Teslas Elektroauto-Limousine Model S ist mit bis zu 613 Norm-Kilometern der derzeit reichweitenstärkste Großserien-Stromer auf dem Markt. Nun hat Opel angekündigt, in wenigen Monaten mit dem Ampera-e als erster deutscher Hersteller mit einem Volumen-Elektroauto deutlich über 300 Kilometer Reichweite zu bieten. Der auf dem Chevrolet Bolt basierende kompakte Elektro-Pkw steht ab nächstem Jahr bei den Händlern und soll die 400-Kilometer-Marke nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) „deutlich überbieten“.
Opel kündigte an, dass der Ampera-E „einsame Spitze in seinem Segment“ sein wird. BMWs Kompakt-Elektroauto i3 bietet in der Ausführung mit großer 33-kWh-Batterie gemäß NEFZ 300 Kilometer, das meistverkaufte Elektroauto der Welt, der Nissan LEAF, bis zu 250 Kilometer, Renaults E-Kleinwagen ZOE 240 Kilometer und die Elektroauto-Version des Golf 190 Kilometer. Im Alltag erreicht allerdings keines dieser Elektrofahrzeuge die angegebene Reichweite – je nach Fahrstil, Zuladung und Wetterbedingungen sind deutlich weniger Elektro-Kilometer verfügbar. Auch der Ampera-e wird nur auf dem Papier über 400 Kilometer mit einer Akkuladung fahren können. Opel gibt jedoch an, dass sein erstes reines Elektroauto im Praxiseinsatz „souverän mehr als 300 Kilometer am Stück“ leisten wird.

Von 0-50 km/h beschleunigt der Ampera-e dank 150 kW (204 PS) Leistung und einem – typisch Elektroauto – aus dem Stand verfügbaren maximalen Drehmoment von 360 Newtonmeter in 3,2 Sekunden. Der Zwischensprint beim Überholen von 80 auf 120 km/h soll in gerade einmal 4,5 Sekunden erfolgen. Von Null auf Hundert dürfte es in um die 7,0 Sekunden gehen. Die Höchstgeschwindigkeit ist zugunsten der Reichweite elektronisch auf 150 km/h begrenzt.
Der 4,17 Meter lange Ampera-e bietet Platz für fünf Passagiere und ein Kofferraumvolumen von 381 Litern. Das vergleichsweise großzügige Platzangebot für ein Fahrzeug dieser Länge kommt laut Opel durch die „clevere Anordnung“ der zehn Batterie-Module zustande. Das gesamte Paket befindet sich im Unterboden und passt sich der Fahrzeugkontur an. Der Akku mit einer Kapazität von 60 Kilowattstunden besteht aus insgesamt 288 Lithium-Ionen-Zellen und wurde von Mutterkonzern General Motors gemeinsam mit dem Entwicklungspartner LG Chem konstruiert.
„Mit dem Ampera-e bringt Opel ein hundertprozentig alltagstaugliches Elektroauto auf den Markt. Es bietet eine große Reichweite und wird schon im Frühling nächsten Jahres erhältlich sein. Der Opel Ampera-e ist kein Öko-Luxus, kein Spielzeug, kein reiner Zweitwagen. Opel zeigt, dass dank innovativster Technologie Elektromobilität auch für ein viel breiteres Publikum erreichbar ist – Opel demokratisiert mit dem Ampera-e das Elektroauto“, so Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann. Die Weltpremiere des Elektro-Opel wird am 29. September auf dem Pariser Automobilsalon erfolgen.
Kuddos meint
Wow, Opel wird wieder attraktiv.
Die scheinen ihre Chance aus dem muffigen Opel-Image rauszukommen erkannt zu haben.
Jensen meint
Bleibt zu hoffen, dass sich Opel/GM die Fragen, die berechtigterweise im Umlauf sind auch VORHER gestellt haben – und diese vernünftig beantworten können.
Das wird ganz entscheidend sein, ob das Auto am Markt eine Chance hat.
Und der Preis wird natürlich auch sehr entscheidend sein, die erste Zahl darf meiner Meinung nach auf keinen Fall größer als „2“ sein …
eCar - & TESLA-Fan meint
Wäre wünschenswert, halte das allerdings für sehr unwahrscheinlich ??
Muhkuh meint
Mich beschleicht der Verdacht, dass man auch diesen Wagen wieder nur mit 3.x kw daheim laden kann.
Die deutschen Hersteller haben ja irgendwie eine Abneigung zum schnellen Ladevorgang, wenn der Kunde das möchte.
MKL meint
… das liegt an den amerikanischen (wie auch asiatischen) Anschlüssen. Dort kennt man 400 Volt 3 Phasen einfach nicht. Und da die deutschen Vertretungen (Opel ist hier wohl auch nicht besser) das noch nicht den Mutterkonzernen mitgeteilt haben, werden wir uns mit diesen einphasigen Ladungen weiter ärgern müssen. VW scheint aufgewacht zu sein, die wollen demnächst 3 Phasen (Typ2-Stecker haben Sie ja schon) anbieten.
eCar- & TESLA-Fan meint
Ich habe selbst einen OPEL Ampera gefahren: 3 Jahre lang. War wirklich TOP zufrieden damit. Obwohl die Reichweite -mit ca. 70 Km angegeben- bei meiner gern forschen Fahrweise aus Spaß am drehmomentstarken Motor meist nur knapp 60 Km reichte (im Winter trotz vorhandener Garage mit Heizung und Licht oft nur 38 Km!), musste ich in den 36 Monaten im S t a d t b e r e i c h nicht ein einziges Mal den RangeExtender verwenden. Sprich, keinen Tropfen Sprit verbraucht. Und nicht ein einziges Mal liegen geblieben! Auf Strecke war es freilich gut, den RE an Board zu haben.
Soll heißen, dass der Ampera ein Klasse Auto war, von den Medien völlig zu Unrecht totdiskutiert wurde („ist ja gar kein E-Auto“) obwohl zur damaligen Zeit ein High-Tech-Leckerbissen, von OPEL nicht gebührend beworben und bei OPEL-Verkäufern ungeliebt und somit kaum angeboten wurde. Und schließlich im Markt total verkannt.
Schade, schade, schade! Ob OPEL daraus wirklich gelernt hat? Mal schaun.
eCar- & TESLA-Fan meint
Ach ja, habe vergessen: Ich fahre im Schnitt je Tag etwa 28-30 Km, zuz. 3 – 5 mal je Jahr längere Strecken beruflich und privat = ~ 10.000 Km p.a.
Heute fahre ich ein Model S 85D – ohne RE ;)
Daniel meint
Die Informationspolitik von Opel ist wirklich ausbaufähig. kein Wort zum erhältlichen AC-Lader. Reichweite – über 400km. Soll das eine Aussage sein? Der Bolt fährt nach EPA (amerikanischer Zyklus) 238 Meilen = 383 km. In der Regel sind die EPA_Werte ca. 2/3 der NEFZ-Werte. Somit sollte der Ampera E gemäß NEFZ über 500km weit kommen. Was soll die ganze Geheimniskrämerei. Wollen die uns erzählen, dass sie tatsächlich noch nicht wissen, was das Auto kann und was verbaut ist? Es gibt mehrere Gründe, warum ein 3-Phasen-Lader in Deutschland eigentlich Pflicht ist, wenn man tatsächlich beabsichtigt, das Auto verkaufen zu wollen. Wer die Leistung der Typ2-Säulen nicht ausnutzen kann, zahlt sich auf Grund der Zeittarife dumm und dämlich für die kWh. Wegen Schieflast ist 32A auf einer Phase oft nicht erlaubt und mit 16A auf einer Phase braucht man ca. 20 Stunden, um den Akku von leer auf voll zu bekommen – inakzeptabel. GM und Opel müssen sich langsam entscheiden, wollen sie ein tolles Auto bauen und verkaufen oder lediglich ein Alibiprodukt auf den Markt bringen, das man mit ein paar „Kleingkeiten“ praktisch unverkäuflich gestaltet.
Hans-Peter meint
Entfernt, bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Fritz! meint
Bei der Reichweite ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Ich kann mir schwer vorstellen, daß der Bolt mit gleicher Akku-Größe (60 kWh) weiter kommt wie das Model 3. Die Motoren werden vergleichbar sein (der Tesla wird einen stärkeren Motor haben, aber der bruacht nur mehr, wenn er auch gefordert wird), die Aerodynaik des Tesla ist deutlich besser, die Nebenaggregate werde auch nicht mehr verbauchen.
Ich denke mal, GM hat die Meßlatte für Tesla jetzt ein wenig höher gelegt, die werden bei der zweiten Präsentation des Model 3 zum Jahresende eine ebenfalls höhere Reichweite anbieten (müssen).
Ist es denn eigentlich amtlich, daß das Model 3 einen 60 kWh Akku haben wird?
Ich bin gespannt, wie GM die Produktion (es wurde von max. 35.000 Einheiten/Jahr gesprochen) hochfahren möchte, wenn der Bolt sich wirklich gut verkauft. Die Reservierungen vom Model 3 zeigen ja, daß in dieser Leistungs/Preisklasse starkes Interesse vorhanden ist. Auch ich werde mir (trotz Model 3 Reservierung) den Bolt in Deutschalnd genau ansehen und fahren und evtl. meine Model 3 Reservierung dann stornieren, wenn er mir denn gefällt.
Hans-Peter meint
Der NEFZ-Wert ist noch vorläufig. Derweil hat der baugleiche Chevrolet Bolt gestern Nacht seine endgültige EPA-Wertung erhalten: 238 Meilen (bzw. 383 km) – eine stolze Leistung!
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Mein Gott im Himmel.
ich fahre mit meiner ZOE ganz real auf der Landstraße 215 KM, mit KLima und recht vorwärts gerichtet. mit einem Akku von 22 kwh.
Selbst ein Tesla Model S braucht dabei nicht mehr als 17 kwh.!
tested meint
Selbst ein Tesla kommt mit 60KWH laut eigenen angaben nur 400km…
chef meint
Das mit dem ZOE geht aber vermutlich nur wenn man als Wanderdüne unterwegs ist. Wenn ich mit meinem e-Golf und seinem 24kW Akku bei diesen Außentemperaturen vernünftig unterwegs bin – also immer etwa max. 5% über der erlaubten Geschwindigkeit und AB etwa 110 bis 120 km/h – dann sind es in der Regel locker 15-16 kW/h auf 100 – da kann man ja leicht ausrechnen wie weit man kommt …
Hans-Peter meint
Die Fahrt zum Bodensee hatte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 60,8 KmH.
Wanderdünne. super witzig.
sind Sie überhaupt schon mal elektrisch gefahren? Mehr als 15 kwh hab ich bei der ZOE noch nie verbraucht. Okay, im Winter sind es 18…
Hans-Peter meint
Reichweitenrekorde schafft man nur auf Landstraßen. Was kommen Sie jetzt mit Autobahn Speed von 120 kmh daher?
man man man, lauter Profis unterwegs!
chef meint
Ich habe nichts von „Profi“ geschrieben oder Sie gar schelcht reden wollen – aber AB fahren – wenn auch nur teilweise – gehört eben auch zum echten Autoleben dazu … Wie ich schrieb – fahre seit 7 Monaten mit nun ca. 11.000km einen e-Golf und behaupte mal zu wissen wie es geht -;) Selbstverständlich habe ich mit dem Golf bei diesen tollen Außentemperaturen auch Verbräuche von 11-12 kW/h erzielt – macht aber definitiv im deutschen Straßenverkehr keinen Spaß … Wenn das mit der ZOE bei Ihnen besser klappt – mir soll es recht sein … BTT – mal schauen was der Ampera-e unter „echten“ Bedingungen schafft …
Hans-Peter meint
bei 30 bis max. 70.000 Fahrzeuge pro Jahr für den gesamten Weltmarkt, wird es bei „Schaufensterautos“ bleiben. Für GM eine verdammt gute Sache, den Flottenverbrauch gegen Null zu senken. Aber Leute die glauben, das wird jetzt der Oberbrummer für den Massenmarkt…. never.
Nebenbei muss man erstmal 45.000 Euronen fürn Opel locker machen wollen.
zu was wenn 1 Jahr später der Model 3 los geht?
und wenn der Ampera CCS hat, dann eh gute Nacht.
Norbert meint
Steht deine Zoe zuhause im Schaufenster?
Tesla-Fan meint
Woher haben Sie die 45000€?
Soweit mir bekannt wurde der Preis für den Opel noch nicht bekannt gegeben.
Der Ampera-E wird CCS haben – das hat der Bolt ja auch, nur das oben eine Type2-Dose anstelle der Type1-Dose für US drin sein wird.
50kW Ladung wird garantiert gehen. Wieso dann gute Nacht?
Unklar ist die AC-Lademöglichkeit vom Opel – auch da wurde noch nichts verraten.
tested meint
klingt nach starker Meinungsmache gegen Opel. die 45.000 sind ja frei erfunden.
McGybrush meint
60kWh?
Find ich gut. Der erste ersthafte Konkurrent mit Praxistauglichem Akku. Hoffentlich ist der Wirkungsgrad demendsprechend auch gut. Das der ideale mindesteinstieg für eAutos.
Hans-Peter meint
Was ist Wirkungsgrad in Bedeutung zum Akku???
McGybrush meint
Das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=QFxf9sGQv7g&spfreload=10
Je weniger gegen Reibung und Wind gefahren wird um so weiter kommt man mit den 60kWh. Hätte auch Stromverbrauch auf 100km schreiben können. Also den Echten.
Hans-Peter meint
Das mit dem Wind hab ich schon verstanden. haben Sie die Bilder vom Ampera im Kopf? gibt es da etwa Unterschiede zu einem Tesla S….?
Der Opel ist sicher kein cw Wunder.
Mario meint
Wieso wird eigentlich bei der Reichweite in Europa immer wieder versucht, die Leute zu verarschen. Tatsache ist, daß die höhere Reichweite des Opel gegenüber dem Chevy lediglich ein anderes Meßverfahren ist und keine größere Batterie oder ähnliches. Damit werden nur Kunden, die sich damit beschäftigen und dahinter steigen vergrault. Hört doch endlich mal auf mit dem Scheiß. Sagt doch einfach eine ehrliche Reichweite und wir sind zufrieden.
Jens meint
Opel wird ja wohl genau so verarschen dürfen wie Tesla die geben bei ihrer 60er version ebenfalls den nefz wert an…
Hans-Peter meint
genau Mario. Endlich Butter bei die Fische!
Der Ampera wird sich fahren wie in etwa ein Leaf. Also mit 12 bis knapp 18 kwh auf 100 KM. Jetzt kannste selbst ausrechnen, wie weit der Akku fährt.
Tom meint
Was soll denn sonst angegeben werden, wenn nicht der für eine Region gültige Fahrzyklus? Natürlich ist das Käse, aber zumindest vergleichbarer Käse. Natürlich wäre es besser, wenn sofort auf einen realistischeren Fahrzyklus umgestellt wird wie den WLTP. Der hätte 2017 kommen sollen, wurde aber aufgrund eines Vetos der Bundesregierung aufgeschoben (siehe Wikipedia). Warum wohl?
Dr.M. meint
Wie bei Mikado:
Der erste Hersteller, der sich etwas ehrlicher macht und sich in Richtung WLTP bewegt, hat verloren. Ohne Allgemeinheit verbindliche Vorschrift wird das natürlich keiner machen.
Denn warum die Traumverbräuche der Plugins von 1,5 Litern auf 100 km nicht mehr angeben dürfen?
Ich schaue immer bei den US-EPA Werten nach, die sind viel realistischer als NEFZ.
Sorge macht mir bei GM nur, dass es sich um ein Compliance-Fahrzeug handeln könnte, welches zwar angeboten wird, aber leider leider erst 2025 oder so in nennenswerten Stückzahlen lieferbar ist.
Wenn dem nicht so sein sollte, dann mache ich gerne mal eine Probefahrt und schaue mir die Sache gerne genauer an.
McGybrush meint
Ich „Autohersteller“ würde entgegen der Lobby einen eigenen Fahrzyklus ermitteln der definitiv der Realität entspricht und am Ende von 50% der Käufer ohne Probleme unterboten werden kann. Was glaubt Ihr wie schnell dieser Fahrzyklus für Positive Werbung für die eigene Marke machen würde. Nach dem Motto „Hey… mein Auto soll 180km schaffen, hab aber ohne Probleme 230km geschafft. Mit Klima bin ich sogar tatsächlich 180km gefahren…“ Bevor ich diesen Zyklus auf die Welt loslassen würde würde ich dieses Auto erst mal 100 Leute in Aller Welt ausleihen und gucken was die so erfahren und an dem Durschnitt dann den Zyklus anpassen. Das würde ich als Autohersteller machen.
Tesla kann ein Ladenetz an der Lobby vorbei Entwickeln, dann kann man auch einen Fahrzyklus an einer Lobby vorbei angeben. Sollte der andere verpflichtend sein dann würde ich Ihn so klein wie möglich im kleingedruckten unterbringen.
Dr.M meint
Tja, das hätte man von den deutschen Herstellern erwartet, denn Opel hin oder her, letztlich kommt das Auto – wie auch das Model 3 – aus den USA.
Wenn die bei Opel jetzt noch den Preis und das Ladesystem für AC und DC praxistauglich hinbekommen, indem sie z.B. eine Roaming – taugliche Ladekarte mitliefern, dann könnte das wirklich was werden.
Tom meint
Beim Ampera-E ist es ja sogar noch „schlimmer“. Nicht nur, dass das nicht von Opel kommt (außer geänderten kosmetischen Details), das meiste am Ampera-E kommt auch nicht von GM, sondern von LG. Nämlich eigentlich alles außer der Karosserie: Die Traktionsbatterie, das BMS, Elektromotor, Inverter, Klima, Ladeeinheit und Infotainmentsystem. (Wikipedia)
Oh ja: Ein echter Opel. ;-)
Davon abgesehen scheint der Bolt/Ampera-E aber tatsächlich für viele (je nach Anforderung) ein sehr interessantes e-Auto zu werden, sofern GM es tatsächlich in Masse ausliefern kann (und will). Fahrbericht von GreenCarReports: https://t.co/8gWKaoqV1y
MKL meint
… warum soll man nicht beim Electro-Konzern (hier LG) einkaufen, hier steht meistens die für diesen Antrieb bessere Entwicklungsabteilung zur Verfügung. Bis sich alle Verbrenner-Auto-Konzerne eine zweite e-Abteilung eingerichtet haben (Konkurrenz im eigenen Haus) wird es wohl noch Jahre dauern. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Auch Mercedes verbaut z.B. Tesla, weiterhin gibt es gute 3-Anbieter (Brusa, Kreisel,….), die man nutzen sollte,da sie flexibler sind. Bei den Accus ist es genauso, es gibt nicht viele Hersteller ….
chef meint
Da bin ich echt mal gespannt – vor allem auch darauf wie viele GM/Bolt bei entsprechender Nachfrage davon überhaupt liefern kann – ich denke mich erinnern zu können das von ca. 25-30 Tsd. Einheiten pro Jahr die Rede war – das reicht ja gerade mal für USA …
james meint
also wenn der Wagen echt genug taugt, und finanziell Sinnvoll ist, dann reicht das gerade mal für eine Küste der USA.
Tesla-Fan meint
Das Auto wird den Markt aufmischen. Ich wünsche Opel einen Riesen-Erfolg damit!
MKL meint
…. leider wird mal wieder nichts gesagt, wie geladen wird. Der GM hat nur Typ 1 und DC. Da in Deutschland / Europa kaum jemand eine DC-Säule zu Hause hat, bliebe hier nur Typ 1 mit ??? kW. Im WorstCase 3,7 kW, macht bei 60 kW Accu ca. 16 Stunden.
ecomento.de meint
Ab September nach der Weltpremiere dürfte es mehr Details geben, auch der Preis ist ja noch offen.
VG
TL | ecomento.de
jens meint
Der Bolt wird ja angegeben mit „Bolt EV offers available DC Fast Charging capability, which provides a GM-estimated up to 90 miles of range in about 30 minutes of charge time.“ Sollte ja dann ähnlich sein oder?
MKL meint
DC Fast Charging – wie gesagt, hast du eine DC-Ladesäule vor der Tür bzw. in der Garage?
jens meint
Ehrlich gesagt, ja habe ich…
Hans-Peter meint
wer braucht daheim eine 22 oder 43 kw Ladesäule???
MKL meint
Warum soll ich mit mickrigen 3,7 kW laden (230V, 16A), wenn in jedem Haus heutzutage 22 kW (400V, 32A) zur Verfügung stehen. Hier bleibt es in meiner Entscheidung, ob ich schnell oder langsam wieder „fahrbereit“ bin. Nur wenn der Hersteller den Typ2 nicht anbietet, habe ich keine Entscheidung. Die Technik ist da (siehe z.B. Zoe) und nicht wesentlich kostenintensiver. Aber man setzt hier auf amerikanische bzw. asiatische Standards, da ist nur 230V bzw. 110V verfügbar. Lieber auf DC-Laden setzen, damit wird die Elektronik aus dem Auto ausgelagert und dem „Kunden“ zu geschoben. Ein universelles EV sollte hier auch universell sein, DC, AC 1- und 3-phasig.
Hans-Peter meint
Bis jetzt knausert Opel mit der Angabe zur TEchnik. Im Grunde knausern die mit allem zum Ampera. Die homepage sieht bei meinem örtlichen Elektriker ( Ein Mann show) viel schicker aus…
MKL meint
… eine Anfrage an GM, USA ergab, das es dort keinen Typ 2 zum Nachrüsten geben wird. Mal sehen ob die Deutschen / Europäer das durchdrücken können.
Ad van der Meer meint
Es könnte ja sein das man bei GM so klug ist Den Ampera-E mit 11kW 3 Fasen AC Lader auszurüsten. Da reduziert sich die Ladezeit auf etwas 6 Stunden.
Hans-Peter meint
Gewartet hab ich die letzten 28 Monate noch nie während mein Akku geladen wurde.
Im „schlimmsten Fall“ war ich 45 Min. in einem Restaurant zum Essen, bis der Akku voll ist.
Charles meint
In einem Schweizer Auto-Blog ist von 7,2 kW Ladung an AC die Rede. Dazu passt die Opel-Ankündigung, der Ampera-e könne zu Hause in 9 Stunden geladen werden.
MKL meint
… das bedeutet 1 Phase (230V) mit 32 A. Das gibt ärger mit dem Hausnetz ….
james meint
wäre es nicht fein, wenn sich GM hier mal erwachsen zeigen würde, und zumindest eine Kompatibilität mit Tesla (SC) anstreben würde? Mein Gott, wieso verlangt das nicht einfach jeder.
Also Beispiel, GM zahlt Tesla 1K/Auto was verkauft wird und jetzt auch am SC laden darf. (das ist zugegebenermassen sehr wenig.. okay, sagen wir 5K, wovon GM 2,5 trägt und der Kunde optional 2,5K.)
Dann hätte Tesla mehr geld für mehr SC, und der Bolt/Ampera E wäre jetzt deutlich tauglicher…
Ein Appel an etwas Kooperation.
McGybrush meint
Tesla hat klare Regelung. Jeder darf an SC ran wenn die Firma sich am Ausbau der SC beteiligt.
Hans-Peter meint
Sobald die Stromgesetze geändert werden, wird Tesla zu seinen SC eben auch Typ2 mit 43 kw (oder mehr) anbieten. Tesla ist sicher keine Firma, die darauf wartet bis die Schaukelbremser politisch eingreifen.
Hans-Peter meint
Tesla lässt jeden an die Supercharger, der den technischen Standard der Supercharger kapiert.
ups, wenn das eintritt, wer braucht dann bitte schön noch eine VerpennerStinkeMotor?
eben. use the brain.
oder glauben Sie, Tesla installiert für die Premium Schwätzer und anderen Hanseleles 3,7 kw Ladesäulen?