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Europäische Firmen drängen auf Mautbefreiung für emissionsfreie Lastwagen

22.04.2026 in Politik, Transport von Thomas Langenbucher | 2 Kommentare

Mercedes-eActros

Bild: Daimler Truck

Ein breites Bündnis europäischer Unternehmen und Organisationen fordert die vollständige Umsetzung der Eurovignette-Richtlinie zugunsten emissionsfreier Lastwagen. In einem Schreiben an Minister drängen die Unterzeichner auf eine rasche Einführung von Maut- und Nutzerentgeltbefreiungen für Zero-Emission Trucks sowie dort, wo dies noch aussteht, auf eine Differenzierung der Lkw-Maut nach CO₂-Emissionen.

Schwere Nutzfahrzeuge werden als zentral für die europäische Logistik beschrieben, verursachen zugleich aber rund ein Viertel der Emissionen im Straßenverkehr, obwohl sie nur 2 Prozent der Fahrzeuge ausmachen. Der Umstieg auf emissionsfreie Lkw gilt in dem Schreiben als entscheidend, damit Europa seine industrielle Führungsrolle in diesem Bereich behaupten kann. Die Fahrzeuge seien in wichtigen Einsatzfeldern bereits kommerziell nutzbar – genannt werden Dutzende Modelle in Serienproduktion und Reichweiten von bis zu 600 Kilometern im Fernverkehr.

Zugleich verweisen die Unterzeichner darauf, dass die Gesamtbetriebskosten weiter sinken müssten, damit europäische Transportunternehmen emissionsfreie Lkw in großem Maßstab einsetzen. Als zentrale Chance bezeichnen sie die jüngste Verlängerung der Möglichkeit für Mitgliedstaaten, solche Fahrzeuge bis zum 30. Juni 2031 von Straßenbenutzungsgebühren und Maut zu befreien. „Wir drängen auf die rasche Umsetzung von Maut- und Nutzerentgeltbefreiungen für emissionsfreie Lkw“, heißt es in dem Schreiben.

Als Beispiel wird Deutschland genannt, wo die Befreiung emissionsfreier Lkw von der Straßenmaut bis Juni 2031 verlängert wurde. Eine vollständige Umsetzung der Richtlinie zusammen mit einer CO₂-basierten Lkw-Maut sei wichtig, um Betriebskosten zu senken und den Einsatz emissionsfreier Lkw im großen Maßstab zu ermöglichen. Gefordert wird ein aktives Handeln aller EU-Staaten, auch dort, wo Konzessionsvereinbarungen bestehen.

Aus Sicht der Unterzeichner kann der Umstieg auch dadurch unterstützt werden, dass neue Einnahmen aus der Mautreform genutzt werden. Das Schreiben spricht von einem „klaren Marktsignal“, das private Investitionen freisetzen und den Übergang zu einem sauberen und zukunftsfesten Straßengüterverkehr beschleunigen könne. Zu den Unterstützern gehören unter anderem Aldi, DHL Group, Nestlé, PepsiCo, Daimler Truck, Volvo Group, Ikea Supply AG und Kuehne+Nagel.

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Via: T&E (ENG/PDF)
Tags: EU, Förderung, Kosten, LkwAntrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Christian meint

    22.04.2026 um 16:18

    Ich bin nicht für eine dauerhafte Mautbefreiung. Logistikunternehmen müssen sich an den Kosten für die Erneuerung der Straßen beteiligen. Ich bin für eine konsequente Anhebung der Maut für Verbrenner LKW und ab 2033 sollte mit der Differenz zwischen geltenden Maut für Verbrenner LKW von 2032 und 2033 dann auch schrittweise eine Maut eingeführt werden, die dann auch mit der Erhöhung der Verbrenner Maut erhöht wird.

    Antworten
  2. David meint

    22.04.2026 um 11:24

    Das ist in der Tat ein Thema. Denn der Elektro LKW braucht keine direkten Subventionen, er benötigt in dieser Phase indirekte Subventionen durch Mautbefreiung. Vielleicht kann man da auch über die EU was machen.

    Antworten

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