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BYD plant elektrisches Kompakt-SUV für China zum Kampfpreis, Export angedacht

05.02.2024 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 17 Kommentare

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Bilder: BYD

Der chinesische Fahrzeughersteller BYD bereitet die Einführung eines neuen Elektroautos vor. Das Kompakt-SUV Yuan Up soll ab März zu Preisen ab rund 100.000 Yuan angeboten werden, was umgerechnet rund 12.900 Euro entspricht. Der Hersteller veröffentlichte nun erste Bilder und Informationen zu dem Modell, das es später auch nach Europa schaffen soll.

BYD hat über den chinesischen Mikroblogging-Dienst Weibo offizielle Bilder des Yuan Up veröffentlicht. Das kompakte SUV soll sich in die Elektroauto-Familie Yuan einreihen. Hierzulande ist aus dieser Produktlinie das Kompakt-SUV Atto 3 verfügbar, das in China als Yuan Plus angeboten wird. Beide Modelle basieren auf BYDs E-Plattform 3.0.

Ein im Dezember bei den chinesischen Behörden eingegangener Zulassungsantrag zeigt, dass Länge, Breite und Höhe des Yuan Up 4.310 × 1.830 × 1.675 Millimeter bei einem Radstand von 2.620 mm Millimeter betragen. Das neuen Elektro-SUV wird laut CN EV Post mit zwei Leistungsstufen mit 70 und 130 kW (95/177 PS) sowie mit zwei Batterien mit 32 und 45,1 kWh auf den Markt kommen. Das soll für eine Reichweite von 301 beziehungsweise 400 Kilometern pro Ladung gut sein. Die Angaben erfolgen nach dem eher unrealistischen chinesischen CLTC-Testzyklus.

Der Yuan Up ist zwischen dem Kompaktwagen Dolphin und dem kompakten Familien-SUV Atto 3 von BYD angesiedelt. In Europa soll das Modell laut früheren Berichten als Atto 2 vertrieben werden. Aus dem Unternehmen hieß es demnach, dass der Marktstart in Übersee im kommenden Jahr geplant ist. Einen genauen Zeitplan gibt es aber wohl bisher nicht. Auch die Einpreisung steht noch nicht fest. Der Dolphin kostet hierzulande ab 34.990 Euro, der Atto 3 ab 39.990 Euro – demnach wäre ein Mindestpreis von um die 37.000/38.000 Euro denkbar.

Seit seinem Pkw-Debüt auf dem Pariser Autosalon 2022 hat BYD sechs neue Modelle auf den Markt gebracht. Zum Portfolio hierzulande gehören die kompakten und mittelgroßen Baureihen Atto 3, Dolphin und Seal sowie die Oberklasselimousine Han EV und das große SUV Tang EV. In diesem Jahr wird zudem das elektrische Mittelklasse-SUV Seal U erwartet.

BYD hat kürzlich in Ungarn vorläufige Verkaufs- und Kaufverträge unterzeichnet, mit denen das Unternehmen dem Ziel der Fertigung von Fahrzeugen in Europa ein Stück nähergekommen ist. In drei Jahren sollen die ersten Stromer des chinesischen Konzerns in Ungarn vom Band laufen. Welche Modelle hier entstehen werden, bleibt abzuwarten.

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Via: Weibo | BYD & cnevpost.com
Unternehmen: BYD
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    06.02.2024 um 09:15

    Diese vergleiche mit chinesischen preisen sind einfach nur lächerlich.
    Kauft einfach in china das BEV, zahlt die kosten für verschiffung, anpassung an europäische zulassungsvorschriften, zoll und einfuhrumsatzsteuer – um nur das wichtigste zu nennen – und seht dann, wieviel es am ende gekostet hat.
    Ich habe 2003 einen dunkelgrünen 280 SL, BJ.70 aus Californien geholt und weiss wovon ich schreibe.

  2. Thomas meint

    05.02.2024 um 15:14

    ca. 300-320 km WLTP für 37 TEUR? Das wird nicht funktionieren.

    • BEV meint

      05.02.2024 um 17:16

      den Dolphin bekommt man aktuell schon neu für unter 30.000 … die Listenpreise zahlt man beim Händler auch bei BYD nicht und das wird noch weiter runter gehen,
      BYD hat große Ziele und das wird am schnellsten mit niedrigen Preisen gehen

      • Reinhold Kluge meint

        05.02.2024 um 20:58

        Bei BYD sieht es nicht gut aus, die Chinesische Regierung muss wohl wieder stützend eingreifen. Die haben also ganz andere Sorgen als niedrige Preise anzubieten. Selbst mit unter 30k ist der Dolphin kein gutes Angebot.

  3. BEV meint

    05.02.2024 um 11:38

    was ich nicht ganz verstehe, das Auto ist in Länge / Radstand etwa so groß wie der Dolphin, der hat aber 60kWh
    dann müsste doch hier auch mehr möglich sein, dann halt für paar Euro mehr

    • hu.ms meint

      06.02.2024 um 13:22

      Der oben darf mit 60kwh akku nicht mehr als 33K kosten.
      Sonst ist er (z.b. zu einem ID.3) nicht konkurrenzfähig.
      Der VW braucht zwar noch für mind. 5K zusatzausstattung, aber mit händer-zugabe ist die restdifferenz den meisten das image wert.

  4. BEV meint

    05.02.2024 um 11:30

    die sollen das Ding in Ungarn bauen, dann „is da Kas bissn“
    5 Mio Stück im ersten Jahr könnten reichen

    (zur Info für die Nicht-Bayern:
    „der Kas is bissn“
    der Fall/die Angelegenheit ist erledigt, abgeschlossen (…der Kas is gebissen, da brauchst di nimma abdoa!)
    Quelle: bayrisches-woerterbuch-de)

  5. BEV meint

    05.02.2024 um 11:29

    die sollen das Ding in Ungarn bauen, dann „is da Kas bissn“
    5 Mio Stück im ersten Jahr könnten reichen

    (zur Info für die Nicht-Bayern: https://www.bayrisches-woerterbuch.de/kas-der-kas-is-gebissen-gegessen/ )

  6. gradz meint

    05.02.2024 um 10:43

    Ach schau an ein normales Auto für 12900€ inkl. Akku.
    Wie kann das sein :)
    Wer es immer noch nicht verstanden hat: die hiesige Autoindustrie + Politik zieht uns über den Tisch beim Eauto.
    Es ist so das ein Eauto grundsätzlich in der Herstellung günstiger ist als ein Verbrenner.

    • Ben meint

      05.02.2024 um 11:07

      Naja MA___ik mit dem 40. Nick, der angegebene Preis ist der Preis in China für ein Fahrzeug ohne EU-Homologation, selbes Spiel wie beim Seagull, kostet 10k in China wenn er nach EU kommen sollte wird er nach Anpassungen um die 15k kosten.
      Also wird der Yuan in EU bei min 18-20k losgehen.

      • Hanno meint

        05.02.2024 um 13:22

        Steht doch im Artikel, er wird hier um 38k kosten. Damit hat sich das erledigt, quasi unverkäuflich.

    • Mäx meint

      05.02.2024 um 11:19

      Böser SUV und ‚Mini-Akku‘
      Das ist doch nix für unseren dieselnden Blender

      • BEV meint

        05.02.2024 um 12:00

        ganz einfach:

        „Paris votes to triple SUV parking fees – and this includes electric ones“

        • Yoshi meint

          05.02.2024 um 12:30

          Ich finde diese Abstimmung ein Musterbeispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Ein Suv nicht nicht mehr Platz weg als eine Limousine. Gewichtsgründe können auch keine Rolle gespielt haben, sonst wären auch elektrische Limousinen und Kombis dran gewesen. Die Wahlbeteiligung von ca. 5% zeigt, wie brennend sich die Bevölkerung für dieses Thema interessiert. Nun parken da halt ein paar suvs weniger, dafür ist das Wasser auf die Mühlen der „die wollen uns alles verbieten“ Fraktion.

        • BEV meint

          05.02.2024 um 17:18

          in Frankreich kosten schwere autos auch mehr Steuer, deswegen gibts dort so viele kleine Autos
          macht schon sinn, warum braucht jeder so viel Blech um sich rum?
          man kauft ein großes Auto weil man sicher sein will vor den immer mehr und immer größer werdenden Autos ?? irgendwie verrückt oder
          oder weil ich zeigen will, dass ich es mir leisten kann?

        • Yoshi meint

          05.02.2024 um 17:27

          Das kann man auch mit einer Limousine oder einem Sportwagen zeigen. Ändert nichts an meiner Einstellung, ca. 2,5% der Pariser Wahlberechtigung hat mit ja gestimmt, den Rest interessiert es einfach nicht. Liefert den Populisten aber Futter. Genau wie die Debatte um unser Tempolimit: bringt dem Klima so gut wie nix, emotionalisiert die Debatte für einige aber enorm. Mit Symbolpolitik kommt man nicht weit.

      • gradz meint

        05.02.2024 um 13:55

        @Mäx ich kaufe niemals ein SUV. Hier ging es einzig und allein darum das ein normales Eauto für 13000€ baubar und verkaufbar ist.
        Hier in Deutschland werden diese Modelle für irre 40000€ verkauft und vom Steuerzahler bezahlt.

        Könntest du dir vorstellen das sich viele so ein Eauto für 13000€ mit eingeschränkter Reichweite kaufen würden?
        Oder glaubst du die Deutschen können kein Eauto bedienen?

        Bis es auch hier diese Fahrzeug für 15k gibt, fahre ich meinen schnellen tdi Bestand einfach weiter und spare enorm viel Geld und Zeit.

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