Der Volkswagen-Konzern hat einen hohen Verlust für das dritte Quartal 2025 veröffentlicht – maßgeblich verursacht durch die Tochter Porsche, insbesondere deren korrigierte Elektroauto-Strategie. Nun liegen auch die jüngsten Zahlen der deutschen Premiumhersteller BMW und Mercedes vor. Demnach fahren die Bayern vor allem auch mit ihrer eigenen Elektroauto-Strategie aktuell besser.
In den ersten neun Monaten 2025 habe der Münchner Autokonzern mit rund acht Milliarden Euro vor Steuern mehr verdient als die Oberklasse-Rivalen Mercedes, Audi (Teil von Volkswagen) und Porsche zusammen, rechnet das Management vor. Auch den viel größeren Volkswagen-Konzern habe man beim Ergebnis um zwei Milliarden Euro überrundet. Zugleich falle der Rückgang des eigenen Gewinns mit 9,1 Prozent deutlich geringer aus als bei den Konkurrenten. Bei Volkswagen und Mercedes halbierte sich im selben Neun-Monats-Zeitraum der Gewinn. Die Volkswagen-Tochter Porsche meldete sogar 90 Prozent Einbruch.
Man profitiere finanziell davon, weniger stark auf die schnelle globale Elektrifizierung gesetzt zu haben als Konkurrenten, heißt es von BMW. Konzernchef Oliver Zipse sieht die aktuelle globale Nachfrageschwäche schon länger als Beleg für den Erfolg seiner Strategie der „Technologieoffenheit“. BMW bietet auch seine neuesten Modelle nicht nur als E-Auto, sondern zudem als margenstärkere Verbrenner an. Zudem will der Konzern schon bald Wasserstoff-Autos serienreif machen.
Dank seiner neuen Elektro-Modelle könne BMW in diesem Jahr trotz dieser Vielfalt die EU-Flottenziele für den CO₂-Ausstoß einhalten und so Strafzahlungen vermeiden, erklärte das Unternehmen. Anders als Porsche kann BMW also derzeit an seiner eingeschlagenen Strategie festhalten. Diese basiert bisher auf Plattformen, die die Produktion diverser Baureihen als klassische Verbrenner, Plug-in-Hybride und Elektroautos auf denselben Bändern vorsieht. Anders als die deutschen Wettbewerber setzt BMW erst ab diesem Jahr in der Breite auf eine reine Stromer-Plattform.
Breites Modell- und Antriebsportfolio hilft BMW
„Dank unseres breiten Modell- und Antriebsportfolios haben wir unseren weltweiten Absatz gesteigert – mit BMW M und unseren elektrifizierten Fahrzeugen als zentralen Wachstumstreibern“, erklärte Konzernchef Oliver Zipse bei der Vorlage der Neun-Monats-Zahlen. Zum jüngsten iX3, dem ersten Modell auf der Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“, sagte der CEO: „Die Auftragseingänge in Europa liegen deutlich über unseren Erwartungen und belegen das hohe Kundeninteresse.“
Mercedes hat schon länger reine E-Auto-Plattformen im Einsatz, sich aber bei der Modellstrategie vertan. Das eigenständige Design der Vollstromer der Marke mit Fokus auf Effizienz und Aerodynamik kommt nicht an, deshalb werden neue E-Pkw wie bei BMW optisch nah an den Verbrennern sein. Auch Porsche mit im Volkswagen-Konzern geteilten E-Auto-Architekturen hat sich vertan: Die Kunden machen die angekündigte schnelle Umstellung zu hauptsächlich elektrischen Autos nicht mit. Deshalb muss nun viel Geld in neue Verbrenner investiert werden.
Die zuletzt schwächende, weltweit unterschiedlich verlaufende Transformation hin zu batteriebetriebenen Autos ist nicht die einzige Herausforderung für BMW und seine Wettbewerber. Sie trifft die auf Verbrenner spezialisierten deutschen Unternehmen besonders stark und verschafft expandierenden China-Herstellern mit günstigeren Angeboten Vorteile. Für Druck sorgen aber auch die hohen Kosten des Standorts Europa, Fachkräftemangel, neue Zölle und Chip-Knappheit.

Martin meint
BMW hat sich etwas Zeit gelassen mit dem BEVs, aber was da jetzt kommt ist gleich mal ein Ass im Ärmel. Technisch, wie preislich sind die BEVs mal richtig super. Optisch strapaziert man die Klientel nicht, wie viele andere. Ich kenne einige hardcore Q7 Fahrer, die sich eigenständig und autark jetzt dem Thema BEV annehmen. Und das sind allesamt Kilometer Könige. Also nicht die grauen Herren, die 1x in der Woche zum Kaufland fahren und dort günstig laden, sondern tausende KM im Monat bolzen.
Schmerzedes hat den Weg mit dem EQE und EQS leider komplett verhunzt und darf jetzt in die Nachhilfestunde gehen.
Martin meint
Bei Mercedes liegt das Grundproblem weniger an dem komplett untauglichen CEO, sondern am Mehrheitsaktionär. Aber so günstig wie dt. Aktien sind, macht es schon Sinn von innen heraus die Firma kaputt zu machen.
Mark Müller meint
Dieses Ergebnis widerspricht ziemlich Allem, was hier in den letzten Jahren immer vertreten wurde. Man kann sehr wohl sehr gute BEV auch auf einer Mischplattform bauen. Am Schluss ist ein gutes Auto viel mehr als nur der Antrieb.
Ich selbst hab jetzt auch einen iX1 gekauft, obwohl ich in meinem Leben noch nie BMW fuhr und auch die 300 PS nicht gebraucht hätte. Bin viele BEV zum Test gefahren. Jedes gute BEV mit dem, was ich zwingend will – zB AHK – hätte 35’000 oder mehr gekostet und dann hätte ich insgesamt ein schlechteres Auto gehabt als mein bisheriger 13-jähriger Mazda CX-5. Es widerstrebte mir einfach, 35’000 für ein schlechteres Auto zu zahlen. Darum legte ich lieber 10’000 drauf und kaufte einen 2-jährigen iX1. Jetzt habe ich zwar von Vielem zuviel, aber wieder ein wirklich hochwertiges Fahrzeug aus Europa mit AHK und 4WD, das mir ziemlich sicher viele Jahre ein gutes Gefühl geben wird. Die ersten 2 Monate waren besser als erwartet.
South meint
Stimmt schlicht nicht. Die neue Klasse ist aus gutem Grund eine reine E Plattform….
brainDotExe meint
Stimmt doch, man kann sehr gute BEVs auf einer Mischplattform bauen.
Die „Neue Klasse“ ist übrigens keine Platform, sondern eine Produktoffensive. Die Platform welche gemeint ist, ist NCAR. Da basiert dann zum Beispiel der iX3 und kommende i3 drauf.
Einige Technik die für NCAR entwickelt wird, kommt zukünftig auch in CLAR (Mischplattform) zum Einsatz, weil der kommende iX5, iX6 und iX7 auf CLAR basieren werden.
Mark Müller meint
Das Geld, das BMW gemäss diesen Zahlen im letzten Quartal verdient hat, hat es nicht mit der Neuen Klasse, sondern z.B. mit dem X1 verdient, der eindeutig auf einer Mischplattform aufbaut und sich mit allen Antrieben wie warme Semmeln verkauft.
Das einzige was ich nach den Zahlen des X1 in den letzten Jahren nicht verstehe, ist, warum BMW nebst dem X1 ausschliesslich grössere SUV anbietet, und nicht auch noch einen leicht kleineren. Den hätte ich nämlich noch früher schon gekauft. Ein kleines elektrisches Premium-SUV fehlt schmerzhaft.
M. meint
Den X0?
Hm.
Ich glaube, sowas wollen die nicht.
Vielleicht bei Mini?
South meint
… die „Flexibilität“ mit Mischplattformen war nur ein ganz, ganz kurzes Intermezzo, auch bei BMW … es gibt schon Gründe warum nahezu alle Hersteller auf reine E Plattformen setzen… und ich mir sowas ganz sicher nicht in die Garage stelle ;-)
brainDotExe meint
South
Das „kurze Intermezzo“ dauert vorraussichtlich 16 Jahre. Ein angemessener Zeitraum für einen Übergang.
Es gibt schon Gründe, warum ich mir sowas in die Garage gestellt habe. Es ist schlicht besser als die Konkurrenz auf reiner Elektroplatform.
Fred Feuerstein meint
Ja, besonders hervorzuheben ist der billige Kohlebürstchenmotor und die XXL Niere für das kleine Ego…
brainDotExe meint
Fred
Du musst von einem anderen Hersteller sprechen, denn die Motoren von BMW sind nicht billig und das Design ist gefragt.
Du hast doch die billig Magnetmotörchen drin, denen obenrum die Puste ausgeht, da muss schlimm fürs Ego sein.
Fred Feuerstein meint
Ja, das Design ist für das Proletariat, die finden so etwas gut.
Das gute ist: Nur Renault als Massenhersteller nutzt die billigen Kohlebürstchenmotoren. Ach ja und BMW. Ist schon bitter, wenn BMW mittlerweile mit einem Hersteller wie Renault in einem Atemzug genannt werden kann.
M. meint
Der iX1 bekommt trotzdem immer wieder gute Kritiken und schneidet auch in Vergleichtests mit „echten“ BEV meist ganz gut ab. Also nicht immer Treppchen, aber schon dabei, nicht Schlusslicht. Für so ein „Kompromissauto“ doch ganz akzepabel.
Der iX3 wird die Tests eher gewinnen – also schon besser, ja.
Herbert Diess meint
Das ist keine besonders ausgeklügelte Strategie. Die Autos sind einfach besser als die von Audi, VW und Mercedes.
Bei den Verbrennern hat man die B48/B58 Motoren, die sparsam, kräftig und zuverlässig sind und bei den E Autos hatte man immer seine eigens entwickelten Antriebe, mit denen man auch auf Mischplattform gut mithalten konnte.
Bei der Software war man auch immer am besten. OS.X sieht aus und fühlt sich an wie zeitgemäße Software wie man sie auch bei Chinesen oder Tesla findet (endlich). Wenn ich mir das UI Design von MB oder Audi anschaue, merke ich einfach direkt, dass sie es nicht verstanden haben.
Was BMW speziell beim iX3 gut macht, ist, dass sie mit der Batteriegrösse und Ladeleistung einfach bewusst etwas übertreiben, weil die zwei Hauptargumente der Diesel Dieters immer Reichweite und Laden sind. Damit holt man auch hartgesottenere Verbrennerheinis ab.
Mary Schmitt meint
Sie haben es geschafft, ihren Kunden das beste Elektroauto anzubieten. Das ist ein Elektroauto, das sich nicht vom Verbrenner unterscheidet. Weder in Optik noch im Preis. Geräubert haben sie vermutlich in erster Linie bei Tesla, denn wo sind sonst 53.000 Elektroautokäufer von denen hin?
VW läuft auch sehr gut. Sie beherrschen dank überlegener Produkte die Segmente Mittelklasse und Kompaktklasse und werden als Nächstes das Segment um 25.000€ elektrisch bedienen. Durch die Skalen kann man sich genau zur richtigen Zeit leisten, die eigene Hauptpreisklasse zu erschließen. Das ist nämlich das Problem von Stellantis und Renault – beiden fehlen die Skalen und damit die Margen.
Futureman meint
Es liegt wohl eher daran, dass BMW-Fahrer immer BMW-Fahrer bleiben und jetzt fast in allen Klassen passende E-Alternativen haben. Hätten sie nur einmal einen Tesla gefahren, wüssten sie, wieviel Innenraum man dort für das gleiche (oder weniger) Geld bekommt.
Inzwischen haben bei BMW ja schon einige E-Modelle eine höhere Reichweite als die Verbrenner-Ausführung. Denke, der E-Anteil wird im nächsten Jahr noch erheblich steigen.
Stef meint
Hahaha. Ich fahre des Öfteren dienstlich Tesla und würde mir im Leben keinen kaufen. Mein i4 ist in allen Belangen besser.
paule meint
Definitiv nicht. Du fährst einfach den falschen Tesla. 🤣
Meiner_Einer meint
Geht mir auch so… wie komisch man in einem Tesla Modl.3 schon sitzt…
Da ist mir mein etwas enger geschnittener i4 M50 bei weitem lieber!
Futureman meint
Für einige reicht halt ein toller Fahrersitz, andere benötigen ihr Fahrzeug für den Transport von Personen und deren Gepäck. Kann sein, dass BMW-Fahrer gerne alleine und mit wenig Gepäck reisen. Für alle anderen ist das Raum-Nutzen-Verhalten eines Y aber unschlagbar.
brainDotExe meint
Futureman
Durchschnittlich fahren 1,5 Personen im PKW, bei mir sogar noch weniger.
Für die allermeisten Leute ist also Raum-Nutzen-Verhalten relativ egal.
paule meint
Mir wäre ein BMW einfach zu lahm.
brainDotExe meint
paule
Dann kauf einen Porsche.
M. meint
Wenn du mal in diverse Foren schaust – reddit, in Tesla-Foren, in BMW-Foren, dann siehst du, dass das nicht stimmt.
Ich habe erst vorgestern noch einen Beitrag in einem US-Forum gelesen, in dem jemand sein TM3P Highland nach 6 Monaten abgegeben hat, und wieder zum i4 M50 gewechselt ist.
Da findest du eine (wie ich finde) ehrliche Meinung, was am Tesla besser ist, und was am BMW besser ist. Das Thema „Platz im Innenraum“ kam dort auch zur Sprache: im Tesla hinten mehr, aber kein Problem im BMW.
Der Punkt ist: der kam vom BMW, ist zu Tesla gewechselt, und nun wieder zurück.
Und sowas liest man oft. Vielleicht sammle ich die ganzen Links mal. Vielleicht auch nicht… ;-)
brainDotExe meint
„Hätten sie nur einmal einen Tesla gefahren, wüssten sie, wieviel Innenraum man dort für das gleiche (oder weniger) Geld bekommt“
Das ist dein Denkfehler. Bei einem BMW erwartet man keinen großen Innenraum. Im Gegenteil, das eng geschnittene Cockpit ist gewollt.
paule meint
Sprich immer nur für dich selbst, nie für andere. Warum maaßt du dir an zu urteilen was andere wollen?
So definiere ich eine Blase.
brainDotExe meint
paule
Weil ich die BMW Zielgruppe bin, weil ich die BMW Zielgruppe kenne, weil viele andere nicht die BMW Zielgruppe sind.
Warum maßt du dir an zu urteilen dass andere von einem BMW einen großen Innenraum erwarten?
Deine Mudder meint
BMW ist seither für eng geschnittene Cockpits bekannt (soll wohl an Kampfjets erinnern, da sitzt du auch nicht breitbeinig drin), muss man nicht mögen, ich mags auch nicht, aber andere mögen es.
Justin Case meint
Hä?
BEV-Anteil in den ersten 9 Monaten des Jahres:
BMW: 24,5%
VW: 16,8%
Mercedes: 15%
Stellantis: 10,5%
BMW verkauft also mehr BEV, weil sie mehr „teChNiloGiEofFeN“ sind?
Oder hatten andere einfach mit schlechten Produkt- und Mangemententscheidungen zu kämpfen?
Micha meint
Meine Einschätzung: Bei Mercedes waren es tatsächlich schlechte Produktentscheidungen, das Design der BEVs hat einfach nicht genug abgeholt. VW und Stellantis sind Volumenhersteller im unteren und mittleren Preissegment. Hier sind BEVs noch spürbar teurer in der Anschaffung oder deutlich abgespeckt. Bei BMW ist dagegen Design und Preis fast identisch zu den Verbrenner-Modellen, daher der Erfolg.
South meint
Blanker Unsinn. Kein einziger Hersteller hat irgendein Problem mehr Verbrenner vom Band laufen zu lassen. Da ist ganz und gar nix Strategie. BMW hat schon immer seine Hausaufgaben etwas besser gemacht, weil sie sich gar keine so Kostenkapriolen ala VW Konzern leisten könnten. Zudem ist es natürlich im Massengeschäft mit dem Tanker VW deutlich schwerer Geld zu verdienen als in der Premium Nische. BMW hat in der Modellpolitik schlicht den Geschmack der Kunden getroffen, unabhängig vom Antrieb. Bei E Auto zusätzlich. Der iX3 ist ziemlich exakt das, was die Kunden in den Umfragen wollten… zu guter Letzt hat BMW Werke in den USA, hat da kaum Probleme… Porsche hingegen haben die Zölle von Trump voll getroffen.
BMW ist gut im Rennen, keine Frage, aber das hat nur am Rande was mit E Autos zu tun, denn die neuen Modelle sind noch gar nicht in den Zahlen drin…
paule meint
Bei Volkswagen ist einfach der gute Ruf seit Jahren ruiniert. Ein Skandal jagt den nächsten. Ein Griff ins Klo folgt auf den nächsten. Rein in die Kartoffeln raus aus den Kartoffeln. Es werden externen Firmen hinzugekauft ohne Sinn und Verstand ganze auf Pump ohne Ende. Mal wollen sie Premium, dann wieder nicht. Im Jahrestakt werden die Vorstände getauscht, und mit ihnen die Strategien.
BMW ist es tatsächlich auf Kurs, hätte ich ihn nicht zugetraut aber auch ich bin lernfähig. Fahrzeuge sind leider nichts für unsere Firma, zu teuer.
Mary Schmitt meint
Du hast keine Firma und hast mit Managemententscheidungen in Firmen nichts zu tun. Verschon uns zumindest mit diesem Blödsinn. Glaubt dir eh keiner. Erklär lieber mal, warum Tesla so abschmiert!
Martin meint
Das sich VW ein wenig verzettelt hat, muss selbst dir schon aufgefallen sein.
Martin meint
Mary,
warum sollte man in einem BMW Thema auf eine VW Antwort, darüber schreiben warum Tesla abschmiert. Merkst du eigentlich noch irgendwas im Leben?
Wenn du wirklich was in einem dt. Konzern zu tun hast, dann wann die Mülltonnen draussen stehen müssen.
Deine Mudder meint
Volkswagen hat man im Gegensatz zu Opel alles verziehen, Rost, Steuerketten, utopischer Ölverbrauch, Audi war meine ich zeitweise führend bei Motorschäden (im negativen Sinne), trotzdem gilt VW/Audi noch als Premium und niemand lacht dich dafür aus (wie für Opel).
South meint
Ich hatte Schäden schon bei einem VW und bei meinem Zweitwagen, einen Opel. Der Unterschied. VW hat bezahlt… Opel hat mich im Regen stehen lassen…. deshalb nie wieder Opel…
Deine Mudder meint
GM Opel oder PSA Opel? PSA ist Müll.