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ADAC-Verkehrspräsident Hillebrand tritt nach Äußerungen zu höheren Spritpreisen zurück

02.02.2026 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 73 Kommentare

ADAC-Gerhard-Hillebrand

Bild: ADAC | Peter Neusser

ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand ist von seinem Amt zurückgetreten. Er zieht damit laut einer Mitteilung des ADAC die Konsequenzen aus seinen Äußerungen in einem Interview zum Jahreswechsel. Diese hätten nach Angaben des Mobilitätsclubs „zu erheblichen Irritationen bei Mitgliedern sowie zahlreichen Beschwerden und Kündigungen“ geführt.

Auslöser wurde ein Interview in der Neuen Osnabrücker Zeitung, in dem Hillebrand sich für höhere Benzin- und Dieselpreise ausgesprochen hatte, um Klimaschutzziele zu erreichen. „Der ADAC hält die CO₂-Bepreisung für ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen“, sagte er. „Die Leute brauchen den Anreiz, um auf klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner umzusteigen.“

Die Aussagen stießen bei Teilen der nach Angaben des Clubs rund 22 Millionen Mitglieder auf Ablehnung. In sozialen Netzwerken veröffentlichten Nutzer Fotos von Kündigungsschreiben oder erklärten öffentlich ihren Austritt. Zudem gingen laut dem ADAC in großer Zahl Beschwerden ein.

Der ADAC hatte schon kurz nach den Äußerungen seines Verkehrspräsidenten reagiert und den Vorwurf zurückgewiesen, sich von seinen Mitgliedern zu entfernen. Man sprach von „Missverständnissen“. Doch das reichte offenbar nicht und Hillebrand gibt seinen Posten nun auf.

Hillebrand bedauere, dass seine Äußerungen Mitglieder verunsichert und verärgert sowie Glaubwürdigkeit gekostet haben, erklärt der ADAC. Mit seinem Schritt übernehme er persönlich Verantwortung für den entstandenen Reputationsschaden. Er sei zu der Überzeugung gekommen, „dass es im Interesse des ADAC und seiner Glaubwürdigkeit richtig ist, daraus persönliche Konsequenzen zu ziehen“, so Hillebrand.

Den Verantwortungsbereich des Verkehrspräsidenten im ADAC-Präsidium übernimmt kommissarisch Technikpräsident Karsten Schulze. „ADAC Präsident Christian Reinicke würdigt Hillebrands Schritt und dankt dem ehemaligen Verkehrspräsidenten ausdrücklich für seinen Einsatz für den ADAC und seine Mitglieder“, betont der Club.

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Via: ADAC
Tags: Nachhaltigkeit, Preise, SpritpreiseUnternehmen: ADAC
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. stefan meint

    05.02.2026 um 16:10

    Ich hätte nicht gedacht, dass die Polarisierung schon so weit geht, das eine sachlich nachvollziehbare Äußerung einen solchen Shitstorm hervorruft und der Mann zurück tritt. Wo bleiben Meinungsfreiheit und Respekt? Demnächst werden solche Äußerungen vielleicht mit einem Anschlag beantwortet und der Mann überfahren.
    Bevor wir uns hier darüber aufregen, dass der Mann zurückgetreten ist, schreiben wir doch mal an den ADAC (Hansastraße 19, 80686 München), dass sie mehr solche Leute suchen und in Führungspositionen bringen sollten. Von einer verbalen Kneipenschlägerei hat keine etwas – außer den SpaltPilzen. Wenn mehr als 60.000 anerkennende Statements beim ADAC ankommen, wird vielleicht klar, wohin die Reise geht – schneller oder langsamer.

    Antworten
  2. Elvenpath meint

    03.02.2026 um 16:08

    Tja, wenn man den Leuten den Spiegel vorhält und ihnen erklärt, dass auch ihre Lebensweise ein Teil des Problems ist, kommen natürlich sofort die aggressiven Abwehrreaktionen: „Ich bin doch völlig normal, wie kann ICH das Problem sein?“.

    Antworten
  3. MMD meint

    03.02.2026 um 07:19

    Es ist unglaublich das er dafür zurücktreten muss. Unfassbar. Seine Aussage war komplett richtig.

    Antworten
    • eBikerin meint

      03.02.2026 um 07:58

      Er war Präsident eines Automobilclubs und hat sich dafür ausgesprochen, dass Autofahren für ca. 98% seiner Mitglieder teurer werden muss.
      Was ist daran unfassbar ausser, dass er in seiner Position nicht bis zum Randstein gedacht hat. Ob seine Aussage richtig oder falsch ist, ist dabei komplett irrelevant.

      Antworten
      • Thomas meint

        03.02.2026 um 08:47

        Ja, es war echt dumm anzunehmen, dass die Mitglieder eines Automobilclubs weiter denken als bis zum Randstein ;-)

        Spaß beiseite, es sind natürlich nicht alle ADAC-Mitglieder so blind, dass sie die grundsätzliche Richtigkeit seiner Aussagen nicht erkennen würden. Nur die Wutbürger-Dieseldieters waren wohl mal wieder lauter…

        Antworten
  4. eHannes meint

    02.02.2026 um 18:40

    Ersten durfte er gar nicht unabgestimmt seine Meinung als die des ADAC darstellen. Zweitens ist sein Statement angesichts der Mitgliederstruktur – aufgeteilt nach BEV, Verbrenner und vd unpassend, weil der Club die Majorität seiner Mitglieder schlicht respektieren muß.
    Er hätte sagen können: „Der ADAC beobachtet, dass die CO₂-Bepreisung ein wirksames Instrument ist, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Leute werden Jahr um Jahr mehr rechnen müssen und in Folge auf klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner umsteigen.“
    Der Zug Elektromobilität hat längst unaufhaltsam Fahrt aufgenommen. Die großen Hersteller können (und wollen) ihn gar nicht mehr stoppen. Wer ihn bremsen will verwandelt nur Bewegungsenergie in nutzlose Abwärme und verbrennt sich letzten Endes daran die Finger. Die aufgeregten Diskussionen empfinde ich inzwischen einfach als Zeitverschwendung. Thema sollte sein, wie man die Verbreitung von BEV fördern kann ohne dafür „Sondervermögen“ zu verbraten.

    Antworten
    • Andi EE meint

      02.02.2026 um 18:47

      @eHannes
      „Thema sollte sein, wie man die Verbreitung von BEV fördern kann ohne dafür „Sondervermögen“ zu verbraten.“
      Ja eben, das wirksamste Mittel BEV zu fördern, ist die CO2-Bepreisung. 😄
      Wenn du den Verbrenner unangetastet verdrecken lässt, dann wird die Förderung der BEVs extrem teuer. Insbesondere mit euren Hersteller die keine Chance auf Preisparität haben.

      Je schwächer die Hersteller (grosse Preisdifferenz von Verbrennern zu BEVs), desto teurer wird die Förderung, wenn man auf den Penalty beim Verbrenner verzichtet.

      Antworten
      • eHannes meint

        02.02.2026 um 19:46

        Bitte noch einmal lesen: Sage ich doch, dass die CO2-Bepreisung hochgradig effektiv ist! Dennoch wären Zusatzmaßnahmen wie Minderung der Abgaben auf Ladesäulenstrom hilfreich.

        Antworten
    • Realist meint

      02.02.2026 um 19:14

      Sehe ich anders. Der ADAC ist ein AUTOMOBILclub, kein Verbrennerclub. Als solcher muss er auch die Zukunft des Automobils und der Individualmobilität im Blick behalten, und was das angeht hat er absolut recht.
      Sollte man aufgrund der Mehrheit der Mitglieder technologisch sinnvolle und politisch gewollte Entwicklungen etwa unterdrücken?
      Hätte sich der ADAC dann in der Vergangenheit nicht auch gegen Gurtpflicht, bleifreies Benzin, Kats, ABS, ESP und andere verpflichtende Assistenz stemmen müssen?

      Antworten
  5. T. meint

    02.02.2026 um 17:44

    Vielleicht ist es viel nicht bewusst und ja, ich kann Herrn Hillebrands Entscheidung verstehen.
    Einige Beiträge sind ja der Meinung, er war Präsident. Nein, er war Mitglied im ehrenamtlichen Präsidium. Ehrenamtlich.
    Kein Vorstand.

    Den gezogenen Vergleich mit Vorständen, die ihren Sessel räumen müssen, sehe ich nicht

    Oft resignieren Ehrenamtler wenn Sie feststellen, tu niemandem was Gutes, passiert dir dir nichts Böses.

    Aufgrund der stark geschäftsorientierten Ausrichtung des ADAC ist mir sowieso schleierhaft, warum man den ganzen Verein nicht schon lange zu einer GmbH gewandelt hat. Im Prinzip ist ja nur eine Versicherung, die Subunternehmer beauftragt.

    Antworten
  6. R2D2 meint

    02.02.2026 um 17:15

    Auslöser wurde ein Interview in der Neuen Osnabrücker Zeitung, in dem Hillebrand sich für höhere Benzin- und Dieselpreise ausgesprochen hatte, um Klimaschutzziele zu erreichen. „Der ADAC hält die CO₂-Bepreisung für ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen“, sagte er. „Die Leute brauchen den Anreiz, um auf klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner umzusteigen.“
    …..
    …….
    Ein Anreiz wäre als erstes (völlig belanglos vom Kaufpreis) das man wirklich narrensicher und ganz einfach laden kann. Ohne den ganzen Firlefranz. Wenn jemand über 3 Länder in den Urlaub fährt mit dem Verbrenner, macht sich niemand Gedanken wie das mit tanken funktioniert.

    Beim laden hast zwölftausend Tarife und nirgends passt die Ladesäule wirklich gut. Nächstes Problem, von 500 KM WLTP hast real 370 KM, davon 20 – 80 Prozent = 222 KM…
    Diese Reichweite hat mein Pickup real im Display stehen, wenn die Tanknadel auf 1/4 steht. Und das im Alltagsbetrieb mit 35% Anhänger KM…

    solange sich bei den Akkus nichts verändert, wird man damit die Leute nicht erreichen. Und das über ein deppertes Verbrennerverbot zu jonglieren, grenzt nahe eines Bürgerkriegs. Gut das viele Länder Einspruch erhaben haben… unser „Fritze“ war noch der hier im Land derjenige der die Nachricht überbracht hat.

    Antworten
    • Die Wahrheit meint

      03.02.2026 um 08:46

      „…. wenn die Tanknadel auf 1/4 steht“
      Die 222 km hat der Pickup dann aber auch nur, wenn auf Null Liter gefahren wird. Getankt doch deutlich früher.

      Antworten
    • Elvenpath meint

      03.02.2026 um 16:13

      Es gibt kein „Verbrennerverbot“ und das weißt du auch ganz genau.
      Mit einer Shell Ladekarte kannst du so ziemlich überall in Europa laden. Oder von Maingau, oder EnBW…
      Und mal ganz offen: Wie oft braucht Otto-Normalverbraucher wirklich solche Reichweiten?
      Aber man hat bei dem Gelabere von Leuten wie dir permanent das Gefühl, als ob alle Autofahrer täglich 1000 km im Winter mit Anhänger fahren müssen und das unter Zeitdruck.

      Antworten
  7. Duesendaniel meint

    02.02.2026 um 16:27

    Cancel-Culture und Realitätsverweigerung von rechts. Ändert glücklicherweise nichts daran, dass deren (Diesel)Schiff untergeht.

    Antworten
    • FahrradSchieber meint

      02.02.2026 um 17:31

      Haben wir nicht schon genug „Rechte“? Werden Menschen, die an ihrem Verbrenner hängen, jetzt auch schon als rechts eingestuft?
      Absolut inflationär, das Ganze.
      Und kontraproduktiv (aber auch praktisch): Man muss keine anstrengende Überzeugungsarbeit leisten, sind ja eh nur „Rechte“. Der Mobilitätswende hilft man damit nicht.
      Aber dann wundern, wenn Menschen, denen man ein paar Mal den Rechts-Stempel aufgedrückt hat, das dann glauben und die dementsprechende Partei wählen.

      Antworten
      • Duesendaniel meint

        02.02.2026 um 18:46

        Wenn es keine Rechten sind, dann bedienen sie rechte Narrative und sind zumindest so konservativ, dass es die Mobilitätswende sabotiert oder zumindest aufhält.
        Kontraproduktiv finde ich es, Verständnis für diejenigen zu heucheln, die wissentlich und willentlich, wahrscheinlich aus Trotz unsere Weiterentwicklung aufhalten und interessant ist auch Deine Behauptung, dass Menschen zu rechten Menschen werden, weil ich sie so nenne.
        Wer so einfach zu beeinflussen ist, ist wohl auch nicht mündig und sollte auch nicht wählen dürfen.

        Antworten
      • Duesendaniel meint

        02.02.2026 um 20:16

        Und wenn Begriffe inflationär benutzt werden, dann ‚links-grün‘ und ‚Ideologie‘.
        Alles was irgendwie mit Umwelt und Klimaschutz zu tun hat ist neuerdings links-grüne Ideologie. Das ist mal so richtig kontraproduktiv, aber man darf das ja nicht kritisieren, weil die Leute sonst blau wählen?
        Wenn jemand ‚an seinem Verbrenner hängt‘, kann er doch dafür auch 3 Cent mehr pro Liter bezahlen und damit die Förderung von E, Öffis und Fahrradwegen mit finanzieren, oder?
        Wer das nicht will und den ADAC-Menschen absichtlich so mißversteht und gegen ihn Druck aufbaut, handelt politisch motiviert. Die CO2-Abgaben sind längst beschlossen und lange angekündigt. Der ADAC-Mann hat nur noch einmal die Richtigkeit bestätigt.
        Traurig, dass man das immer noch muss.

        Antworten
  8. Mary Schmitt meint

    02.02.2026 um 14:40

    Ist schon schwierig, wenn man in einem Verein, wo sich die Gegner der Elektromobilität versammeln, mal ein ausgewogenes Statement abgibt. Der Rücktritt ändert aber nichts daran, dass er recht hat und man die CO2-Bepreisung eh nicht ändern kann.

    Antworten
    • Deine Mudder meint

      02.02.2026 um 15:28

      Man kann die verantwortlichen Parteien abwählen, bei Landes-, Bundes- und Europatagswahlen. Wahltag ist Zahltag. Demokratie und so.

      Antworten
      • F. K. Fast meint

        02.02.2026 um 15:37

        Die dann gewählten Parteien wollen aber die Demokratie abschaffen. Sie wird halt nur als Trittbrett gebraucht, um an die entscheidende Position zu kommen. Aber Hauptsache der Sprit ist schön billig.

        Antworten
        • Gerry meint

          02.02.2026 um 15:53

          100% richtig.
          Hoffentlich begreifen das muddder und co. noch rechtzeitig👍.

        • T. meint

          02.02.2026 um 16:21

          Wenn es zutrifft, das Parteien die Demokratie abschaffen wollen, dann sind es auch ihre Wähler, die dieses Ziel verfolgen.
          Das könnte also eine demokratische Entscheidung sein, die Demokratie mehrheitlich abzuwählen.
          Noch ist den meisten Demokraten nichts eingefallen, dass die Idee der Demokratie eben genau deren Untergang sein kann.

        • Future meint

          02.02.2026 um 16:22

          Vielleicht meint Mudder, dass ihm der Sprit wichtiger ist als die Demokratie. Den Trend gibt es ja gerade in einigen Ländern. Natürlich kann man die Demokratie abwählen, allerdings lassen sich Physik, Chemie und Mathematik nicht ganz so leicht abwählen. Aber man kann es natürlich versuchen.

    • FahrradSchieber meint

      02.02.2026 um 17:36

      „…in einem Verein, wo sich die Gegner der Elektromobilität versammeln“
      Ich habe gerade mal nachgeschaut:
      Es ist ohne Probleme möglich, als BEV-Fahrer im ADAC Mitglied zu werden. Und wenn man sich die Zahlen mal anschaut, dann ist die Verteilung Verbrenner/BEV nicht wesentlich anders als beim Fahrzeuggesamtbestand. Etwas höher allerdings schon. Ich vermute, dass überproportional Fahrer mit älteren Autos (hohe Pannenwahrscheinlichkeit) Mitglied werde. Und BEVs sind halt im Schnitt noch relativ jung und haben i.d.R noch vom Hersteller eine Mobilitätsgarantie.

      Antworten
  9. Gerry meint

    02.02.2026 um 14:29

    Ja, wer die Wahrheit spricht braucht ein schnelles Pferd. Schon traurig.

    Antworten
  10. Franz Berger meint

    02.02.2026 um 13:51

    Wenn man Umweltschutz wirklich betreiben will, dann muss auch das Verbrennen von Fossilien teurer werden, damit auch der Letzte versteht, dass es so nicht weiter geht. Aber immer wieder das Gleiche, sobald man selbst betroffen ist, ist das Jammern groß und es beginnt das Verleugnen von Wahrheiten und das Zeigen auf Andere „Schuldige“. Wahrheiten aushalten und stattdessen konstruktiv mithelfen ist in unserer egoistischen Gesellschaft scheinbar nicht möglich. Dann lieber den Kopf in den Sand und Andersdenkende am Besten Wegmobben.

    Antworten
    • South meint

      02.02.2026 um 14:32

      … ein wahres Wort… und der mutige Hillebrand hat völlig recht. Nur. Der Bestand ist weit überwiegend Verbrenner und so auch die Mitgliedsstruktur. Der ADAC kann es sich nicht leisten diese Gruppe zu verprellen und das auch noch in einigen Jahren…

      Antworten
    • Deine Mudder meint

      02.02.2026 um 14:40

      Viel Spaß bei den Wahlen wer sowas als Partei durchsetzen will. Wahltag ist Zahltag. Das Leben ist so schon teuer genug für die meisten geworden.

      Antworten
      • South meint

        02.02.2026 um 15:34

        Nachhaltig gegen Arm ausspielen… und deshalb blau-braun… so ein schmarrn, da gibts mittlerweile ja schöne Praxisbeispiele. Schau dir mal den Aufstieg von Trump und der blaun-braunen A f D an, da kann man nur sagen, gesponsert von reichen antidemokratischen Patriarchen vornehmlich über die Schweiz, und in den anderen Ländern kann man sehen… wenn die was zu sagen haben, dann machen sich die die Taschen voll. Da wirst du mal sehen wie teuer das Leben noch werden kann, übrigens ohne, dass du noch Chancen auf freie Wahlen hast…. und das Endstadium sieht man in aktuell Russland… da bist du nach nem kritischen Kommentar weg vom Fenster….

        Antworten
        • R2D2 meint

          02.02.2026 um 17:03

          dann mach doch Sprit auf 5 Euro, brandmarke jeden der noch Verbrenner fährt. Mal schauen was dann los ist *gg

          alle sind pleite, der dt. Staat kaputt und CO2? Genau, das ist immer noch da… aber hey, hauptsache die links/grünen haben gewonnen.

        • South meint

          02.02.2026 um 17:24

          Klar, Hirn aus, Parolen raus. Ich bin z.B. Konservativ und bin trotzdem für Nachhaltigkeit und jetzt? Und China baut PV Anlagen und Batterietechnik wie verrückt, damit der Staat Pleite geht? aus selbstlosen altruistischen Motiven? Verlieren tun wir, wenn die Du m m he it siegt….

        • R2D2 meint

          02.02.2026 um 18:42

          merkst du eigentlich noch überhaupt was? China hat PV und Wind. Ja. Und hat den 3 Schluchten Damm, hat AKWs bis zum umfallen, lässt die Kohle noch laufen… und und und.
          Was macht Deutschland? Alles was konstant funktioniert abschalten und hoffen das die Sonne scheint und Wind weht.

        • R2D2 meint

          02.02.2026 um 18:44

          Ach ja, China baut Batterien… wir sorgen uns im Jahre 2026 lieber darum, wie man die Dinger fachgerecht, zertifiziert und von Fachpersonal entsorgen kann….. und das bitte alles zu den üblichen, amtlich ausgeschriebenen Öffnungszeiten vom Entsorgungshof. Nicht das jemand im öffenltichen Dienst dort unsachgemäß gestört wird.

        • South meint

          03.02.2026 um 21:27

          So ein Quatsch und das kann man ja ganz leicht nachkucken. In der BRD hatten 2025 einen Kohleanteil so 22% und Erdgas 13%. Die Atomkraft spielte schon lange keine Rolle mehr. Die letzten Jahre war der Anteil bei Kernenergie bei unter 10% in 2023 so 6%.
          Und wir sind bei EE Energien auch keine Spitzenreiter, da gibt es viele Länder, die vor uns sind und auch viele große Länder die kein 10% von uns entfernt sind, wie England, Spanien, Italien…
          Erneuerbare Energien rechnen sich halt. Atomkraft ist schon länger auf dem absteigenden Ast… der Reaktorbestand ist weltweit stark überaltert, viel zu wenig Neubauten, um überhaupt den Bestand zu halten…aus gutem Grund.
          Natürlich kostet die Umstellung auf EE, aber das kommt uns kostentechnisch langfristig zu gute…

      • South meint

        02.02.2026 um 15:36

        Nachhaltig gegen Arm ausspielen… und deshalb blau-br aun… so ein schmarrn, da gibts mittlerweile ja schöne Praxisbeispiele. Schau dir mal den Aufstieg von Tru mp und der blaun – b rau nen A f D an, da kann man nur sagen, ges ponsert von reichen a ntidem okratischen Pa triarchen vornehmlich über die Schweiz, und in den anderen Ländern kann man sehen… wenn die was zu sagen haben, dann machen sich die die Taschen voll. Da wirst du mal sehen wie teuer das Leben noch werden kann, übrigens ohne, dass du noch Chancen auf freie Wahlen hast…. und das En dstadi um sieht man in aktuell Ru s sland… da bist du nach nem kr iti schen Kommentar weg vom Fenster….

        Antworten
        • T. meint

          02.02.2026 um 19:02

          Man kann eben nicht alles haben. Es ist ein erträglicher Verzicht, keine kritischen Kommentare posten zu können, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen.
          Ich will das nicht gutheißen, doch ich denke es gibt schlimmeres.

        • South meint

          02.02.2026 um 20:33

          Na sieht man ja bei populistischen oder in der nächsten Stufe radikalen Regimen… fahr mal nach Russland, China oder Nordkorea da kommst du schnell drauf, dass der Verzicht der Meinungsfreiheit mit dem Verzicht auf allem anderen Gebieten einhergeht… Freiheit, Wohlstand, Lebensqualität, Geld…. Denn, wer dir deinen Mund verbieten kann, der wird dir auch deine Kohle nehmen und alles was dir heilig ist und wenn er mag, wird er dir sogar dein Leben nehmen… und Skrupel wird er dabei keine haben… und auch keine Angst, den wehren kannst du dich dann nicht mehr…

        • T. meint

          02.02.2026 um 22:47

          Ich lade Dich gerne ein, mich auf meiner nächsten Russlandreise zu begleiten und dir persönlich ein Bild davon zu machen, ob deine Aussagen zutreffen. Und übrigens, ich reise privat. Schau dir beide Seiten an und dann bilde dir eine Meinung. Vorher bist du auf die Information von anderen angewiesen, die in der Regel durch deren Meinungsfilter gelaufen sind.
          Dein Vergleich zwischen Russland und Nordkorea ist einfach absurd und zeigt allen die auch nur etwas von Russland kennen, wie unerfahren du diesbezüglich bist.
          Die meisten deiner Texte sind schlichtweg wie Pressespiegel.

        • South meint

          03.02.2026 um 07:23

          Ich war schon mehrfach in Russland… gut, fairerweise vor dem Krieg und nicht in der Pampa, ein großer Unterschied. Und es ist ein Kaskade. Länder driften über populistische Regierungen in noch radikalere Muster. In Russland war die Wahl in den 90er tatsächlich frei…. da war Putin auch noch kein Herrscher auf Lebenszeit…

      • Duesendaniel meint

        02.02.2026 um 16:29

        …und mit einem Verbrenner wird es naturgemäß immer teurer. Einfach ein E-Auto holen und der Stress ist vorbei.

        Antworten
  11. Steven B. meint

    02.02.2026 um 13:35

    So läuft das in Europa, da sagt man mal das richtige, oder mit anderen Augen das falsche und man räumt den Sessel. Musk, Trump und Co in Übersee können Behauptungen, Meinung und Schrott erzählen und werden keine Konsequenzen fürchten müssen. Das ist echt traurig, jeder darf eine Meinung haben und diese auch vertreten können.

    Antworten
    • Deine Mudder meint

      02.02.2026 um 14:05

      Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

      Antworten
  12. ap500 meint

    02.02.2026 um 13:32

    die meisten Menschen wohnen wegen Geldmagels in einer Mietwohung fast immer ohne Stellplatz und ohne Wallbox.

    Antworten
    • F. K. Fast meint

      02.02.2026 um 13:58

      Aber Strom gibt es doch sicher. Tiefgaragen gibt es ja auch viele.

      Antworten
    • MK meint

      02.02.2026 um 15:19

      Was zum einen nicht stimmt, zum zweiten sind bei dem Thema ja nur die Haushalte mit Auto relevant: Auf Großstädte wie Berlin oder München mag Ihre Aussage zutreffen. Obwohl dort auch viele Firmenfahrzeuge gemeldet sind, die sich nie in diesen Städten befinden, kommt z.B. in Berlin aber nur auf jeden dritten Erwachsenen ein Auto. Auf dem Land in Dörfern, wo jeder die Möglichkeit hat, eine Wallbox zu installieren, kommt dafür teils sogar mehr als ein Auto auf einen Erwachsenen. Damit erhöht sich der Anteil der Autonutzer, der die Möglichkeit hat, zu Hause zu laden, drastisch über das hinaus, was die Statistik z.B. zur Eigenheimquote vermuten lässt: In Großstädten haben zwar viele Haushalte keinen Parkplatz, aber eben auch kein Auto.
      Zum dritten gibt es Stellplatzsatzungen, die seit Jahrzehnten regeln, wie viele Stellplätze pro Wohnung gebaut werden müssen. In den meisten Städten sind das viel mehr als gebraucht werden. Hier bei uns in Marburg bekommen Sie Stellplätze bei Neubauprojekten für 20 €/Monat „warm“ (also inkl. Nebenkosten für Grundsteuer, Allgemeinstrom usw.) hinterhergeworfen. Ein Gesetz regelt dabei, dass der Vermieter Ihnen den Bau einer Wallbox an so einem gemieteten Stellplatz ermöglichen MUSS.
      Zum vierten: Ich habe ein eAuto, wohne in einer Mietwohnung und habe keine Wallbox. Nicht, weil mein Vermieter nicht bereit dazu wäre: Es rechnet sich trotz 45.000 km/Jahr einfach nicht. Da zu laden, wo ich das Auto sonst parke (Arbeit, Einkaufen, Fitnessstudio usw.) ist genauso komfortabel und deutlich billiger. Unabhängig von Eigentum oder Mietwohnung kostet eine Wallbox und vor Allem deren Installation einfach Geld. Das rechnet sich in vielen Fällen über die Lebensdauer einer Wallbox nicht.
      Und fünftens: Auch wenn man keinen festen Parkplatz hat: Irgendwo parkt das Auto…statistisch im Schnitt 23 Stunden am Tag. Und überall, wo ein Auto parken kann, kann man auch eine Lademöglichkeit installieren.

      Antworten
    • Duesendaniel meint

      02.02.2026 um 16:30

      …und ohne eigene Tankstelle.

      Antworten
      • MK meint

        02.02.2026 um 19:06

        Sie wissen doch: Tanken eines Verbrenners dauert nur 2 Minuten und bezahlen gehen, zur Tankstelle fahren und so zählt nicht. Beim eAuto hingegen dauert es länger und dass die Technologie „schon groß ist“ und ganz alleine unbeaufsichtigt lädt, ich also im Endeffekt deutlich weniger Zeitaufwand habe, wird dann auch wegignoriert.

        Antworten
  13. Future meint

    02.02.2026 um 13:22

    Vernünftige Leute wie Hillebrand hat man nicht so gern in dem ADAC Verein.
    Ich bin schon vor über 10 Jahrem ausgetreten, als die ganzen ADAC Skandale öffentlich wurden.

    Antworten
  14. Egon_meier meint

    02.02.2026 um 13:18

    Es erinnert mich sehr an die historische Rede von Philipp Jenninger bei der eine sehr respektable und politisch untadelige Rede durch wissentliches oder dummes Missverstehen und verdrehtes Zitieren zu einem Eklat gemacht worden ist.

    So ist es im vorliegende Fall auch – eine völlig korrekte Position wurde isoliert interpretiert und zum Fallbeil genutzt.

    Im Januar hat der ADAC übrigens 100.000 neue Mitglieder gewonnen – er vertritt offenkundig sehr wirksam die Autofahrer und nicht isoliert die Diesel-Dieter.

    Antworten
    • Deine Mudder meint

      02.02.2026 um 14:09

      Wer Benziner oder Gasantrieb fährt will auch keine höheren Sprit- oder Gaspreise, E-Mobilisten sind im Bestand irrelevant, vll. 2%.

      Antworten
      • F. Westphal meint

        02.02.2026 um 15:26

        #Deine Mudder: Wer Meinung äußert, sollte auch Ahnung haben! Aber das wäre anscheinend zu viel verlangt. Kurz im Browser nachgefragt, ergab für Anfang 2025 einen Anteil reiner Elektro-PKW von rund 3,5 %. Da sind die besonders im Dienstwagenbereich aus steuerlichen Gründen gerne genommenen Hybride, die inzwischen teils gut 100 km elektrisch ermöglichen, nicht berücksichtigt. Aber deren Anteil steig weiter und die neu eingeführte E-Auto-Prämie wird auch ihr übriges tun. Man hört schon jetzt in den Autohäusern, dass die Nachfrage nach BEV deutlich anzieht.
        Und es ist richtig die Verursacher von Problemen an der Lösung der Probleme angemessen zu beteiligen. Ob das über die Treibstoffpreise erfolgen muss, sei dahingestellt. Wie wäre es alternativ mal mit einer Regulierung der Strompreise an Ladesäulen, bei denen bislang kein echter Wettbewerb erkennbar ist.
        Noch etwas Statistik 18 % der Verkehrsleistung (PKW) belegt 82 % der Verkehrsfläche, als ruhender oder fließender Verkehr. Jeder der etwas nachdenkt, wird darauf kommen, dass dieses Verhältnis nicht gut ist, weil es auch eine Einschränkung von Lebensqualität bedeutet.
        Manchmal sollte man auch ins Ausland schauen. Es gibt genügend Beispiel aus großen europäischen Städten, in denen Verkehrsfläche für den Individualverkehr eingeschränkt wurde und z.B. dem ÖPNV zugeschlagen wurde. Was ist passiert!
        Die Luft- und Lebensqualität wurde besser und die Menschen zufriedener.
        Aber so etwas wollen manche Leute einfach nicht hören! lieber mit der Wahlkeule drohen.

        Antworten
        • Deine Mudder meint

          02.02.2026 um 15:33

          2 oder 3,5 % im Bestand bei 50 Mio. PKW sind ja jetzt so ein riesen Unterschied.

        • M. meint

          02.02.2026 um 16:01

          Ach, Muddi.
          Es geht nicht alleine um Bestand – der altert und wird irgendwann ausgetauscht.
          Daher geht es auch um Zulassungsanteile. Und da sieht’s anders aus als „3%“. Aktuell sind das auch nur 20+x, wirst du einwerfen, aber es werden jedes Jahr mehr. Und Verbrenner jedes Jahr weniger.
          In Deutschland
          In Europa
          Global.

          Davor kannst du die Augen verschließen, aber das ändert nichts.

    • Yoyo meint

      02.02.2026 um 14:38

      Unter den 60.000 Austritten sind auf jeden fall auch viele Sterbefälle alrer Autofahrer, die von den Hinterbliebenen abgemeldet wurden.
      Sagt aber keiner.

      Antworten
  15. Andre meint

    02.02.2026 um 12:54

    „Er sei zu der Überzeugung gekommen, „dass es im Interesse des ADAC und seiner Glaubwürdigkeit richtig ist, daraus persönliche Konsequenzen zu ziehen“, so Hillebrand.“

    Schade. Endlich hat einer tatsächlich glaubwürdig die richtige Sache angesprochen und schon wurde er von der Meute der nichts ändern wollenden Lobbysten zerrissen.

    Antworten
    • Frank Peters meint

      02.02.2026 um 13:10

      “ … glaubwürdig die richtige Sache …“
      Dann wäre er bei der DUH wohl besser aufgehoben, und nicht im ADAC.

      Antworten
      • T. meint

        02.02.2026 um 19:05

        Ich glaube, die DUH hat kein ehrenamtliches Präsidium.

        Antworten
    • Andi EE meint

      02.02.2026 um 13:18

      👍 Hat was, so ziemlich das einzige was von dem Verein glaubwürdig geäussert wurde und schon muss er gehen. 😉 Ein Anflug von Ehrlichkeit und man ist weg vom Fenster.

      Antworten
      • ap500 meint

        02.02.2026 um 13:32

        die meisten Menschen wohnen wegen Geldmagels in einer Mietwohung fast immer ohne Stellplatz und ohne Wallbox.

        Antworten
        • S EDE meint

          02.02.2026 um 13:52

          was hat das mit dem Rücktritt vom ADAC Chef zu tun?

        • EV1 meint

          02.02.2026 um 14:03

          Bei Gelmangel ist die Anschaffung eines Kfz. die beste Möglichkeit noch mehr von dem knappen Geld zu verbrennen.

        • ap500 meint

          02.02.2026 um 14:18

          @EV1 nochmal wegen Geldmangel wohnen vile Menschen die arbeiten in Mietskasernen und sind auf ein „altes “ und günstiges Auto angewiesen.
          Es geht nicht um die wenigen 3% Eautos im Bestand (meist Firmenwagen und EFH).

        • M. meint

          02.02.2026 um 16:07

          Wohneigentumsquote liegt in Deutschland bei etwa 47,3 Prozent.
          Das ist aber ein schlechter Indikator, weil nicht alle Eigenheimbesitzer zu Hause laden können, aber viele Mieter können das durchaus.
          Ich kenne selbst einen (Arbeitskollege), der in einem großen Miethaus wohnt und sich 2024 einen EV6 zugelegt hat, den er zu Hause lädt.
          Und ich „kenne“ einen Tesla 3 Eigner mit Eigenheim, der das bei Aldi macht.

        • eBikerin meint

          02.02.2026 um 16:15

          „Wohneigentumsquote liegt in Deutschland bei etwa 47,3 Prozent.
          Das ist aber ein schlechter Indikator,“
          Korrekt – weil sie gar nix über die Lademöglichkeit aussagt. die 33% EFH/ZFH Bewohner wären da besser, aber auch die können nicht alle zuhause laden.
          Oder sind Oma Erna in MV auf dem Land – die zählt dann gar nicht mehr.
          Fakt: es können deutlich mehr Menschen zuhause landen als aktuell Leute ein eAuto besitzen. Mehr sagt das aber einfach nicht aus. Selbst EFH Eigentümer sagt nicht aus, dass diese Person sich überhaupt ein eAuto leisten kann. Hier gibts so einen, dessen Haus fällt bald auseinander – ist aber Besitzer eines großen runter gekommenen EFH. (hat er geerbt und die letzen 30 Jahre nix dran gemacht weil er meine Lust auf arbeiten hat)

      • eBikerin meint

        02.02.2026 um 13:38

        Der ADAC ist nun mal ein Automobil-Club. Und ich kenne niemanden der möchte das Autofahren für ihn teurer wird. Daher ist es total logisch dass so eine Äusserung einfach in seiner Position als Verkehrspräsident hirnlos war.

        Antworten
        • Andi EE meint

          02.02.2026 um 15:22

          Ich mach mal eine Analogie.

          Eigentlich wäre es billiger, wenn ich keine Gemeindesteuern für die Abfallentsorgung zahlen müsste und dann einfach den Müll auf die Straße kippen würde. Das käme mich persönlich günstiger.

          Das Problem, … Irgendwann wenn es jeder so wie ich machen würde, könnte ich nicht mehr aus meinem Grundstück fahren, weil ich vor lauter Müll, nicht mehr über diese Berge fahren kann.

          Und genau so verhält es sich mit Schadstoffen und CO2. Er hat ja nur mal gesagt, dass man es so bepreisen müsste. Wer der Allgemeinheit schadet, sollte das auch zahlen. Es ist einfach ein wenig erwachsenes Verhalten, dass dann gleich wieder Aufstand geschieht. Aber es war ja schon bei der Wärmepumpe so. Dass das geschieht, geschenkt. Das ist Problem ist viel mehr die Presse, niemand getraut sich mal etwas gegen den aufgebrachten Mob zu texten.

        • MK meint

          02.02.2026 um 15:24

          Ich kenne schon einige, die wollen, dass Autofahren teurer und unattraktiver wird…und ich würde zumindest gerne weniger Auto fahren und mehr den ÖPNV nutzen, was aber auf meinen Strecken eine Vervielfachung des Zeitaufwands bedeuten würde.
          Wo Sie aber vollkommen recht haben: Der ADAC ist als Verein eine Lobbyorganisation für Autofahrer. Und egal ob einem das gefällt oder nicht, ist es damit die Aufgabe des ADAC FÜR die Attraktivität des Autofahrens zu arbeiten, wozu ganz sicher niedrige Preise für die jeweils verwendete Energie gehören.

        • eBikerin meint

          02.02.2026 um 16:06

          „Ich kenne schon einige, die wollen, dass Autofahren teurer und unattraktiver wird“
          Das sind aber keine Autofahrer – oder zumindest keine Verbrennerfahrer.
          „…und ich würde zumindest gerne weniger Auto fahren und mehr den ÖPNV nutzen, was aber auf meinen Strecken eine Vervielfachung des Zeitaufwands bedeuten würde.“
          Tja siehste, einen Tot stirbt man eben immer.
          „ist es damit die Aufgabe des ADAC FÜR die Attraktivität des Autofahrens zu arbeiten, wozu ganz sicher niedrige Preise für die jeweils verwendete Energie gehören.“
          Genau so sieht es aus. Seine Aussage wäre vergleichbar mit dem Präsidenten eines Schützenvereins der sich für ein Waffenverbot einsetzen würde.

        • Andi EE meint

          02.02.2026 um 16:31

          @eBikerin
          „Genau so sieht es aus. Seine Aussage wäre vergleichbar mit dem Präsidenten eines Schützenvereins der sich für ein Waffenverbot einsetzen würde.“

          Nein das ist falsch. Das Äquivalent zu deiner Aussage wäre, das Verbot des privaten Pkw-Verkehrs, das fördert niemand. Es ist wichtig, das man halbwegs bei der gleichen Aussage in den Vergleichen bleibt.

          Die Tragweite ist hier nicht das Verbot des PKWs. Es ist die Frage welchen Treibstoff man wie besteuert. Auch wenn es viele Leute nicht interessiert, wäre das der einzig richtige Weg. Wer viel Verbrenner fährt / schädigt mehr, sollte entsprechend auch mehr zur Kasse gebeten (er ist der Problemverursacher). Das ist doch gerecht. Der Verbrenner-Fahrer der nur wenig fährt, stellt doch kein Problem dar.

          Schau mal die Belastung an, die ein Verbrenner über seine Lebenszeit verursacht. Das ist 80% der Verbrauch. Wer viel fährt, ist bei 95%, die
          Herstellung des Fahrzeugs musst du gar nicht mehr anschauen, die ist so abartig gering in Relation zum Spritverbrauch.

          Wenn man den CO2-Preis nur leicht erhöhen würde, könntest du die E-Auto-Förderung neutral finanzieren. Das Wichtigste wäre, die Arbeitsplätze mal alle mit Wallboxen ausstatten, dass das für alle Pendler attraktiv wird. Gleichzeitig würde man am Tag wo der Solarstrom da ist, den Überschuss in die Batterien laden.

        • eBikerin meint

          03.02.2026 um 08:04

          „Nein das ist falsch. Das Äquivalent zu deiner Aussage wäre, das Verbot des privaten Pkw-Verkehrs, das fördert niemand. Es ist wichtig, das man halbwegs bei der gleichen Aussage in den Vergleichen bleibt.“

          Nein dies ist korrekt. Es gab vor einigen Jahren die Diskussion über ein privates Waffenverbot. Die Sportwaffen hätten dann in den jeweiligen Vereinsheim gelagert werden müssen, was umständlich und teuer geworden wäre. Vergleich passt also.
          „Wer viel Verbrenner fährt / schädigt mehr, sollte entsprechend auch mehr zur Kasse gebeten “
          Wird er doch – schau dir mal an wie viele Steuern auf Benzin und Diesel sind. Wenn du viel fährst, brauchst du mehr davon und bezahlst auch mehr.

        • MK meint

          03.02.2026 um 09:10

          @eBikerin Und genau da, dass man auf Benzin und Diesel mehr Steuern würde, beginnt ja schon das Missverständnis: Aus der „Mineralölsteuer“ ist längst eine „Energiesteuer“ geworden, die auf Strom ganz genauso anfällt wie auf Benzin und Diesel. berechnet wird diese pro kWh Energiegehalt. Also: In dem Bereich zahlt man weniger, wenn man weniger Energie verbraucht. Das erreicht man, wenn man auf ein eAuto umsteigt, aber eben auch wenn man auf einen kleineren Verbrenner umsteigt.
          Außerdem wird der CO2-Betrag bei Benzin und Diesel fällig. Bei Strom aber auch, wenn man nicht explizit Ökostrom kauft…und auch da müssen z.B. die Hersteller von Windkraftanlagen und die Betonwerke, die den Beton für die Fundamente herstellen ebenso CO2-Zertifikate kaufen. Auch da gilt also: Gleiche Steuerbelastung für Benzin, Diesel UND Strom.
          Und am ende kommt auf all das die Mehrwertsteuer drauf…diese beträgt 19%. Auch da ist es vollkommen egal, ob man Diesel, Benzin oder Strom kauft.

    • Franky meint

      02.02.2026 um 13:45

      Ein Lobbyist sollte halt nicht gegen seine Geldgeber reden. Ob er Recht hat oder nicht, spielt da keine Rolle. ;)

      Ich bin seit 2004 draussen…

      Antworten
      • Duesendaniel meint

        02.02.2026 um 16:37

        Er redet nicht gegen seine Geldgeber, sondern gegen die Dummheit der Menschen, die noch immer nicht begreifen, was hier gerade passiert.
        E-Autofahrer sind übrigens auch im ADAC und es werden täglich mehr. Er war also nur etwas zu früh dran.

        Antworten

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