Shell Recharge hat bis Ende August 2026 insgesamt 150 Schnellladepunkte an über 40 Standorten in Deutschland modernisiert. Ziel ist laut dem Ölmulti eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit des öffentlichen Schnellladenetzes für Elektroautos. Bis Ende des Jahres sollen mindestens 50 weitere Ladepunkte mit neuer Hardware ausgestattet werden.
Mit dem Austausch älterer Ladesysteme investiere man in die Qualität und Zuverlässigkeit seiner Ladeinfrastruktur, so Shell Recharge. Die neuen Schnellladesysteme sollen eine deutlich höhere technische Stabilität bieten. An ausgewählten Standorten wird zudem die verfügbare Ladeleistung erhöht.
Kunden sollen vor allem von einer höheren Verfügbarkeit der Ladepunkte und zuverlässigeren Ladevorgängen profitieren. „Die nächste Phase der Elektromobilität wird nicht allein über die Anzahl der Ladepunkte entschieden, sondern über deren Zuverlässigkeit im Alltag“, sagt Florian Glattes, Leiter Shell Mobility Deutschland, Österreich und Schweiz. „Deshalb investieren wir proaktiv in die Modernisierung unseres Ladenetzwerks. E-Autofahrer sollen sich darauf verlassen können, dass ihre Ladevorgänge einfach starten und zuverlässig funktionieren.“
„Moderne Hardware ist ein wichtiger Baustein unseres EV-Angebotes“, so Glattes weiter. „Dazu gehören ebenso ein nutzerfreundlicher Ladeprozess, verschiedene Bezahlmöglichkeiten, digitale Services und ein enges Monitoring der Standorte – ebenso wie übrigens ein zielgruppengerechtes Convenience-Angebot im Shop und Shell Café.“
Shell betreibt derzeit eigenen Angaben zufolge gut 2400 Schnellladepunkte in Deutschland und erweitert das Netzwerk fortlaufend. Der Ausbau erfolgt sowohl an eigenen Standorten als auch gemeinsam mit Partnern. „Mit dem Modernisierungsprogramm unterstreicht Shell Recharge sein langfristiges Engagement für den Ausbau einer zuverlässigen Ladeinfrastruktur in Deutschland und unterstützt die weitere Verbreitung von Elektrofahrzeugen“, heißt es.

Richard Kirsch meint
Das ABB-Chaos war ja auch kein Zustand … endlich vernünftige Ladesäulen und bei „meiner Shell“ sind aus 2 sogar 8 Ladepunkte geworden. Jetzt fehlt nur noch ein Angebot, um den Ladepreis unter 40 Cent pro kWh zu drücken
South meint
Bei der Mafia würde ich nicht einmal mehr Laden, wenn ich Geld kriegen würde… die dürfen gerne mit den Verbrenner verschwinden..
HSch meint
Da sind bei Shell auch wirklich Koryphäen in der Projektplanung. Die haben auf der A20 Ihre Ladepunkte während der Sommerferien umgebaut, so dass der gemeine Tourist dort nicht laden könnte. Der Pächter war mehr als bedient…..
Andreas Treichel meint
In Friedrichshafen stehen 3 Recharge Ladesäulen seit Monaten fertig aber nicht abgeschaltet neben einer Shell Tankstelle. Die ist natürlich in Betrieb.🤦🏼♂️
ChriBri meint
Ich denke, das war überfällig. Ich hatte dreimal eine grottenschlechte Erfahrung mit der alten Hardware, nicht funktionstüchtig, Bildschirme, kaputt etc. Der Einsatz der neuen Alpitronic ist da sicherlich der richtige Schritt und wenn Shell an seinen häufig auch guten Standorten viele Ladepunkte errichtet und es versucht, Aral gleich zu tun, kann man dagegen nichts haben.
MK meint
@ChriBri:
Ich denke, dass aktuell viele alte Ladesäulen abgebaut werden, weil sie sowieso umgerüstet werden müssten: Muss man bei seit 2024 gebauten Schnellladern schon seit 2024 mit der Debitkarte (also letztlich der „normalen EC-Karte“) bezahlen können, ist dies ab Janaur 2027 auch für bestehende Ladesäuen, die vorher schon standen nachgerüstet sein…da werden dann viele alte Säulen gleich ganz austauschen, Und auch wenn Shell sich vielleicht noch mit Möglichkeiten über Bezahlung an der KAsse der Tankstelle rauswinden könnte, könnte es sein, dass es dann keine Softwareupdates mehr für die verwendeten Modelle gibt.