Der Bundestag hat Anfang Dezember beschlossen, die Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos um fünf Jahre zu verlängern. Der Bundesrat gab kurz vor Jahresende grünes Licht für die nötige Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes.
Reine Stromer, die bis Ende 2030 erstmals zugelassen werden, bleiben damit bis zu zehn Jahre steuerfrei, maximal jedoch bis Ende 2035. Bisher galt: Wird ein Elektroauto bis zum 31. Dezember 2025 zugelassen, muss es ab der Erstzulassung keine Kfz-Steuern zahlen – befristet war dies bis Ende 2030. Ohne den Beschluss von Bundesrat und zuvor Bundestag wäre die Steuerbefreiung für neu zugelassene E-Autos zum Ende dieses Jahres ausgelaufen.
Wer erst zum Ende der Frist 2030 umsteigt, profitiert nur noch von einer fünfjährigen Steuerfreiheit. Dem Bund entstehen in den kommenden Jahren Steuermindereinnahmen von bis zu mehreren hundert Millionen Euro.
Die schwarz-rote Bundesregierung fördert E-Mobilität mit der verlängerten Kfz-Steuerbefreiung und auch einer neuen staatlichen Kaufprämie. Union und SPD setzen sich flankierend für Technologieoffenheit ein. Der Druck unter anderem deutscher Politiker hat dazu geführt, dass die EU-Kommission die angekündigten strengen Emissionsvorgaben für die Autohersteller abschwächen will.

McGybrush meint
„…Neu zugelassen bis 2035steuerfrei“ Ende! diese aussage ist für sich alleine doch ausreichend?!
Die Info:“…oder 10 Jahre“ verwirrt mich.
„Das so wie. Ein Schimmel ist ein Pferd …… und es ist weiss.“
Was einem einsuggerieren könnte es gäbe da noch andere Möglichkeiten die es ja nicht gibt?!
F. K. Fast meint
Warum werden eigentlich BEV, die bis zum Datum X zugelassen wurden, nicht vollständig und für immer von der Kfz-Steuer befreit? Wo die doch nach spätestens 8 Jahren Kernschrott sind, dürften sie ja nicht 10 Jahre alt werden, also den Staat nichts kosten.
Fuji meint
Meins ist jetzt gerade 8 Jahre alt geworden. Die Steuerbefreiung von etwa 50 Euro im Jahr geht eigentlich noch 2 Jahre lang so weiter. Nun frage ich mich langsam, was ich mit dem ganzen Kernschrott in der Garage anfangen soll, wenn bald auch noch die Kfz-Steuer fällig wird. Die Reichweite ist ja auch schon um 20 Kilometer gesunken im Vergleich zum Anfang.
Futureman meint
Habe in vielen Foren gelesen, dass die Reichweite im Winter schnell unter 30 Kilometer fällt. Das bedeutet, das Auto hat jetzt nach 8 Jahren immer noch 10 Kilometer Reichweite? Zum Glück ist in der Garage bestimmt eine Steckdose. Zur nächsten Wasserstofftankstelle würde es auf jeden Fall nicht mehr reichen. Obwohl, da muss ja schon nach 5 Jahren das Hauptbauteil ausgetauscht werden. Bedeutet einen Vergleich mit einem 8 Jahre alten Wasserstoffauto ist gar nicht so leicht.
Fuji meint
Natürlich habe ich keine eigene Steckdose. Aber ich habe einen guten Draht zum örtlichen Investor und ich habe 2 Standorte für öffentliche Ladehubs in der Nähe vorgeschlagen (AC für 42 Cent) und die wurden inszwischen auch realisiert. Wie hat es Mary kürzlich so gut formuliert: Man müsse eben die richtigen Leute mit Einfluss kennen ;-)
Fuji meint
Leute mit Einfluss sitzen natürlich nur noch in China, wo auch sonst. Wie gut dass ich nach dort die besten Verbindungen habe, da kann ich sehr sanften Druck auf die Investoren hier ausüben, wurde mir schließlich beigebracht. Es geht doch nichts über eine krisenfeste Ausbildung, das wird Mary noch schmerzlich zu spüren bekommen ;-)
Fuji meint
Namensvetter, hast du jetzt ein Chinatrauma oder ein Teslatrauma oder beides? Das ist ja nichts schlimmes. China und Tesla sind vollkommen egal im schönen Alltag. Wichtig ist, was nachher im Club läuft und dass der Uber elektrisch hinfährt. Was denn sonst.