viel sicherer ist…
Außerdem braucht es nicht zwingend registrierte Unfälle, Notfallsituation lassen sich auch anders ableiten.
M. meint
Nein, in der Vergleichsgruppe sind sehr viele Autos unterwegs, die GAR KEINE solchen Features haben.
Oder viel weniger. Eben, weil es der komplette Bestand ist, nicht nur neue Autos. Manche davon sind 20 Jahre oder älter.
Ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen.
Powerwall Thorsten meint
FUD David und seine Bürogemeinschaft schäumen ja heute wieder einmal total über und haben offensichtlich extremen Influencer Redebedarf.
Nicht nur die Schreiberlinge hier, sondern weitaus schwergewichigere Akteure werden mit allen Mitteln versuchen, FSD Supervised im Oktober bei der Abstimmung der Mitgliedsstaaten zu Fall zu bringen und dabei sind offensichtlich alle Mittel der Diffamierung recht.
Wenn ein System helfend eingreifen kann, wenn ein Fahrer entweder abgelenkt, unaufmerksam, übermüdet, mit eingeschränktem Visus oder Hörvermögen „gesegnet“ ist, unerlaubter Weise Alkohol in zu großen Mengen, oder gar andere Stimulanzien bis hin zu unerlaubten Drogen intus hat, dann ist es doch erst einmal sehr wohl „perfekt“ das es ein solches System zu kaufen gibt.
David oder entsprechende Mitarbeiter aus dem VW Konzern in einer höheren Besoldungsgruppe, dürfen ja gerne einmal Zahlen vorlegen, ob und in welcher Ausmaß die aktuellen VW Fahrzeuge an Unfällen jeglicher Art – aber insbesondere natürlich auch an tödlichen Unfällen beteiligt waren, oder aber eben solche verhindert haben.
Ob die Software Kompetenz des VW Konzerns, solche Zahlen überhaupt erfassen und entsprechend verarbeiten kann, wage ich hier einmal infrage zu stellen, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
Bis dahin könnte man doch auch einmal den Ball flach halten, abwarten was, wann und wie kommenden Donnerstag in den USA passiert.
Ach ja, man könnte ja auch einmal unabhängigen Behörden, wie beispielsweise den Holländern, glauben, oder mit entsprechenden eigenen Tests das Gegenteil derer Ergebnisse – oder was auch immer man gerne „beweisen“ möchte – beweisen.
Wie unser David verdient auch Frank Lampert von Electrek mittlerweile sein Geld besser damit, Tesla schlecht dastehen zu lassen und immer das Haar in der Suppe zu suchen.
Das verkauft sich nämlich besser, als wenn man versuchen würde, alle bisher von Assistenzsystemen aller Hersteller verhinderten Unfälle zu untersuchen und die Ergebnisse aufzuzeigen.
Time will teach you, David.
Screenshot nicht vergessen
;-)
M. meint
Dass hier ausgerechnet ein Tesla Influenzer über Influenzer lästert, und eine Firma verteidigt, deren Chef sich für die Verbreitung von FakeNews einen eigenen Nachrichtenkanal gekauft hat… das ist mindestens traurig, um keine anderen Begriffe zu benutzen.
Powerwall Thorsten meint
Ach Herr Ingenieur (FH),
vielleicht solltest du einmal die Definition Influenzer nachschlagen.
Wie gesagt, ich habe schon oft angeboten, dass jeder bei einem Treffen zum Beispiel in der Redaktion von Ecomento seine beruflichen Karten auf den Tisch legt.
Du würdest Augen machen, was ich beruflich so mache.
Das hat mit Autos oder gar Tesla 0,0 zu tun.
Referendar meint
Demutsbettler?
M. meint
Du bist halt in eigener Mission unterwegs.
Wer jeden Cent in Tesla steckt, dem kann es nicht schmecken, wenn da Misstöne aufkommen. Der Rubel soll doch rollen!
Dass du im wahren Leben nichts mit Autos oder sonstiger Technik zu tun hast, ist mir doch lange klar. Das bestätigt sich hier doch schon ständig, dafür müssen wir uns nicht treffen.
EVrules meint
„Das hat mit Autos oder gar Tesla 0,0 zu tun.“
Das merkt man leider zu oft und sehr stark.
Powerwall Thorsten meint
Ach Jungs – es geht doch nur darum einmal festzustellen unter wie vielen Nicks FUD-David hier unterwegs ist – und wer hier sonst noch alles als bezahlter Schreiberling für welchen Arbeitgeber unterwegs ist.
Das ihr dies offensichtlich nicht preisgeben möchtet sagt schon alles.
Danke für den Erkenntnisgewinn für die anderen privaten Foristen hier – das kann jetzt sicher jeder Leser / Schreiber hier im Forum für sich einordnen.
Rob meint
Powerwall
Frei nach Jörg, wo – also abseits Elons Hofpostille X – kann man stichhaltige Hinweise auf die Behauptung: „sondern weitaus schwergewichigere Akteure werden mit allen Mitteln versuchen, FSD Supervised im Oktober bei der Abstimmung der Mitgliedsstaaten zu Fall zu bringen und dabei sind offensichtlich alle Mittel der Diffamierung recht“ finden?
Sonst haben hier immer nur die gleichen Akteure gleich Schaum vorm Mund wie mir scheint, zumindest wenn es mal wieder gegen den Lieblingshersteller oder alternativ auch die größte Aktienposition im Depot geht.
MK meint
Da es hier schon sehr in kleine Details abdriftet, vielleicht mal kurz zusammengefasst: Der Artikel und schon die Überschrift erweckt den Eindruck, als hätte hier eine Auswertung der ersten Monate nach FSD-Zulassung der Auswertung europäischer FSD-Kunden stattgefunden. Das ist nicht der Fall: Es handelt sich um eine Zusammenstellung von neun „Studien“ (man hat also für jeden Bereich einen für Tesla genehmen „Versuchsaufbau“ gewählt und nie alle Aspekte zusammen geprüft) und KEINE EINZIGE davon enthält Daten, die auf der Nutzung des FSD-Systems durch europäische Endkunden beruhen.
MichaelEV meint
Also die Überschrift ist vielleicht zu unspezifisch (wie lang soll eine Überschrift dann aber auch werden), aber nicht falsch.
Im ersten Abschnitt sehe ich nichts falsches. Tesla zitiert aus eigenen nicht-öffentlichen Zahlen zu FSD Supervised in Europa aus echten Kundendaten und stellt gleichzeitig das Dashboard mit Daten vor der RDW-Genehmigung frei zur Verfügung.
Natürlich gibt es im Dashboard deshalb keine Kundendaten für Europa, denn da konnte und durfte es noch keine Kunden geben. Es sind Validierungsfahrten, mit eher ungenehmen „Versuchsaufbau“, die u.a. in großen europäischen Städten mit horrendem Verkehr stattfanden.
Ich glaube nicht, dass das Problem beim Sender zu verorten ist, sonst eindeutig bei den Empfängern.
David meint
Was Tesla veröffentlicht, wissen Indessen Sicherheitsbehörden in aller Welt. So richtig sauer waren bisher wohl nur die Chinesen, daher musste man dort das autonome fahren aufgeben. Aber es droht jetzt weiteres Unheil aus den USA. Electrek schreibt heute:
„Tesla meldet, wie vorgeschrieben, Unfälle mit Autopilot und „vollständigem autonomen Fahren“ an die US-Bundesbehörden – schwärzt dann aber fast alle Informationen in diesen Berichten, sodass die Öffentlichkeit nie erfährt, was bei den Unfällen passiert ist. Tesla gibt am Ende immer dem Fahrer die Schuld.
Wir gleichen die geschwärzten Berichte einzeln mit tatsächlichen tödlichen Verkehrsunfällen ab, die in den Nachrichten als gewöhnliche Unfälle gemeldet wurden. Dies ist eine laufende Untersuchung, und wir werden jeden bestätigten Unfall auf dieser Seite hinzufügen. Sie können diese Seite als zentrale Anlaufstelle für unsere laufenden Ermittlungen nutzen.“
Das wird richtig interessant und richtig unschön für Tesla. Da setzt sich jemand mit Zeit und Geld ran, um diese Sache aufzuarbeiten. Vor allen Dingen wird das auch vor Gericht sehr hilfreich sein. Wenn schon mehrere Tesla auf der Autobahn stehen geblieben sind, ist es kein Einzelfall und es war dann schon Tesla bekannt, aber sie haben nichts unternommen.
Jörg2 meint
Soviel sinnfreien Schaum vorn Mund.
Der Hersteller hat Berichtspflichten gegenüber der Behörde. Nicht gegenüber übellaunigen Forenschreibern. Gegenüber diesen hat er eher begründete Datenschutzrechte.
Statt hoch und niedrig zu springen: Fahr in die Niederlande und erkläre der dortigen Zulassungsbehörde, was sie alles falsch gemacht hat. Die Adresse findest Du im WWW.
Tesla-Fan meint
Tesla gibt niemandem die Schuld.
Der Fahrer musste in einem Lernvideo vor Aktivierung des Systems lernen, das er es mit einem Level 2 zu tun hat (zugegebenermassen einem extrem guten) und er als Fahrer IMMER in der Verantwortung bleibt, egal was das System tut. (Überwachungspflicht)
Und es wird explizit darauf hingewiesen, das das System eben nicht autonom fährt.
Powerwall Thorsten meint
Das brauchst du David doch alles nicht erklären – das weiß er doch ganz genau,
aber er tut eben, wofür er bezahlt wird.
Fred Feuerstein meint
Er wird nicht bezahlt, er ist nur ein Rentner mit zuviel Zeit. Warum so jemanden eine Bühne geben, es ist doch hinreichend bekannt, dass er Dinge aus dem Kontext reißt. Die Behörden werden prüfen und das ist gut. Entweder der vorgelegte Stand ist gut oder es muss seitens Tesla nachgebessert werden. So ist der Lauf der Dinge.
BrainBug0815 meint
Jetzt müsst ihr mir mal was erklären – und bitte sachlich:
Es gibt hier viel teilweise berechtigte Kritik an der Art wie Tesla die Zahlen erhebt/schönt/darstellt.
Nehmen wir mal an sie sind viel niedriger.
Solange sie wirklich bei vergleichbaren Fahrzeugen, Fahrern und Situationen besser sind – und sei es auch nur 1% – warum sollte man es NICHT nutzen/erlauben wollen?
Die Argumentation „ist NUR x% besser, das ist zu wenig) verstehe ich nicht.
Besser ist ein Fortschritt. Es werden Unfälle verhindert oder Schäden reduziert. ganz egal wie wenige.
Ich würde es verstehen wenn das System schlechter performed.
Vor allem bei hohen Geschwindigkeiten oder im Stadtverkehr mit Fußgängern und Radfahrern.
Wenn das der Fall ist, ok. Aber so? check ich nicht.
Jörg2 meint
Dafür gibt es keine sachliche Erklärung.
Futureman meint
Genau, jeder Unfall weniger ist gut. Und wenn es nicht über Tempobeschränkungen geht, dann eben über mehr Technik. Wir als Eltern sind auf jeden Fall froh, über jedes weitere Fahrzeug auf den Straßen, was über entsprechende Sicherheitselemente verfügt.
M. meint
Es gibt keine unabhängigen Daten, nach denen auch nur durchschnittliche Leistungen erreicht werden. Die werden ja verweigert. Geschäftsgeheimnis.
Es gibt aber mehr Kritik als das:
Die unabhängigen Experten – vor allem im Rahmen einer Reuters-Recherche vom 15. Juni 2026 – haben mehrere konkrete Methodikprobleme identifiziert:
1. Inkonsistente Unfalldefinitionen (Kernkritik):
Tesla vergleicht nur Kollisionen mit Airbag-Auslösung bei FSD-Fahrzeugen mit einer breiteren US-Unfallstatistik, die auch deutlich weniger schwere Unfälle ohne Airbag-Auslösung einschließt. Würde man beide Seiten auf denselben Maßstab (Airbag-Auslösung) beschränken, sinkt der Sicherheitsvorteil laut Reuters von 10:1 auf nur noch 3:1.
2. Alte vs. neue Flotte:
Tesla stellt seine relativ junge Flotte dem US-Durchschnittsfahrzeugbestand gegenüber, der erheblich älter ist und weniger moderne Passive-Sicherheitsfeatures besitzt. Ältere Fahrzeuge crashen grundsätzlich häufiger – unabhängig von der Fahrerassistenz.
3. Unrealistische Annahmen bei der „32.000-Leben“-Statistik:
Die Prognose, FSD könnte 32.000 Leben retten, geht davon aus, dass jedes einzelne US-Fahrzeug – einschließlich Lkw und Motorräder – durch einen FSD-Tesla ersetzt würde. Experten halten diese Prämisse für absurd.
4. Fehlende Kontrolle für Störvariablen:
Das Dashboard räumt selbst ein, dass die Vergleichsstudien nicht für Verkehrsdichte, Wetter, Straßenoberfläche, Tageszeit oder Szenario-Komplexität kontrollieren. Die Ergebnisse werden als „Beobachtungsassoziationen unter geschichteten Expositionsbedingungen“ beschrieben – ausdrücklich nicht als kausale Schätzungen.
5. Veraltete Daten:
Die veröffentlichten Messfenster schließen in 2025 ab – neun Monate, bevor das europäische Rollout im April 2026 begann.
6. Fehlende unabhängige Verifizierung Die Daten sind ausschließlich selbst erstellt. Der European Transport Safety Council (ETSC) fordert, Tesla solle die Rohdaten einer Universität zur unabhängigen Peer-Review vorlegen. 10 von 11 befragten Verkehrssicherheitsexperten bezeichneten die Statistiken als „irreführendes Marketing“ statt als seriöse Sicherheitsuntersuchung.
(hier auch der erste Punkt):
7. Intransparenz der Behörden Regulierer in sechs Ländern – darunter die niederländische RDW – verweigern die Veröffentlichung ihrer Testmethoden und -ergebnisse unter Berufung auf Geschäftsgeheimnisschutz, was die öffentliche Kontrolle zusätzlich erschwert.
Also, ganz anders als von Jörg2 behauptet, gibt es DURCHAUS sachliche Gründe dagegen.
Genau genommen weiß man nichts. Nur, dass die Zahlen von Tesla nicht stimmen. Siehe oben.
Jörg2 meint
M
„Es gibt keine unabhängigen Daten, nach denen auch nur durchschnittliche Leistungen erreicht werden.“
Da habe ich dann aufgehört zu lesen.
Ich kann mich dunkel entsinnen, dass diverse Zulassungsbehörden eigene Untersuchungen und Datenerhebungen durchgeführt haben. Welchen Grund gibt es für Dich, dies zu ignorieren?
Und ich kann mich dunkel erinnern, dass die niederländische Zulassungsbehörde hat verlauten lassen, dass das aktuelle System von Tesla sich positiv auf das Unfallgeschejen auswirkt.
Um Dich von weiter oben zu zitieren: „Du bist halt in eigener Mission unterwegs.“ Trifft das auf Dich zu?
M. meint
Jörg,
für dich mach ich das konkreter: diese Daten sind nicht bekannt. Nicht mal die RDW stimmt den von Tesla publizierten Daten zu.
https://www.autoblog.com/news/tesla-allegedly-misled-regulators-about-fsd-safety
Die RDW hat selbst getestet, aber dass dabei irgendwas rausgekommen ist, das eine höhere Sicherheit bedeutet – wo liest du denn das?
Es ist nur nicht schlimmer als sonst. Davor würde ich ausgehen.
Was meine Mission angeht: ich hätte gerne autonome Systeme, die NACHWEISLICH besser sind. Und dazu brauche ich veröffentlichte Daten von unabhängigen Tests. Und die kann man nicht bekommen. Oder wie es jemand anders ausdrückte:
Phil Koopman (Stanford, Sicherheitsexperte): „Die Validitätsprobleme sind so umfassend und so fundamental, dass wir aus diesem Bericht nichts Nützliches über die praktische Sicherheit von FSD schließen können.“
So. Dann erzähl uns dochmal, warum du das mit Glauen und Zähnen verteidigen willst.
Sitzt du in einem anderen Land und wärst praktisch nicht betroffen? Arbeitest du für Tesla? Hast du vielleicht Aktien wie Thorsten? Bei dem kann ich ja verstehen, dass der gereizt reagiert. Wenn ich meine Altersvorsage in den Laden gesteckt hätte, wäre ich auch nervös. Was ist es bei dir?
Und komm mir nicht mehr mit „ich hab mit Tesla nichts zu tun“. Das nimmt dir niemand mehr ab, weil du dich nicht so verhältst.
MichaelEV meint
„Die Frage, die Tesla leider nicht beantwortet: Was ist für Tesla „manuelles Fahren“?“
Ein neuer Tesla-Artikel und der übliche BS beginnt. U.a. die wiederholende These, Tesla würde mit Fahrzeugen ohne aktive Sicherheitsfunktionen vergleichen… und das böse Tesla stellt das ja nicht klar, deshalb darf man immer die negative Interpretation annehmen.
Ein Klick auf den Post offenbart „With Active Safety Features“ und das Dashboard unterscheidet immer „With“ und „Without“ (wobei vieles sich sowieso nur auf ersteres bezieht).
MK meint
@MichaelEV:
Ein Klick auf das Dashboard offenbart: Diese Aussage ist nur für eine der 9 Studien korrekt. Eine Studie, die ganz stolz 0 Unfälle in der „Customer Fleet“ mit FSD in Europa ausweist im Vergleich zu tausenden Unfällen ohne Sicherheitssysteme oder „Standard-Systemen“…nur doof, dass die Studie im Oktober 2025 beendet wurde und daher auch Fahrten mit einer Gesamtlänge von NULL Kilometern in die Unfallstatistik für „Europa mit FSD“ eingeflossen sind. Warum meldet man sich nicht, wenn man Daten hat statt schöne Grafiken zu zeichnen, die offensichtlich bewusst in die Irre führen sollen?
MichaelEV meint
„Ein Klick auf das Dashboard offenbart“ in jeder Study wird immer mit aktiven Sicherheitsfunktionen ausgewertet, an einigen Stellen ZUSÄTZLICH ohne (was auch hohe Relevanz hat, denn im Bestand ist das sehr viel mehr vertreten).
Des weiteren hast du irgendwie ein grundlegendes Missverständnis. Der Post von Tesla sagt „es gibt was neues zu FSD Supervised in Europa“, dann ein Abschnitt der aktuelle interne Zahlen dazu zitiert.
Danach geht es weiter mit dem Dashboard, dass man direkt nach der RDW-Genehmigung auch allen anderen Behörden in Europa zur Verfügung gestellt hat und explizit Daten von damals vor der produktiven Nutzung von FSD Supervised in Europa beinhaltet.
Du meinst da Daten aus 2026 finden zu wollen/müssen, die gibt es da aber explizit nicht. Die Daten sind von 2024-2025 und bilden FSD Supervised in Nordamerika und Validierungsfahrten in Europa ab.
Wolfgang meint
Wenn man bedenkt, dass der Mensch weder vorausschauend und emotionsgeladen Auto fährt und Reaktionszeiten jenseits von gut und Böse hat, ist FSD ein Segen.
Mit den heutigen Assistenzsystemen werden viele Unfälle vermieden. Gerade in den letzten Wochen haben diese mir so manches Unheil erspart. Man ist nicht immer 100% auf den Verkehr fixiert. Wer das von sich behauptet, der ist nicht ehrlich zu sich selbst.
Emotionsloses und vorrausberechnendes Fahren kann die Elektronik besser als der Mensch.
Als das erste ABS auf den Markt kam, haben alle es verteufelt. Sie konnten es besser, sie haben viel mehr Gefühl im Fuss als die Elektronik.
Die Unfallzahlen gingen zurück und der Mensch wurde kleinlaut.
Ganz ehrlich, wenn ich mich ins Auto setzte, mein Ziel eingebe und ganz entspannt dort ankomme, ohne Stau und ohne Testosteronjunkies links, was will ich mehr.
Eine Studie der Uni Achen hat das mal berechnet, wenn kein Mensch mehr in den Verkehr eingreift.
Schneller am Ziel, keine Unfälle und es waren keine Ampeln nötig. Zudem wurde dabei unmengen Sprit eingespart.
Wir werden sehen, wie es sich entwickelt.
Stand jetzt, ist das menschliche Ego kein guter Ratgeber.
MK meint
@Wolfgang:
Das ist definitiv so und ich bin sehr froh über jedes Assistenzsystem, das mein Auto, noch kein Jahr alt, hat. wenn die Auswertung im Tesla Dashboard aber zeigt, dass das System 1. in den Tests teils seltener auf Autobahnen auffährt als abfährt oder umgekehrt, also scheinbar auch gerne mal von den Testfahrern ausgeschaltet wird, um das hier wiedergegebene Ergebnis zu erzielen, 2. die FSD-Daten für Europa eben tatsächlich nur auf daten von Tesla bezahlter Testfahrer beruhen und 3. trotz des ersten Punktes z.B. jede 90. rote Ampel in München nicht erkannt wird, in manchen Städten mehr als 13% der Stoppschilder vom System ignoriert werden und in mehr als 20% der Fälle das Auto versucht auf die für PKW gesperrte Busspur zu fahren, sieht man doch, dass Tesla noch sehr weit weg vom autonomen Fahren ist. Zumal die Tests in Europa ausschließlich in Großstädten durchgeführt worden sind. Auf dem Land, wo es oft mit Fahrbahnmarkierungen und Schildern dünn wird, war man damit noch gar nicht.
Powerwall Thorsten meint
Und wie erklärst du dann die positiven Testergebnisse aus Holland? Glaubst du die Tester sind dumm oder waren alle von Tesla?
Woher hast du deine Zahlen? Von David?
M. meint
Einfache Antwort: ja, das ist anzunehmen. Die RWD hat sich unter dem öffentlichen Druck breitschlagen lassen.
Weswegen verweigert man ja auch die ganzen Daten und behilft sich mit wirren Statistiken.
Aber Statistik… davon verstehst du ja nichts, wie wir wissen. Deswegen musst du alles glauben. Weißt du was….
1. Inkonsistente Unfalldefinitionen (Kernkritik)
Tesla vergleicht nur Kollisionen mit Airbag-Auslösung bei FSD-Fahrzeugen mit einer breiteren US-Unfallstatistik, die auch deutlich weniger schwere Unfälle ohne Airbag-Auslösung einschließt. Würde man beide Seiten auf denselben Maßstab (Airbag-Auslösung) beschränken, sinkt der Sicherheitsvorteil laut Reuters von 10:1 auf nur noch 3:1.
2. Alte vs. neue Flotte
Tesla stellt seine relativ junge Flotte dem US-Durchschnittsfahrzeugbestand gegenüber, der erheblich älter ist und weniger moderne Passive-Sicherheitsfeatures besitzt. Ältere Fahrzeuge crashen grundsätzlich häufiger – unabhängig von der Fahrerassistenz.
3. Unrealistische Annahmen bei der „32.000-Leben“-Statistik
Die Prognose, FSD könnte 32.000 Leben retten, geht davon aus, dass jedes einzelne US-Fahrzeug – einschließlich Lkw und Motorräder – durch einen FSD-Tesla ersetzt würde. Experten halten diese Prämisse für absurd.
4. Fehlende Kontrolle für Störvariablen
Das Dashboard räumt selbst ein, dass die Vergleichsstudien nicht für Verkehrsdichte, Wetter, Straßenoberfläche, Tageszeit oder Szenario-Komplexität kontrollieren. Die Ergebnisse werden als „Beobachtungsassoziationen unter geschichteten Expositionsbedingungen“ beschrieben – ausdrücklich nicht als kausale Schätzungen.
5. Veraltete Daten
Die veröffentlichten Messfenster schließen in 2025 ab – neun Monate, bevor das europäische Rollout im April 2026 begann.
6. Fehlende unabhängige Verifizierung
Die Daten sind ausschließlich selbst erstellt. Der European Transport Safety Council (ETSC) fordert, Tesla solle die Rohdaten einer Universität zur unabhängigen Peer-Review vorlegen. 10 von 11 befragten Verkehrssicherheitsexperten bezeichneten die Statistiken als „irreführendes Marketing“ statt als seriöse Sicherheitsuntersuchung.
7. Intransparenz der Behörden
Regulierer in sechs Ländern – darunter die niederländische RDW – verweigern die Veröffentlichung ihrer Testmethoden und -ergebnisse unter Berufung auf Geschäftsgeheimnisschutz, was die öffentliche Kontrolle zusätzlich erschwert.
Jörg2 meint
„…in den Tests teils seltener auf Autobahnen auffährt als abfährt oder umgekehrt, also scheinbar auch gerne mal von den Testfahrern ausgeschaltet wird, um das hier wiedergegebene Ergebnis zu erzielen,“
Der Beitrag verliert durch die Unterstellung an Sachlichkeit.
Das Nichtvorhandensein von Messwerten (die es also nicht bis zur Auswertungsebene geschafft haben) kann viele Ursachen haben.
Messergebnismanipulation ist da nur eine.
Vergessen ins Auftragsbuch aufzunehmen, dann irgendwann nachgepflegt / mangelhafte Fahrereinweisung / Datenverlust …. was auch immer.
Sofort Manipulation unterzubringen? Warum?
Future meint
Mal sehen, wie lange sich Deutschland den guten Zahlen von Tesla noch verweigern kann. Sicherheit hat man in Deutschland halt nicht so gern, deshalb verweigert man sich ja auch dem Tempolimit, das es in jedem vernünftigen demokratischen Land gibt.
Irgendwann werden die Menschen in Deutschland auch erleben dürfen, dass die Maschine eben besser fährt als der Mensch. Das große Problem sind die vielen Autofahrer, die immer noch meinen, sie könnten besser autofahren als es die Maschine kann. Aber es gibt ja auch Menschen, die meinen, sie wüssten immer alles besser. Dann kam die KI.
Futureman meint
Leider ja. Gurt, Auspuff, ABS und Co waren auch lange „Teufelszeug“. Bis andere (ausländische) Hersteller es einfach eingebaut haben und damit nichts teurer waren als deutsche Hersteller. Irgendwann war es Serie und normal.
Dann kam so ein „blödes“ amerikanisches Unternehmen und hat das ganze Konzept Auto auf den Kopf gestellt. Da ist der Aufschrei natürlich noch größer und vor allem die Bedenken wegen der Sicherheit.
MainTower meint
Einbaupflicht für den Sicherheitsgurt gab es ab 1976 zunächst nur in 4 europäischen Ländern, eins davon war Deutschland. Die ersten Hersteller die 3 Wege Kat in Europa verbaut haben waren VW, Opel und Ford. Am meisten sträubte sich die italienische Autoindustrie gegen den Kat. ABS, elektronisch geregelt wurde von Bosch und Mercedes entwickelt und ab 1978 in der S Klasse verbaut. ESP, auch von Bosch und Mercedes, erster Einsatz im S Coupe.
Also, einfach eingebaut haben alle genannten Systeme erst die deutschen Hersteller.
Rob meint
Oh ja, die Zukunft mal wieder. Kurzer Faktencheck auf FSD-EU-Tracker zeigt, selbst „sichere“ EU Länder mit Tempolimit wie Irland, Schweden, Finnland, Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland „verweigern“ sich nicht, sondern prüfen genauer als andere.
Bei der Milchmädchenrechnung, die von Tesla gern aufgemacht wird, um die vermeintliche „Überlegenheit“ zu beweisen, kein Wunder.
Jörg2 meint
Rob
Wo kann man das „genauer“ nachlesen? Also deren Prüfungskriterien vs. der Prüfungskriterien von z.B. der niederländischen Zulassungsbehörde?
Du hast da die Prüfaufträge, das Prüfungsdesign vorliegen? Könntest Du das bitte mit uns teilen? Danke!
Jörg2 meint
„Mal sehen, wie lange sich Deutschland den guten Zahlen von Tesla noch verweigern kann.“
Ich vermute, dass das lange dauern wird. Das KBA ist, wenn es um Verbraucherschutz geht, manchmal recht langsam.
Als aktuelles Beispiel könnte hier die Situation über schlecht erkennbare Notöffnungshebel (mechanisch) bei Fahrzeugen mit elektromechanischen Türgriffen herangezogen werden.
In China (wenn ich die Presse richtig verfolgt habe) rüsten nun mehrere Hersteller Hinweisschilder nach. Auch (da bin ich mir nicht so sicher, ich habe keine Originalquelle gefunden) soll wohl umgesetzt werden, dass im Falle eines Unfalls die Fenster sich automatisch öffnen (eher wohl eine OTA-Umsetzung).
Beides finde ich richtig und sollte auch im Bestand in D realisiert werden. Aber wie geschrieben: Von Seiten KBA keine Reaktion.
M. meint
Es gibt keine „guten Zahlen“ nur Behauptungen, die leider nicht bestätigt werden können.
Future meint
Die staatliche Zulassungsbehörde in den Niederlanden ist da zu einem ganz anderen Urteil gekommen und hat nach langen Tests bestätigt, dass Teslas System Unfälle reduziert und vermindert. Warum hört die Behörde nicht auf deine qualifizierte Expertise zu diesem emotionalen Thema?
Powerwall Thorsten meint
Tja, da schäumt sie die Bürogemeinschaft.
FUD David könnte ja einmal anregen, daß der VW Konzern einmal alle Unfälle mit derem besten Assistenzsystemen veröffentlicht, dann sollen unabhängige (also nicht der VW Konzern oder Tesla) die Daten auswerten.
Ach so, das Tesla System wurde ja schon von diversen Behörden getestet und für ausreichend gut befunden, daß es dem unaufmerksamen, abgelenkten, verträumten, schlecht sehenden, schlecht hörenden, übermüdetem, betrunkenen, unter sonstigen Drogen stehenden Menschen – die besser alle den ÖPNV nutzen sollten – eine überlebenswichtige zusätzliche Hilfe sein kann.
Wie viele tödliche Unfälle passieren den eigentlich so mit modernen Systemen anderer Hersteller pro Jahr in Deutschland oder dem Rest der Welt?
Sag du es uns FUD David.
Keine weiteren Fragen – Reality will teach you.
M. meint
Die unabhängigen Experten – vor allem im Rahmen einer Reuters-Recherche vom 15. Juni 2026 – haben mehrere konkrete Methodikprobleme identifiziert:
1. Inkonsistente Unfalldefinitionen (Kernkritik)
Tesla vergleicht nur Kollisionen mit Airbag-Auslösung bei FSD-Fahrzeugen mit einer breiteren US-Unfallstatistik, die auch deutlich weniger schwere Unfälle ohne Airbag-Auslösung einschließt. Würde man beide Seiten auf denselben Maßstab (Airbag-Auslösung) beschränken, sinkt der Sicherheitsvorteil laut Reuters von 10:1 auf nur noch 3:1.
2. Alte vs. neue Flotte
Tesla stellt seine relativ junge Flotte dem US-Durchschnittsfahrzeugbestand gegenüber, der erheblich älter ist und weniger moderne Passive-Sicherheitsfeatures besitzt. Ältere Fahrzeuge crashen grundsätzlich häufiger – unabhängig von der Fahrerassistenz.
3. Unrealistische Annahmen bei der „32.000-Leben“-Statistik
Die Prognose, FSD könnte 32.000 Leben retten, geht davon aus, dass jedes einzelne US-Fahrzeug – einschließlich Lkw und Motorräder – durch einen FSD-Tesla ersetzt würde. Experten halten diese Prämisse für absurd.
4. Fehlende Kontrolle für Störvariablen
Das Dashboard räumt selbst ein, dass die Vergleichsstudien nicht für Verkehrsdichte, Wetter, Straßenoberfläche, Tageszeit oder Szenario-Komplexität kontrollieren. Die Ergebnisse werden als „Beobachtungsassoziationen unter geschichteten Expositionsbedingungen“ beschrieben – ausdrücklich nicht als kausale Schätzungen.
5. Veraltete Daten
Die veröffentlichten Messfenster schließen in 2025 ab – neun Monate, bevor das europäische Rollout im April 2026 begann.
6. Fehlende unabhängige Verifizierung
Die Daten sind ausschließlich selbst erstellt. Der European Transport Safety Council (ETSC) fordert, Tesla solle die Rohdaten einer Universität zur unabhängigen Peer-Review vorlegen. 10 von 11 befragten Verkehrssicherheitsexperten bezeichneten die Statistiken als „irreführendes Marketing“ statt als seriöse Sicherheitsuntersuchung.
7. Intransparenz der Behörden
Regulierer in sechs Ländern – darunter die niederländische RDW – verweigern die Veröffentlichung ihrer Testmethoden und -ergebnisse unter Berufung auf Geschäftsgeheimnisschutz, was die öffentliche Kontrolle zusätzlich erschwert.
Also, Tesla-Boy: viel zu tun. Vertrauen muss man sich verdienen, aber so halt nicht. Fangt doch endlich an.
MK meint
Die Frage, die Tesla leider nicht beantwortet: Was ist für Tesla „manuelles Fahren“? Im Artikel heißt es z.B., dass über 90% der leichten Unfälle bei Spurwechseln verhindert werden könnten. Allerdings hat nahezu jedes moderne Auto Totwinkelassistenten, die leuchten, blinken, piepen und im Zweifel auch in die Lenkung eingreifen, wenn man die Warnsignale ignoriert. Damit ist mit modernen Autos der meisten Hersteller ein Unfall durch Spurwechsel nur noch möglich, wenn man mutwillig und mit sehr viel Kraftaufwand das Gegenlenken der Technik übersteuert. Dafür brauche ich kein FSD…
Jörg2 meint
MK
Hast Du Tesla diese Frage gestellt?
Oder stützt Du Deine Annahme auf den kurzen Artikel hier?
Meine Vermutung: Das Originaldokument ist „etwas“ umfangreicher.
Vermutung 2: Die, für die es erzeugt wurde, werden wissen, wie man damit kritisch umgeht. (Werden wir etwas darüber erfahren? Wohl eher nicht.)
MK meint
@Jörg2:
Sie müssen gar nicht vermuten. Das Originaldokument ist ja dankenswerterweise verlinkt.
Und ja, ich hatte es mir ehrlicherweise gar nicht angeschaut, habe das jetzt aber nachgeholt und das Ergebnis ist noch schlimmer als befürchtet: Verglichen werden z.B. bei der „Study 2“, in der es unter anderem um die Vollbremsungen geht, auf der einen Seite (der „manuellen Fahrweise“) Daten, die so im allgemeinen Alltag über ganze Jahre mit Winter usw. bei beliebigen Fahrern aller Art entstanden sind mit Daten für das FSD, die ausschließlich von 02.06.2025 bis 09.09.2025 entstanden sind und daher (weil FSD da in Europa noch nicht zugelassen waren) ausschließlich durch Fahrten von professionellen, bei Tesla angestellten Testfahrern erhoben worden sind, die sich bewusst waren, dass jede Vollbremsung negativ in die Studie einfließt und dementsprechend dafür bezahlt worden sind, möglichst wenig solcher Vorfälle zu produzieren.
In der Studie 3 geht es um Spurwechselvorfälle: Hier sind US-Alltagsfälle und EU-Fälle tatsächlich getrennt ausgewiesen und für die EU-Daten gibt es tatsächlich eine aufschlussreiche und sinnvolle Auswertung: Verglichen werden hier Spurwechsel professioneller Tesla-Testfahrer mal mit den „normalen“ Assistenzsystemen und mal mit FSD. Ausgewiesen wird für diese beiden Fälle die „driver situational awareness“. Bei Spurwechseln nach links war diese mit FSD in 92,4% der Fälle top…ohne FSD allerdings auch immerhin in 90,7% der Fälle.
In Studie 5 z.B. („Fleet Collission rates“ wurden die Jahre 2024 und 2025 ausgewertet…Sie merken also: Auch hier keine Daten vom europäischen FSD in normaler Alltagsanwendung. Und noch spannender: In beiden Jahren wurden aus nicht erklärten gründen die Daten aus November und Dezember nicht in die Statistik einbezogen. Spannend auch: Tesla selber weist in diesem Part selber darauf hin, dass es auch ohne FSD in Europa schon deutlich weniger Unfälle gibt als in Nordamerika.
Sehr spannend auch Studie 7, wo immer gleiche „fixed routes“ abgefahren werden, wo es tatsächlich Auswertungen für Testfahrten mit professionellen Testfahrern u.a. in München gibt. Das Ergebnis, dass Tesla ausgibt: 100% Zielerreichung. Super…erst im weiteren Verlauf des Textes erfährt man dann: 100% wurden deshalb erreicht, weil die professionellen Testfahrer alleine in München mehr als 130 mal eingegriffen haben, wenn das Fahrzeug eine Situation nicht erkannt hat. Darunter sind alleine über 40 Fälle, in denen rote Ampeln nicht erkannt wurden (spannenderweise war hier die Erkennungsquote bei Tageslicht am schlechtesten); in fast 15% der Fälle werden digitale Verkehrszeichen, wie sie auf deutschen Autobahnen üblich sind, im dunkeln nicht erkannt.
Die Gesamtquoten wurden übrigens berechnet aus über 90% Fahrten bei Tageslicht. Ob das im Winter realistisch ist?
Lustig ist auch das Ergebnis in Rom: Über alle Tageszeiten und Wetterlagen wollte das Fahrzeug in mehr als 20% der Fahrten (wie gesagt: gefahren wurde täglich die gleiche Strecke und Tesla behauptet ja, ein lernendes KI-System zu haben) auf Busspuren fahren (in München gibt es keine Vergleichsdaten für diesen Aspekt), 13% der Stoppschilder wollte das System überfahren, in Barcelona waren es immerhin über 8%. Und in Barcelona hat das System in mehr als 25% der Fälle die Autobahnausfahrt nicht richtig erkannt.
Noch ein spannendes Ergebnis: In Kopenhagen sind die Tester im Laufe der Tests zwar 64 mal von Autobahnen abgefahren, aber nur 32 mal aufgefahren. Scheinbar hat man das System also nicht immer zuverlässig von Haustür zu Haustür laufen lassen, sondern auch mal während der Fahrt ausgeschaltet. warum bloß? Übrigens auch in Kopenhagen ganz spannend: Die ganze Studienlage dafür, dass das System auch im Dunkeln sicher auf die Autobahn auffahren kann, beruht auf einer einzigen Fahrt an einer einzigen Auffahrt…
MichaelEV meint
Deinen Text der KI übergeben werden mir gleich 10 methodische Fehler/Missverständnisse wiedergegeben.
Der schlimmste ist, dass du die von Tesla zitierten frischen Ergebnisse von FSD Supervised Europa in alten Daten aus 2025 finden willst, die dort explizit nicht enthalten sind.
Enthalten sind Validierungsfahrten aus 2025, die du dann methodisch falsch auf FSD Supervised übertragen möchtest.
MK meint
@MichaelEV:
Vielleicht sollten Sie mal nicht Blind der KI vertrauen, sondern wenigstens mal kurz einen Blick in die Datengrundlage werfen…dann werden Sie was feststellen: Die methodischen Fehler stammen von Tesla. Das ist ja grade meine Kritik.
Und: Natürlich gibt die KI das wieder, was Tesla in seiner Pressemitteilung schreibt. Die wird ja viel mehr verbreitet als ein schlecht formatiertes daten-Dashboard im Hintergrund. Das ändert aber nichts an den Daten im Dashboard.
Oder mal anders: KI gibt Ihnen quasi das erste Ergebnis auf der Google-Ergebnis-Seite. Das ist halt oft nur die meistgeklickte Überschrift z.B. der Bild-Zeitung dazu, aber kein ausführlicher Hintergrund-Bericht.
Jörg2 meint
MK
Vielen Dank für die Fleißarbeit! Da scheint ja Tesla, entgegen anderen Unkenrufen, sehr transparent und nachvollziehbar zu berichten. Hier wird von einigen ja dieses Dokument in Richtung „Lüge und Vertuschung“ dargestellt.
Ich gehe davon aus, dass die Zulassungsbehörden solche Dinge kritisch betrachten.
Das nächste EU-Zulassungsergebnis steht ja nicht fest. Wenn ich es richtig verfolgt habe, braucht es wohl eine Mehrheit für die (dann wohl für alle zwingende) EU-weite Zulassung. Es ist mMn also durchaus möglich, dass der jetzige Zulassungsstatus rückabgewickelt wird oder Nachbesserungen, weitere Nachweise…. gefordert werden. Ich bin gespannt, wie das weitergeht.
MK meint
@Jörg2:
Ich bin mir recht sicher, dass die Zulassung kommen wird und finde das auch grundsätzlich gut (Tesla strebt ja ausschließlich eine Zulassung nach Level 2 an, während Mercedes z.B. schon eine Zulassung nach Level 3 in Deutschland erhalten hat). Assistenzsysteme vermeiden Unfälle. Das ist ganz objektiv belegt (nicht nur von Tesla), weshalb viele der von Tesla verwendeten Systeme ja auch längst für jeden Neuwagen in der EU verpflichtend sind.
Also: Ich glaube, die allerwenigsten (bis auf ein paar Tesla-Hater) stellen in Frage, ob das Tesla-„FSD“ eine Verbesserung gegenüber einem Fahrzeug ohne darstellen. Die Fragen sind halt: Ist es ein „full self driving“, wenn ein zweistelliger Prozentsatz an Stoppschildern ignoriert wird? Ist es dann 99 € im Monat wert? Und ist die Überschrift der Mitteilung von Tesla, dass man „FSD Sicherheitsdaten für Europa“ veröffentliche, wenn null Kilometer europäischer Endkunden darin enthalten sind?
Jörg2 meint
MK
„Die Fragen sind halt: Ist es ein „full self driving“, wenn ein zweistelliger Prozentsatz an Stoppschildern ignoriert wird? Ist es dann 99 € im Monat wert? Und ist die Überschrift der Mitteilung von Tesla, dass man „FSD Sicherheitsdaten für Europa“ veröffentliche, wenn null Kilometer europäischer Endkunden darin enthalten sind?“
Diese Fragen stellen sich mir eher nicht.
Das eine ist eine PR-Bezeichnung.
Der behördliche Nachweis, dass solche Systeme die Unfallsituation verbessern, reicht mir zur Beurteilung. Da muss ich nicht drüber nachdenken, warum Unternehmen XY irgendeiner Behörde irgendwelche Daten übergibt (nach Aufforderung genau DIESE Daten zu liefern?).
MK meint
@Jörg 2:
„Das eine ist eine PR-Bezeichnung.“
…und genau das ist das Problem: Warum darf ein Vanillejoghurt nicht mehr so heißen, wenn es nicht einen Mindestanteil echter Vanille hat (nur überhaupt vanille zu enthalten reicht auch nicht mehr aus…), aber Tesla darf weiter mit der Bezeichnung „full self driving“ werben“?
Warum darf Tesla sagen, dass dies „Sicherheitsdaten für Europa“ seien, wenn gar keine Endkunden-Daten aus Europa berücksichtigt sind?
Einem Gastwirt, der ein Schweineschitzel als „Wiener Schnitzel“ verkauft, drohen übrigens wegen Betrugs Haft (bis zu 5 Jahre), nennt er es „Schnitzel Wiener Art“, hat er alles richtig gemacht…nur Mal zur Klarheit, welches Strafmaß bei viel kleineren Betrieben, die sich keine teuren Anwälte leisten können, bei solch „sprachlicher Ungenauigkeit“ zur Anwendung kommt…
Tesla-Fan meint
Hast du /MK/ jemals einen Tesla gefahren?
Dann wüsstest du das diese ganzen Notsysteme beim Tesla (unabhängig von einem FSD Kauf oder Abo) alle genauso vorhanden sind.
Danke für das Gespräch.
MK meint
@Tesla-Fan:
Ja, ich bin schon oft Tesla gefahren, zuletzt vor 2 Wochen.
Ich kann Ihnen nur die gleiche Antwort geben wie Jörg2: Ich stelle nicht in Frage, dass das ein enorm gutes Assistenzsystem ist. Ich stelle in Frage, dass Überschrift des Artikels/der Tesla-Mitteilung zu dem Inhalt der Studien passt, die dahinter steckt. Und ich stelle in Frage, dass der Titel „FSD“ die richtige Bezeichnung für das System ist, dass ja auch seitens Tesla nur als Level 2 beantragt ist.
Rob meint
Äpfel und Birnen, wenn man FSD alles anderen gegenüberstellt was so auf den Strassen unterwegs ist (also auch jede Menge Fahrzeuge ohne nennenswerte Assistenzsysteme).
Im Übrigen kann ich, seitdem bei uns auf der Landstraße ausserorts ein Stück überasphaltiert wurde, die Uhr danach stellen, wo unser Model 3 auf freier Strecke abbremsen wird.
Jörg2 meint
Sollte man technische Systeme, bei deren Nutzung Menschen zu Schaden kommen könnten (bis hin zum Ableben) verbieten?
David meint
Das ist eine Frage, die du gerne in einem Philosophie Forum stellen kannst. Hier geht es darum, dass Tesla für seinen unverantwortliches Assistenzsystem verantwortlich gemacht wird. Was sie zugunsten vorbringen, ist ja wohl total schwach. Aber besonders bedenklich sollte sein, wie sie mit den vielfachen tödlichen Unfällen durch diese Assistenzsysteme umgehen. Und da nutzt es nichts, dem Fahrer die Schuld zu geben. Dafür braucht man kein Assistenzsystem, das sich geriert, als ob es alleine zurecht käme.
Jörg2 meint
David
Du könntest das (dann wohl erfolglos) mit z.B. den Zulassungsbehörden in den Niederlanden diskutieren.
Hier, in diesem Forum, ist das nur, zum wiederholten Male, laue Luft mit viel Schaum vorm Mund, welche nichts an den Realitäten ändert.
Nur, solltest Du es erneut vergessen haben: Ich habe keinen Lieblingshersteller im Bereich Automotiv, ich habe kein Lieblingsauto. Ich sitze in keinerlei „Fankurve“. Ich bin Freund von Fakten uns sehe das Prüfungsergebnis der niederländischen Zulassungsbehörde als Fakt an.
42 meint
hä? Du meinst man sollte Autos generell verbieten?
Future meint
Das ist eine berechtigte Frage. Autos sind extrem gefährliche Gerätschaften und werden auch entsprechend eingesetzt, weil die Fahrer damit immer noch anstellen können, was sie wollen.
Jörg2 meint
42
Keine Ahnung, wo das hinführt, wenn man anfängt technische Systeme im Entwicklungsprozess, denen nach unabhängigen Tests von Fachleuten bescheinigt wird, das deren aktueller Entwicklungsstand das Unfallgeschehrn positiv beeinflusst, verbietet.
Also (um beim Strassenverkehr zu bleiben), das aktuelle Unfallgeschehen (über alle Fahrzeuge aller Marken aller Fahrerfahrfähigkeiten) als Art „gottgegeben“ und erhaltbaren StatusQuo zu akzeptieren.
Wenig erstaunlich finde ich, dass bei Diskussionen um Tempolimit und der Eingrenzung der „sportlichen Fahrer“ gleiche Personen für den Erhalt des StatusQuo sind.
M. meint
Du träumst ja.
Ich bin beim Tempolimit nicht für den Status Quo.
Aber vielleicht meinst du mich auch gar nicht, ich bin ja nicht gegen ECHTE technische Entwicklung, aber solcher Scam, der es nicht durch die Vordertür schafft, weshalb man es mit medialem Druck und geschwärzten Berichten versucht, den kann man im Selbstzertifizierungsparadies Nevada ausprobieren, die haben da eine andere Einstellung und mehr Platz.
Jörg2 meint
M
Bist Du 42?
Was hältst Du von der behördlichen Feststellung (Zulassungsbehörde Niederlande), dass dieses System die Unfallsituation verbessert? Scam? Behörde zu blöd (eher eine Meinung von David)?
Future meint
@Jörg2: Es liegt wohl an dieser unterschwelligen Überheblichkeit von ehemaligen Akteuren der Autoindustrie und M. ist vermutlich auch einer davon. Das eigene Weltbild wird dann über die Expertise einer staatlichen Zulassungsbehörde gestellt. Das ist eigenartig, aber vielleicht auch sinnbildlich für die deutsche Situation, denn Autoindustrie und Behörde sollen sich ja hier seit ewigen Zeiten immer gut miteinander »abgesprochen« haben. Nun haben die Niederlande halt weniger eigene Autoindustrie und können wohl auch deshalb unabhängiger entscheiden und zertifizieren. Aber das ist natürlich nur so eine Vermutung.
M. meint
Future entdeckt bei anderen Überheblichkeit, das irritiert ihn (sie, es). Das dort doch nur „er“?
Es geht nicht um mein Weltbild, sondern um die Frage, ob die RDW richtig gearbeitet hat oder sich medial von Tesla erpressen ließ. Die Weigerung, die Daten rauszugeben, spricht aber Bände.
Jörg, wenn hier generell unterstellt wird, jeder, der hier Betrug wittert, auch was gehen ein Tempolimit hat, muss man gar nicht „42“ sein.
Zur Behörde siehe oben.
Futureman meint
Die Frage stelle ich mir nach dem Ende der Concord auch immer wieder. Da reichte ein großer Unfall, um das Ganze Konzept schnelles Fliegen erstmal einzustellen.
Beim Auto gibt es jeden Tag tausende Tote weltweit aber es wird als „normal“ hingenommen. Je nachdem wen man fragt, Raser oder Opfer(angehörige) macht es aber schon entscheidend etwas aus, wenn so etwas wie FSD nur einen davon verhindert.
Tesla-Fan meint
Mit so einer perfekten Bilanz steht ja einer europaweiten Zulasssung im Oktober hoffentlich nichts mehr im Weg.
Auch wenn der eine oder andere Neider vor Wut schäumen wird.
David meint
Du meinst, die tödlichen Unfälle, die electrek gestern veröffentlicht hat, sind frei erfunden worden? Also von Tesla frei erfunden worden, um ihr System schlechter dastehen zu lassen? Und geschwärzt haben sie die entscheidenden Passagen erst nur, um die Spannung zu erhöhen?
42 meint
Soll man deswegen jetzt jeden im Keller einsperren, damit er nicht vom Auto überfahren werden kann?
David meint
Das kannst du dir nicht ausdenken, wie die Blase die Realität verdreht, nur um dieses lebensgefährliche Assistenzsystem gesund zu beten.
Future meint
Autos sind generell lebensgefährlich. Das hat mit den Fahrern zu tun. Rein statistisch gibt es nun mal weniger Schaden mit FSD pro Kilometer als ohne. Gegen die Mathematik kann man doch nicht ewig argumentieren. Gegen die Zahlen helfen auch keine Emotionen mehr. Das wird man auch in Deutschland irgendwann so sehen müssen.
Jörg2 meint
David
„… nur um dieses lebensgefährliche Assistenzsystem gesund zu beten.“
Du solltest dringend in die Niederlande fahren und den dortigen Zulassungsbehörden das erklären. Auch ihre Unfähigkeit …
Du hast da offenbar geheimes „Wissen“….
Und dann kann die Reise gleich weitergehen: Belgien, Litauen….
David meint
In den Zwergstaaten, wo dieses läppische Level 2 System durchgewunken wurde, ist eine Überwachung des Fahrers installiert, die man anders als in den USA, nicht so leicht überlisten kann. Somit hast du eine Situation, wie sie ein Fahrlehrer hat, der auf einen unberechenbaren Fahrschüler aufpassen muss. Du kannst keine Sekunde was anderes machen.Nur gibt es dafür nicht 100 € Arbeitslohn, sondern man muss 100 € zahlen. Deshalb hört man, dass die Mehrzahl der Neugierigen nach 2-3 Monaten aufhört, diesen Unfug zu buchen. Und Tesla ist vermutlich gar nicht mehr so wild darauf, in Ländern mit Relevanz eine Zulassung zu bekommen. Allenfalls wegen der Story. Nur bröckelte die ja auch mit jedem Todesfall in den USA und mit jeder neuen Stadt, wo die Konkurrenz einen echten autonomen Taxidienst etabliert.
Paul meint
Beim großen Husten hat’s fürs einsperren Applaus gegeben, also könnt die Politik wahrscheinlich früher oder später auf die Idee .
Jörg2 meint
David
„In den Zwergstaaten, wo dieses läppische Level 2 System durchgewunken wurde,“
Du hast da eine „besondere“ Position zum Thema Rechtsstaatlichkeit.
Es wird wohl immer wichtiger, dass Du da mal hinfährst und denen das alles richtig erklärst.
Bitte berichte dann vollständig, ungeschwärzt und transparent.
Fred Feuerstein meint
Als Rentner hat David ja genügend Zeit wie man auch schön in diesem Kommentarbereich sieht. Ich bin auch dafür dass er seine Ergebnisse einmal der RDW vorträgt, damit dieser Unfug mit FSD supervised endlich ein Ende findet.
Future meint
Manchmal ist die Deutsche Überheblichkeit doch zum Fremdschämen. Das ist nicht nur an der Playa so im Sommer, das ist auch hier so, wenn sich deutsche Akteure aus der Automobilindustrie über befreundete Nachbarstaaten so abfällig äußern. Man merkt, dass die Stimmung in der Autoindustrie auf dem Tiefpunkt angekommen ist, weil David sich nur noch mit diesem abfälligen Verhalten gegenüber den Nachbarn wehren kann. Es ist peinlich und unangemessen. Die Industrie wird sich mit diesen Akteuren doch so nicht retten können. Warum kriegen die keine Produkte hin, die einfach viel besser sind als alle anderen und sich für viel mehr Geld verkaufen lassen? So klappte das früher doch auch immer.
eBikerin meint
“ Jahr 2025 nennt Tesla bei schweren Unfällen gegenüber manuellem Fahren Rückgänge von 45 Prozent auf Autobahnen, 69 Prozent auf Bundesstraßen, 50 Prozent im Stadtverkehr und 40 Prozent auf Nebenstraßen“
Das nennst du perfekt?
Ben meint
Du hast die Zahlen doch selbst geschrieben wie schlecht menschliche Fahrer sind, also Führerschei weg für alle oder wie ist da deine Haltung ???
eBikerin meint
Unter perfekt verstehe ich schon etwas anderes als nur „45%“ weniger schwere Unfälle. Sollten da bei einem so perfekten System nicht eine 9 vorne stehen? Schöne Nebelkerze mit dem Führerschein. Der ist nämlich weg, wenn du aus Fahrlässigkeit einen Unfall baust.
MK meint
@Ben:
Wie eBikerin schon schreibt: Das von „Tesla-Fan“ gewählte Wort „perfekt“ hat eine ganz eindeutige Definition: 100% Verhinderung von Unfällen. Selbst 99% Unfallverhinderung wären zwar absolut genial, technisch herausragend und sollten auf jeden Fall flächendeckend ausgerollt werden…aber eben nicht perfekt.
Future meint
45 bzw. 69 Prozent weniger Unfälle sind total perfekt.
Es kann doch nicht sein, dass sowas in Deustchland vollkommen ignoriert wird. Aber in Deutschland halten sich alle ja eh für perfekte Autofahrer, bis es mal wieder schiefgegangen ist.
Paul meint
Mein Gott, spendiert ihm doch endlich einen Grundkurs in Interpunktion🫣
Tesla-Fan meint
Unfallzahlen halbieren durch einen serienmäßigen Computer für 1000€ IST perfekt!
M. meint
Das würde ja nicht passieren.
Man muss mit dem vergleichen, was es ansonsten gibt. Es gibt ja andere Systeme. Tesla ist da gar nicht alleine.
Und 1000 Euro stimmt nicht, in 20 Jahren Nutzung kostet das System 23.760 Euro.
(99 * 12 * 20)
Du kannst natürlich argumentieren, dass Sicherheit nicht jedem Monat wichtig ist, oder dass man das Auto nach 10 Jahren wegwerfen muss, aber das sind dann deine Argumente, nicht meine.
Tesla-Fan meint
Die 1000€ kostet der Rechner pro Fahrzeug. (den sich andere Hersteller ausstattungsspezifisch gerne wegsparen oder teuer bezahlen lassen – und dann hat das Fahrzeug nur 4 Sterne im Euro-NCAP und gegen teuren Aufpreis gibt es den 5. Stern)
Für die Zusatzfunktion FSD muss man natürlich extra bezahlen – bislang 7500€ Einmalkauf, jetzt 99€ p.m. im Abo.
M. meint
Was der Rechner im Auto kostet, ist doch völlig egal.
Den Kunden kostet das Zeug
1 Jahr: 1.188 Euro
5 Jahre: 5.940 Euro
10 Jahre: 11.880 Euro
15 Jahre: 17.820 Euro
usw.
Und das ist es nicht wert. Nicht mal im Ansatz.
L3 – da könnte man drüber reden. Aber L2 – lächerlich. Für’s gespannte zugucken beim Fahren, um direkt eingreifen zu können. Ich lach‘ mich weg.
hu.ms meint
Und wieviele % tote und verletzte ersparen im vergleich die notbremsassistenten, die in vielen autos anderer hersteller aktiv sind ?
Jörg2 meint
hu.ms
War das Gegenstand der Datenauswertung?
Gibt es Quellen für solche Daten?
Oder anders: Was willst Du uns sagen?
MK meint
@Jörg2:
Ich denke, was er damit sagen will: man muss schon Äpfel mit Äpfeln vergleichen. Die Einordnung gegenüber einem rein manuellen Fahren ohne Assistenzsysteme ist das eine. Aber wenn ich 99 € im Monat zahle, will ich doch wissen, wie der Mehrheit gegenüber den von der EU für Neuwagen sowieso vorgeschrieben Systemen ist: Notbremsassistent und Abstandstempomat, Spurwechselassistent, Müdigkeitswarner usw. sind in Neuwagen Standard und nichts, was eine zusätzliche Zahlung rechtfertigt.
Im Artikel steht z.B., dass man besonders effektiv sei beim Vermeiden von Spurwechselunfällen sei mit über 90%. Allerdings ist es z.B. mit meinem Skoda auch praktisch unmöglich, einen solchen Unfall zu verursachen.
Was so eine Statistik außerdem immer verfälschen wird (woraus man Tesla keinen Vorwurf machen kann, man als Leser aber im Hinterkopf haben sollte): Leute, die aktuell solche Systeme einsetzen sind meist technikaffine Leute mit einem gewissen Budget…also weder 18jähirge Fahränfänger noch 90jährige mit verschlechterter Reaktionszeit. Auch nicht enthalten sind üblicherweise als Tesla-Kunde für so ein teures System Wenig-Fahrer, die nur einmal im Jahr in den Urlaub fahren und den Rest des Jahres den ÖPNV nutzen. Das alles sind aber Gruppen, die in den Zahlen enthalten sind, mit denen sich Tesla hier vergleicht. Wenn Tesla also in einer Kategorie von rund 45% Unfallvermeidung spricht, ist die Frage: Würde man eine ähnliche Reduzierung nicht auch sehen, wenn man nur 25 bis 65jährige Menschen, die mindestens 10.000 km pro Jahr zurücklegen, mit der Gesamtbevölkerung vergleichen würde?
Jörg2 meint
MK
Mal losgelöst von Wunschdenken:
Für eine Datenauswertung braucht es Daten. Man kann nur auswerten, was man hat.
Die Diskussion über die Datenqualität gehört natürlich mit in die Auswertung.
Was dort wie ausgewertet wurde ist sicherlich im Originaldokument besser erkennbar, als im obigen Kurzartikel auf den sich hier einige beziehen.
Und: Natürlich kann man alles mit allem vergleichen. Es sei denn, dass Prüfungsergebnis „identisch“ wäre das Ziel.
MichaelEV meint
„Die Einordnung gegenüber einem rein manuellen Fahren ohne Assistenzsysteme ist das eine“
„With Active Safety Features“ stellt das Gegenteil klar.
Zu deinem 18-jährigen: Viele Fahranfänger beginnen mit Gebrauchten. Wenig Erfahrung und Lernprozess im echten Straßenverkehr treffen auf Fahrzeuge, die häufig keine aktive Sicherheitsfunktionen haben.
=> fließen 18-jährige zu einem großen Teil nicht in diese Zahlen ein
Die Zahlen im Dashboard ohne aktive Sicherheitsfunktionen zeigen ein sehr viel schlechteres Bild. Und würde man da die Fahranfänger rausfiltern, würde es nochmal viel schlimmer.
Damit könnte man jetzt folgendes ableiten (wenn einem die Sicherheit im Straßenverkehr wirklich am Herzen liegen würde, was für die meisten, die Anti-FSD sind, niemals zutreffend sein wird):
-Fahranfänger sollten nicht mehr auf den Straßenverkehr losgelassen werden. Mit der Substitution durch autonome Fahrservices bekommt man schnell viel Risiko im Straßenverkehr beseitigt.
-Geht von vielen Fahrzeugen ohne aktive Sicherheitsfunktionen ein hohes Sicherheitsrisiko aus bzw. auch Fahrzeuge mit aktiven Sicherheitsfunktionen sind zu einem großen Teil weit weniger leistungsfähig als heute möglich
=> den Bestand möglichst schnell aktualisieren => der größte Hebel sind wieder autonome Fahrservices
=> neue Fahrzeuge müssen in der Lage sein möglichst lange Weiterentwicklungen applizieren zu können
MK meint
@MichaelEV:
Was Sie hier schreiben bzgl. des Dashboard bezieht sich ja nur auf die Studie 5 von insgesamt 9, aus denen hier Zahlen wiedergegeben werden. In den anderen 8 gibt es keine ausgewiesenen Unterschiede zwischen eingeschalteten und ausgeschalteten Sicherheitssystemen. Eben die Studie 5, die zwar einen Zeitraum von 2 Jahren auswertet, die wetterbedingt besonders unfallschweren Monate November und Dezember aber konsequent außen vor lässt…und die deshalb besonders schön für das FSD in Europa aussieht, weil sie eben im Oktober 2025 vor FSD-Zulassung in Europa beendet worden ist. Die Balken „Anzahl Unfälle in Europa mit FSD“ sehen also super aus: Alle bei 0 Unfällen. Was man sich dann selber herleiten muss: Diese 0 Unfälle sind halt auch bei 0 km berücksichtigter Strecke passiert. Das ist kein Kunststück. Und genau das war aber doch meine Frage: Wie hoch ist der Mehrwert, den ich für das Geld bekomme, gegenüber den „normalen“ Assistenzsystemen? Da die Studie bereits vor Einführung der Assistenzsysteme hier beendet worden ist, sagt die Studie genau gar nichts aus.
Tesla ist dann selber bewusst, dass das so ist und verweist deswegen auf „Studie 2“. Diese beruht aber für Europa auch nur auf den Daten professioneller Testfahrer. Es wäre erschreckend, wenn die keine besonders geringe Unfallrate hätten…FSD hin oder her.
hu.ms meint
Ganz einfach:
„… im vergleich zu manuellen fahren !“
Fast alle neuwagen haben notbrems-assistenten, die ja schon einen teil (grösse unbekannt) der tesla-funktion auch ausführen.
Interessant wäre also eigentlich, ob und um wieviel die tesla-technik besser ist bzw. mehr tote/verletzte verhindert als die anderer hersteller !
Sprich der vergleich zu manuellen fahren ist LÄCHERLICH !
MichaelEV meint
„Was Sie hier schreiben bzgl. des Dashboard bezieht sich ja nur auf die Studie 5 von insgesamt 9“
Stimmt doch nicht. Es wird immer mind. mit aktiven Sicherheitsfeatures verglichen.
Ansonsten wird nicht darauf eingegangen, wie man den Straßenverkehr wirklich sicherer bekommt. Auch für dich ist das Thema hier doch nur ein Feigenblatt…
LOL meint
nicht so viele wie bei FSD, weil viele Tests belegen, dass die Assistenten oft sehr schlecht funktionieren
M. meint
Na komm, das kannst du besser als mit simplen Behauptungen.
Irgendeine Tesla-freundliche Studie mit konkreten Daten wirst du doch vorlegen können, oder ist wieder Stammtisch?
M. meint
Es gibt keine perfekte Bilanz, nur eine vom Antragsteller selbst gefälschte Statistik, die auf frei erfundenen Grundannahmen basiert.
Ich will die Eingriffe pro 1 Mio km sehen.
Wenn es keine gibt -> perfekt.
Aber wenn doch, müssen wir nochmal hinschauen.
Aber die Zahlen von Mr. X können wir dazu nicht brauchen.
Fred Feuerstein meint
„Ich will die Eingriffe pro 1 Mio km sehen.
Wenn es keine gibt -> perfekt.
Aber wenn doch, müssen wir nochmal hinschauen.“
Du kannst das gerne bei den Behörden KBA und bei der RDW verlangen, fahr hin und bringe dein Anliegen an. Viel Erfolg!
M. meint
Ich glaube, nicht mehr weit, und du verstehst das Problem.
Ich warte mal noch, ob das Wunder wirklich passiert.
Fred Feuerstein meint
Ich glaube dem KBA und auch der RDW ist ziemlich egal was DU sehen willst. Aber geh hin und bringe deine Anliegen an, ich wünsche dir viel Erfolg!
Futureman meint
Bisher passieren 99,9% der Unfälle aufgrund von menschlichen Versagen. Da sorgt jede technische Verbesserung für weniger Unfälle. Natürlich gibt es auch mit denen Unfälle. Zum einen, weil noch nicht alle Fahrzeuge damit fahren und Unfälle mit den 99,9%-Quoten-Fahrern passieren. Zum anderen ist das System, bei welchem Hersteller auch immer, sicher noch nicht perfekt. Kann man nur hoffen, dass das System besser wird, als die Suchanfragen per KI, die zu über 50% falsche Informationen enthalten. Allerdings ist der Straßenverkehr einfacher als die gesamte restliche Welt zu verstehen.
Future meint
Die Maschine lernt mit jedem Update dazu.
Für Menschen gibt es noch keine Updates.
Futureman meint
Leider ja. Viele ziehen daran glauben auch oft der Wissenschaft vor. Nicht umsonst würden solche, mit reinen Zahlen, belegten Studien ja nicht so angezweifelt werden. Selbst wenn auch nur ein schwerer Unfall verhindert wird, ist das für die beteiligten wohl mehr wert als die 99€ im Monat.
Merlin meint
Doch, man nennt es LERNEN….macht jeder Fahranfänger…
David meint
Das ist schon möglich, dass du dich nie in deinem Leben verbessert hast. Der Mensch an sich verbessert sich aber permanent, wenn er eine Sache macht. Ohne Update. Genau das nennt sich lernen.
Future meint
Ich meine, da ist dein Bild vom deutschen Autofahrer doch viel zu optimistisch geraten. Statt dazuzulernen, wird doch eher vergessen. Hinzu kommen die vielen weiteren Einschränkungen mit zunehmendem Alter: Schlechtes Sehen, schlechte Beweglichkeit, schlechte Reaktionen. Das alles lässt sich durch »lernen« also nicht ausgleichen. Anders als in anderen Ländern, wird der Führerschein sogar lebenslänglich zugeteilt und es gibt keine regelmäßigen Überprüfungen der Fähigkeiten. Deshalb braucht es FSD oder ähnlich gute Systeme gerade in den überalternden Gesellschaften, denn Updates gibt es nicht für den Menschen – jedenfalls noch nicht.
M. meint
Was’n Unsinn.
Sicherer als ohne Unterstützung ist man mit JEDEM Assistenssystem, da läuft die Statistik direkt gegen die nächste Wand: man kann ja nicht unterstellen, ohne FSD ist kein L2 System unterwegs – lächerlich.
Den Vergleich mit anderen L2 Systemen mach mal.
Kannst du nicht.
MrBlueEyes meint
„Bei der Nutzung von FSD (Supervised) sei die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls im Vergleich zum manuellen Fahren 4,1-mal geringer“
Grundgütiger… das ist ja gar nichts! …schlechter geht kaum für ein angebliches „Selbst-Fahr-System“…
Und in so ein System legt man dann nach Vorstellung von Tesla irgendwann sein Leben??!?!?!
Diese Autos sind meines Erachtens einfach gefährlich…
Miro meint
Es ist gefährlich, dass es weniger unfälle gibt als wenn man das verbietet?
MrBlueEyes meint
Du verstehst augenscheinlich das Thema nicht… mit dieser Software will Tesla Level 5 erreichen… ohne Pedale und Lenkrad… also ohne noch rettende Eingriffsmöglichkeit des Fahrers…
Jetzt verstanden? …und so einer unausgereiften Software willst du dann deine Gesundheit anvertrauen? ….good luck…
Für Level 5 sollte die Maschine MINDESTENS 100 Mal besser fahren als der Mensch, bevor man sich das trauen sollte…
hu.ms meint
„… im vergleich zu manuellen fahren !“
Fast alle neuwagen haben notbrems-assistenten, die ja schon einen teil (grösse unbekannt) der tesla-funktion auch ausführen.
Interessant wäre also eigentlich, ob und um wieviel die tesla-technik besser ist als die anderer hersteller !
eBikerin meint
Ach geht noch besser:
„Ereignisse aufgrund von Müdigkeit des Fahrers auf Autobahnen seien mit FSD (Supervised) gegenüber manuellem Fahren um 67 Prozent reduziert worden.“
Uns um wieviel sind die Ereignisse aufgrund von Müdigkeit gegen über dem seit 7.juli 2024 verpflichtenden Müdigkeitswarner in allen Neufahrzeugen zurückgegangen?
RainerLEV meint
„… sei die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls im Vergleich zum manuellen Fahren 4,1-mal geringer“
Nichts Neues im Elon-Kosmos. Man kann den Einsatz eines neuen Systems nicht ausschließlich dadurch rechtfertigen, dass es statistisch gesehen sicherer als der Mensch ist. Es muss per se sicher sein, was durch gute und redundante Sensortechnik und geeignete Sicherheitssysteme (Maschine-Mensch-Rückmeldungen) gewährleistet sein muss. Die Regulatorik soll das sicherstellen. Darauf kann sich der Kunde dann verlassen. Wenn es auf Vision Only mit KI-Bilderkennung basiert, müssen Daten sehr sehr gut sein und darf die KI nicht halluzinieren. Tut sie bisher aber, nachdem was auf Youtube berichtet wird. @Tesla: Macht euren Job gut und baut zumindest USS und Radar ein!
David meint
Ich muss zur Ehrenrettung von Tesla sagen, ich hatte bisher gedacht, dass Teslas Assistenzsysteme bei normalen Autobahngeschwindigkeiten bereits nicht mehr zu aktivieren sind. Das muss ich jetzt revidieren. Ich habe gelernt, dass damit 104 mph, immerhin 170 km/h, sogar auf Stadtstraßen erreichbar sind. Auch gilt es, einen anderen Eindruck zu korrigieren: In letzten Tests der aktuellen Tesla Modelle wurde der lange Bremsweg bemängelt. Aber zwei weitere Vorkommnisse bewiesen, beim bremsen haben die Tesla gar keine Probleme. Sie kommen auf leerem Highway sogar nachts anlasslos schön gerade mitten auf der Spur sicher zum stehen.
Gut, das waren im Resultat drei tödliche Unfälle. In den Berichten, die Tesla zwangsweise liefern musste, waren die entscheidenden Stellen geschwärzt. Aber natürlich nicht, damit jeder die vollkommene Untauglichkeit der sogenannten Assistenzsysteme erkennt. Nein, aus Datenschutzgründen. Datenschutz ist Tesla nämlich unheimlich wichtig. Eine Erfahrung, die auch Tesla-Besitzer aus Europa bestätigen können, nachdem ihr Tempoverstoß vom eigenen Auto verpetzt worden war. Denn die Fahrdaten bekommt die Polizei aus Tilburg jederzeit gegen 200 €, eine Gebühr, die dann natürlich noch aufgeschlagen wird.
Die Wahrheit meint
Genau, deswegen will die EU die Blackbox in jedem Neuwagen, auch im Verbrenner, wie Porsche, wenn überhaupt noch welche gebaut werden. Den Taycan hat es schon erwischt und wurde wegen zu vieler Mängel und zu wenig Nachfrage eingestellt.
Mit der Blackbox gibt keine Ausreden, nackte Zahlen, die dem Richter und der schnell und sicher helfen.
TESLA setzt auf FSD. Knöllchen für zu schnelles Fahren produziert das System eher nicht, zum Leidwesen der Blitzer und Geldeintreiber. Wenn doch, dann hat der Fahrer in das System eingegriffen und dann ist er auch dafür verantwortlich. In fast allen bekannten Unfällen hat der Fahrer das System abgeschaltet. Bewußt oder unbewußt ist zunächst egal. Wenn der Fahrer sich zu einem herunter gefallenen Gegenstand bückt, such dabei am Lenkrad abstützt und dabei das System ausschaltet, einen Unfall verursacht, dann wurde das Auto manuell gefahren und Fahrer hatte in seiner gebückten Situation null kontrolle über das Fahrzeug. Lernt man sogar in der Fahrschule, Handy, Zigarette oder sonst was fallen gelassen, lenkt gefährlich von den Fahraufgaben ab. Gerade aus diesem Grund zeichnet TESLA alles haarklein auf, um den Nachweis zu führen. Wie oft wurde schon versucht, Tesla ungerechtfertig den Unfall in die Schuhe zu schieben.
Und ja, ich finde es gut, dass die Blackbox nicht nur bei Tesla für Klarheit sorgt. Wenn schon Überwachung, dann für alle.
TESLA Level 2 überwacht, um das es derzeit in Europa um eine Zulassung geht, ist ein vom Fahrer überwachtes Assistenzsystem. Macht es Fehler, muss der Fahrer eingreifen und korriegieren. Auf meinen Testfahrten in Deutschland auf dem Beifahrersitz und mehreren eigenen Fahrt in den Niederlanden hat FSD keine Fehler begangen. Ein Fahlehrer war mit im Auto und bescheinigte die fehlerfreien Fahrten. Er gab sogar zu, dass FSD in mehreren Situation besser und schneller reagierte, als jeder seiner Fahrschüler in Prüfungsfahrten.
M. meint
Tesla hat demnach nicht die Daten veröffentlicht, nur die selbst erstellte Sicjt auf die Daten aktualisiert.
Das beinhaltet zum Beispiel nicht die Eingriffe in das System. Ein System, das (4x sicherer als ein Mensch) z.B. 500.000 km fehlerfrei fahren würde, könnte man ja easy L4 zertifizieren. Das hat man sich nicht getraut, oder? Warum?
Weil „4,1x sicherer“ eben FakeNews ist, solange man die menschlichen Eingriffe nicht berücksichtigt.
Alles, was hier passiert: Tesla versucht es mal wieder mit medialem Druck statt mit Technik oder wenigstens mit Offenheit.
Dem sollte man nicht nachgeben.
Miro meint
FSD in Verbindung mit dem „Supervised“ ist es 4,1x sicherer. Niemand hat etwas anderes gesagt. Es ist sicherer wenn beide auf die Straße achten: Computer und Mensch. Um mehr ging es doch nie.
MK meint
@Miro:
4,1 mal sicherer laut Tesla (also nicht von neutraler Stelle geprüft) gegenüber „manuellem Fahren“, also Autos ohne moderne Assistenzsysteme und bezogen auf die Zielgruppe, die aktuell Tesla fährt…also z.B. ohne 90jährige, die sich nicht mehr auf neue Technik einlassen wollen, was die Zahlen gegenüber der „Konkurrenz“ natürlich auch extrem verzerrt. Und in der Regel auch ohne Leute, die nur einmal im Jahr ein Carsharing-Auto nutzen und sonst kein Auto fahren.
Was aber drin steht: verglichen wird NICHT innerhalb der Länder, in denen die Zulassung gilt, sondern mit EU-weiten Daten. In den Niederlanden, wo die meisten Fahrer mit dem System unterwegs sind, ist aber die Unfallrate durch ein generelles landesweites Tempolimit auf maximal 100 km/h, in weiten Teilen auch nachts per Laternen beleuchteten Autobahnen und fehlende Berge generell viel geringer als z.B. in Deutschland. Auch hier also: Natürlich erreiche ich gute Kennzahlen, wenn ich eine Region mit wenig Unfällen mit einer mit vielen Vergleiche. Das ist dann aber nicht durch das FSD-System bedingt, sondern durch die Rahmenbedingungen.
M. meint
Nein, Tesla sagt, FSD ist 4,1x sicher.
Solange die Eingriffe nicht gezählt werden, kann sowieso nicht unterschieden werden, was das Fahren sicherer macht – der Fahrer oder das System.
Sicher als ohne Unterstützung ist man mit JEDEM Assistenssystem, da läuft die Statistik direkt gegen die nächste Wand: man kann ja nicht unterstellen, ohne FSD ist kein L2 System unterwegs – lächerlich.
Man muss zur Einschätzung wissen, was
– ohne Fahrer passiert
– wie lange das System ohne Eingriffe sicher wäre
Also: bis zum ersten Eingriff -> Strecke
bis zum zweiten Eingriff -> Strecke
usw. -> Durchschnittswert.
-> Vergleich mit durchschnittlichem menschlichen Fahrer
der ist dann 65 bis 4500x besser. Nur geschätzt.