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Elektroautobauer Polestar will sich mit neuen Modellen „noch weiter oben entwickeln“

03.03.2023 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

Polestar-Elektroautos

Bild: Polestar

Die schwedische Elektroauto-Marke Polestar wird in den nächsten Jahren ihr Angebot deutlich ausbauen. Auf das aktuell einzige Modell, die Mittelklasselimousine Polestar 2, folgen bis 2025/2026 ein sportliches Premium-SUV, ein mittelgroßes SUV, eine Sportlimousine und ein Roadster. Polestar soll sportlicher und ausdrucksvoller als die Schwestermarke Volvo auftreten.

„Polestar ist exklusiver und expressiver, gerade auch beim Design“, sagte Firmenchef Thomas Ingenlath im Interview mit dem Handelsblatt. Die Autos seien stärker auf „das eigentliche Fahrerlebnis“ zugeschnitten und böten „mehr an Dynamik“. Ein Volvo werde auch häufig als Familienauto genutzt, das im Alltag viele Dinge bewältigen müsse. Für einzelne Modelle will Polestar auch mehr als 100.000 Euro verlangen. „Das passt nicht in das Produktportfolio von Volvo“, so Ingenlath. Die von Volvo geplante Geschwindigkeitsbegrenzung auf 180 km/h sei dagegen nichts für Polestar.

Der Polestar 2 wird aktuell in einem Autowerk in China produziert, die Marke plant aber eine internationale Produktion. Mit dem SUV Polestar 3 startet demnächst eine Fahrzeugfertigung in den USA. Auch in Europa soll es eine eigene Fahrzeugproduktion geben. „Möglicherweise mit dem Nachfolgemodell des Polestar 2“, erklärte Ingenlath. Auch dafür werde sein Unternehmen dann sehr wahrscheinlich bestehende Produktionskapazitäten von Volvo nutzen.

Polestar und Volvo gehören zum chinesischen Geely-Konzern. Von den derzeit vor allem im Verbund mit dem schwedischen Premiumhersteller genutzten Synergien will die Schwestermarke weiter profitieren. Für eigene Werke seien die Produktionszahlen noch zu klein, sagte Ingenlath. Polestar nutzt dieselben Plattformen wie Volvo, was die Produktion in denselben Werken erleichtert.

Im zurückliegenden Jahr hat Polestar weltweit rund 51.500 Fahrzeuge abgesetzt, den Großteil davon in Europa. Für 2023 plant der CEO mit einem globalen Absatz von etwa 80.000 Fahrzeugen. Darunter werden auch die ersten Exemplare des Polestar 3 sein. In Deutschland soll der Verkauf des zweiten Elektroautos der Marke in der zweiten Jahreshälfte beginnen.

2024 soll mit dem Polestar 4 ein weiteres, mehr für den Massenmarkt konzipiertes SUV starten, anschließend dann mit der Sportlimousine Polestar 5 wieder ein exklusiveres Modell. Damit erhofft sich die Marke bis 2025 die Steigerung des Umsatzes auf rund 290.000 Fahrzeuge pro Jahr. Ab 2026 solle mit dem Roadster Polestar 6 auch ein sportlich-luxuriöses Vorzeige-Modell im Angebot sein. „Die Marke wird sich mit den neuen Modellen noch weiter oben entwickeln“, erklärte Ingenlath dem Handelsblatt.

Europa soll dabei auch in Zukunft mit einem Anteil von etwa 40 Prozent der wichtigste Absatzmarkt für Polestar bleiben. Nordamerika und China sollen dann beide jeweils 30 Prozent beisteuern, dort sollen vor allem die beiden SUV punkten. Spätestens mit den jährlich produzierten 290.000 Stromern will Ingenlath dauerhaft die Gewinnzone erreichen, „vielleicht aber auch schon ein wenig früher mit weniger Autos“. Im Jahr 2025 erreiche Polestar ein Produktionsvolumen, mit dem die Marke die Anfangsinvestitionen und die damit verbundenen Verluste hinter sich lassen könne.

Einen langfristigen Wettbewerbsvorteil sieht der CEO in dem Projekt „Polestar 0“: Bis zum Jahr 2030 will das Unternehmen ein wirklich klimaneutrales Auto entwickeln. Kompensationsprogramme schließt man dafür aus, Ziel ist es, alle CO2e-Quellen in der gesamten Lieferkette zu eliminieren. Dazu ruft Polestar auch immer wieder Zulieferer zur Zusammenarbeit auf. „Für uns ist das ein Leuchtturmprojekt“, betonte Ingenlath. Er ist überzeugt, dass Kunden auf absehbare Zeit ihre Entscheidung beim Autokauf auch vom CO2-Einsatz abhängig machen werden. In zwei bis drei Jahren werde das zum bestimmenden Thema – „wir können nicht wie bisher weitermachen“.

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Via: Handelsblatt
Unternehmen: Polestar
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Andi EE meint

    03.03.2023 um 12:02

    Ja eben … Du hast geschrieben: „dass mehr Emissionen durch Reifenabrieb entstehen als Co2 mittlerweile“

    Wenn du CO2 als Massstab nimmst, dann vergleichst du doch CO2-Emissionen von zwei Quellen. Du kannst doch nicht eine Schadstoff-(Umwelt) mit einer CO2-Emission (Klima) direkt vergleichen. War das die Absicht?

    • Andi EE meint

      03.03.2023 um 12:03

      Muss unter die @Only… Antwort.

  2. David meint

    03.03.2023 um 11:57

    Das haben wir hier in den letzten Wochen noch gar nicht gelesen, dass chinesische Hersteller sich preislich nach oben entwickeln möchten, sie möchten Premium werden. Den Wunsch kann man verstehen, alleine, das wird nicht klappen, in Deutschland läßt man sich keinen Toyota als Lexus teurer verkaufen. Und im Rest von Europa sind Premiumautos seltener gefragt. Da geht es um Begehrlichkeit einer emotional plausiblen Brand. Klingt widersprüchlich, ist es auch, aber so ist der Käufer. Wird Polestar lernen.

  3. libertador meint

    03.03.2023 um 10:16

    Sie haben den Bericht bei greencarreports falsch verstanden. Es geht darin nicht um CO2, sondern um Feinstaubemissionen.

  4. Sofia meint

    03.03.2023 um 10:10

    “ Preislich noch weiter nach oben entwickeln“

    • M. meint

      04.03.2023 um 01:51

      Versuchen kann man es ja mal mit dem chinesischen Google-Auto.

  5. Bitte kein weiteres SUV meint

    03.03.2023 um 09:58

    Unabhängig von Polestar wurde gerade bei greencarreports veröffentlicht, dass mehr Emissionen durch Reifenabrieb entstehen als Co2 mittlerweile, sind gerade die Suv in Frage zu stellen, die besonders breite Reifen benötigen, um die Kräfte zu übertragen.

    Das Suv ist in Bezug auf die Umwelt ein übler Irrweg, den es rückgängig zu machen gilt.

    Zudem sind die Fahreigenschaften deutlich schlechter.

    • Andi EE meint

      03.03.2023 um 10:11

      Kannst du das mal verlinken, weil CO2 ist ja selbst im Abrieb immer noch im Gummi gebunden … nicht so wie in einer klassischen Verbrennung! Wie diese angeblich grosse Menge in Atmosphäre gelangen soll, wirkt jetzt nicht grad glaubwürdig … ausser man rechnet die CO2-Emission eines BEV gegen, dann ist es natürlich leicht, drüber zu liegen. 😉

      • OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint

        03.03.2023 um 11:43

        Es geht in dem Fall um Feinstaub und „Mikroplastik“.

      • Bitte kein weiteres SUV meint

        03.03.2023 um 14:59

        https://www.greencarreports.com/news/1138892_research-tires-and-brakes-emit-more-particulates-than-tailpipes

        • Yogi meint

          05.03.2023 um 08:30

          „dass mehr Emissionen durch Reifenabrieb entstehen als Co2“
          Nö, das steht da nicht.
          52% Feinstaub durch Bremsen/Reifen, Rest Auspuff.
          Wunschdenken?

    • OnlyAFoolUsesGoogleAndroid meint

      03.03.2023 um 11:41

      Das Thema hat nichts pauschal mit SUV zu tun, sondern mit dem Fahrzeuggewicht und dem Beschleunigungsverhalten. Beides ist bei E-Autos systembedingt höher, wobei letzteres im wesentlichen durch die Fahrweise beeinflusst werden kann. Wobei die Beschleunigung ja auch das gewisse Fahrerlebnis beim E-Auto ausmacht, daher können hier eigentlich nur gesetzliche Vorgaben einen Riegel vorschieben, mit reinem Vernunftappel wird das nichts.

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