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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Rewe Nord spart 48 Tonnen CO2 im Jahr 2024 mit Wasserstoff-Lkw

22.12.2025 in Transport von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

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Bild: Rewe

Rewe Nord hat von Hylane den ersten CO2-Nachweis über den klimafreundlichen Einsatz eines Wasserstoff-Lkw erhalten. Der von Dekra geprüfte Beleg bestätigt die Emissionseinsparungen für das Jahr 2024.

Das Fahrzeug, ein Hyundai XCient Fuel Cell, beliefert seit Herbst 2023 Rewe-Märkte im Raum Hamburg. Es fährt mit grünem Wasserstoff, der regional produziert wird. Im geprüften Jahr 2024 wurden durch den Einsatz des Brennstoffzellen-Lkw bei einer Fahrleistung von 65.000 Kilometern rund 48 Tonnen CO2 weniger ausgestoßen als bei einem vergleichbaren Diesel-Fahrzeug. Dies entspricht einer Einsparung von rund 90 Prozent. Dafür wurden 5,5 Tonnen grüner Wasserstoff an drei norddeutschen Tankstellen getankt.

Während des Lkw-Einsatzes („Tank-to-Wheel“) entstünden keine Emissionen. Auch über die gesamte Prozesskette – von der Erzeugung des Wasserstoffs bis zum Fahrzeugeinsatz („Well-to-Wheel“) – sei der Transport deutlich klimafreundlicher als konventionelle Alternativen, so Rewe Nord. Damit sei man eines der ersten Handelsunternehmen in Deutschland, das eine nahezu emissionsfreie Lieferkette im täglichen Betrieb realisiert.

Die Berechnung basiert auf Daten, die Hylane automatisiert für Fahrzeuge und die genutzte Energie erhebt. Dazu gehören die getankte Wasserstoffmenge und die bei der Produktion und dem Transport entstandenen CO2-Emissionen sowie die gefahrenen Kilometer und Kältemittelverluste bei Kühlfahrzeugen. Dekra verifiziert die Berechnung und erstellt auch Referenzszenarien mit den Emissionen eines vergleichbaren Diesel-Lkw.

„Der Wasserstoff-Lkw hat sich im täglichen Einsatz bewährt und zeigt, dass nachhaltige Logistik praktisch funktioniert“, sagt Gerd-Wilhelm Brüning, Logistikleiter Rewe Nord. „Mit der offiziellen Bestätigung der CO2-Emissionen durch Hylane haben wir nun auch den bilanziellen Nachweis. Der Zertifikatsnachweis ist dabei ein zentraler Baustein unseres Maßnahmen-Mosaiks zur Dekarbonisierung der Wertschöpfungskette. Als Science Based Targets Initiative (SBTi)-verpflichtetes Unternehmen mit wissenschaftsbasierten Reduktionszielen verfolgen wir das Ziel, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden – für eine zukunftsfähige Logistik.“

Der Hyundai Xcient Fuel ist mit einem 350-kW-Elektromotor (476 PS) ausgestattet und erzeugt ein maximales Drehmoment von 2237 Nm. Zudem ist ein 180-kW-Wasserstoff-Brennstoffzellensystem mit zwei 90-kW-Brennstoffzellenstacks an Bord. Sieben Wasserstofftanks bieten zusammen eine Speicherkapazität von rund 32 Kilogramm Kraftstoff. Die Betankung dauert je nach Umgebungstemperatur etwa acht bis 20 Minuten. Ein 72-kWh-Batteriesatz aus drei Batterien agiert als zusätzliche Energiequelle.

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Via: Hylane
Tags: Emissionen, Hyundai Xcient, Lkw, Nachhaltigkeit, UmweltbilanzUnternehmen: Hylane, Hyundai, REWE
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge, Wasserstofffahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Futureman meint

    22.12.2025 um 10:07

    Interessant wäre ein Vergleich, wenn der für den Wasserstoff nötige Strom inkl. aller Umwandlungsverluste direkt in einem E-LKW genutzt würde. Dazu noch die Gegenüberstellung der Tankzeit und evtl. Fahrtzeit zur Wasserstofftankstelle mit der Nutzung einer Lademöglichkeit beim Verteilzentrum. Und natürlich sämtliche Kosten.
    Damit hätte man endlich mal die wahren Kostenunterschiede von Wasserstoff und Batterie im LKW-Verkehr. Denn gerade von den Wasserstoff-LKW gibt es ja so wenige, dass man kaum vergleichen kann.

    Antworten
    • Ossisailor meint

      22.12.2025 um 12:07

      Hylane, ursprünglich focussiert auf H2-Trucks von Hyundai, hat selbst längst erkannt, dass das Geschäftsmodell so nicht wirklich entwicklungsfähig ist. Daher haben sie es erweitert um Elektro-Trucks, z.B. den E-Actros von Daimler.

      Antworten
    • Mark Müller meint

      22.12.2025 um 16:29

      Ja, und dann noch eine Gegenüberstellung des CO2-Footprints dieses FCEV-LKW mit 72 kWh Batterie im Vergleich zu einem BEV mit 600 oder mehr kWh Batterie.
      (Die 32 kg Wasserstoff ergeben etwa 600 kWh im LKW nutzbare Energie – plus bei Bedarf noch einmal ein paar 100 kWh Wärme).
      Und vielleicht auch noch ein Vergleich, wie stark die ganzen Lieferketten für die Herstellung bei beiden Varianten von China abhängig sind.
      Schliesslich kann man sich noch überlegen, welche Art von LKW bei Spitzenlasten systemdienlicher sind, bzw. welche bei einer Dunkelflaute überhaupt noch fahren. (Könnte gut sein, dass die FCEV nachts BEV-LKW aufladen und dann am Tag im Einsatz sind.)

      Antworten
    • Mark Müller meint

      22.12.2025 um 17:24

      Wie berücksichtigt man bei den ‚wahren Kostenunterschiede‘ von FCEV und BEV, dass man nur schon mit den in D Jahr für Jahr abgeregelten – und meist trotzdem bezahlten – TWh an Strom so viel Wasserstoff erzeugen könnte, dass man ein grosse Flotte von FCEV-LKW damit betreiben könnte.

      Antworten
      • eBikerin meint

        22.12.2025 um 17:31

        Das ist schwierig. Es werden zwar zig TWh Strom abgeregelt, aber eben nicht regelmässig und auch nicht in der selben Region. Damit sich H2 Produktion lohnt muss aber die Anlage möglichst durchlaufen. Da nützt es wenig wenn im Herbst / Winter in SWH der Windstrom abgeregelt wird und im Sommer in Bayern der Sonnenstrom. Man müsste also die Produktion irgendwie Puffern – zB mit Batterien aber dann wird es wieder sehr teuer.

        Antworten
      • South meint

        22.12.2025 um 22:07

        Na, das hatten wir schon so oft. H Fahrzeuge sind unglaubliche Energieverschwender und haben mit Nachhaltigkeit überhaupt nix zu tun. Erst wenn alle anderen Verbraucher, welchen nicht mit Accus abgedeckt werden können, versorgt sind, wie Kraftwerke, Flugzeuge, Verteidigung, Industrie, Schiffe… können wir grüne Energie verschwenden. Da reden wir (eventuell) von vielen Jahrzehnten in der Zukunft, wobei das vermutlich sogar nie eintreten wird, da die Accutechnik bis dahin auch deutlich leistungsfähiger sein wird…

        Antworten
      • South meint

        22.12.2025 um 22:12

        Also selbst, wenn wir Überschüsse sinnvoll speichern könnten oder H Importe bekommen, hätten wir noch eine riesige Menge an Verbrauchern, die vorrangig zu bedienen sind. Mal davon abgesehen bedeutet eine enorme Energieverschwendung auch hohe laufenden Kosten, von den sonstigen Kosten wie Transport, H Infrastruktur vom Lagern bis Tanken ganz zu schweigen.
        Es wird Nischen für H geben, aber H wird immer teuer sein. Ein Einsatz in Fahrzeugen an Land wird, wenn es überhaupt je kommt, eine sehr seltene Ausnahme sein.

        Antworten
      • Ben meint

        23.12.2025 um 13:27

        Das liegt ganz simpel daran das es sich wirtschaftlich nicht lohnt, damit Elektrolyseure nur ansatzweise wirtschaftlich sind müssen diese entweder hochsubventioniert werden oder 24/7/365 laufen und nicht nur mal nen paar Stunden mit abgeregelten Strom…hätte allerdingd den Vorteil wenn man so etwas aufbauen wollen würde müsste man die Windenergie und Solarenergie um den Faktor 5 erhöhen.

        Antworten

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