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VDA-Präsidentin Müller: „Das Elektroauto wird zum Massenprodukt“

30.03.2022 in Autoindustrie, Politik von Thomas Langenbucher | 10 Kommentare

Renault-Twingo-Electric

Bild: Renault

Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA) Hildegard Müller hat in einem Interview mit der Autoren-Union Mobilität über ihre Ansichten und Einschätzung des augenblicklichen Wandels in der Autoindustrie gesprochen. Im Pkw-Bereich sei die Elektromobilität der Treiber der Transformation. „Der Weg ist gewählt, jetzt geht es um die konkrete Umsetzung des Beschlossenen“, so Müller.

Es gehe also nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie – „und wie schnell“. Bis zum Jahr 2026 investiere die deutsche Autoindustrie 220 Milliarden Euro in den Bereich Forschung und Entwicklung, insbesondere in alternative Antriebe. Hinzu kämen erhebliche Investitionen in den Umbau von Werken. Mit Blick auf die Klimaziele dürften aber auch die jetzt vorhandenen Fahrzeuge nicht außer Acht gelassen werden. Hier setze sich die Branche für synthetische Kraftstoffe („E-Fuels“) ein, um den Bestand klimaneutral zu betreiben. Selbst wenn das Ziel der Regierung von 15 Millionen E-Autos bis 2030 erreicht werde, blieben mehr als 30 Millionen Fahrzeuge mit konventionellen Antrieben auf deutschen Straßen. E-Fuels seien daher „unverzichtbar“.

Bereits heute sei Deutschland der drittgrößte Produzent von Elektrofahrzeugen weltweit, betonte die Lobbyistin. Die hiesigen Hersteller hätten ihre Marktanteile in allen großen Regionen ausgebaut. Allein in Europa entfalle mehr als die Hälfte aller Elektro-Neuzulassungen auf deutsche Hersteller. Von heute 100 elektrischen Fahrzeugmodellen werde das Angebot deutscher Konzernmarken bis zum Jahr 2023 um weitere 50 Prozent auf dann 150 Modelle anwachsen. Dann sei das Angebot vom Kleinwagen bis zum Familienauto komplett. „Die Industrie demonstriert mit massiven Investitionen ihre Entschlossenheit und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit, baut die Werke um und geht international voran“, erklärte Müller.

Der Weg in die Elektromobilität fordere ein großes finanzielles Engagement. Europa und Deutschland dürften aber keine Technologie ausschließen, die zum Erreichen der Klimaziele im Straßenverkehr nötig seien. Die Brennstoffzelle setzten deutsche Hersteller bereits bei Nutzfahrzeugen ein. Und gerade auch im Nutzfahrzeugbereich würden weltweit noch länger Verbrennertechnologien zum Einsatz kommen. E-Fuels spielten bei weltweit circa 1,5 Milliarden vorhandenen Fahrzeugen eine entscheidende Rolle. „Um CO2-Neutralität im Straßenverkehr zu erreichen, sollten ideologische Barrieren abgebaut werden: Wir brauchen viel ambitioniertere Quoten für synthetische Kraftstoffe“, so die VDA-Präsidentin.

Deutschland bei Ladeinfrastruktur „massiv hinterher“

Das Ziel der Ampelkoalition von 15 Millionen E-Autos bis 2030 ist laut Müller zu erreichen – zumindest in der Produktion. Die Frage sei, ob die Fahrzeuge auch angenommen werden. Das Vertrauen der Verbraucher sei insbesondere auch von einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur abhängig. Hier hänge Deutschland seinen Zielen „massiv hinterher“, das Tempo des Ausbaus müsse sich versechsfachen. „Wir appellieren an die Bundesregierung baldmöglichst einen Ladegipfel mit allen Beteiligten zu realisieren und haben selbst einen Masterplan für die Ladeinfrastruktur entworfen“, sagte Müller.

Zum Thema Arbeitsplätze erklärte Müller, dass die Hälfte der Jobs in der Zuliefererindustrie am Verbrennungsmotor hänge. Zwar würden auch neue Stellen und Berufsbilder geschaffen – ob diese Jobs in Deutschland entstehen werden, hänge jedoch davon ab, ob die Politik die richtigen Rahmenbedingungen setzt. Deutschland habe die ambitioniertesten Klimaziele, deswegen brauche es jetzt auch bessere Standortbedingungen. Insgesamt geht man beim VDA von negativen Arbeitsplatzeffekten aus. Umso wichtiger ist es laut der Präsidentin, für die betroffenen Menschen neue Perspektiven zu schaffen.

Mit Blick auf die durch den Coronavirus weltweit gestörten Lieferketten und die Abhängigkeit von Russland als Energielieferant sprach sich Müller für eine Mischung aus Eigenständigkeit und Unabhängigkeit sowie einer weitergefassten Wertschöpfung aus. Bestimmte Produktionen müssten nach Europa geholt werden, dazu gehöre die Fertigung von Akkus und Halbleitern.

Hinsichtlich der hohen Förderung von Elektroautos und Plug-in-Hybriden durch die Regierung mit bis zu 6000 beziehungsweise 4500 Euro verwies Müller auf die zunehmenden Produktionsmengen: „Das Elektroauto wird zum Massenprodukt. Mit dem Massenmarkt kommen weitere Technologiesprünge und Skaleneffekte, so dass die Kosten für ein Elektroauto sicher weiter sinken werden – sie werden dann niedriger sein als beim Verbrenner – und damit können dann auch die Fördermaßnahmen schrittweise sinken.“

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Via: Autoren-Union Mobilität
Tags: Förderung, Ladestationen, Produktion, VDAAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. John Mac meint

    02.04.2022 um 21:00

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

  2. leotronik meint

    31.03.2022 um 00:19

    eFuels sind nur ein Feigenblatt. Mit dem Hinweis werden die Stinker weiterverkauft und die Verwendung von eFuels wird auf freiwilliger Basis sein. Genauso wie bei Plug-in Hybrid. Schliesslich kann man die Leute dazu nicht zwingen …

    • NiLa meint

      31.03.2022 um 20:06

      Man könnte die Hersteller zwingen, festgelegte Mengen e-fuels in Verkehr zu bringen für jedes Verbrennerauto, das sie verkaufen wollen. WELCHES Auto diese e-fuels dann tankt, ist doch völlig egal.

  3. Franz Mueller meint

    30.03.2022 um 11:30

    eFuels wären eh nur durch Russland Erdgas mit Abtrennung und Speicherung des CO2 überhaupt möglich. Sinnlos, das Thema in der jetzigen Diskussion überhaupt noch zu diskutieren. Das müsste auch der VDA endlich mal verstehen.
    Aber m.E. ist das Ziel eh ein anderes. Man möchte politisch durchsetzen, dass ein Teil der CO² Emissionen des gesamten Kraftstoff-Verbrauchs gestrichen werden, da ja theoretisch eFuels vertankt werden könnten (was aber keiner machen wird). Dadurch würde sich die Industrie Milliarden sparen.

  4. Christian Baumgarten meint

    30.03.2022 um 11:08

    Warum gibt es denn bei dem hohen Handlungsdruck, wie Frau Müller erklärt, kein Joint venture aller VDA Verbrennerhersteller zur gemeinsamen, großangelegten Produktion von SynFuels? Der vda will wohl wieder nur Förderung abgreifen und sich selbst mit Investitionen zurückhalten. Danke für die Ehrlichkeit, Frau Müller. Das zeigt doch wieder, dass wir schnellstens ein Verkaufsverbot von Auspuffautos brauchen, sonst wird der Pool der synFuel brauchenden Fahrzeugen weiter größer und die fahren dann auch noch 15 Jahre rum…

  5. volsor meint

    30.03.2022 um 10:02

    Das Jahr 2008 ruft an und will Frau Müller zurück.

  6. MAik Müller meint

    30.03.2022 um 09:49

    Der VDA war immer gegen AkkuEautos nun bin ich Gegner des VDA.

    • Thomas meint

      30.03.2022 um 10:17

      Und sie erzählen immer noch diesen Unsinn von der Dekarbonisierung der Bestandsflotte durch eFuels…

      • alupo meint

        30.03.2022 um 10:56

        Ja. Wann die naturwissenschaftlichen Luschen vom VDA endlich merken, dass uns nicht nur in Deutschland die Anbaufläche für eFuels fehlt? Und bitte jetzt nicht mit den paar kt Bioabfälle kommen, denn das zeigt nur, dass der Physikunterricht in der Schule gebypassed wurde.

        Und wann die Befürworter der eFuels endlich checken, dass sie nie in der Lage wären, einen unsubventionierten eFuelpreis zu bezahlen? Ich wette, die stôhnen schon bei 2,50 € pro Liter Diesel/Benzin. Aber eFuels….

      • Karsten meint

        30.03.2022 um 11:18

        Skaleneffekte und sinkende Kosten für Elektroautos (egal wer es behauptet) sind mittlerweile aber auch nicht mehr besonders glaubhaft. 😉

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