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So recycelt der Daimler-Konzern seine Elektroauto-Batterien

19.10.2018 in Autoindustrie, Umwelt von Thomas Langenbucher | 18 Kommentare

Daimler-Elektroauto-Batterie-Recycling

Bild: Daimler

Der Daimler-Konzern startet im nächsten Jahr eine umfassende E-Mobilitäts-Offensive. Neben der Produktion und Effizienz von Elektroautos wie dem neuen SUV EQC steht dabei das Recycling der eingesetzten Batterien durch Wiederverwendung und Verwertung im Fokus. Für das geplante Vorgehen hat Daimler vier Stufen definiert und entsprechende Prozesse entwickelt:

  • ReUse: Wiederverwendung der Batterie. Hier beschränkt sich die Aufarbeitung auf Reinigungsarbeiten und den Tausch von Teilen mit begrenzter Nutzungsdauer wie z. B. Sicherungen.
  • RePair: Diese tiefergehende Reparaturstufe schließt zusätzlich Reparaturarbeiten an der Batterie ein. Dabei können einzelne Module des Batteriesystems ausgetauscht werden.
  • ReManufacturing: Dieser Prozess umfasst die komplette Zerlegung der Batterie bis auf Einzelzellebene. Nach der Sortierung, Prüfung und dem Austausch von Bauteilen wird das Batteriesystem wiederaufgebaut.
  • ReMat: Dieser Prozess umfasst das stoffliche Recycling und die Wiedergewinnung wertvoller Inhaltsstoffe. Für das Produktrecycling von Hochvoltbatterien hat Daimler am Standort Mannheim ein zentrales Aufarbeitungszentrum eingerichtet.

Beim Punkt „ReUse“ setzt Daimler auf stationäre Energiespeicher von Mercedes-Benz Energy. Nach der Lebenszeit von Plug-in- oder reinen E-Fahrzeugen werden dabei Batterien als stationäre Energiespeicher weiterverwendet. „Bei dieser Anwendung kommt es auf geringe Leistungsverluste nicht an, sodass ein wirtschaftlicher Betrieb im stationären Bereich für schätzungsweise mindestens zehn weitere Jahre möglich ist. Durch die Weiterverwendung der Lithium-Ionen-Module lässt sich deren wirtschaftliche Nutzung also quasi verdoppeln“, so das Unternehmen.

Auch Batteriesysteme, die noch nicht in Elektroautos zum Einsatz kamen, sondern als Ersatzteile vorgehalten werden, lassen sich als Stromspeicher zweitverwenden. So werden etwa 3000 der für die aktuelle Elektro-Smart-Flotte vorgehaltenen Batteriemodule als „lebendes Ersatzteillager“ in der Nähe von Hannover zu einem Stationärspeicher gebündelt. Das Ersatzteillager dient als Schwankungsausgleich im deutschen Stromnetz. Ein weiterer Großspeicher aus elektroautomobilen Batteriemodulen ging Ende Juni 2018 in Elverlingsen/Südwestfalen in Betrieb. Dort werden 1920 Batteriemodule für den elektrischen Smart der dritten Generation bevorratet.

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Via: Daimler
Tags: Nachhaltigkeit, Recycling, UmweltbilanzUnternehmen: Daimler, Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. E-Tom meint

    19.10.2018 um 22:21

    Habe schon über das Auswechseln von Akkumodulen bei einer VW-Werkstatt gesprochen. Lohnt sich für mich nicht, nach vier Jahren sind die Akkus genau so teuer wie beim Neukauf plus zwei volle Arbeitstage Fachkraftkosten.

    • Satcadir meint

      21.10.2018 um 12:59

      VW hat beim E Golf auch eine komplizierte Akku Anordnung. Da kostet der Austausch.
      Es ist eben ein umgebauter Verbrenner.

  2. Swissli meint

    19.10.2018 um 15:46

    Inwiefern können eigentlich Ersatzteillager Batterien welche schon als Stationärspeicher xxx Ladeyklen hinter sich haben als neu verkauft werden?
    Interessant wäre zu welchen Preisen z.B. RePair durchgeführt werden. Wenn es solche Fantasiemondpreise wie jetzt sind (besser neues E-Auto kaufen, als Batterie reparieren), kann man sich all die schön ausgedachten Recycling Prozesse nämlich sparen.
    Einzelne Module austauschen dürfte nach xx Jahren bei einem E-Auto durchaus eine übliche „Reparatur“ darstellen, sofern man die ursprüngliche Reichweite wiederherstellen möchte. Ansonsten droht vorzeitige Verschrottung, was der Umwelt massiv schaden würde.

    • McGybrush meint

      19.10.2018 um 16:46

      Ich denke mal im kleingedruckten wird das irgendwo drin stehen. Zumal der Neuwagenkäufer sicherlich eine Garantie bekommt die eh keine Sorgen aufkommen lässt. Der Gebrauchtwagenkäufer kauft so oder so eine Gebrauchte Batterie.

      Auf Handy’s bezogen mag das schlimm klingen. Aber auf Autos bezogen kann man hier sogar von einer Realistischen (fertig degradierten) Reichweite ausgehen. Also die ersten 3-4% sind direkt runter und man bekommt dann ein Auto mit einer Reichweite die so auch etwas länger bestand hat.
      Bei Tesla gilt die Reichweite quasi ja auch nur für 6 Monate. Danach muss man 2-4% ab ziehen. Was nicht schlimm ist. Aber ist halt so.

  3. nilsbär meint

    19.10.2018 um 14:11

    Vorbildlich! Hoffentlich erfolgt auch die Umsetzung entsprechend. Aber: Müssen die Käufer eines Smart der 3. Generation damit rechnen, dass sie gebrauchte Batterien aus einer stationären Anlage bekommen?

  4. Hans meint

    19.10.2018 um 12:57

    Wo sind jetzt all die Umweltbedenken? All die verlorenen seltenen Erden? All die hoch giftigen Batterien? Haben die deutschen Hersteller all ihre Kunden angelogen und mit falschen Informationen verunsichert? Das kann ja nicht sein die wuerden das nie machen…

    Toll dass sich Daimler und Konsorte sich langsam, wenn auch widerwillig, oeffnen und aufzeigen, dass E-mobilitaet doch nicht so schlimm ist.

    • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

      19.10.2018 um 14:13

      Vielleicht haben die Daimler-Topmanager gemerkt, dass sie in der ReAlity an der E-Mobility doch nicht so ganz vorbei kommen.
      Und wie in der Politik: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

      • Rainer Zufall meint

        19.10.2018 um 15:25

        Nein…die Welt ist einfach nicht so schwarz weiss, wie ihr das immer versucht darzustellen, bzw. wie eure Denke wohl ist.
        Natürlich kann man weiterhin bedenken zu der Herstellung wie auch zu dem Kostenaufwand des Recyclings haben, muss sich trotzdem der Realität der geänderten Anforderungen (Kundenwunsch / lokale Emissionen) stellen und Lösungen dafür finden, auch bei der Entsorgung, denn die ersten welche hier die Deutschlands-KFZ-OEM Fahne anzünden seit ihr, wenns wieder nicht so gemacht wird wie vom Messias Musk getwittert.
        Bei der gleichen Nachricht zu Tesla würden hier die Begeisterungsstürme wieder durchs Forum wirbeln.
        Bei der Nachricht zu einem deutschen OEM dauerts keine 2 Beiträge bis wieder geätzt wird.

        • Tim Leiser meint

          19.10.2018 um 16:28

          +1

          aber wer sind denn die „ihr“, von denen Du da immer sprichst. Gibt doch einige, die das Geschehen differenziert betrachten. Oder?

        • Rainer Zufall meint

          19.10.2018 um 17:28

          Kaum leider, die Mehrheit dreht am Rad und der Rest muss sich einfach nicht angesprochen fühlen. Ist nicht ganz gerecht das stimmt, aber anders gehts ja nicht, werde da nicht anfangen Namen aufzuzählen, das sind so viele, das kann ich mir nicht merken :-P
          Sorry für jene welche zwar ihre Meinung haben aber der Überzeugung sind das ganze differenzierter zu sehen.

        • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

          19.10.2018 um 20:10

          Nein, es geht nicht darum, von wem das kommt; aber wenn die 4 von der Marketing-Abteilung entworfenen Begriffe so toll und inhaltschwer für Dich, lieber Rainer sind, dann ist es ja gut, haben sie ja jemanden weitergeholfen. Für mich sind es halt nur leere Worthülsen, die Dinge beschreiben sollen, die sowieso jeder mit einem gesunden Menschenverstand Ausgestatte so tun würde.

        • Rainer Zufall meint

          20.10.2018 um 00:54

          Qed :-)
          Danke!

    • Swissli meint

      19.10.2018 um 15:55

      War ja absehbar: je näher die Lancierung/Auslieferung der ersten eigenen und „richtigen“ BEVs kommt, umso positiver die E-Auto Berichterstattung aus den Marketingabteilungen.
      Aktuell: Audi, Mercedes… bald VW und BMW.

      • 150kW meint

        19.10.2018 um 16:14

        „umso positiver die E-Auto Berichterstattung aus den Marketingabteilungen.“
        Wo waren denn die negativ Berichterstattungen der Marketingabteilungen zu lesen? Bitte mal ein Beispiel.

        • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

          19.10.2018 um 20:12

          Das waren die Chefs selbst, z.B. der VW-Müller, der noch im Mai 2015 arrogant von sich gab, Tesla kenne er nicht. Da hat er seine Marketing-Abteilung sogar noch rechts überholt.

    • Chris meint

      19.10.2018 um 17:26

      Die Bedenken sind ganz einfach: Das mag alles in Deutschland funktionieren, mit einem unkontrollierten Export aber nunmal nicht. In Afrika hat Daimler nichts zu befürchten. Es ist ja nicht so, als gäbe es nicht schon recycling für alles Mögliche. Am Ende landet es trotzdem auf dem Müll.

      • Pferd_Dampf_Explosion_E meint

        19.10.2018 um 20:14

        Na so ist es ja auch wieder nicht; sobald eine Sache einen Wert hat, denken Leute darüber nach, wie sie diese Werte für sich gewinnen können.

      • teslatom meint

        21.10.2018 um 08:00

        @Chris: In welchem Teil in Afrika vermutest Du denn BEV Verbreitung und anschließender Verbleib auf Müllhalden? Und was nochmal ist an einer LiIo Akkuzelle giftig? Kobalt. Und da es wertvoll ist, wird es verschwinden oder recycelt. Mit Nespresso Alu-Kaffeepads, wie Du mal vorgetragen hast, hat das nichts zu tun.

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