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Volkswagen-Chef Diess will Stelle für „aggressiven“ Klimaaktivisten schaffen

27.02.2020 in Autoindustrie, Umwelt von Thomas Langenbucher | 19 Kommentare

VW-ID3

Bild: VW

Volkswagen will als erster großer Autokonzern einen Aufgabenbereich für einen Klimaaktivisten schaffen. Damit soll die Elektroauto- und Nachhaltigkeits-Offensive der Wolfsburger vorangetrieben werden. Das schreibt die Financial Times nach einem Gespräch mit Vorstandschef Herbert Diess. Der gesuchte, junge Klimakämpfer soll die Umwelt- und Klimainitiativen von Europas größtem Autohersteller hinterfragen.

Diess geht laut dem Bericht die Transformation des Unternehmens hin zum Massenmarkt-Hersteller von Elektroautos nicht schnell genug. „Wir haben so viele Ideen, deren Umsetzung in unserer großen Organisation dauert aber zu lange“, sagte der Volkswagen-Boss. Er brauche daher „intern jemanden wirklich aggressiven“. Die Person auf dem von Diess geplanten neuen Posten soll direkt an ihn und weitere Top-Manager berichten.

Diess hat die bisher ehrgeizigsten E-Mobilitäts-Ziele eines großen Autobauers auf den Weg gebracht: Er will Volkswagen zum Weltmarktführer bei Strom-Fahrzeugen machen. Dazu werden bis 2024 konzernweit 33 Milliarden Euro investiert, davon 11 Milliarden in die Marke VW. Bei der Kernmarke wird die E-Offensive diesen Sommer mit dem neuen Kompakt-Elektroauto ID.3 eingeläutet.

Verbrennungsmotoren stehen bei Volkswagen mittel- bis langfristig auf dem Abstellgleis. Zu einem konkreten Termin für den Ausstieg aus dem Geschäft mit fossilen Kraftstoffen konnte sich das Unternehmen bisher aber nicht durchringen. Denn um seine ehrgeizigen Pläne zu finanzieren, ist Volkswagen weiter auf den Verkauf von Verbrennern angewiesen, dazu gehören zunehmend große, verbrauchsintensive SUV-Modelle. „Wir sind zu langsam“, räumte Diess ein. „Wir haben Management-Teams in den Strategie-, Kommunikations- und vielen anderen Abteilungen eingerichtet und ich glaube, es sind noch weitere interne Veränderungen nötig.“

Während es Diess nicht schnell genug geht, halten diverse Wettbewerber, Politiker und Mitarbeiter von Volkswagen den Vorstoß des Autoriesens bei der Elektrifizierung des Angebots für sehr gewagt. Der Konzernchef meinte im Gespräch mit der Financial Times aber: „Ich glaube, dass die Transformation zu Elektrofahrzeugen eine Chance für Wachstum ist. Ich glaube nicht, dass sie zum Untergang der Branche führen wird.“

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Via: Financial Times (Paywall)
Tags: NachhaltigkeitUnternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. NL meint

    02.03.2020 um 15:42

    Sehr gut, Herr Diess.

  2. Bernd meint

    28.02.2020 um 22:11

    Wir haben 10 Jahre geschlafe. Klimawandel, Coronavirus, Wirtschaftskrise… Die Welt ändert sich schneller als viele es für möglich halten. Wer unabhängig ist und sich schnell anpassen kann wird überleben. VW und Diess sind auf den richtigen Weg.

  3. Bernd meint

    28.02.2020 um 21:52

    Wir haben 10 Jahre geschlafen die wir aufholen müssen. Klimawandel, Coronavirus, Wirtschaftskrise… Die Welt ändert sich schneller als viele es für möglich halten. Wer unabhängig ist und sich schnell anpassen kann wird überleben. VW und Diess sind auf den richtigen Weg.

  4. Peter W meint

    27.02.2020 um 22:33

    Verflixt, ich bin zu früh in Rente gegangen.

    • nilsbär meint

      27.02.2020 um 23:16

      Wieso? Es ist nie zu spät, Klimaaktivist zu werden. Und aggressiv wirst du bei den noch immer zahlreichen VW-Petrolheads von selbst:-)

      • alupo meint

        29.02.2020 um 02:00

        Die suchen aber einen jungen Klimaaktivisten (Das ist aber eine Altersdiskriminierung!) .

        Ein Rentner ist eher unjung ;-).
        Trifft auf viele erfahrene Menschen zu.

  5. frantonis meint

    27.02.2020 um 21:46

    Es soll ein aggresiver Klimaaktivist sein. Wie kann dies im Vorstellungsgespräch gestestet werden, dass die Aggressivität ausreicht?

  6. Jörg meint

    27.02.2020 um 19:23

    Herr Diess ist der Einzige von den deutschen Automobil-Vorständen, der verstanden hat. Damit hält er seinem Unternehmen die Möglichkeit offen, doch noch den Anschluss zu finden. Respekt.
    Alle anderen faseln etwas von „Technologieoffenheit“ und meinen damit: „Weiter wie bisher“.

  7. nilsbär meint

    27.02.2020 um 17:18

    Erster Bericht des neuen, aggressiven Klimaaktivisten an Herrn Diess: „Sehr geehrter CEO! Ich muss leider feststellen, dass es in der VW-Führung jede Menge Dumpfbacken und Ewiggestrige gibt, die am liebsten ausschließlich Benziner und Diesel verkaufen möchten und denen Umwelt, Klima und die Gesundheit der Menschen komplett am Allerwertesten vorbei gehen.“
    Diess darauf: „Das weiß ich doch. Ich habe gehofft, sie könnten mir was Neues berichten.“

  8. Gunarr meint

    27.02.2020 um 16:00

    Das erinnert mich an die Simpsons Folge, wo Homer den Job als Sicherheitsbeauftragter im Atomkraftwerk bekommt, nachdem er Proteste organisiert hatte.

  9. W.K. meint

    27.02.2020 um 13:36

    … ein Job für Greta T.

  10. A124 meint

    27.02.2020 um 11:04

    Wenn Herr Diess wegen Problemen mit dem Launch des ID3 gegangen wird, sehe ich schwarz für VW. Herr Diess meint es ernst, auch wenn es nach außen sicher aggressiver dargestellt wird als er es intern durchsetzen kann. Ich drücke ihm und allen bei VW, auch den Zweiflern, die Daumen, dass dies(s) schnell und qualitativ voran kommt.

    Im Übrigen sollte die neue Stabstelle nur an zwei Personen berichten, die es mit Nachhaltigkeit ernst meinen:

    Herbert Diess
    Tim Höttges.

    Denn dann Ehe ich bereits IM Tunnel Licht ????

  11. Simon meint

    27.02.2020 um 10:43

    Der Konzernchef meinte im Gespräch mit der Financial Times aber: „Ich glaube, dass die Transformation zu Elektrofahrzeugen eine Chance für Wachstum ist. Ich glaube nicht, dass sie zum Untergang der Branche führen wird.“
    Für VW schon, für die langsameren nicht.

    • Thomas meint

      27.02.2020 um 11:04

      Warum glauben Sie dass VW zu schnell transformiert? Meinen Sie, die Nachfrage würde nicht mithalten?

      Ich wette dagegen!

    • MacGyver meint

      27.02.2020 um 11:08

      Aussage 1 oder 2?

      • Thomas meint

        27.02.2020 um 13:30

        Ah, ich glaube jetzt habe ichs verstanden ;-)
        Vermutlich ist gemeint dass nur die schnellen Chance auf Wachstum haben, und dass VW eher dazu gezählt wird.

        Da gehe ich mit.

        • Simon meint

          27.02.2020 um 16:34

          Ja ich meine das VW schneller ist wie andere.
          Obwohl es Diess noch schneller haben will.

    • Hans Meier meint

      27.02.2020 um 22:47

      VW wird es vermutlich von Innen zerreissen… Um wirklich kompetitiv zu sein, müsste VW kleiner, schneller und agiler sein. Baut man Arbeitsplätze ab, gibts Gegner. Gibt VW bei der Transformation nicht technologisch Tempo werden andere in Zukunft das Bussiness machen. Entlässt VW zu schnell zu viele Leute wird aus Angst der Laden intern sabotiert :) Kleine Fimen mit wenig Leute haben mehr Rendite, mehr Rendite = mehr Geld = schellere und bessere Forschung = mehr Wettbewerbsvorteile in Zukunft. An Diess wirds nicht scheitern aber vielleicht an anderen KEF’s… Wir werden sehen, mögen die Spiele beginnen :)

  12. Florian meint

    27.02.2020 um 10:31

    Wo kann ich mich bewerben?

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