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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

„Tatort“: Elektroautos sind keine tödliche Gefahr

14.03.2017 in Sicherheit von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

Elektroauto-Sicherheit-Lautlos-leise

Bild: janitors / CC BY 2.0

Letztens im ARD-Tatort: Nachdem zwei Junge Männer nachts überfahren werden, vermuten die Bremer Kommissare Lürsen und Stedefreund einen Serientäter am Werk. Sein Mordwerkzeug: Ein Elektroauto, mit dem er sich seinen Opfern lautlos und unerkannt nähern kann. Dass die leisen Flitzer eine rollende Gefahr sind, ist allerdings maßlos übertrieben.

Einer Studie des Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen zufolge, aus der die Berliner Morgenpost zitiert, seien Elektroautos „in Bezug auf die Geräuschwahrnehmung genauso sicher beziehungsweise unsicher wie moderne Benziner“, so Kathrin Dudenhöffer in ihrem Bericht zur Studie. Bei „konstanter Geschwindigkeit im Stadtbereich“ bestehe „in der Wahrnehmbarkeit kein Unterschied zwischen modernen Benzinfahrzeugen und Elektroautos“, heißt es weiter. Demnach sei es auch keine optimale Lösung, „Elektrofahrzeuge mit künstlichen Geräuschen auszustatten, aber moderne Benziner nicht“.

Ab 2019 ist dennoch bei Elektroautos ein Acoustic Vehicle Alert Systems (AVAS) – ein akustisches Warnsignal, das einer Turbine ähnelt – für alle neu entwickelten Fahrzeugtypen in der EU Pflicht. Diese „künstlichen Minimalgeräusche“ sind jedoch nur bis zu einer Geschwindigkeit von etwa 20 km/h vorgeschrieben. Darüber überwiege das Abrollgeräusch der Reifen und der Antrieb spiele keine Rolle mehr.

Die neue Gesetzgebung ist dafür gedacht, dass Blinde in speziellen Situationen wie etwa auf Parkplätzen, in Einfahrten und verkehrsberuhigten Zonen die leisen Elektroautos besser wahrnehmen können. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) begrüßte diese Maßnahme.

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Via: Berliner Morgenpost
Tags: Geräuschentwicklung, WarntonAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Günther Huck meint

    14.03.2017 um 21:52

    Da es ja auch andere Behinderungen als Sehbehinderung gibt, müssten konsequenterweise alle Fahrzeuge die schneller als 4km/h fahren ein oranges Rundumlicht am Dach montiert haben. Nur so ist sichergestellt, dass Menschen mit Hörschwäche die Fahrzeuge auch rechtzeitig wahrnehmen.
    Idealerweise sollte aber vor jedem Fahrzeug eine Person mit Roter Signalflagge laufen um die anderen Verkehrsteilnehmer zu warnen. (Ab 20 km/h wird es aber wohl schwierig).
    In Wirklichkeit sind Elektroautos nur deshalb akustisch schwerer wahrzunehmen weil die Explosionsmotoren der Verbrenner im Strassenverkehr zu laut sind. Warum werden die Hersteller von Verbrennern vom Gesetzgeber nicht gezwungen ihre Lautstärke an jene von Elektroautos anzupassen? Vor allem 2-Takt Motoren müssten Aufgrund ihrer Abgase und Lautstärke schon längst aus unserem Leben verschwunden sein.

  2. Is nu so + meint

    14.03.2017 um 14:43

    in diesen TV-Tatort war ein Psychopath in der NACHT bei Dunkelheit ! ohne Licht
    (mit Nachtsichtgerät) der Täter! – und da denke ich 1. an die vorgeschriebene
    FahrzeugBeleuchtung! und 2. hatte das nächtliche Jogging-Opfer auch noch
    Musike in de OhrHÖRERs
    Bei der „VerOrdnung“! der Vereinten Nationen für das akustische Warnsystem
    war mit Sicherheit (noch) kein ElektroAuto-Fahrer dabei !?
    Und für Gehörlose müsste aus SicherheitsGründen das LED-Tagfahrlicht dann
    noch deutlicher warnehmbar Licht-Blitze aussenden.
    – oder gibt’s noch schwachSINNigere Auflagen?

  3. Frank meint

    14.03.2017 um 13:51

    Bis Tempo 20 sollte jeder Fahrzeugführer in der Lage sein, das Fahrzeug jederzeit gefahrlos stoppen zu können. Als Fahrradfahrer kennt man das lautlos-Problem. Dafür gibt es diese Klingel, die aber nur bei Bedarf zum Einsatz kommt. Man stelle sich vor, Dauerklingeln für Fahrradfahrer wäre Pflicht, welcher Blinde würde wohl froh über eine solche Regelung sein?

    Neben Hupe sollte es noch eine charmante Warntaste am Lenkrad geben. Oder eben automatische Fußgängererkennung und Warnung. Ich hoffe immer, dass hier auch mal ein Entscheidungsträger mitliest :-)

  4. Wännä meint

    14.03.2017 um 13:27

    zum „Tatort“: Blöd ist nur, dass solche Gassenhauer-Sendungen dafür sorgen, dass es nun wieder eine ganze Menge Leute mehr geben wird, bei denen Begriffe wie „Elektroauto“ und „Gefahr“ zusammengehören werden.

    Die zwangsweise Einführung von AVAS halte ich für nicht zielführend, denn als flotter Alltagsradler in der Stadt muss ich sagen: es vergeht kaum ein Tag, dass nicht irgend ein (nicht blinder) Füßgänger ohne Blickkontakt die Straße betritt und man oft blitzschnell entscheiden muss, ob man eine Notbremsung hinlegt oder besser links oder rechts am Hindernis vorbeifährt. Statt AVAS kommt bei mir aus dem Lautsprecher: „Guten Morgäähn! Aufwachäähn!“ ;-)

  5. Ernesto2 meint

    14.03.2017 um 13:10

    Ich kenne eine blinde Frau der es sehr wichtig ist etwas zu hören, ein lautloses Anschleichen ist der Alptraum für sie. Ich glaube daß das bis 20 km in Ordnung ist, ob es einen Smart-phone „Smombie“ am überfahren werden weniger gibt bezweifle ich aber, da hilft nicht mal eine Fanfare…

  6. JoSa meint

    14.03.2017 um 12:07

    Ich bin zwar nicht Blind, aber ich nehme mal an, das ein Blinder eine bessere
    akustische Wahrnehmung als ein Sehender hat.
    (oder ein Smartphon-Benutzer) ;-)

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