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Polestar 6 soll nicht vor 2029 gebaut werden und nur in Kleinserie kommen

06.03.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

Polestar-electric-roadster-concept-

Bild: Polestar

Polestar hat 2022 den Entwurf eines vollelektrischen Sportwagens vorgestellt. Das Konzept kam so gut an, dass die chinesisch-schwedische Elektroauto-Marke nicht lange nach der Premiere eine Serienversion ankündigte. Diese lässt allerdings noch länger auf sich warten. Das Unternehmen konzentriert sich vorerst auf vier andere neue Modelle.

Der Polestar 6 hätte laut AutoExpress eigentlich in diesem Jahr eingeführt werden sollen, werde nun aber nicht vor 2029 in den Verkaufsräumen stehen. „Der Polestar 6 wird in kleiner Stückzahl produziert werden“, erklärte Michael Loscheller, Geschäftsführer des Unternehmens. „Wir zielen auf das große Gewinnpotenzial der Segmente ab, und das hätten wir von Anfang an tun sollen. Wir arbeiten am 6 als High-End-Produkt.“

Zunächst soll die Sportlimousine Polestar 5 bald in die Auslieferung gehen. Ebenfalls noch in diesem Jahr will die Marke eine Kombi-artige Variante ihres SUV-Coupé Polestar 4 verfügbar machen. 2027 steht dann als nächste Neueinführung die nächste Generation der Mittelklasse-Limousine Polestar 2 auf dem Programm. 2028 soll ein kompaktes SUV namens Polestar 7 eingeführt werden. Ab 2029 könnte dann der Polestar 6 realisiert werden.

Der Polestar 6 baut auf dem vor etwa dreieinhalb Jahren präsentierten Konzeptauto Polestar O₂ auf. Das Hardtop-Cabriolet basiert auf Polestars Plattform aus geklebtem Aluminium mit 800-Volt-Elektroarchitektur, die erstmals beim Polestar 5 zum Einsatz kommt. Polestar peilt eine Leistung von bis zu 650 kW (884 PS) und 900 Nm an. Das Fahrzeug soll einen Allradantrieb mit zwei Motoren erhalten und damit von 0 auf 100 km/h in 3,2 Sekunden sowie weiter bis 250 km/h fahren.

Zunächst werde man 500 Exemplare der limitierten „Polestar 6 LA Concept edition“ produzieren, kündigte der Hersteller 2022 an. „Sie werden exklusiv mit dem einzigartigen ‚Sky‘-blauen Exterieur, dem hellen Lederinterieur und den speziellen 21-Zoll-Rädern des ursprünglichen Polestar-O₂-Konzeptautos ausgestattet sein.“ Zur aktuellen Stückzahl-Planung gibt es keine Informationen.

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Via: AutoExpress
Tags: Polestar 6Unternehmen: Polestar
Antrieb: Elektroauto

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Polestar_6_LA_Concept_edition

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Handyman meint

    08.03.2026 um 12:21

    Ah ja Cabrios damit gewinnt man einen Blumentopf. Wo selbst Mercedes den CLK und SLK eingestellt hat und keiner mehr Cabrios oder Roadstars baut, will man hier in den unrentablen Haufen greifen.

    Antworten
  2. FrankyAC meint

    06.03.2026 um 15:48

    Vom MG Cyberster wurden hier bisher insgesamt immerhin rund 450 (inkl. Händlerzulassungen) zugelassen. Für ein E-Cabrio und dann noch aus China erstaunlich viel, wie ich finde.
    Aber ob sich bei den Zahlen ein eigenes Modell lohnt?

    Den Cyberster würde ich sofort nehmen und meinen Oldtimer einmotten. Leider kostet er hier mehr als das Doppelte als in China und so sehr lasse ich mich dann doch nicht vera…lbern.

    Antworten
    • eBikerin meint

      06.03.2026 um 15:55

      „Vom MG Cyberster wurden hier bisher insgesamt immerhin rund 450 (inkl. Händlerzulassungen) zugelassen.“ Ist echt wenig – hier fährt einer rum – ist also wie ein kleiner Lottogewinn dass ich den schon gesehen habe. Sieht im realen Leben noch besser aus als auf den Bildern.
      „Aber ob sich bei den Zahlen ein eigenes Modell lohnt?“ Schwierig. Wundert mich aber, da er aktuell gar keine Konkurrenz hat. Denke er ist einfach nicht bekannt,

      „Leider kostet er hier mehr als das Doppelte als in China und so sehr lasse ich mich dann doch nicht vera…lbern.“
      naja du kannst Chinapreise nicht mit D Preisen vergleichen. Alleine schon nicht wegen der Zollgebühr. Aber für einen „Exoten“ mit der Leistung (Ladeleistung sollte man besser machen) finde ich den jetzt nicht zu teuer. Aber ist halt auch nur ein reiner Zweitwagen

      Antworten
      • FrankyAC meint

        06.03.2026 um 16:02

        Ne, natürlich nicht. Aber der MG-Aufschlag ist schon sehr heftig.

        Ich habe noch keinen gesehen. Zum Glück nicht, sonst würde ich mich nachher noch in Schulden stürzen. :D

        Antworten
        • eBikerin meint

          07.03.2026 um 09:17

          Wundere mich immer wieder was man so alles in meinen Viertel sieht – 300K Einwohner er Stadt, nicht München oder Starnberg oder so.
          nen Lucid Air sehe ich auch regelmässig – davon gibts ja auch kaum welche. Dann gibts noch einen der nen Fisker Karma fährt, das war ja auch so ein „Verkaufsschlager“.
          Aber zurück zum MG – ich bin gleich ein paar mal rum gegangen. Der ist so gut gelungen, man könnte fast meinen das wäre wirklich ein „MG“ ;-)
          Naja mein Rücken hilft mir dabei mich nicht in Schulden zu stürzen ;-)

    • R2D2 meint

      06.03.2026 um 17:55

      franky,
      du musst jetzt wirklich tapfer sein! Egal ob powerbank fürs Handy, UHD TV Geräte oder ein Elektrogürkchen, ALLES kostet in der EU mehr als in China…

      Antworten
      • Duesendaniel meint

        07.03.2026 um 10:58

        „Elektrogürkchen“, wenn ich sowas schon lese…
        Lief R2D2 eigentlich mit Diesel?

        Antworten
        • Paule meint

          07.03.2026 um 14:39

          Die primäre Energiequelle von R2-D2 war eine hocheffiziente Fusionszelle.
          Alle Droiden wie R2-D2 nutzen intern kleine Energiegeneratoren, die auf Fusionskraft basieren.
          Aufladung: Wenn nötig, kann R2-D2 über einen externen Anschluss, einen sogenannten „Fusion Furnace“ (Fusionsofen), aufgeladen werden, wie es beispielsweise auf der Lars-Farm geschah.
          Dir muss man aber auch wirklich alle basics erklären.

  3. eBikerin meint

    06.03.2026 um 15:11

    verstehe ich ehrlich nicht. Ich finde ihn optisch sehr gelungen. Und aktuell wäre Polestar damit nahezu konkurrenzlos. Auch wenn der Markt für Cabrios nicht so riesig ist, sehe ich da eben aufgrund der fehlenden Konkurrenz durchaus Potential.

    Antworten
    • Citystromerer meint

      08.03.2026 um 08:52

      Immerhin ist es Eberhard und Tarpenning gelungen, mit solch einem Fahrzeug eine BEV-Marke zu starten, die es überlebt hat.

      Antworten

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