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VCD: Neue CO2-Limits der EU „skandalöses Einknicken gegenüber der Automobilindustrie“

10.11.2017 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

VCD-CO2

Bild: VW

Der ökologische Verkehrsclub VCD hält die Vorschläge der EU-Kommission zur Begrenzung der Emissionen von Neuwagen für ein „skandalöses Einknicken gegenüber der Automobilindustrie“. Die Behörde hat diese Woche ihren mit großer Spannung erwarteten Gesetzesvorschlag für den CO2-Ausstoß von Neuwagen vorgelegt. Bis zum Jahr 2025 sollen neue Pkw demnach 15 Prozent weniger Kohlendioxid ausstoßen, bis 2030 dann 30 Prozent weniger.

Auf die von vielen geforderte verbindliche Quote für Elektroautos, wie sie ab 2019 in China gilt, verzichtete die EU-Kommission – und folgte damit einer Bitte des deutschen Außenministers Sigmar Gabriel, so der Vorwurf des VCD. „Die EU-Kommission ist vor den Autoherstellern eingeknickt“, kritisierte VCD-Verkehrsexperte Michael Müller-Görnert.

„Dieser lasche Vorschlag wird den Verkehrssektor nicht auf Klimakurs bringen. Statt die Chance zu nutzen und Weichen klar in Richtung emissionsfreie Mobilität zu stellen, gefährdet die Kommission die europäischen Klimaziele für 2030 und 2050. Aus Klimasicht brauchen wir eine CO2-Reduktion bei Neuwagen von mindestens 60 Prozent bis 2030“, so Müller-Görnert weiter.

VCD warnt vor Bedeutungsverlust deutscher Autobauer

Mit ihrer Einflussnahme in Brüssel haben Sigmar Gabriel und der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) Matthias Wissmann der deutschen Autoindustrie dem VCD zufolge „einen Bärendienst“ erwiesen. „Die laschen CO2-Vorgaben verlängern die Ablauffrist für den schmutzigen Diesel und sichern kurzfristig Gewinne. Mittelfristig verlieren die europäischen Autobauer den technologischen Anschluss, China und die USA sind jetzt schon die Treiber in der E-Mobilität“, warnt Müller-Görnert.

Problematisch ist der Vorschlag der EU-Kommission aus Sicht des VCD auch für die deutsche Klimapolitik. Im Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung ist das Ziel festgeschrieben, bis 2030 die Klimagasemissionen des Verkehrs um mindestens 40 Prozent zu senken. Ambitionierte CO2-Grenzwerte würden hierfür einen entscheidenden Beitrag leisten. „Bleibt es bei den laschen EU-Vorgaben, wird Deutschland sein Klimaziel sicher verfehlen“, heißt es in einer Pressemitteilung des VDC.

Der Kommissionsvorschlag wird vor der Verabschiedung noch vom Europaparlament und den einzelnen Mitgliedsstaaten diskutiert. Mehrere EU-Länder, darunter Frankreich, haben sich bereits im Vorfeld für schärfere Werte eingesetzt. „Die Bundesregierung muss in den Verhandlungen Motor sein und nicht Bremser. Jetzt ist die Jamaika-Koalition gefordert, sich auf eine Verschärfung der CO2-Vorgaben zu einigen“, forderte der VCD.

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Via: VCD
Tags: CO2-Limits, Emissionen, EU, VCDAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. stan meint

    10.11.2017 um 12:59

    Das macht schon fassungslos, wie unverblümt „sogenannte Politiker“ agieren.
    „Spannende“ Lektüre:
    https://www.politico.eu/wp-content/uploads/2017/11/Gabriel-an-Arias-Canete.pdf

    • Pamela meint

      10.11.2017 um 13:30

      „Das Ziel ist klar, und alle Sektoren werden dazu ihren Beitrag leisten, nicht zuletzt die Automobilindustrie. “

      Haha, da hat der Matthias W. beim Korrekturlesen das Wort „nicht“ reingemogelt.

  2. Guenther Huck meint

    10.11.2017 um 10:10

    Auch ich zähle mich zu jenen, welchen der Wechsel zu umweltfreundlichen Antrieben in der Automobilität viel zu langsam geht.
    Und es macht mich vor allem Wütend, dass Entscheidungsträger in unserem System zwar erkennen, dass es bereits Lösungen gibt (Elektroauto mit Lithiumspeicher) die Alltagstauglich und wirtschaftlich Gleichwertig den Verbrennerfahrzeugen sind, aber aus Profitgier hier die Änderung verzögern (wollen).
    Und das auf Kosten unser aller Gesundheit und Zukunft unserer Kinder. Auch als Gefahr der Zukunft des europäischen Automobilstandortes.
    Diese Menschen (Politiker, Lobbyiesten und Manager) sollten jetzt geächtet und in Zukunft zur Verantwortung gezogen werden.

    • Pamela meint

      10.11.2017 um 13:04

      Wir haben schließlich „die Macht“, die Richtigen dafür zu wählen.
      Die wirklich Mächtigen in unserem Land kugeln sich bei dem Gedanken an diese unlösbare Aufgabe vor Lachen auf dem Boden.

    • Jeru meint

      10.11.2017 um 13:09

      „[..] dass es bereits Lösungen gibt (Elektroauto mit Lithiumspeicher) die Alltagstauglich und wirtschaftlich Gleichwertig den Verbrennerfahrzeugen sind [..]“

      Das ist so einfach falsch und das wissen Sie doch vermutlich eigentlich selbst.
      Ein BEV ist auch heute noch mit Selbstorganisation und einer Portion Pioniergeist verbunden, das ist nicht schlimm aber eben für den Großteil nicht alltagstauglich.

      • Fritz! meint

        11.11.2017 um 13:57

        Das ist so einfach falsch und das wissen Sie doch vermutlich eigentlich selbst.
        Ein BEV ist heute bereits mit minimaler anderer Selbstorganisation und einer Steckdose in der Garage/Carport/Arbeitsplatz für über 50% der Bevölkerung bereits alltagstauglich.

  3. ernesto 2 meint

    10.11.2017 um 09:36

    Die Autoindustrie beschwert sich massiv über die neuen vorgeschlagenen Grenzwerte der EU-Kommission, das ist zutiefst verlogen denn was die meisten Leser gar nicht wissen ist folgendes:
    1. 95gr Durchschnittsverbrauch der Flotte sind nicht gleich 95 gr
    Bei Daimler sind das z.B. 101 gr weil der Begriff „Durchschnitt“ speziell
    Für die deutschen Hersteller großer Autos aufgeweicht und „angepasst“ wurde.
    2. Diese 101 gr werden nach dem Verbrauch nach NEFZ berechnet liegen also
    Mindestens 40% unter den tatsächlich auf der Straße ausgestoßenen Werten
    3. Es wurden außerdem so genannte „Supercredits“ eingeführt, mit denen
    besonders sparsame Hybrid- und Elektroautos, die noch gar nicht gebaut und verkauft sind, schon jetzt in die Durchschnittszahlen mit eingehen –
    und dies nicht normal, sondern faktoriert, also gleich mehrfach.
    So können Mercedes, VW und Co. künftig prognostizierte, aber
    komplett unrealistische Verkaufszahlen hypothetischer Elektromobile schon heute
    in ihren offiziellen Flottenverbrauch mit einrechnen.
    4. Offiziell sind die CO2-Emissionen aus Straßenverkehr gegenüber 1990
    Bis heute NICHT um 40% gesunken sondern um 20% gestiegen, und das
    Mit Werten die nach NEFZ berechnet werden! Das heißt in Wirklichkeit
    Werden heute 70% MEHR CO2 durch den Autoverkehr ausgestoßen als 1990.

    Es ist deshalb in höchstem Masse Heuchelei und absolut absurd mit diesen Zahlen
    Deutschland als Klima-Vorreiter zu bezeichnen oder Frau Merkel mit dem Titel
    Klima-Kanzlerin zu ehren. Es wäre wohl besser Sie und Hr. Gabriel als von der Auto
    Industrie über Parteispenden eingekaufte korrupte Politiker zu beschreiben,
    die verhindern, dass unsere Erde auch für unsere Enkel lebenswert bleiben könnte.

  4. ulli0501 meint

    10.11.2017 um 08:51

    Hallo zusammen,
    ich versteh die Aufregung des Kollegen im Artikel nicht. Die Autobauer welche zukünftig in alternativen Antrieben mehrere Millionen Fahrzeuge herstellen werden Marktführer werden und ich sehe das schon in wenigen Jahren. Damit brechen die großen Stinkerautomärkte ein was sowieso zum Umdenken führen wird.

    Der andere Punkt wird sein ab nächstes Jahr werden neue Fahrzeuge mit dem Verbrauch, CO2 am realen Echtbetrieb gemessen. Dann wird es schwerer werden mit Angaben unter optimalen Bedingungen zu blenden.

    Diese Diskussionen, Studien, Träume was wird kommen und passieren werden 2018-2020 wesentlich konkreter. Eines steht aber fest die Luft wird in Städten gezwungen oder ungezwungen sauberer werden. Langsam aber es wird ….

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