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BMW-Werk München startet „mit steiler Anlaufkurve“ die Serienproduktion des i3

06.08.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 2 Kommentare

BMW-i3-Produktion-Muenchen

Bild: BMW

Im BMW-Group-Werk München hat die Serienproduktion des neuen BMW i3 begonnen. Die mittelgroße Elektroauto-Limousine kann seit Mitte Juni in einer ersten Version bestellt werden. Die laut dem Hersteller hohe Nachfrage nach dem vorgezogenen Bestellstart führte im Werk zu einer steilen Anlaufkurve.

„Die Modelle der Neue Klasse zeigen eine starke Beliebtheit. Auch der BMW i3 als zweites Modell der Neuen Klasse erfreut sich kurz nach dem vorgezogenen Bestellstart bereits großer Nachfrage“, so Jochen Goller, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Kunde, Marke, Vertrieb. Vor dem i3 ist bereits als erstes Modell auf der neuen Elektroauto-Plattform die jüngste Generation des SUV iX3 mit Fertigung in Ungarn gestartet. Dem nun erfolgten Produktionsstart des i3 in München gingen vier Jahre Transformation voraus. Auf dem Werksgelände entstanden unter anderem ein neuer Karosseriebau und eine neue Montagehalle mit Logistikflächen.

„Der Produktionsstart des BMW i3 läutet eine neue Ära in unserem Stammwerk ein“, sagt Produktionsvorstand Raymond Wittmann. „Mit dem vollelektrischen BMW i3 bringen wir zusammen, was zusammengehört: Kaum ein Modell steht so sehr für BMW wie die 3er Reihe – und kaum ein Produktionsstandort so sehr für unsere Marke wie das Werk München. Durch die einzigartige Verknüpfung von Zentrale, Entwicklung und Produktion ist unser Münchner Stammwerk ein entscheidender Impulsgeber für unser globales Produktionsnetzwerk: Jedes unserer Werke profitiert von den Erfahrungen und dem Wissen aus dem Anlauf der Neuen Klasse in München.“

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Mit dem Produktionsbeginn sinken die Fertigungskosten im Werk München nach Angaben von Werkleiter Peter Weber um weitere 10 Prozent. Als Grundlagen nennt BMW vorausschauende Planung, die Zusammenarbeit mit Entwicklungsbereichen und Lieferanten sowie moderne Produktionstechnologie. Optimierte Prozesse, Automatisierung, Digitalisierung und die Fahrzeugarchitektur der Neuen Klasse tragen ebenfalls zur Effizienz bei. Ab 2027 soll das Werk München ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge produzieren. Weitere Modelle der Neuen Klasse sollen in Kürze folgen.

Seit 1975 wurden im Münchner Stammwerk mehr als neun Millionen Fahrzeuge der BMW-3er-Reihe gefertigt. Der grundlegende Umbau für die E-Autos der Neuen Klasse erfolgte den Angaben zufolge bei laufender Produktion von bis zu 1000 Fahrzeugen pro Tag und betraf rund ein Drittel des Werksgeländes. Die neu errichtete Auslieferungshalle befindet sich noch in der Inbetriebnahme und dient der abschließenden Prüfung sowie der Übergabe der Fahrzeuge an den Vertrieb.

Das neu gebaute Werk Irlbach-Straßkirchen soll Hochvoltbatterien der sechsten Generation an München und weitere deutsche Standorte liefern. Der Gen6-E-Motor des BMW i3 wird im österreichischen Werk Steyr produziert, wo auch Rotor, Stator, Inverter und Getriebe gefertigt werden. Das BMW-Group-Werk Landshut liefert das E-Motor-Gehäuse an den Standort Steyr.

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Via: BMW
Tags: BMW i3, ProduktionUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Powerwall Thorsten meint

    06.08.2026 um 12:20

    Glückwunsch an BMW – jedes BEV mit Arbeitsplätzen in Deutschland zählt ganz besonders.
    Wenn im Juni jedes 3 Fahrzeug elektrisch fährt – welche Althersteller sind denn dann eigentzau h einem guten Weg und welche eher nicht?
    Bin besonders auf die Antworten aus der Bürogemeinschaft gespannt.

    Antworten
  2. M. meint

    06.08.2026 um 11:52

    Die Anlaufkurve wird aus guten Gründen steiler als beim iX3 sein.
    Das Werk ist zwar umgebaut, aber auf Basis von Erkenntnissen in Ungarn. Teile des Werkes sind auch weniger verändert, so dass die Prozesse dort erprobt sind.
    Die Mannschaft ist nicht neu. Die bauen dort seit Jahrzehnten Autos und kennen das. Serienanläufe gibt es dort auch seit Jahrzehnten „ständig“.
    Der Serienanlauf wichtiger Komponenten wie Batterie oder Antrieb ist inzwischen erledigt. Die Teile sind sind einfacher verfügbar und laufen problemloser vom Band als noch vor Monaten.
    Natürlich sind viele Teile des i3 trotzdem neu. Es wird also trotzdem ein Ramp up geben müssen, nur steiler als in Debrecen.

    Antworten

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