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BMW i3 als „First Edition“ für 75.340 Euro bestellbar

18.06.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

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Bilder: BMW

Der neue BMW i3 50 xDrive als First Edition kann außerplanmäßig schon vor dem offiziellen Marktstart im Herbst 2026 bestellt werden. BMW begründet diesen Schritt mit der hohen Nachfrage nach der vollelektrischen Mittelklasselimousine, dem zweiten Modell auf der Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ nach dem SUV iX3. Die First Edition ist ausschließlich über Händler der bayerischen Premiummarke erhältlich und wird zu einem Preis von 75.340 Euro angeboten.

„Der neue BMW i3 ist für uns ein wegweisendes Fahrzeug – als vollelektrisches Modell tritt er in einem volumenstarken Segment an und ist damit von großer Bedeutung für die BMW Group. Gleichzeitig sehen wir am hohen Interesse schon jetzt, dass dieses Modell bei unseren Kundinnen und Kunden auf viel Zuspruch stößt. Der Bestellstart als First Edition ab dem 18. Juni schon vor dem offiziellen Marktstart ist dafür ein wichtiger nächster Schritt“, sagt Jochen Goller, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Kunde, Marken, Vertrieb.

Der i3 50 xDrive als First Edition bietet eine Reichweite von 758 bis 906 Kilometern nach WLTP-Norm. Die zusätzliche Reichweite nach zehn Minuten Gleichstrom-Laden (DC) beträgt dank 800-Volt-System bis zu 423 Kilometer. Dazu wird eine DC-Ladeleistung von bis zu 400 kW erreicht.

Der i3 übernimmt zahlreiche Technologien der Neuen Klasse. Dazu zählen die BMW-eDrive-Technologie der sechsten Generation, das neue Anzeige- und Bediensystem „BMW Panoramic iDrive“, der für Fahrspaß ausgelegte Steuerungscomputer „Heart of Joy“ sowie das Fahrerassistenzsystem „BMW Symbiotic Drive“. Zudem verfügt das E-Auto über ein neues Anzeige- und Bediensystem mit „BMW Operating System X“ und den Sprachassistenten „BMW Intelligent Personal Assistant“.

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(Zum Vergrößern anklicken) Bild: BMW

„Seit sieben Generationen und damit seit über fünf Jahrzehnten unsere Ikone: der BMW 3er steht für pure Fahrfreude, Innovation und zeitloses Design. Mit der Neuen Klasse und ihren Technologieclustern überspringen wir nun sprichwörtlich eine Fahrzeuggeneration. Die DNA unserer sportlichen Limousine in einem völlig neuen Fahrzeugkonzept. Damit schreiben wir die Erfolgsgeschichte des BMW 3er fort“, so Mike Reichelt, Head of Neue Klasse BMW.

Das Elektroauto verfügt über zwei Motoren an Vorder- und Hinterachse. Die Systemleistung beträgt 345 kW beziehungsweise 469 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 645 Nm. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert der i3 50 xDrive in 4,7 Sekunden, maximal ist Tempo 200 möglich. Die Energie stammt von einer Hochvoltbatterie mit 108,7 kWh Kapazität, die bidirektionale Ladefunktionen unterstützt. Das Batteriegehäuse im neuen i3 übernimmt durch das sogenannte Pack-to-Open-Body-Konzept zugleich die Funktion eines strukturellen Bauteils.

Im Bereich der Fahrerassistenz nennt BMW unter anderem den optionalen Autobahnassistenten mit freihändigem Fahren bis 130 km/h sowie den optionalen City Assistenten. Die First Edition ergänzt die Basisausstattung um zusätzliche Merkmale wie das M-Sportpaket, das „BMW Iconic Glow Exterieurpaket“, das „BMW 3D Head-Up Display“, Multifunktionssitze, Harman-Kardon-Soundsystem, „AC-Laden Professional“ (Wechselstrom) sowie weitere Komfortfunktionen. Darüber hinaus stehen verschiedene Außenfarben, Räder, Interieurdesigns und optionale Sonderausstattungen zur Individualisierung zur Verfügung.

Zum offiziellen Marktstart im Herbst 2026 soll der i3 50 xDrive in der Basiskonfiguration für 65.900 Euro erhältlich sein. Für diese Variante nennt BMW eine Reichweite von bis zu 912 Kilometern.

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Via: BMW
Tags: BMW i3, PreiseUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. M. meint

    18.06.2026 um 16:02

    Jetzt geht’s scheinbar Schlag auf Schlag.
    In 2 Monaten, nach den Werksferien, ist Produktionsstart.
    Wird der i4 dann eigentlich noch fortgesetzt?
    Aktuell kann der noch bestellt werden.

    Antworten
  2. hu.ms meint

    18.06.2026 um 15:50

    Weitere 300 AB-km in 10 min. nachladen ist wirklich eine „neue klasse“ auf der strasse.
    Aber wer braucht das wirklich, wenn 85 % nur zweimal jährlich mehr als 300 km an einem tag fahren ?
    Und die ladesäulen mit 600 kwh sind auch sehr dünn gestreut….

    Antworten
    • Miro meint

      18.06.2026 um 16:19

      Der Deutsche verfällt nunmal in Panik, wenn er merkt, dass zweimal im Jahr 20 Minuten „zu lang“ warten muss. Haben statt brauchen ist da die Devise. Koste es was es wolle.

      Jedoch fällt mir ein Usecase ein: Mieter ohne Lademöglichkeit zuhause oder auf der Arbeit. Für die ist das wirklich ne gute Option wenn das Auto sehr schnell lädt. Von denen gibts in Deutschland viele.

      Antworten
      • hu.ms meint

        18.06.2026 um 17:12

        Wer sich einen BMW für 60K leisten kann, der kann sich auch eine wohnung mit lademöglichkeit leisten…

        Antworten
    • M. meint

      18.06.2026 um 16:20

      „423“ steht oben.
      Aber wer’s nicht braucht, muss das nicht kaufen. Ist doch einfach.
      Es wird ja noch den i3 40 geben (schätze ich), der mit kleinerem Akku und geschätzten 700+x km Reichweite bei 57…58k€ starten wird.

      Antworten
    • South meint

      18.06.2026 um 17:25

      Naja, da denkst du zu eindimensional anhand deines persönlichen Verbrauchsverhalten..
      1) Viele Kunden ohne eigene Lademöglichkeiten laden viel öfters an einem Schnelllader. Das Laden in viel kürzerer Zeit erschließt also eine völlig neue Kundegruppe, für welche vorher ein eAuto eher nicht in Frage kam.
      2) Man braucht nicht unbedingt einen 600kW Lader. Wenn man dann auch nicht der maximal möglichen Leistung des Autos lädt, nutzt man doch auch andere Schnelllader viel besser aus.
      3) Zudem hat man ein eAuto mehr als ein Jahrzehnt. Bedeutet. Selbst wenn heute 600kW Lader selten sein mögen, in naher Zukunft wird das Netz deutlich ausgebaut.
      3) Komfort. Ein Auto in der Preisklasse muss das einfach haben. Ich würde sogar sagen, dass jedes Erstauto sowas standardmäßig bekommen wird, wenn nicht schon heute, dann in wenigen Jahren.
      4) Wiederverkaufswert. Wer kauft noch ein langsam ladendes eAuto, wenn er für nen Schnaps mehr deutlich mehr Komfort haben kann.
      Autos mit geringer WLTP und noch schlimmer, mit geringer Schnellladeleistung wie z.B. der ID Neo werden deshalb deutlich an Wert verlieren. Bei den Premiumanbietern ist man nur schon einen Schritt weiter. Man sieht ja sogar, dass VW das im Prinzip verstanden hat und genau auch in diese Richtung geht.

      Antworten
  3. Miro meint

    18.06.2026 um 15:45

    Ist das nicht sogar teurer als der ix3, was ja die SUV Version davon ist??

    Antworten
    • M. meint

      18.06.2026 um 16:15

      Nein:
      „Zum offiziellen Marktstart im Herbst 2026 soll der i3 50 xDrive in der Basiskonfiguration für 65.900 Euro erhältlich sein.“
      Der iX3 startet bei 70.900 Euro.

      Das hier ist ein Sondermodell.

      Antworten

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