Das Werk von Seat & Cupra in Martorell hat die Produktion des Cupra Raval und des VW ID. Polo aufgenommen. Zu dem Projekt gehören vier vollelektrische Kleinwagen-Modelle von drei Marken der Volkswagen-Gruppe, die alle in Spanien hergestellt werden. Seat & Cupra leitet das Projekt im Auftrag der Markengruppe Core des Konzerns.
„Mit dem Cupra Raval und dem Volkswagen ID. Polo starten wir nicht nur die Produktion von zwei Modellen, sondern stellen auch unsere Fähigkeit unter Beweis, die Zukunft der Mobilität anzuführen und zu gestalten“, so der CEO von Seat & Cupra Markus Haupt. „Wir haben unsere Transformation abgeschlossen, mehr als drei Milliarden Euro in Martorell investiert und einen tiefgreifenden kulturellen Wandel vorangetrieben. Damit ist Martorell heute ein industrieller Schlüsselstandort. Und wir sind stolz darauf, sagen zu können, dass wir bereit sind, Europa von Spanien aus zu elektrifizieren.“
Die sogenannte urbane Elektrofahrzeugfamilie basiert auf einer gemeinsamen Plattform. Das soll Komplexität und Produktionskosten reduzieren und umfasst vier unterschiedliche Modelle. Thomas Schäfer, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, CEO der Marke Volkswagen und verantwortlich für die Markengruppe Core nannte Kosteneinsparungen in Höhe von 600 Millionen Euro. Konzernchef Oliver Blume sagte, die urbane Elektrofahrzeugfamilie komme „aus Europa, für Europa“. Der Volkswagen-Konzern investiere mehrere Milliarden, um Spanien zu einem zentralen Knotenpunkt der Elektromobilität zu machen.
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Der rund vier Meter lange ID. Polo ist die erste vollelektrische Version des VW-Bestsellers im Kleinwagensegment. Er bietet unter anderem eine WLTP-Reichweite von bis zu 454 Kilometern, den neuen Connected Travel Assist einschließlich automatischer Ampelerkennung, One-Pedal-Drive oder die Vehicle-to-Load-Funktion, die das Elektroauto zu einer mobilen Stromquelle für Geräte wie E-Bikes macht.
Der Cupra Raval ist ebenfalls vier Meter lang und kommt in drei Ausführungen auf den Markt. Er basiert wie der ID. Polo auf der MEB+-Plattform von Volkswagen und bietet eine Reichweite von bis zu rund 450 Kilometern. Der Fokus beim neuen Cupra-Kleinwagen liegt markentypisch auf dynamischem Fahren und sportlich-markantem Design, während beim VW-Pendant die Praktikabilität im Mittelpunkt steht.












David meint
Gnade Gott der Konkurrenz. Hier ist das 25.000 € Auto. Es läuft vom Band, Großserie. Sieht sehr gut aus.
Paule meint
David meint
01.08.2024 um 18:23
Der MEB wird ja jetzt auch gnadenlos ausgerollt!
Heute:
Die MEB-Plattform von Volkswagen hat sich als kostspielige und technologisch begrenzte Übergangslösung erwiesen. Aufgrund von Verzögerungen bei der Nachfolgearchitektur SSP hat VW auch den Plan einer milliardenschweren Neuentwicklung (MEB+) verworfen.
Nun „Gnade Gott der Konkurrenz“.
So viel Gnade ist wirklich gnädig!
David meint
Ich verzeihe dir deine Unkenntnis. Das muss sowieso die Grundhaltung sein, wenn man mit dir diskutieren möchte.
Die MEB+ gibt es bereits. Sie ist eine Evolution, eine Modellpflege, also nicht Entfeinerung wie bei deinem Lieblingshersteller. Sie besteht u.a. aus Android Automotive, der sukzessiven Einführung der Einheitszelle und einem neuen Basismotor APP290 mit neuem Inverter, ebenso einer neuen Wärmepumpe weiterhin mit CO2 statt mit hochgiftigem Gemisch wie bei einem amerikanischen Unternehmen.
In der Frontvariante wird sie gerade ausgeliefert als ID.Polo oder Cupra Ravall. Die SSP hat noch Zeit. Die Konkurrenz macht nämlich keinen Druck, leckt nur Wunden. Da muss man nichts überstürzen. Oder wo ist das Tesla Model 2? Gibt es nicht!
Paule meint
Völlig uninteressante Ausführung eines verzweifelten Ablenkungsversuches von deinem nicht eingetretenen gnadenlosen Ausrollen. Deine Prognosen taugen hervorragend als Kontraindikator.
Plugaroundworld meint
Es gibt hier Sprachverwirrung.
Denn zu Beginn sollte die MEB+ Plattform die nächste Stufe von MEB (ID.3, etc…. mit heckantrieb) sein und es sollte eine MEB small geben (Frontantrieb, kleinerer Radstand).
Nun wird genau diese Small Plattform mit MEB+ bezeichnet.
Die Renovierung der alten MEB Plattform hat jetzt auch stattgefunden (ID.3 neo, etc)…
Man sollte jetzt nicht alles in einen Topf werfen, die Akkus sind z. B. verschieden bei den beiden Plattformen.
Peter meint
Nein, das Kind heißt inzwischen
MEB+ 21 (für Polo/Raval/Epiq/Cross) und
MEB+ 31 (für den ID.3 neo und ID.4/7-Refresh)
… so zumindest „Thomas Schäfer, CEO der Marke VW Pkw“ beim YT-Kanal „Motoreport“ im Video „Mit dem Chef im ID.Polo“ vor ca. 5 Monaten (also im Januar 2026).
Htr meint
Richtig der MEB war schon immer nur als mäßiger Übergang geplant. Erst mit dem SSP kommen geplant die echten Volumenmodelle.
hu.ms meint
Hallo mike – wieder ein neuer nick-name ?
hu.ms meint
Wie man bei allen herstellern sieht, werden gerade bei der schnellen entwicklung bei BEV-plattformen diese kürzer genutzt.
Wer mit einer neuen kommt ist bis zur nächsten besseren der konkurrenz im absatz-vorteil. Aktuell bei premium BMW.
Bei den kleinen die VW-group ab herbst.
Wer nicht weiterentwickelt verliert marktanteile und verkauft jedes jahr weniger BEV = tesla.
Ossisailor meint
Da wollen wir hoffen, dass es läuft. Der Konzern muss derzeit kämpfen, weil er in einigen Märkten Marktanteile verliert.
David meint
Der Weltmarkt ist so wie er ist. Das betrifft alle Unternehmen, aber VW am wenigsten. Sie haben ein stabilen Heimatmarkt und einen stabilen Heimatkontinent. Auch in China sieht es wieder ganz gut aus. Vor allen Dingen könnte man ja schwere Zeiten aushalten, weil die Firma durch den VW Vertrag extrem abgesichert ist. Nur gibt es gar keine schweren Zeiten. Das erste Quartal hatte 3,3 % Marge, also 50 % mehr als Tesla hatte.
Fred Feuerstein meint
„Das erste Quartal hatte 3,3 % Marge, also 50 % mehr als Tesla hatte.“ Stimmt halt nicht, aber du wirst es nie verstehen betriebswirtschaftliche Kennzahlen zu vergleichen. Nettomarge, Bruttomarge etc. sind für einen Gärtner halt schwer auseinanderzuhalten. Aber es ist immer wieder erfrischend zu sehen, dass du mit deiner völligen Unkenntnis zu glänzen versuchst.
Future meint
Nach der aktuellen Analyse von EY kommen die deutschen Autobauer im Vergleich der weltweit 19 größten Automobilhersteller schlechter weg als die Konkurrenz: Demnach fallen sie im internationalen Vergleich weiter zurück. Die Umsätze von Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW sanken demnach von Januar bis März dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,3 Prozent. Alle betrachteten Hersteller kamen gemeinsam hingegen auf ein Plus von 1,7 Prozent. Besonders bitter sei die Situation für die deutschen Hersteller im chinesischen Markt. Aber gut, dass Volkswagen als Heimathersteller die Menschen noch vor Ort versorgen kann und das sogar staatlich abgesichert ist. Bei vielen anderen Produkten gibt es ja längst keinen Heimathersteller mehr, der die Versorgung absichern könnte.
MichaelEV meint
Der übliche billige Versuch aussterbende Verbrenner-Marge mit BEV-Marge (und nicht mal das stimmt, da aus der BEV-Marge Investitionen in neue Produkte und Geschäftsfelder abfließen) zu vergleichen…
Zu Ossisailor: Der objektive Betrachter weiß schon lange, dass die Absatzzahlen von VW künstlich sind, rein durch die CO2-Flottenziele induziert.
Was ohne Nachhaltigkeit gewachsen ist, hat immer das Potential schnell sehr tief zu fallen. VW hat immer noch einen Rückstand von 8g bei den Flottenzielen (und was klein wirkt ist tatsächlich groß), aber ich frag mich wie schmerz- und lernresistent man sein muss um gerade in der jetzigen Phase einen neuen Verbrenner zu bestellen -> weniger Verbrenner brauchen weniger Kompensation und damit weniger BEVs
Zusätzlich nimmt man viel Restwertrisiko durch Leasing in Kauf; ein Damoklesschwert, wenn das Fundament der Restwerte wackelt.
Paule meint
Stabil? Meinst Du nicht im Ernst.
„Herzlichen Glückwunsch an Volkswagen, dass sie es geschafft haben, eine veraltete, stark umweltbelastende Technologie mit geringem Entwicklungspotenzial innerhalb von nur sechs Jahren in die Massenproduktion zu überführen“
Läuft….
NeutralMatters meint
Dieses pathetische Aufblähen eines Produktionsstarts ist absolut unangebracht, kein Wunder mag niemand VAG und Tesla, bei dieser Fanbase.
MK meint
@NeutralMatters:
Was ist an einer Pressemitteilung „pathetisches Aufblähen“?
Wenn Sie das leicht unprofessionell wirkende Youtube-Video meinen. Das ist ja nicht vom Konzern veröffentlicht worden, sondern von einem Kanal, der über diverse Automarken berichtet. nur wenige Stunden vor dem Video der Raval-Linie ist dort am selben Tag z.B. ein noch ausführlicheres Video von der neuen Produktionslinie des neuen Jeep Grand Wagoneer veröffentlicht worden.
hu.ms meint
Es gibt ja seit jahren schon BEV im kleinwagensegment: z.b. Corsa, Mini, eC3 und ein sehr günstiger dacia.
Hatten alle bisher nur geringe zulassungszahlen.
Mal sehen wie das mit den VW-konzern-vierlingen im B-segment so laufen wird…
Ach ja: Für 25K kauft kaum jemand. Genauso wie bei den konzern-stinkern wird immer kostenpflichtige zusatzausstattung geordert, mindestend metallic, alu und oft auch abstandstempomat und andere assistenten. Das, zusammen mit dem großen 52er-akku, und rabatt ab, landet man meist bei 30K.
MK meint
@hu.ms:
Tatsächlich hat sich mit dem BYD Dophin Surf zumindest kurzzeitig auch 2026 schon mal ein Kleinwagen in den Top Ten der BEV-Neuzulassungen platziert (ich meine, im Februar oder März…)
Stefan meint
Geringe Zahlen ist relativ und Ansichtssache. Wenn man 500 Stück pro Monat als gering ansieht und nur Modelle zählen, die mehrere Tausend Stück pro Monat verkauft werden?
hu.ms meint
Ganz einfach nur 5 % der BEV-zulassungen waren klein- und kleinstwagen.
Bei den stinkern sind es 14%.
Haubentaucher meint
– too little too late –
VW tut alles dafür die gestreckten CO2-Vorgaben wieder zu failen.
Futureman meint
Wenn die VW´s so gut sind, wieso bekommt man dann gerade bei BYD, Leapmotor, MG und Co gerade nicht mal Beratungen, weil der Andrang so groß ist?
Entweder explodiert die E-Auto-Markt (zum Glück) insgesamt, oder die Kunden suchen jetzt verfügbare und bezahlbare Autos. Wie immer kommt VW mit ihren Modellen zu spät, ob es diesmal ausreicht, den Markt wieder zurück zu erobern bleibt fraglich.
Referendar meint
VW ist bereits mit großem Abstand Marktführer.
Peter meint
Vielleicht weil „BYD, Leapmotor, MG und Co“ kaum Filialen haben, in denen man überhaupt irgendeine Beratung bekommen kann?
hu.ms meint
Neue modelle haben mind. 2.5 jahre vorlaufzeit.
Aber klar, schon vor 2.5 jahren wusste man bei VW, dass wg. treibstoffpreiserhöhungen aufgrund eines krieges die BEV-nachfrage sprunghaft ansteigen wird und man genau jetzt massiv lieferfähig sein muss.
Futureman: wieder mal ganz schön daneben.