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EnBW will Bau von eigenen Ladestationen vorantreiben

27.03.2020 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

EnBW-Ladestation

Bild: EnBW | Joel Micah Miller

Aktuell ist an den Ladesäulen der EnBW weniger los. Infolge der Beschränkungen durch den Coronavirus gebe es erkennbar einen niedrigeren Ladebedarf, sagte Nils Straube, Leiter des Geschäftsfelds Mobility Service Provider & Digitale Lösungen, im Gespräch mit dem Magazin Edison. Unabhängig davon werde der baden-württembergische Energieversorger den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur vorantreiben. In den kommenden Wochen würden dazu weitere eigene Ladestationen in Betrieb genommen.

Es gibt Befürchtungen, dass der Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus und die dadurch erwartete Wirtschaftskrise die Elektromobilität ausbremsen. Auch bei der EnBW könnte es Sparmaßnahmen geben, es sei laut Straube aber noch zu früh, die konkreten Auswirkungen abschätzen zu können. Bis auf weiteres stehe der Plan, zukünftig deutlich mehr als die bislang 2200 EnBW-Ladepunkte in Deutschland zu bieten. „So wird die EnBW den Zugang zum ohnehin größten Ladenetz in DACH mit rund 40.000 Ladepunkten über die mobility+ App auch mit eigenen Ladestationen weiter auszubauen“, erklärte der Energie-Manager. „DACH“ steht für die Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz.

Im Fokus des Infrastruktur-Ausbaus der EnBW stehe das schnelle Laden von Elektroautos. Im Augenblick betreibt das Unternehmen hierzulande rund 300 moderne Schnelllader, an denen E-Pkw mit bis zu 150 Kilowatt (kW) Strom ziehen können. Die EnBW ist damit einer Auswertung der Wirtschaftsforscher von Prognos zufolge mit einem Marktanteil von 12,2 Prozent die Nummer 1 unter den sogenannten E-Mobility-Providern (EMP) in Deutschland.

Die EnBW sorgte im März für Aufsehen in der E-Mobilitäts-Szene, als sie die Partnerschaft mit dem Anbieter von Schnellladestationen entlang von Autobahnen Ionity ausgesetzt hat. Das von deutschen Autoherstellern und Ford gegründete Unternehmen erhöhte im Februar die Preise für seine 350-kW-Schnelllader drastisch. Die neuen Konditionen seien „nicht gut für die Neugewinnung von Kunden für die Elektromobilität“, begründete Straube das Ende der Kooperation gegenüber Edison. Man bedauere, „die sehr gute Ladeinfrastruktur der Ionity“ aus dem Angebot entfernen zu müssen, sehe jedoch keine Alternative zu diesem Schritt.

Der Manager versicherte dem Magazin, dass die EnBW ihre eigenen Strompreise stabil halte. Man werde zudem den Service weiter verbessern. Darüber hinaus treibe man künftig der Ausbau des eigenen Schnellladenetzes stärker voran. An den neuen Säulen könne mit Ladeleistungen von bis zu 300 kW in der Stunde Energie in Elektroauto-Akkus gepresst werden. Die schnellen Strom-Tankstellen sollen anders als die von Ionity verstärkt in die Städte gebracht werden. Das werde bundesweit in Kooperation mit Partnern etwa aus dem Einzelhandel, mit Baumärkten und Mineralölgesellschaften stattfinden. Details dazu will Straube mitteilten, sobald die Beschränkungen des öffentlichen Lebens durch den Coronavirus nachgelassen haben.

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Via: Edison
Tags: Ladestationen, SchnellladenUnternehmen: EnBW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Duesendaniel meint

    28.03.2020 um 01:18

    Ich kann über EnBW bisher nur Gutes sagen: Guter Service und im Zusammenspiel mit dem ADAC extrem faire Preise ohne Grundgebühr. Deshalb freue ich mich über den Ausbau und natürlich darüber, dass sie Ionity damit zum Luxusspielzeug der deutschen Autolobby degradieren.

  2. Peter W meint

    27.03.2020 um 13:22

    … an denen E-Pkw pro Stunde mit bis zu 150 Kilowatt (kW) Strom ziehen können …

    Dieser Satz ist sachlich falsch. Man kann nicht pro Stunde 150 kW ziehen. Man mit 150 kW laden und damit pro Stunde 150 kWh „ziehen“, wenn man das so nennen mag.

    • Peter W meint

      27.03.2020 um 13:24

      Man kann …

  3. Eugen meint

    27.03.2020 um 12:47

    Hier das Selbe:
    „An den neuen Säulen könne mit Ladeleistungen von bis zu 300 kW in der Stunde Energie in Elektroauto-Akkus gepresst werden“
    „in der Stunde“ muss weg.
    Geschwindigkeit es ist ja kW (wie km/h)
    Menge ist kWh (wie km)

  4. Eugen meint

    27.03.2020 um 12:44

    Hallo Redaktion,

    irgendwie ist dieser Satz irritierend:
    „an denen E-Pkw pro Stunde mit bis zu 150 Kilowatt (kW) Strom ziehen können“.
    Ich glaube so ist es besser: „an denen E-Pkw mit bis zu 150 Kilowatt (kW) Strom ziehen können“.

    • Redaktion meint

      27.03.2020 um 15:40

      Danke für den Hinweis – aktualisiert!

      VG | ecomento.de

  5. Sledge Hammer meint

    27.03.2020 um 12:35

    Gute Nachrichten für die Kunden, schlechte Nachrichten für die Blutsauger von ionity

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