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VW-Markenchef: „Der batterieelektrische Antrieb ist perspektivisch alternativlos“

10.09.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 16 Kommentare

Thomas-Schaefer-VW-Markenchef

Bild: VW

Volkswagens Markenchef Thomas Schäfer hat dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder widersprochen. Söder hatte gefordert, das für 2035 geplante EU-Verbot für neue Fahrzeuge mit fossil betriebenen Verbrennungsmotoren aufzuheben. Schäfer betonte dagegen am Rande der IAA Mobility in München, dass das „Verbrennerverbot“ nicht gekippt werden dürfe, weil die Dekarbonisierung Deutschlands nur durch Elektroautos erreichbar sei. „Der batterieelektrische Antrieb ist perspektivisch alternativlos“, sagte er laut t-online.de.

Markus Söder sieht die Zukunft des Verbrennungsmotors trotz der Klimaziele positiv. Er plädiert im Rahmen eines Zehn-Punkte-Plans für eine stärkere Förderung von E-Mobilität, fordert aber gleichzeitig eine Reduzierung der CO2-Ziele und eine Unterstützung der Zulieferindustrie. Söder warnte vor den wirtschaftlichen Folgen eines Verbrennerausstiegs und sagte: „Das EU-Verbrennerverbot 2035 gefährdet Hunderttausende Arbeitsplätze“ und könnte zu einem wirtschaftlichen „Kollaps“ führen. Der Verbrenner habe mit synthetischen Kraftstoffen („E-Fuels“) und neuen Technologien Zukunft.

VW-Markenchef Schäfer hält dem entgegen, dass Elektroautos im Volumensegment leichter in großen Stückzahlen produziert werden können und für Kunden vorteilhafter seien. „Für das Volumensegment ist die Zukunft elektrisch.“ Stromer seien „besser für die Kunden“ – wer sie ausprobiere, sei meist überzeugt. VW wolle mit mehr eigenen Produkten den Einstieg erleichtern.

Schäfer räumte ein, dass die Entwicklung der Elektromobilität regional sehr unterschiedlich verläuft: Während Skandinavien stark vorangehe, hinke Südeuropa deutlich hinterher. In Deutschland habe der Förderstopp der Regierung für E-Autos zu Verunsicherung bei den Kunden gesorgt, was sich negativ auf den Absatz auswirkt. Diese „erratischen Maßnahmen“ hätten den Absatz erschwert. Deshalb setzt VW vorerst weiterhin auch auf Hybrid- und Verbrennungsmotoren.

Neben der Debatte um Antriebsarten sieht sich VW auf internationaler Ebene weiteren Herausforderungen gegenüber. In Nordamerika belasten hohe Strafzölle das Geschäft. Die Zölle auf importierte Fahrzeuge und Teile treffen auch Werke in den USA und Mexiko. Schäfer warnte: „Zolleskalationen sind für niemanden gut, vor allem nicht für die Kunden.“

In China, einem der wichtigsten Märkte für Volkswagen, herrscht ein harter Wettbewerb mit über hundert einheimischen Herstellern. Schäfer zeigt sich jedoch optimistisch, da VW bereits seit Jahrzehnten im Land präsent ist. „Wir sind ja wer in China, denn wir haben das Land vor 40 Jahren erst auf die Räder gestellt“, sagte er. Davon würde die Marke weiterhin profitieren.

Angesichts schrumpfender Gewinne chinesischer Anbieter und deren Expansionspläne in Europa bleibt Schäfer gelassen. Er vergleicht die Situation mit dem Aufstieg japanischer und südkoreanischer Hersteller vor Jahren: Die Konkurrenz müsse erst ein Vertriebsnetz aufbauen, der Vorsprung deutscher Marken bleibe vorerst bestehen.

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Via: t-online.de
Tags: Emissionen, EU, NachhaltigkeitUnternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Gerry meint

    10.09.2025 um 17:18

    Da hatte der VW-Mann ja mal einen hellen Moment. 👍
    Vom (Bierzelt-)Söder können wir in der Richtung nichts erwarten, da sehe ich absolut schwarz 😉😂.

  2. South meint

    10.09.2025 um 11:22

    Schon ein lustige Berichterstattung. Als ob es an einem deutschen Hersteller, dem VDA, Markus Söder, Zipse oder wer auch immer unkritisch seinen Senf dazugeben darf, liegen würde, ob sich die E Autos durchsetzen oder nicht …
    Glücklicherweise passen Senf und Realität nicht zusammen, weil die heimische Industrie zwar die Backen aufbläst, aber ja doch E Autos abliefert. Andernfalls kann Söder, VDA etc. reden was sie wollen, wir würden sonst schlicht und einfach die Autoindustrie an die E Konkurrenz aus Fernost verlieren…

    • Skodafahrer meint

      10.09.2025 um 16:25

      Die meisten VDA Mitglieder sind Autozulieferer.
      Viele davon sind vom Verbrennungsmotor abhängig.

  3. IDFan meint

    10.09.2025 um 11:00

    Rede. Dass aber ausgerechnet ein Chef einer Marke von einem OEM das sagen muss.

  4. Jensen meint

    10.09.2025 um 10:18

    „Der batterieelektrische Antrieb ist perspektivisch alternativlos“. Da hat der gute Herr Schäfer natürlich Recht, wobei das „perspektivisch“ einen undefinierten Interpretationsspielraum lässt. Das sendet das Signal, dass es eben irgendwann in der Zukunft passiert oder passieren könnte. Man wünscht sich natürlich, dass Herr Schäfer uneingeschränkt das Wort im Konzern erhält. Aber: Während er batterieelektrische Fahrzeuge für Gegenwart und Zukunft auf der Messe vorstellen darf, die hoffentlich reissenden Absatz finden, arbeiten ganze Abteilungen im Konzern gemeinsam mit und im VDA daran, Rückschritte ohnehin viel zu schwacher Klimaziele zu erreichen. Hoffentlich bleibt die EU im Sinne aller Bürger standhaft.

  5. CaptainPicard meint

    10.09.2025 um 10:14

    Nichts schädigt die Autoindustrie mehr als die permanenten Zurufe der Politik, die nur dafür sorgen dass die Leute verunsichert werden bzw. die die Antriebswahl zum Kulturkampf hochstilisieren.

    Ohne die hätten Elektroautos in Deutschland bereits einen Marktanteil von 30-40%, damit hätten die Hersteller deutlich höhere Skaleneffekte, könnten günstiger produzieren und würden entsprechend mehr daran verdienen.

  6. cbzac meint

    10.09.2025 um 09:35

    Danke, wenigstens mal ein Automanager, der keinen Unsinn redet.
    Die gleiche inhaltliche Aussage wäre auch für den BMW-Chef markenkompatibel, aber der schwärmt ja lieber von unrealistischen sauberen „Alternativen“.
    Und da hat Zipse ja mit Söder und Hagel politische Follower.
    Das ist leider unnötige Zeitverschwendung auf dem Weg zur dringend nötigen Dekarbonisierung.

    • BEV meint

      10.09.2025 um 09:46

      was ich auch nicht ganz verstehe, gerade die Münchner haben doch schon viele BEVs verkauft und Fahrzeuge wie der iX3 haben das Potential das noch deutlich zu steigern, vielleicht auch Zielgruppen erreichen, die andere BEVs nicht erreicht haben
      .. laut Zipse verdient BMW damit auch Geld, aber vielleicht reicht das nicht, denn die dicken Verbrenner bringen immer noch mehr Geld in die Tasche.
      Ich hab allerdings bei Zipse den Eindruck, dass das BEV-Wachstum nicht das ist was er gern hätte, er ist einfach unglaubwürdig in dem was er sagt.

      • CaptainPicard meint

        10.09.2025 um 10:19

        Als BMW muss man einfach mit der bayrischen Landesregierung, sprich mit der CSU, ein gutes auskommen finden. Das bedeutet eben dass man alle paar Monate über Wasserstoff und e-fuels reden und ein paar Pilotprojekte (finanziert vom Steuerzahler über Förderungen) umsetzen muss.

        Aber die Zahlen sprechen ja eine klare Sprache wo man wirklich die Zukunft sieht, egal ob Verkaufszahlen oder generell die Investitionen die man tätigt. Man investiert zweistellige Milliardenbeträge in die Elektromobilität und dann ein paar Millionen in Wasserstoff. Und gleich nach der Sitzung in der man das beschlossen hat gibt man das nächste Interview und sagt dass man alle Antriebsformen brauche und Elektroautos alleine eine Sackgasse wären.

        Offenbar scheint die Strategie aufzugehen, einfach was anderes zu sagen als man macht.

        • David meint

          10.09.2025 um 10:40

          Genau darum geht es. Und außerdem muss der Zipse mit seinen Hauptaktionär auskommen, der ähnlich crazy drauf ist. Denn die CO2 Strafzahlungs-Statistik gestern zeigte, BMW schrappt keinesfalls am Minimum entlang.

  7. Michael S. meint

    10.09.2025 um 09:31

    Da fragt man sich ja manchmal schon, für wen Söder tatsächlich Politik macht, wenn sogar die angeblichen Profiteure (also die Autokonzerne) dagegen sind… Hoffen wir nur, dass er 2035 nichts mehr in der Politik zu sagen hat.

    • Cupra meint

      10.09.2025 um 09:48

      Das müsste man schon für sofort hoffen. Leider glauben immer noch zu viele Leute die polemischen Ergüssen und unrealistischen Luftschlössern, statt an die Realität

    • E.Korsar meint

      10.09.2025 um 09:59

      Söder plappert das nach, was er meint, das seine Wähler wöllten. Der hat keine festen Standpunkte. Atom aus, Atom ein, Atom aus, Atom ein.

      • LMdeB meint

        10.09.2025 um 10:59

        Ein paar Weizen (🍺) weniger in Gillamoos und anderen Orten würden da schon helfen. Vielleicht. Oder auch nicht …

    • ZastaCrocket meint

      10.09.2025 um 10:09

      Das muss man sich nicht fragen. Söder macht Politik für sehr reiche Menschen. Für niemanden sonst.

    • Thrawn meint

      10.09.2025 um 11:14

      Die Antwort ist einfach: Söder macht das, was Söder nutzt-oder was er glaubt, was Söder nutzt.. Heute Hüh und morgen Hott. Es geht ihm nur um sich selbst und seine Macht.

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