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Rückruf für den BMW iX3 wegen Stromschlaggefahr

28.05.2026 in Neues zu Modellen, Sicherheit von Thomas Langenbucher | 15 Kommentare

BMW-iX3-2026

Bild: BMW

BMW führt einen Rückruf für das erste Modell auf der Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ durch. Aufgrund von Technikproblemen besteht beim erst im März offiziell gestarteten SUV iX3 die Gefahr eines Stromschlags bei Berührung der Karosserie.

Die Ursache liegt laut Berichten in einer fehlerhaften Ladeelektronik. Während des Ladevorgangs kann demnach Spannung an der Karosserie anliegen, was Personen einen Stromschlag zufügen kann. Bisher sollen dem deutschen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) keine ernsthaften Personen- oder Sachschäden bekannt sein.

Weltweit sollen 145 Elektroautos von dieser Maßnahme betroffen sein. Die Produktion dieser Einheiten erfolgte zwischen dem 25. November 2025 und dem 20. Februar 2026. Davon sind 28 Fahrzeuge in Deutschland zugelassen. In der Rückruf-Datenbank des KBA wird der Vorgang unter der Referenznummer 16565R geführt. BMW hat für die Aktion den Code 0061750900 vergeben. Die betroffenen Fahrzeughalter sollen von der Behörde oder dem Hersteller angeschrieben werden.

Die Fahrzeuge müssen in eine Werkstatt, um die Komfortladeelektronik zu ersetzen. Das Bordladegerät steuert den elektrischen Ladevorgang, der im Fall des iX3 mit bis zu 400 kW möglich ist. Das aktuelle Problem wurde im Rahmen von routinemäßigen Produktkontrollen entdeckt. Durch den Rückruf gibt es derzeit eine Auslieferungssperre für Kundenfahrzeuge bei den Händlern. Diese dürfen erst nach der Reparaturmaßnahme ausgeliefert werden.

Der iX3 wird im neuen BMW-Werk in Debrecen, Ungarn, produziert. Die jüngste Generation der Batterie-Version des Mittelklasse-SUV startete mit dem Allradler iX3 50 xDrive mit einer Reichweite von 805 Kilometern. Inzwischen ist auch das heckgetriebene Einstiegsmodell iX3 40 mit 635 Kilometern pro Ladung bestellbar. Los geht es bei 63.400 Euro.

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Via: BimmerToday & Electrive
Tags: BMW iX3, RückrufUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    28.05.2026 um 16:06

    Neue Autos aus der ersten Serie sollte man besser nie kaufen wegen der vielen Kinderkrankheiten. Ich habe diesen Fehler mal gemacht beim damals ganz neuen Audi A2 und hatte dann nur Probleme mit dem Auto. Seitdem habe ich immer abgewartet, bis das Modell ein paar Jahre auf dem Markt ist. Als Autofahrer möchte man doch nicht das Versuchskaninchen sein. Heute ist es wohl immer noch so, was dieses Beispiel von BMW zeigt.

    Antworten
  2. David meint

    28.05.2026 um 15:17

    Gut, da muss man natürlich sagen, da wäre ein bestimmter Hersteller mit einer energischen Fanschaft hier, nicht gefährdet. Denn dort werden jetzt die hauseigenen Schwachlastzellen eingebaut. Damit kann auch bei den dort üblichen Fehlern bei der Montage nichts passieren.

    Antworten
    • Paule meint

      28.05.2026 um 16:24

      „Gut, da muss man natürlich sagen, da wäre ein bestimmter Hersteller mit einer energischen Fanschaft hier (,) nicht gefährdet.“

      Hätte ich Dir auch vorher schon sagen können. Na, es wird ja langsam mit Dir…!

      Jetzt noch der Konjunktiv raus, dann bist Du auf Kurs.

      Antworten
    • Die Wahrheit meint

      28.05.2026 um 17:25

      Tja, wer clever ist bleibt bei 400 Volt und beherrscht seine Ladesystem und der Kunde kann in Ruhe seunen Kaffee austrinken. Andere Kunden mit ihren ach so tollen 800Volt Systemen trinken den Kaffee zweimal in der Werkstatt. 1x bei der Abgabe und 1x Wochen später bei der Abholung.
      Wer fährt jetzt besser?

      Hersteller müssen ihre 800V Systeme in die Werkstatt zurück rufen. Beim Taycan sogar mehrfach. Bei Mercedes auch, weil das Softwareupdate nicht ausreichte und nach Eskalation die kompletten Akkus ausgetauscht werden mussten.

      Im gesamten VW-Konzern betreffen die aktuellen großen Batterie-Rückrufe vor allem die MEB-Plattform-Modelle (Volkswagen und Cupra).
      Volkswagen: ID.3, ID.4, ID.5, ID.Buzz (+ Cargo)
      Cupra: Born
      Audi e-tron GT / RS e-tron GT: Ähnliche Batterieprobleme wie beim Taycan (gleiche technische Basis).
      Ältere Audi e-tron (erster Generation): Frühere Rückrufe wegen Brandgefahr bei der Hochvoltbatterie.
      Bei Mercedes betreffen die aktuellen und größten Batterie-Rückrufe vor allem die kompakten Elektro-SUVs EQA und EQB.
      Haupt-Rückruf (seit 2025/2026): EQA und EQB – Brandgefahr
      Grund: Probleme mit der Hochvoltbatterie (Zulieferer Farasis, 70,5 kWh). Es kann zu Kurzschlüssen, Überlastung einzelner Zellen und im Extremfall zu Brandgefahr kommen (auch im geparkten Zustand).

      Antworten
  3. Matthias meint

    28.05.2026 um 14:42

    Darf ja wohl nicht wahr sein. Schlamperei oder Sabotage?

    Antworten
  4. Futureman meint

    28.05.2026 um 14:41

    Zum Glück hat BMW scheinbar nicht viele davon verkauft…

    Antworten
    • MrBlueEyes meint

      28.05.2026 um 14:48

      Rein vom Datum her ja fast noch Vorserie :)

      Im April wurden in Deutschland ca. 1300 iX3 abgesetzt… läuft also…

      Der GLC EQ z.B. taucht in der Top-20-Liste für April nicht einmal auf…

      Antworten
    • M. meint

      28.05.2026 um 15:00

      Nein, die wissen, was schiefgegangen ist, und wann.
      Und die betroffenen Autos sind bekannt, und werden auch nicht weiter ausgeliefert, bis das Problem gelöst ist – was ja einfach ist: man tauscht den OBC aus.
      Wenn das nur überall so einfach wäre – Problemteil raus, ordentliches Teil rein…

      Antworten
  5. MrBlueEyes meint

    28.05.2026 um 14:10

    Die wichtige Zusatzinfo:

    „Inzwischen ist auch das heckgetriebene Einstiegsmodell iX3 40 mit 635 Kilometern pro Ladung bestellbar.

    Los geht es bei 63.400 Euro.“

    Antworten
    • M. meint

      28.05.2026 um 15:01

      Ich warte auf die Info ohne das „X“, dafür mit einem „Touring“.

      Antworten
  6. BEV meint

    28.05.2026 um 14:09

    das schafft Vertrauen ….
    seit weit mehr als 10 Jahren liegen die Pläne für Elektroauts in der Schublade und dann sowas
    Premium

    Antworten
    • M. meint

      28.05.2026 um 14:31

      Das Vertrauen wird dadurch hergestellt, dass das Problem proaktiv nach Bekanntwerden aus der Welt geschafft wird, bevor was passiert.
      Das sollten andere mal mit ihren Türgriffen machen…

      Antworten
      • David meint

        28.05.2026 um 15:17

        Das bauen sie bestimmt gleich mit um.

        Antworten
        • Paule meint

          28.05.2026 um 16:31

          Es geht um BMW, nicht um VW!

          Du hast Dich vermutlich auf „VW hat für verschiedene Baureihen (insbesondere den VW ID.4 der Modelljahre 2021–2024) Rückrufe wegen fehlerhafter Türgriffe gestartet. Grund ist eine mangelhafte Dichtung, wodurch Wasser eindringen, die Elektronik beschädigen und so ein unerwartetes Öffnen der Türen auslösen kann“ bezogen.

        • David meint

          28.05.2026 um 17:14

          Du bist aber wieder eifrig. Vermutlich, um von der Nachricht des Tages abzulenken, nämlich dass FSD ein Scam ist. Nicht nur, dass Tesla die Unfalldaten zum FSD der Öffentlichkeit falsch präsentiert hat. Sind natürlich viel höher die Unfälle. Tesla halt. Aber dazu kommt, dass die Entwickler selber gar nicht an FSD glauben. Das hätte ich gewettet. Denn wenn sie sich auskennen, wissen sie ja auch, dass das ganze System nichts kann. Und das wäre ja auch sehr erstaunlich, wenn es akkurat selber fahren könnte, aber nicht einmal in eine einfache Parklücke korrekt einparken kann. Auch wurde bestätigt, dass sie kartieren, was sie ja immer bestritten haben. Was man allerdings auch schon wusste, seit ein Teleoperator aus Versehen aus dem Gebiet gefahren war und plötzlich keine Karte mehr hatte. Denn eine spezielle HD-Map hat mit einer normalen Karte nichts zu tun und ein sogenanntes Robotaxi kann nicht einfach umschalten.

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