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EU könnte noch 2025 neue Klasse für günstige E-Kleinstwagen verkünden

06.11.2025 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 57 Kommentare

N-ONE-e-2025-21

Bild: Honda

Die Europäische Union könnte laut der Nachrichtenagentur Reuters noch in diesem Jahr ein neues Fahrzeugsegment für kleine Elektroautos bekannt geben. Damit reagiere man auf die mit günstigen Stromern auf den Kontinent drängenden chinesischen Hersteller.

Die EU-Kommission hat demnach daran gearbeitet, eine Zwischenkategorie zwischen Vierradfahrzeugen mit einem Gewicht von einigen hundert Kilogramm und anderen Autos zu schaffen. Damit müssen kleine Elektrofahrzeuge nicht mehr so viel Sicherheitsausstattung und -technik wie ein großes Auto enthalten.

Seit 2024 gelten für alle Neuwagen in der EU zahlreiche verpflichtende Assistenzsysteme, die die Kosten erheblich steigern. Diese Regelungen haben bereits Hersteller dazu veranlasst, das Kleinwagensegment aufzugeben, da die Gewinnspannen zu gering waren.

„Das Ziel der Hersteller ist es, neue Kleinwagen im Preisbereich zwischen 15.000 und 20.000 Euro auf den Markt zu bringen. Da auch regulatorische Auflagen den Preis beeinflussen, werden wir diesen Rechtsrahmen schaffen“, sagte Reuters zufolge kürzlich der EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné. Er strebe an, dass das neue Rahmenwerk in die Ankündigungen der Kommission am 10. Dezember aufgenommen werde.

Das Konzept erinnert an die in Japan beliebten „Kei-Cars“. Diese Leichtautomobile sind durch begrenzte Abmessungen und Motorleistung definiert – ursprünglich 3,40 Meter Länge und 360 Kubikzentimeter Hubraum, heute rund 660 Kubikzentimeter oder Elektromotoren mit maximal 47 kW/64 PS. Kei-Cars genießen steuerliche Vorteile, niedrigere Versicherungsprämien und vereinfachte Zulassungsverfahren, was sie in den japanischen Massenmarkt befördert hat.

Zuletzt haben mehrere Hersteller neue Elektro-Kleinstwagen vorgestellt, die nach Europa kommen könnten – darunter neben Honda und Suzuki aus Japan auch die zum französischen Renault-Konzern gehörende rumänische Marke Dacia.

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Via: Reuters
Tags: EUAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Martin meint

    06.11.2025 um 18:22

    Wenn es einen Markt für solche Seifenkisten in Europa geben würde, dann hätten wir solche Fahrzeuge bereits… warum muss man uns, als Geburtsland des Autos, ständig mit irgend etwas belehren? Wieder ein Beispiel das gut zeigt das Brüssel weg kann.

    Antworten
    • Future meint

      06.11.2025 um 18:30

      Früher haben die Deutschen immer alle anderen belehrt.
      Was ist nur los mit Deutschland, wenn man es nun nicht mehr besser weiß als alle anderen?
      Brüssel ist großartig – schon wegen der vielen Restaurants und der schönen Menschen.

      Antworten
      • Martin meint

        06.11.2025 um 20:06

        wo hat Deutschland bitte wen belehrt?

        Ich kenne das eigentlich nur von der letzten Regierung, und die hat nichtmal das normale Pensum von 4 Jahren gehalten. Womöglich deswegen… ;-)

        günstige, kleine Autos gab es übrigens schon immer. Aber immer weniger davon, seit dein ach so tolles Brüssel mehr und mehr absurde Gesetze einbringt, die es eben unmöglich macht, kleine feine Autos zum bekannten Preis zu bauen.

        Antworten
        • Future meint

          07.11.2025 um 11:22

          Recherchiere einfach mal nach den Nachrichten der letzten Jahrzente, in denen Deutschland im Ausland als »Lehrmeister« kritisiert wurde. Die Rolle passt schon.

          Und Hey, Brüssel arbeitet gerade an eine neuen Kei Car Klasse für die EU, die endlich wieder billige Autos ermöglich soll. Diese Klasse war ganz bestimmt keine deutsche Idee, denn die heimische Industrie hat dazu nichts in der Schublade.

    • Jeff Healey meint

      06.11.2025 um 18:41

      Es geht hier eben (hoffentlich) nicht um Seifenkisten.
      Wenn die EU es klug anstellt, bekommt der europäische Kunde endlich bezahlbare, weil in elektronischer Hinsicht deutlich entschlackte, voll alltagstaugliche E-Fahrzeuge aus europäischer Produktion.
      Statt dieses (große!) Feld den asiatischen Herstellern zu überlassen, ergeben sich mit diesem General-Produkt (in verschiedenen Größen und Versionen) vermutlich auch Chancen auf den Wachstumsmärkten der Welt.

      Antworten
      • Martin meint

        06.11.2025 um 19:10

        Ne, für 20K kauft niemand solche Seifenkisten. Je mehr solche Meldungen wie diese oder zum Twingo oder Mircolino erscheinen, desto mehr Leute lachen sich kaputt über das Thema. Für 20.000 Euro kaufen die Leute sich ein richtiges, familientaugliches echtes Auto.

        Antworten
        • Stefan Munding meint

          06.11.2025 um 21:10

          Bingo.

      • Jeff Healey meint

        06.11.2025 um 23:24

        Wer hat in Bezug auf die „neue Klasse“ etwas von 20K gesagt?

        Aber ja, ansonsten würde ich beipflichten: Die Relation „Preis zu Reichweite“ passt mir auch immer noch nicht richtig bei den kleinen E-Autos.

        Antworten
  2. Mr. T meint

    06.11.2025 um 13:30

    Was soll die Maßnahme, kein europäischer Hersteller hat solche Fahrzeuge in der Entwicklung oder im Portfolio? Lediglich die Asiaten würden von dieser Regelung profitieren und die Hersteller die man damit unterstützen will, gehen leer aus. Wie wenn die Entwicklung in 6-12 Monaten abgeschlossen wäre. Außerdem braucht man ja auch die Fabriken, die in diesem Preissegment noch mit Gewinn produzieren können. Die Liste ist lang, 108, C1, Spacestar, Up, Citigo, Mii, Ka, Cuore, Smart2, usw., die Fahrzeuge die es noch gibt, bewegen sich auch nicht in dem gewünschten Preissegment.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      06.11.2025 um 18:30

      Gerade darum ist es an der Zeit, dass sich einige unserer europäischen Massen-Hersteller zusammenfinden, um die „neue Klasse“ gemeinsam und profitabel in Europa umzusetzen. Anderenfalls kommen diese Fahrzeuge in Zukunft ausschließlich aus Asien.

      Eine „Premium only“ -Strategie wie sie mittlerweile von manchen Unternehmen hier gefahren wird, mobilisiert nicht die Massen in Europa.
      Dann sehen sich die Menschen zwangsläufig nach bezahlbaren Alternativen um (und fahren ihre alten Kisten so lange es nur geht).
      Die EU darf nur nicht den Fehler machen, den Gedanken des „elektronisch entschlackten“ Autos, die „neue Klasse“, rigide auf die Klasse der KleinSTwagen zu beschränken. Das wäre ein Schuss ins eigene Knie.

      Antworten
  3. F. K. Fast meint

    06.11.2025 um 11:35

    Welche Dinge hatten Mitsubishi Space Star für 7k oder Up oder i10 für 10k nicht?

    Antworten
    • Future meint

      06.11.2025 um 11:44

      Der Elektromotor für die saubere Luft fehlte damals noch. Was denn sonst. Die Zukunft wird wunderschön ohne Verbrennung.

      Antworten
      • Dagobert meint

        06.11.2025 um 12:04

        Es deutet aktuell alles darauf hin, dass die neue EU-Klasse technologieoffen sein wird und keine bestimmte Antriebsart vorschreibt. Ein Verbot für Verbrenner existiert bisher nur bei PKW (M1) – diese Kleinstwagen wären formal keine PKW. Wie L7e-Fahrzeuge, die weiterhin Verbrenner, Hybride oder Elektroautos einsetzen dürfen, wäre das auch hier denkbar. Damit könnte neben Elektroautos auch weiterhin auf Verbrenner oder Hybride gesetzt werden, theoretisch sogar bis nach 2035, und die EU könnte so die Tür für günstige Individualmobilität offenlassen. Das wäre eigentlich ein genialer Schachzug, um die Diskussion um eine Verlängerung von Verbrennern bei M1 zu beenden: „Seht her, es gibt auch nach 2035 noch günstige Mobilität“.

        Antworten
        • Future meint

          06.11.2025 um 18:33

          Das ist wirklich interessant.
          Also müssten die Verbrennerfans dann einfach nach 35 Autos nehmen, die man früher als »Behindertenfahrzeuge« bezeichnet hat.

  4. Dagobert meint

    06.11.2025 um 11:11

    Ich „freue“ mich jetzt schon drauf, wie die EU die technischen Spezifikationen diese Klasse, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, komplett versauen wird…

    Antworten
    • Dagobert meint

      06.11.2025 um 11:33

      Ich habe mich jetzt etwas genauer eingelesen und natürlich tut die EU wieder genau das, was sie immer tut: Sie denkt, man müsse das Rad neu erfinden. Statt einfach die japanische Kei-Car-Klasse 1:1 zu übernehmen – technisch erprobt, sicher (Airbags, ABS, ESP, Crashtests), praxistauglich und sofort in hoher Stückzahl verfügbar – bastelt man an einem halbherzigen „EU-Kleinstwagen“.

      Das Ergebnis: 40–50 PS, 120 km/h Höchstgeschwindigkeit, Gewicht ~1.000 kg – Autobahntauglichkeit? Eher eingeschränkt. Kosten? Immer noch hart, weil Crashnormen und Assistenzsysteme auf EU-Niveau das Auto verteuern. Zwar steht noch nichts final fest, aber ich wette drauf, dass die EU-Bürokraten die Kei-Car-Norm nicht einfach übernehmen werden.

      Kei-Cars dagegen: 64 PS, reale Autobahngeschwindigkeiten 140–150 km/h, kompakt, leicht, unter 15.000 €, Millionen Fahrzeuge verfügbar – alles sofort umsetzbar. Unterschiede zur geplanten EU-Verordnung? Minimal. Praxisrelevanz? Enorm. Aber nein, die EU muss wieder einen „kastrierten Bürokratenwagen“ entwerfen, der technisch schlechter, teurer und für die Nutzer unpraktischer ist.

      Antworten
      • Jeff Healey meint

        06.11.2025 um 12:46

        Was zu befürchten ist…

        Antworten
      • Stefan meint

        06.11.2025 um 13:30

        Es ist unwahrscheinlich, dass Europa die Längenvorgaben von maximal 3,40 x 1,48 m übernimmt. Außer Smart gab es schon länger kein europäisches Modell mehr mit/unterhalb dieser Größe.
        Geschwindigkeitsvorgaben wäre mir egal.
        Die japanischen Kei-Cars können/werden natürlich in diesen Bereich fallen, aber nutzen eben wohl nicht alles bis zur Obergrenze aus.

        Antworten
  5. FrankyAC meint

    06.11.2025 um 10:32

    Warum schafft man diese ganzen Zwangassistenten nicht gleich wieder grundsätzlich ab?!
    Der einzig sinnvolle ist doch höchstens der Notbremsassi.

    Antworten
  6. Futureman meint

    06.11.2025 um 10:06

    In dem Segment sollten Autos für unter 10.000€ möglich sein und damit nah an manchen E-Bike-Preisen. Daher ein Riesenmarkt für Senioren, die trocken bleiben wollen.
    Dazu viele Teenager vom Dorf, die günstig zu Hause laden können.

    Antworten
    • eBikerin meint

      06.11.2025 um 10:32

      Teenager dürfen so was nicht fahren. Die Autos sind nur kleiner – aber trotzdem Autos. Also 18Jahre. Ach ja und so nen riesen Markt sehe ich nicht – nen Sandero bekommst du beim Händler ab 12K – nen Aygo auch. Nur weil die dann elektrisch sind wird sich am Markt nichts ändern.

      Antworten
      • Futureman meint

        06.11.2025 um 10:39

        Ab 12.000€ und unter 10.000€ ist schon ein Unterschied. Und kaum Betriebskosten sind als 18 jähriger Teenager auch nicht unwichtig. Vielleicht gibt es sogar noch 19 jährige Teenager, die den fahren wollen.

        Antworten
        • eBikerin meint

          06.11.2025 um 11:09

          Kaufen 18 Jährige heutzutage Neuwagen? Ok ich bin ja alt, mein erstes Auto war ne gebrauchte Ente, das zweite ein altes Taxi.
          Aber gut wenn die 18jährigen heutzutage so viel Geld haben, dann werden wohl die Betriebskosten eher zweitrangig sein.

        • Futureman meint

          06.11.2025 um 11:49

          Die Logik, warum sich junge Leute einen Sandero für ab 12K leisten können, aber ein E-Auto unter 10.000€ mit kaum Betriebskosten nicht erschließt sich mir nicht so ganz.
          Autos werden heutzutage meist von den Eltern für die Kids gekauft, komme leider auch aus einer anderen Zeit und „durfte“ in einer alten Kiste das Fahren lernen.
          Wenn es jetzt aber Leasingmodelle für weit unter 100€/Monat gibt, liegt auch die Schwelle für arbeitende Kids nicht mehr so hoch. Da hilft fast schon ein kleiner Nebenjob, damit man günstig und trocken durch die Gegend fahren kann.

        • Halber Akku meint

          06.11.2025 um 11:51

          @ebikerin: Ja, auch ich habe mit alten Kisten als Fahranfänger angefangen. 2000 DM für einen 14 Jahre alten 02er BMW mit 2 Jahren TÜV. Neben 10 Kilo Spachtelmasse klebe auch mein Herz als Besitzer an dem Teil. Als der nach 40.000 Discokilometern zwei Jahre später hinüber war, folgte die nächste 2.000 DM / 2 Jahre TÜV Kiste (Kadett C Coupe, putzige 55 PS in Knallorange, ohne viel Spachtelmasse, dafür aber ständig was anderes defekt) Schön war die Zeit und auch mein Junior würde jetzt gerne mit sowas in der Art anfangen. Nun gibt es zwar genügend Fahrzeuge in entsprechenden Preisklassen, allerdings fehlen heutzutage zwei Dinge: Zum einen der gute alte Onkel Heinz vom Schrottplatz um die Ecke, der immer ein passendes Tauschteil für wenig Geld auf Lager hatte und zum anderen Leute wie damals ein Typ namens „Alko“, der Neulackierungen inkl. Löcher in der Karosserie spachteln für zwei Kästen „EKU 28“ (einfach mal googeln) problemlos in der Privatgarage seiner erledigt hatte. Ebenso die passenden Hinterhofschrauber, die die Mechanik für wenig Geld am Laufen halten. Daher überlegen wir, ob es nicht günstiger wäre, auf dem Gebrauchtmarkt ein gebrauchtes E Auto mit Garantie zu leasen.

        • Halber Akku meint

          06.11.2025 um 11:53

          *)seiner Eltern

      • Future meint

        06.11.2025 um 11:49

        Mit dem Sandero darf man aber nicht in die Nullemissionszonen rein.
        Mit den kleinen elektrischen Kei Cars darf man das – da ist man dann gut aufgestellt für die Zukunft der städtischen Mobilität. In den Niederlanden ist Zukunft schon heute.

        Antworten
      • eBikerin meint

        06.11.2025 um 12:13

        Future das war ein Preisvergleich – ja? Und ausserdem waren da ja auch noch die Rentner im Spiel, vergessen?
        „Wenn es jetzt aber Leasingmodelle für weit unter 100€/Monat gibt, liegt auch die Schwelle für arbeitende Kids nicht mehr so hoch. “
        Verstehe diese Schwelle nicht – meine Ente und auch anschliessend der alte Benz hatten jeweils 500 Mark gekostet – zum kaufen – nicht leasen.

        Antworten
        • Future meint

          06.11.2025 um 18:37

          Schon klar. Aber was sollen die 18-Jährigen mit dem billigen Sandero, wenn sie damit nicht zum Club in die City fahren können, weil das Nullemissionszone ist. Und die Zonen wird es in einigen Jahren auch in Deutschland geben – und die Anwohner werden das abfeiern.

  7. Jeff Healey meint

    06.11.2025 um 10:03

    Was ich an der Stelle bemängeln möchte, ist die Fokussierung der EU auf KleinSTwagen, weil viele Menschen in ihrem Alltag oftmals mehr Platz in ihrem Fahrzeug benötigen als ein KleinSTwagen bieten kann. Es ist nicht zielführend, durch zu starke Einschränkungen bei verschiedenen Parametern, wie zum Beispiel Fahrzeuglänge oder Breite, relevante Käufergruppen auszuschließen.
    So wird völlig außer Acht gelassen, dass die Fahrzeug-Klasse der Mini- und Kompakt-Vans einstmals Millionen Abnehmer/innen in Europa hatte. Allein vom Opel Meriva A wurden innerhalb knapp 8 Jahren Bauzeit über 1 Millionen Einheiten abgesetzt. Nur ein Minivan von Vielen!
    Warum wird diese Fahrzeugklasse, dieses nach wie vor gefragte Fahrzeug-Raumkonzept, nicht inkludiert in den Plänen der EU für technisch entschlackte, günstige E-Autos, und in die elektrifizierte Moderne übertragen? Es ist doch Unsinnig, durch zu rigide Beschränkungen in den Fahrzeug-Parametern den Erfolg der „neuen EU-Klasse(n)“ von vornherein zu minimieren.

    Antworten
    • Deine Mudder meint

      06.11.2025 um 10:52

      Es gibt Kei-Cars im Busformat. In den 90ern hat man die öfter auch in Deutschland gesehen. Sowas wie Suzuki Super Carry.

      Wenn Vans so gefragt wären, hätte man sie nicht weitgehend eingestellt. Der Honda Jazz ist übrigens nahe am Ur-Meriva.

      Antworten
    • eBikerin meint

      06.11.2025 um 11:12

      Mini Vans sind eben nicht mehr gefragt. Darum wurden die ja überwiegend eingestellt.
      Der SUV hat dem Minivan den Rang abgelaufen – Neu wurden immer weniger verkauft und dann nach und nach eingestellt.
      Viele verwechseln die zum Teil hohen Gebrauchtpreise mit Nachfrage nach Neuwagen.
      Der Mini Van hat viele Fans die eben bereit sind für einen guten Gebrauchten entsprechend zu zahlen, nur neu will die halt fast niemand mehr.

      Antworten
      • Jeff Healey meint

        06.11.2025 um 12:58

        Klammert euch doch mal bitte nicht an dem Begriff Minivan fest. Es geht mir im Kern um intelligente Raum-Konzepte wie beim Ur-Meriva oder Honda Jazz, oder meinetwegen auch dem Suzuki Carry. Außen darfs ruhig hip und „anders“ sein, und die Dinger müssen auch nicht zwingend Minivan heißen.
        Dacia hatte zuletzt eine Studie in der Art gezeigt, leider nur in der KleinSTwagen-Größenordnung.
        Deswegen habe ich ja geschrieben, dass man diese „Raumkonzepte“ in die Moderne bringen müsste.
        Gebt dem Kind meinetwegen einen neuen Anstrich und einen neuen Namen.

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          07.11.2025 um 09:30

          P.S.: Steigt mal bitte aus einem VW Polo, Opel Corsa, BMW-Kombi, Audi-Kombi, etc. aus, und direkt danach in einen Opel Meriva A ein.
          Man wird unweigerlich bemerken, dass der Fahrer/Passagier dort deutlich höher sitzt. Der Grund für viele ein SUV zu kaufen liegt im höheren Einsteigen und Sitzen.
          Wenn man die „neue Klasse“ in der einen oder anderen Version als SUV designt, besteht eine hohe Chance auf Käufer-Akzeptanz. Es ist kein Problem den alten „Minivan-Geruch“ abzulegen.

  8. Mary Schmitt meint

    06.11.2025 um 09:53

    Der Kunde will für seine 20 k ein vollwertiges Auto in gescheitem Format. Daher der ID.Everyone, der kein Verzichtsauto sein wird. Verschiedene Minis gibt es ja schon als L6e und L7e. Preise sind teilweise recht fair. Kauft aber keiner! Vielleicht kauft ja ein Chinese nach dem Zusammenbruch Teslas Firmenmantel und bietet ein Model 1 für 10k an?

    Antworten
    • RudiFaehrtTesla meint

      06.11.2025 um 10:13

      Vielleicht kauft jemand Dich und wirft es dann in den Müll? Würde uns hier wirklich erleichtern!

      Antworten
      • Future meint

        06.11.2025 um 11:55

        Sobald die Leichtfahrzeuge mit 120 über die Autobahn düsen, werden die natürlich auch gekauft. Da muss nichts auch den Müll.

        Antworten
        • Tinto meint

          06.11.2025 um 13:50

          Da muss ich dich leider enttäuschen, so schön wie früher wird es nicht mehr in Deutschland, als zu Beginn der Massenmotorisierung alle in Kabinenrollern, Isettas, Gogos, etc. unterwegs waren. So gut geht es uns dann doch wieder nicht, dass wir dekadent 20k für rollende Särge ausgeben.
          Im Leichtfahrzeug auf die Autobahn? Bestimmt bieten dann Event Agenturen sowas als speziellen Abenteuer Trip an.

        • Future meint

          06.11.2025 um 18:40

          Keine Kei Cars auf die deutschen Autobahnen? Das kann ich mir nicht vorstellen. In Japan fahren die doch auch alle auf den Autobahnen. Das wird Brüssel wissen.

    • Jeff Healey meint

      06.11.2025 um 10:21

      „Verschiedene Minis gibt es ja schon als L6e und L7e. Preise sind teilweise recht fair. Kauft aber keiner!“

      Genau das ist das Problem. Die L6e und L7e sind keine vollwertigen Autos, mit denen man zum Beispiel auch mal ohne Todesangst auf der Autobahn die Richtgeschwindigkeit mitfahren kann.
      Das verhindert eine weitere Verbreitung dieser günstigen Fahrzeuge von vornherein.
      Die „neue EU-Fahrzeugklasse“ sollte daher meines Erachtens solche Einschränkungen unbedingt vermeiden, und lediglich bei den überbordenden, teuren Assistenzsystemen sparen, die viele Autofahrer nicht einmal nutzen möchten. Als erstes suche ich in neuen Autos immer den Knopf zum Abstellen des nervigen Gepiepses und Geblinkes. Und ich hasse es, wenn mir das System in Kurven völlig sinnlos, unnötig, irritierend, gar als gefährlich empfunden in die Lenkung eingreift. Bei meinem privaten alten Auto habe ich das Problem nicht, warum sollte ich mir also ein neues zulegen? Es ist in Wahrheit eher ein gewichtiger Grund, das alte Auto weiter zu fahren bis nichts mehr geht.
      Bei einer entsprechend entschlackten „neuen Klasse“ würde ich vielleicht wieder ein neues Auto kaufen. Darüber sollten die EU-Entscheider/innen nachdenken.

      Antworten
    • A-P meint

      06.11.2025 um 10:44

      Mary Schmitt -> „Verschiedene Minis gibt es ja schon als L6e und L7e. Preise sind teilweise recht fair. Kauft aber keiner! “

      Falsch!

      Ich wohne im ländlichen Bezirk (Bayern). Auf unseren Straßen sind viele Pendler unterwegs, ebenso zahlreiche Azubis und einige Schüler ab 15 Jahren mit Fahrzeugen, die maximal 45 km/h fahren. Die Infrastruktur – insbesondere die Busverbindungen außerhalb der Ortschaften – ist stark eingeschränkt, es fehlen viele Linien.

      „Kauft aber keiner!“ stimmt so leider nicht!

      Antworten
    • Future meint

      06.11.2025 um 11:53

      Kei Cars kosten doch keine 20k. Wie kommt sie nur darauf.
      Natürlich könnten die Kei Cars trotzdem etwas Konkurrenz bedeuten für die überteuerten IDEveryones. Aber das macht doch nichts.

      Antworten
      • Tinto meint

        06.11.2025 um 13:56

        Kei Cars sind nicht automatisch L7e Fahrzeuge, es gibt die auch mit 90 PS, siehe Daihatsu Copen. Der kostete schon vor 15 Jahren knapp 20k

        Antworten
        • Future meint

          06.11.2025 um 18:43

          Ich habe es so verstanden, dass man in Europa diese Kei Car Klasse einführen will, damit Mobilität wieder billiger wird für die Leute, die weniger als 20k für ein Elektroauto ausgeben wollen.

        • Jeff Healey meint

          06.11.2025 um 18:50

          Wobei der Daihatsu Copen ein Miniatur-Roadster war, wodurch der Preis relativ hoch im Vergleich zu anderen Kei Cars war.

  9. prief meint

    06.11.2025 um 09:34

    Für solche Autos gäbe es zwei gar nicht so kleine Nutzergruppen:
    1. Die Zweitwagenbesitzer am Land, bei denen der Zweitwagen sicher nicht groß und langstreckentauglich sein muss.
    2. Viele Senioren, die damit zum Einkaufen, zum Arzt oder zu den Kindern / Enkeln in der Umgebung fahren wollen in nicht mehr vorhaben lange Strecken mit dem Auto zu fahren.
    Für beide Gruppen müssten die Fahrzeuge natürlich preislich gegenüber gebrauchten konventionellen Kleinwagen attraktiv sein und eine (beschränkte) Autobahntauglichkeit sollten sie wohl schon haben.

    Antworten
    • A-P meint

      06.11.2025 um 10:49

      Korrekt!

      In den nächsten Jahren wird es durch die Babyboomer immer mehr Rentner geben. Ich denke, die Nachfrage nach Kleinstwagen wird dadurch sicherlich steigen!

      Antworten
      • Deine Mudder meint

        06.11.2025 um 10:54

        Senioren wollen SUVs, diese Kleinstwagen müssten dann aussehen wie ein Aygo X oder Suzuki Ignis.

        Antworten
        • A-P meint

          06.11.2025 um 11:00

          Viele Senioren können sich solche SUVs nicht leisten und sind daher auf Kleinstwagen angewiesen.

        • eBikerin meint

          06.11.2025 um 11:19

          AygoX und Ignis sind Kleinstwagen.

  10. CJuser meint

    06.11.2025 um 08:47

    Ob diese Fahrzeuge auf dem europäische Markt jetzt wirklich so gefragt sein werden? Da fände ich es sinnvoller die Bestimmungen für A-Segment Fahrzeuge (Smart #2 oder VW ID.Lupo – oder wie die heißen werden) zu reduzieren.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      06.11.2025 um 10:25

      Ja.
      Die Fokussierung der EU auf KleinSTwagen ist meines Erachtens nicht zielführend.

      Antworten
  11. Future meint

    06.11.2025 um 08:38

    Billige elektrische Kei-Cars für Europa. So wünsche ich mir das. Danke, Brüssel. Kommt jetzt endlich auch ein Kei-Car von VW fürs Volk für 10.000 Euro?

    Antworten
    • paule meint

      06.11.2025 um 08:59

      Lass mich kurz überlegen, nö.

      Antworten
    • Hans Meier meint

      06.11.2025 um 09:33

      Was 10’000.- das muss für 3’000.- über die Bühne :) Hat ja nichts mehr drin im Auto und mit der Massenproduktions-Skalierung geht das.

      Vorbild norwegische SUV-Abgabe, deren Erträge kleinen Elektroautobauern zugutekommt wäre eine gute Idee um kleine Autos noch billiger zu machen, die grossen SUV und Firmenflotten subventionieren nicht mehr die Autobauer sondern die Privaten. Ob die Autobauer europäisch oder chinesisch sind spiele dann keine Rolle mehr.

      Antworten
    • Thomas Claus meint

      06.11.2025 um 09:56

      Kleine günstige Autos finde ich schon begrüßenswert, allerdings müssen sie so konstruiert sein, dass auch größere Menschen rein passen. Ein Danke an Brüssel finde ich jedoch fehl am Platz. Schließlich hat Brüssel die günstigsten kleinen Autos erst vom Markt gedrängt. Aber zumindest sieht man den Fehler wohl ein.

      Antworten
      • Future meint

        06.11.2025 um 18:46

        In den kleinen Smart passten doch früher auch größere Leute rein.
        Der ADAC hatte 1,93 gemessen.

        Antworten

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