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Bosch-Chef über Batteriezellen-Fabrik für Elektroautos: „Das diskutieren wir gerade“

18.01.2018 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

BOsch-Batteriezellen-Produktion-Elektroauto

Bild: Bosch

Bosch-Geschäftsführer Rolf Bulander hat in einem Interview über mögliche Investitionen in eine eigene Produktion von Batteriezellen für Elektroautos gesprochen. Akkus machen bei Stromer-Pkw gut ein Viertel der Kosten aus – und sind damit ein lukratives Geschäftsfeld. Aktuell wird die Batterie-Lieferkette von Unternehmen aus Asien dominiert, mittel- bis langfristig will aber auch Bosch führender Anbieter in diesem Segment werden.

„Neu gemischt werden die Karten erst bei Folgetechnologien wie der Festkörperzelle, an der auch wir forschen“, sagte Bulander im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Im Jahr 2030 sehe er einen Bedarf von mehr als einer Terawattstunde Kapazität – das entspreche „etwa 25 Millionen Batterien eines heutigen Elektroautos“.

Für Batterie-Lieferanten bieten sich laut Bulander „Chancen, aber auch viele Risiken, vor allem wegen der hohen Investitionssumme“. Bosch wolle stets „zu den Besten in einem Feld zählen“, die erforderlichen Investitionen für eine führende Rolle auf dem Markt für Elektroauto-Batterien schätzt Bulander auf rund 20 Milliarden Euro – laufende Kosten noch nicht eingerechnet.

Die EU-Kommisison hat erkannt, dass eine Batterie-Fertigung für den Standort Europa hohe Bedeutung hat und bietet Fördergelder, Bulander lehnt dies aber ab: „Die Wirtschaftlichkeit einer Zellfertigung darf nicht von Subventionen abhängen. Das wäre nicht nachhaltig.“

Wann und in welchem Ausmaß Bosch eine eigene Akkuzellen-Produktion auf die Beine stellen wird, ist noch offen. „Das diskutieren wir gerade. Die Diskussionen brauchen noch Zeit“, erklärte Bulander. Die größte Herausforderung sei nicht die Technik, sondern „betriebswirtschaftliche Fragen“ – etwa, wo und zu welchem Preis die eingesetzten Rohstoffe bezogen werden.

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Via: Süddeutsche.de
Tags: Autozulieferer, Batterie, ProduktionUnternehmen: Bosch
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. ulli0501 meint

    18.01.2018 um 13:20

    Hallo zusammen,
    ich vermute, dass in nicht allzu ferner Zukunft weitere Tesla Gigafactories in China und Europa entstehen. Diese werden dann allerdings schneller stehen und man hat aus den Fehlern gelernt und macht es besser.
    Wer dann immernoch nicht den Warnschuss verstanden hat, dem kann man nicht mehr helfen.

    Immernoch steht aus meiner Sicht die Gefahr im Raum, dass einer der Technikkonzerne wie zum Beispiel Apple, der ja von dem Smartphone/Tablet nicht ewig leben kann und neue Geschäftsfelder sucht.
    Wenn die bei Tesla einsteigen und mal 50 Mrd. locker machen für die schnellere Expansion dann schaffen es die Etablierten nicht mehr egal wieviel Geld sie aufbringen.

    Bis dahin einfach weiterschlafen ….

  2. Lenzano meint

    18.01.2018 um 13:14

    aus meiner Sicht keine Erwähnung wert. siehe hier schon:
    https://ecomento.de/2015/09/21/bosch-milliarden-investition-europaeische-batteriefabrik/
    https://ecomento.de/2015/10/13/bosch-elektroauto-batterie-der-zukunft/
    https://ecomento.de/2017/01/30/bosch-investition-fuer-batteriezellfertigung-groesser-als-solar/
    https://ecomento.de/2017/12/14/bosch-batteriezellen-fertigung-koennte-20-milliarden-kosten/

    :(

  3. frax meint

    18.01.2018 um 10:10

    Dann diskutiert mal weiter – dann wird der Abstand noch größer, aber das holt Bosch dann schon wieder auf. Diese Arroganz finde ich haarsträubend – dann schauen wir mal was passiert.

    • Der Wartende meint

      18.01.2018 um 14:13

      Was bitte hat es mit Arroganz zu tun wenn man vorsichtig ist 20 Milliarden zu investieren ohne zu wissen ob sich das jemals rechnet? Aus kaufmännischer Sicht wär alles andere doch absolut unverantwortlich.

      • TeslaTom meint

        18.01.2018 um 14:44

        Als großer Tech-Konzern die Trends der Zukunft zu verschlafen bei >100% Prozent Wachstum
        _Das_ ist absolut unverantwortlich.
        Es geht nicht mehr zurück, wer einmal E-Auto fuhr (BEV), will nichts anderes mehr, ich denke ab 5% Neuwagenanteil wird der Bedarf auch extrem steigen, d.h. 2019,????
        Endlich wieder saubere Luft????

        • Fritz! meint

          18.01.2018 um 19:39

          Und endlich wird es wieder möglich sein, ein Schlafzimmer zur Straßenseite hin zu bauen, ohne mit Oropax und geschlossenen Fenstern schlafen zu müssen.

      • frax meint

        18.01.2018 um 21:56

        Was ich arrogant finde, ist folgende Aussage: Technisch alles kein Problem, nur kaufmännisch muss man das gut überlegen (sinngemäß)…

        Was ist mit der Materialbeschaffung und glaubt Bosch einfach eine Großfertigung in kürzester Zeit umsetzen zu können – auch wenn es Feststoffbatteriezellen werden sollen, traue ich den Japanern, Koreanern und auch den Chinesen es eher zu, das in kurzer Zeit umzusetzen, denn die haben sehr viele Jahre Erfahrung Batteriezellen in Massen herzustellen – Bosch nicht. Aus meiner Sicht ist das diese westliche Arroganz, die uns allen noch teuer zu stehen kommen wird – hoffentlich irre ich mich…

        • Fotolaborbär meint

          18.01.2018 um 22:15

          Zellen Fertigung ist Low Tek da ist keine 20 Jahre Erfahrung nötig. Und die hat Bosch ja auch. Nicht zu vergessen Bosch ist führend in Batterie Anwendungen sowohl bei Geräten als auch bei Antrieben.

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