Kia hat einen Rückruf für das Ende 2024 in Deutschland aus dem Programm genommene Elektroauto e-Niro gestartet. Grund dafür ist ein Defekt im Batteriemanagementsystem, der die Brandgefahr erhöhen kann. Das Problem tritt laut Auto Motor und Sport auf, wenn das südkoreanische Kompakt-SUV parkt oder geladen wird.
Die technische Ursache liegt in einer unzureichenden Überwachungslogik des Batteriemanagementsystems (BMS). Unter bestimmten Bedingungen kann die Kontrolle der Hochvoltbatterie eingeschränkt sein, was zu einer Überhitzung der Batteriezellen führen kann.
Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 19. Mai 2020 bis zum 18. März 2022, also nicht die zuletzt angebotene Generation namens Niro EV. Weltweit müssen 14.117 Fahrzeuge in die Werkstatt, davon 11.331 in Europa. Auf dem deutschen Markt sind dem Bericht zufolge 1791 Autos betroffen.
Fahrzeughalter werden kontaktiert und sollen einen Termin in einer Kia-Vertragswerkstatt vereinbaren. Dort wird die Software des Batteriemanagementsystems aktualisiert, was etwa eine halbe Stunde dauern soll.
Zusätzlich prüfen Techniker den Zustand der Fahrbatterie. Falls bereits Schäden am Energiespeicher festgestellt werden, erfolgt laut Auto Motor und Sport ein kostenloser Austausch der kompletten Batteriebaugruppe. Dieser Vorgang kann bis zu sechs Stunden dauern.

sissouis meint
Ich habe gewonnen :) Wobei ich denke nicht, dass das Briefchen vor Urlaubsbeginn eintreffen wird.